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		<title><![CDATA[lebensmittelallergie.info - CUMC.Wissen]]></title>
		<link>http://www.lebensmittelallergie.info/</link>
		<description><![CDATA[lebensmittelallergie.info - http://www.lebensmittelallergie.info]]></description>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 09:21:02 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Microflora  des Darmes.....]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3933</link>
			<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 14:24:32 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3933</guid>
			<description><![CDATA[<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Was immer wir essen und trinken, wir beeinflussen damit die Microflora unseres Darms. Das bestreitet niemand mehr ernsthaft. Allerdings sind die Geschehnisse im Darm von uns Menschen nicht wirklich umfassend erforscht.</blockquote>
<br />
......nichts desto trotz wird versucht, massenweise die Darmflora „stimulierende/ modulierende und regulierende“ Nahrungsergänzungsmittel an den Mann/ die Frau zu bringen.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Darmspezialisten der Universität von Chicago (USA) haben nun einen menschlichen Darmbewohner ausfindig gemacht, der bei starker Vermehrung Entzündungen in den Darmwänden verursacht und sie damit durchlässig für Allergene macht und eine Disposition für entzündliche Darmerkrankungen wie Reizdarm, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn etc. schafft. Es handelt sich um das Bakterium Bilophilia wadsworthia (BW).<br />
Für die unphysiologische Vermehrung von BW machen sie hauptsächlich sog. konzentrierte Milchfette verantwortlich. Die sind stark bearbeitet, konzentriert, separiert und enthalten hauptsächlich gesättigte Fettsäuren. Sie werden als Pulver in Industrienahrung verwendet.</blockquote>
....wie es scheint, ist nicht nur das myobacterium paratuberculosis ( in der Milch) an der Entstehung von CED`s? beteiligt,<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=261.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...opic=261.0</a><br />
 nun auch noch ein „neu entdeckter“ Darmbewohner, der nicht &gt;&gt; in Massen&lt;&lt; den Darm bevölkern sollte.<br />
Aber lest selbst<br />
<br />
<a href="http://milchlos.de/milos_0808.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://milchlos.de/milos_0808.htm</a><br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Was immer wir essen und trinken, wir beeinflussen damit die Microflora unseres Darms. Das bestreitet niemand mehr ernsthaft. Allerdings sind die Geschehnisse im Darm von uns Menschen nicht wirklich umfassend erforscht.</blockquote>
<br />
......nichts desto trotz wird versucht, massenweise die Darmflora „stimulierende/ modulierende und regulierende“ Nahrungsergänzungsmittel an den Mann/ die Frau zu bringen.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Darmspezialisten der Universität von Chicago (USA) haben nun einen menschlichen Darmbewohner ausfindig gemacht, der bei starker Vermehrung Entzündungen in den Darmwänden verursacht und sie damit durchlässig für Allergene macht und eine Disposition für entzündliche Darmerkrankungen wie Reizdarm, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn etc. schafft. Es handelt sich um das Bakterium Bilophilia wadsworthia (BW).<br />
Für die unphysiologische Vermehrung von BW machen sie hauptsächlich sog. konzentrierte Milchfette verantwortlich. Die sind stark bearbeitet, konzentriert, separiert und enthalten hauptsächlich gesättigte Fettsäuren. Sie werden als Pulver in Industrienahrung verwendet.</blockquote>
....wie es scheint, ist nicht nur das myobacterium paratuberculosis ( in der Milch) an der Entstehung von CED`s? beteiligt,<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=261.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...opic=261.0</a><br />
 nun auch noch ein „neu entdeckter“ Darmbewohner, der nicht &gt;&gt; in Massen&lt;&lt; den Darm bevölkern sollte.<br />
Aber lest selbst<br />
<br />
<a href="http://milchlos.de/milos_0808.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://milchlos.de/milos_0808.htm</a><br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[" Reizdarm "]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2585</link>
			<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 12:34:18 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2585</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Merke :</span>  von einem Reizdarm kann man nur dann sprechen, wenn folgende Untersuchungen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">regelrecht</span>  durchgeführt wurden und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alle ohne Befund waren </span>  . Wobei ich die Gewichtung ein wenig anders legen würde :<br />
Ausschluss einer (stummen) Zöliakie/ Sprue; <br />
Ausschluss von KH- Malabsorptionen; <br />
Ausschluss von Pollen-Kreuzreaktionen ( der Verdacht lässt  sich leicht anhand einer ordentliche Anamnese erhärten, neben einer allergologischen Abklärung....);<br />
Ausschluss von Pseudoallergien ( E- Nummern) ;<br />
Ausschluss einer Histaminose<br />
...dann erst Ausschluss einer CED ( die ja häufig auch Nahrungsmittel- induziert ist) u.s.w.<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Diagnose setzt voraus, dass keine strukturelle oder biochemische Veränderung die Symptome erklären kann</span> . Das muss ausgeschlossen werden durch: · Darmspiegelung u. a. zum Ausschluss von Kolonkarzinomen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen <br />
· Magenspiegelung u. a. zum Ausschluss von Magenkarzinomen und Magengeschwüren <br />
· Ultraschalluntersuchung des Bauches u. a. zum Ausschluss von Lebererkrankungen und extraenteralen Neubildungen <br />
· Blutuntersuchungen: Blutbild, Leberenzyme, Elektrolyte, Nierenwerte usw. zum Ausschluss anderer internistischer Erkrankungen wie Lebererkrankungen, hormoneller Störungen oder Allergien · <br />
- tiefe Dünndarmbiopsie zum Ausschluss einer Zöliakie <br />
- H2-Atemtests zum Ausschluss von Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption <br />
- Test auf eine Sorbitunverträglichkeit <br />
- Bei Menschen mit Allergien/Unverträglichkeiten: mögliche Unverträglichkeit biogener Amine, insbesondere des Histamin (Histaminose) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom</a></blockquote>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Dann </span>  – und wirklich erst dann darf man von einem Reizdarm sprechen!<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Merke :</span>  von einem Reizdarm kann man nur dann sprechen, wenn folgende Untersuchungen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">regelrecht</span>  durchgeführt wurden und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alle ohne Befund waren </span>  . Wobei ich die Gewichtung ein wenig anders legen würde :<br />
Ausschluss einer (stummen) Zöliakie/ Sprue; <br />
Ausschluss von KH- Malabsorptionen; <br />
Ausschluss von Pollen-Kreuzreaktionen ( der Verdacht lässt  sich leicht anhand einer ordentliche Anamnese erhärten, neben einer allergologischen Abklärung....);<br />
Ausschluss von Pseudoallergien ( E- Nummern) ;<br />
Ausschluss einer Histaminose<br />
...dann erst Ausschluss einer CED ( die ja häufig auch Nahrungsmittel- induziert ist) u.s.w.<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Diagnose setzt voraus, dass keine strukturelle oder biochemische Veränderung die Symptome erklären kann</span> . Das muss ausgeschlossen werden durch: · Darmspiegelung u. a. zum Ausschluss von Kolonkarzinomen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen <br />
· Magenspiegelung u. a. zum Ausschluss von Magenkarzinomen und Magengeschwüren <br />
· Ultraschalluntersuchung des Bauches u. a. zum Ausschluss von Lebererkrankungen und extraenteralen Neubildungen <br />
· Blutuntersuchungen: Blutbild, Leberenzyme, Elektrolyte, Nierenwerte usw. zum Ausschluss anderer internistischer Erkrankungen wie Lebererkrankungen, hormoneller Störungen oder Allergien · <br />
- tiefe Dünndarmbiopsie zum Ausschluss einer Zöliakie <br />
- H2-Atemtests zum Ausschluss von Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption <br />
- Test auf eine Sorbitunverträglichkeit <br />
- Bei Menschen mit Allergien/Unverträglichkeiten: mögliche Unverträglichkeit biogener Amine, insbesondere des Histamin (Histaminose) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom</a></blockquote>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Dann </span>  – und wirklich erst dann darf man von einem Reizdarm sprechen!<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[TSO gegen MC und CU]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2555</link>
			<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 12:15:03 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2555</guid>
			<description><![CDATA[Hi,<br />
an alle die an Morbus Crohn oder Colitis leiden. Ich wollte nur mal kurz mitteilen das ich ein neues Produkt eingenommen habe was mir extrem geholfen hat. Es heisst TSO und das sind schweine peitschenwürmer. Ich habe mir die bei Biomonde bestellt nachdem ich mir viele Artikel durchgelesen habe. Ich hatte mir wie vorgeschrieben 10 Flaschen bestellt und die alle 2 wochen eingenommen. Mittlerweile bin ich fast beschwerden frei. Es ist unglaublich. Falls sich jemand dafür interressiert kann er mich gerne hier im Forum fragen ansonsten kann man viel auf deren internet seite lesen biomonde.co.th Naja hoffe es hilft jemanden anderen auch.<br />
<br />
Alles gute ,<br />
<br />
fred]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hi,<br />
an alle die an Morbus Crohn oder Colitis leiden. Ich wollte nur mal kurz mitteilen das ich ein neues Produkt eingenommen habe was mir extrem geholfen hat. Es heisst TSO und das sind schweine peitschenwürmer. Ich habe mir die bei Biomonde bestellt nachdem ich mir viele Artikel durchgelesen habe. Ich hatte mir wie vorgeschrieben 10 Flaschen bestellt und die alle 2 wochen eingenommen. Mittlerweile bin ich fast beschwerden frei. Es ist unglaublich. Falls sich jemand dafür interressiert kann er mich gerne hier im Forum fragen ansonsten kann man viel auf deren internet seite lesen biomonde.co.th Naja hoffe es hilft jemanden anderen auch.<br />
<br />
Alles gute ,<br />
<br />
fred]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mehr Kinder mit Darmerkrankung als vermutet]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2199</link>
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 21:34:43 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2199</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Ärzte Zeitung, 26.03.2007<br />
  <br />
Mehr Kinder mit Darmerkrankung als vermutet<br />
LEIPZIG (ple). Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bei Kindern in Deutschland sind möglicherweise häufiger als bisher gedacht. Hochrechnungen zufolge müssen hier jährlich etwa 4000 Kinder wegen einer CED behandelt werden.Die Daten beruhen auf der Auswertung des Sächsischen Registers für Kinder mit CED in Leipzig. In Sachsen werden seit dem Jahr 2000 flächendeckend prospektiv alle Kinder und Jugendlichen mit CED erfasst, die in Kinderkliniken versorgt werden. Von 31 Kliniken haben - von Anfang 2000 bis Ende 2004  - insgesamt 27 die Daten von 391 CED-Patienten im Alter bis zu 18 Jahren gemeldet.Wie Leipziger Pädiater berichten, hatten 208 Kinder Morbus Crohn, 113 Kinder Colitis ulcerosa und 70 Kinder Colitis indeterminata. Bei einem Anteil von etwa 670 000 Kindern an der Bevölkerung in Sachsen entspreche das einer CED-Prävalenz von 29,5 pro 100 000 (Kinder- und Jugendmedizin 2, 2007, A2). In Sachsen würden jährlich etwa 50 Kinder mit CED neu registriert. Die CED-Inzidenz liege bei 7,6 / 100 000.Hochrechnungen der Pädiater auf Basis der Registerdaten zufolge werden bundesweit etwa 4000 Kinder wegen CED behandelt. Jedes Jahr erkrankten daran etwa 1000 Kinder und Jugendliche neu. Mehr als 330 000 Menschen haben hier CED.<br />
<br />
<a href="http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03/26/056a0504.asp?cat=/news" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03...?cat=/news</a></blockquote>
 <br />
<br />
Ein paar  Fragen allerdings seinen erlaubt: <br />
wurden bei den Kindern Nahrungsmittelunverträglichkeiten ( selbst über die geschmähten IgG`s -&gt; Kasein,  Gluten) ausgeschlossen???<br />
Wurden KH- Malabsorptionen ausgeschlossen????<br />
Kreuzallergien bei Pollenallergien????<br />
Wurde die familiäre Atopie -Bereitschaft  berücksichtigt?????<br />
Wurden Pseudoallergien auf die allgegenwärtigen E-Nummern ausgeschlossen?????<br />
<br />
Ich fürchte, auch hier "tappen die ehrenwerten Docs im Dunklen" – weil es vielleicht nicht opportun ist, an die wirklichen Ursachen auch nur einen Gedanken zu verschwenden?????<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Ärzte Zeitung, 26.03.2007<br />
  <br />
Mehr Kinder mit Darmerkrankung als vermutet<br />
LEIPZIG (ple). Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bei Kindern in Deutschland sind möglicherweise häufiger als bisher gedacht. Hochrechnungen zufolge müssen hier jährlich etwa 4000 Kinder wegen einer CED behandelt werden.Die Daten beruhen auf der Auswertung des Sächsischen Registers für Kinder mit CED in Leipzig. In Sachsen werden seit dem Jahr 2000 flächendeckend prospektiv alle Kinder und Jugendlichen mit CED erfasst, die in Kinderkliniken versorgt werden. Von 31 Kliniken haben - von Anfang 2000 bis Ende 2004  - insgesamt 27 die Daten von 391 CED-Patienten im Alter bis zu 18 Jahren gemeldet.Wie Leipziger Pädiater berichten, hatten 208 Kinder Morbus Crohn, 113 Kinder Colitis ulcerosa und 70 Kinder Colitis indeterminata. Bei einem Anteil von etwa 670 000 Kindern an der Bevölkerung in Sachsen entspreche das einer CED-Prävalenz von 29,5 pro 100 000 (Kinder- und Jugendmedizin 2, 2007, A2). In Sachsen würden jährlich etwa 50 Kinder mit CED neu registriert. Die CED-Inzidenz liege bei 7,6 / 100 000.Hochrechnungen der Pädiater auf Basis der Registerdaten zufolge werden bundesweit etwa 4000 Kinder wegen CED behandelt. Jedes Jahr erkrankten daran etwa 1000 Kinder und Jugendliche neu. Mehr als 330 000 Menschen haben hier CED.<br />
<br />
<a href="http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03/26/056a0504.asp?cat=/news" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03...?cat=/news</a></blockquote>
 <br />
<br />
Ein paar  Fragen allerdings seinen erlaubt: <br />
wurden bei den Kindern Nahrungsmittelunverträglichkeiten ( selbst über die geschmähten IgG`s -&gt; Kasein,  Gluten) ausgeschlossen???<br />
Wurden KH- Malabsorptionen ausgeschlossen????<br />
Kreuzallergien bei Pollenallergien????<br />
Wurde die familiäre Atopie -Bereitschaft  berücksichtigt?????<br />
Wurden Pseudoallergien auf die allgegenwärtigen E-Nummern ausgeschlossen?????<br />
<br />
Ich fürchte, auch hier "tappen die ehrenwerten Docs im Dunklen" – weil es vielleicht nicht opportun ist, an die wirklichen Ursachen auch nur einen Gedanken zu verschwenden?????<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Orale M. Crohn-(Erst-)Manifestationen]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1670</link>
			<pubDate>Fri, 11 Aug 2006 20:54:00 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1670</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Extraintestinale und orale Morbus-Crohn-(Erst-)Manifestationen an Haut und Schleimhaut</span> </span><br />
<br />
 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ärzte Zeitung, 18.04.2000</span> <br />
<br />
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Typische Zeichen im Mund:<br />
Pflastersteinrelief mit Dickenzunahme des Gewebes und Ödeme</span> <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Am Zahnfleisch hatte ein Fünfjähriger erste Crohn-Symptome </span>  <br />
<br />
Jena (run). Arthritis, Episkleritis oder Hauterscheinungen wie Erythema nodosum und Pyoderma gangraenosum sind bei Patienten mit Morbus Crohn häufige extraintestinale Manifestationen. Forscher der Universität in Jena weisen jetzt darauf hin: Auch eine Parodontitis kann in Verbindung mit einer solchen Darmerkrankung auftreten. <br />
<br />
Sie berichten über einen fünfjährigen Jungen, der mit einer Parodontitis in die Zahnklinik kam. Dort wurde Actinobacillus actinomycetemcomitans nachgewiesen, ein Bakterium, das als Leitkeim der früh beginnenden Parodontitis gilt. Der Junge hatte eine gerötete und geschwollene Gingiva, die Oberlippe war dezent geschwollen, und darüber hinaus konnten die untersuchenden Ärzte Mundwinkelrhagaden feststellen. Die Laboruntersuchungen ergaben jedoch keine auffälligen immunologischen Befunde.<br />
<br />
Intensive Maßnahmen zur Mundhygiene und eine antibiotische Behandlung (...) blieben allerdings ohne Erfolg. Nach zwei Monaten bekam das Kind massive intestinale Symptome mit Durchfällen, abdominellen Schmerzen und Gewichtsverlust. Jetzt wurde die Diagnose Morbus Crohn gesichert, wie die Forscher berichten (ZM 90. Nr.6, 2000, 46). Gleichzeitig veränderte sich die Gingiva so, daß sie zunehmend an das Pflastersteinrelief erinnerte, das ja bei Morbus Crohn im Dünndarm zu finden ist.<br />
<br />
Das besondere bei diesem Patienten sei gewesen, daß es sich offenbar um eine orale Erstmanifestation der Darmerkrankung gehandelt habe, so Dr. Bernd Sigusch und Dr. Sigrun Eick. Generell seien für Patienten mit Morbus Crohn, bei denen synchron zu den intestinalen auch orale Symptome auftreten, Läsionen an der Lippe, der bukkalen Mukosa und auch an der Gingiva kennzeichnend. Das Zahnfleisch weise dabei oft das typische Pflastersteinrelief mit deutlicher Dickenzunahme des Gewebes auf. Häufige Zeichen seien zudem Ödeme, Ulzerationen und eine polypöse hyperplastische Mukosa.<br />
<br />
(...) Eine Beteiligung des Leitkeims der Parodontitis - Actinobacillus actinomycetemcomitans - an der Pathogenese der chronisch entzündlichen Darmerkrankung ist nach Auffassung der Wissenschaftler denkbar, aber nicht erwiesen.</blockquote>
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quelle:</span>  <a href="http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/04/18/072a1601.asp?cat=/medizin/magen_darm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/04...magen_darm</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Extraintestinale und orale Morbus-Crohn-(Erst-)Manifestationen an Haut und Schleimhaut</span> </span><br />
<br />
 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ärzte Zeitung, 18.04.2000</span> <br />
<br />
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Typische Zeichen im Mund:<br />
Pflastersteinrelief mit Dickenzunahme des Gewebes und Ödeme</span> <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Am Zahnfleisch hatte ein Fünfjähriger erste Crohn-Symptome </span>  <br />
<br />
Jena (run). Arthritis, Episkleritis oder Hauterscheinungen wie Erythema nodosum und Pyoderma gangraenosum sind bei Patienten mit Morbus Crohn häufige extraintestinale Manifestationen. Forscher der Universität in Jena weisen jetzt darauf hin: Auch eine Parodontitis kann in Verbindung mit einer solchen Darmerkrankung auftreten. <br />
<br />
Sie berichten über einen fünfjährigen Jungen, der mit einer Parodontitis in die Zahnklinik kam. Dort wurde Actinobacillus actinomycetemcomitans nachgewiesen, ein Bakterium, das als Leitkeim der früh beginnenden Parodontitis gilt. Der Junge hatte eine gerötete und geschwollene Gingiva, die Oberlippe war dezent geschwollen, und darüber hinaus konnten die untersuchenden Ärzte Mundwinkelrhagaden feststellen. Die Laboruntersuchungen ergaben jedoch keine auffälligen immunologischen Befunde.<br />
<br />
Intensive Maßnahmen zur Mundhygiene und eine antibiotische Behandlung (...) blieben allerdings ohne Erfolg. Nach zwei Monaten bekam das Kind massive intestinale Symptome mit Durchfällen, abdominellen Schmerzen und Gewichtsverlust. Jetzt wurde die Diagnose Morbus Crohn gesichert, wie die Forscher berichten (ZM 90. Nr.6, 2000, 46). Gleichzeitig veränderte sich die Gingiva so, daß sie zunehmend an das Pflastersteinrelief erinnerte, das ja bei Morbus Crohn im Dünndarm zu finden ist.<br />
<br />
Das besondere bei diesem Patienten sei gewesen, daß es sich offenbar um eine orale Erstmanifestation der Darmerkrankung gehandelt habe, so Dr. Bernd Sigusch und Dr. Sigrun Eick. Generell seien für Patienten mit Morbus Crohn, bei denen synchron zu den intestinalen auch orale Symptome auftreten, Läsionen an der Lippe, der bukkalen Mukosa und auch an der Gingiva kennzeichnend. Das Zahnfleisch weise dabei oft das typische Pflastersteinrelief mit deutlicher Dickenzunahme des Gewebes auf. Häufige Zeichen seien zudem Ödeme, Ulzerationen und eine polypöse hyperplastische Mukosa.<br />
<br />
(...) Eine Beteiligung des Leitkeims der Parodontitis - Actinobacillus actinomycetemcomitans - an der Pathogenese der chronisch entzündlichen Darmerkrankung ist nach Auffassung der Wissenschaftler denkbar, aber nicht erwiesen.</blockquote>
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quelle:</span>  <a href="http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/04/18/072a1601.asp?cat=/medizin/magen_darm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/04...magen_darm</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Morbus Crohn & Milch]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1624</link>
			<pubDate>Sat, 22 Jul 2006 17:51:08 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1624</guid>
			<description><![CDATA[aus: EU.L.E.n-Spiegel 4-03 <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">Morbus Crohn durch Mykobakterien</span>  </span>  <br />
<br />
von Manfred Stein <br />
<br />
(Dr. Manfred Stein ist Tiermediziner und betreibt das Internetportal <a href="http://www.animal-health-online.de." target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.animal-health-online.de.</a>)<br />
<br />
Sind Mykobakterien aus Wiederkäuern für die Morbus-Crohn-Erkrankung des Menschen verantwortlich? Bereits Ende 1998 wies der Eu.L.E.n-Spiegel auf diesen unheimlichen Verdacht hin (vgl. Eu.L.E.n-Spiegel 1998/H.7). Seither wurde er in der Fachliteratur mit einer Vielzahl von Fakten untermauert. Die Beweislage ist inzwischen so erdrückend, dass Konsequenzen angebracht scheinen.<br />
<br />
Im August 1998 titelte die englische Daily Mail: „Erreger von Morbus Crohn in Milch gefunden.” Untersuchungen des britischen Ministeriums für Landwirtschaft hatten in zehn von 31 Rohmilchproben und in sechs von 31 Proben pasteurisierter Milch Mycobacterium paratuberculosis (MAP) nachgewiesen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span> Die britische Regierung hat sich dazu entschlossen, die Milch landesweit überprüfen zu lassen.78 <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genetik ist nicht alles </span>  <br />
<br />
Eine Reihe von Untersuchungen belegt, dass neben einer genetischen Disposition auch ein Umweltfaktor für das Auftreten von Morbus Crohn verantwortlich sein muss. So beobachtete man, dass Migranten, die aus einer Umgebung mit geringer in eine Region mit hoher Morbus-Crohn-Prävalenz umsiedelten, mit gleicher Häufigkeit erkrankten wie die alteingesessene Bevölkerung.17-19 Im Jahre 1996 belegte eine Studie im Canadian Journal of Gastroenterology, dass sich Gebiete mit hoher Paratuberkulose-Häufigkeit mit solchen decken, die eine hohe Prävalenz von Morbus Crohn aufweisen.23 Der Autor deutet dies als weiteres Indiz dafür, dass MAP bei der Entstehung der menschlichen Darmerkrankung eine Rolle spielt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...) </span> Eine weitere Veröffentlichung aus dem Jahre 1993 berichtet über zwei französische Familien mit einer ungewöhnlichen Häufung von Morbus Crohn. In der ersten Familie waren Vater, Mutter und vier Kinder, in der zweiten Familie sieben von elf Kindern erkrankt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass zusätzlich zur genetischen Disposition ein infektiöser Mikroorganismus für diese Erkrankungen verantwortlich sein muss.90 Obwohl schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erster Verdacht geäußert wurde, ließ erst eine Veröffentlichung im Jahre 1989 in der Fachzeitschrift Clinical Microbiology Reviews die Fachwelt aufhorchen.26 Der Autor liefert in einer umfassenden Arbeit mit mehr als 300 Literaturquellen Belege für einen Zusammenhang zwischen MAP und Morbus Crohn. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Durchwachsene Laborbefunde </span>  <br />
<br />
Mittlerweile konnte der Subtyp des Bakteriums, der bei Rindern vorkommt, auch bei Morbus-Crohn-Patienten eindeutig identifiziert werden.31,35,36,93,128 Selbst aus der Muttermilch von Patientinnen wurde MAP isoliert.93 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span>  Eingesetzt wurden auf Antikörper- bzw. DNA-Nachweis beruhende Verfahren wie ELISA-Tests, Westernblot und Polymerase-Kettenreaktion sowie mikrobiologische Kultivierungstechniken. Die Ergebnisse sind insgesamt sehr heterogen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> (...)</span>  Es wird betont, dass MAP ein schwer zu kultivierender Erreger ist und dass sich etwa der ELISA-Test nicht zum Nachweis von MAP eignet.79,62 Insbesondere bei chronischen Erkrankungen durch Mykobakterien und in bestimmten Erkrankungsphasen finden sich oft keine Antikörper.26 Das Problem beim labordiagnostischen Nachweis von MAP erklärt möglicherweise, warum so lange kein Zusammenhang zwischen Morbus Crohn und MAP hergestellt wurde.<br />
Weitere Untersuchungen haben sich mit der Wirksamkeit von Antibiotika beschäftigt. Es wurden sowohl deutliche Erfolge81,82,84,89 als auch Misserfolge53 verzeichnet. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...) </span>  Offensichtlich ist es notwendig, mehrere Antibiotika zu kombinieren, um der unterschiedlichen Resistenzlage und einer Resistenzentwicklung im Zuge der Therapie zu begegnen.46 Im Februar 1998 berichtete das British Medical Journal über die Krankheitsgeschichte eines Jugendlichen, in dessen Halslymphknoten MAP nachgewiesen worden war. Fünf Jahre später erkrankte er an Morbus Crohn. Die Erkrankung konnte durch entsprechende Antibiotika geheilt werden. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Milch macht´s <br />
</span> <br />
Eine japanische Studie aus dem Jahre 1996 belegt, dass die Häufigkeit von Morbus Crohn positiv mit dem Verzehr von tierischem Protein – insbesondere Milchprotein – korreliert. Auf Fischprotein trifft diese Beobachtung nicht zu.24 Menschen, die im Säuglingsalter gestillt bzw. kaum über Flaschennahrung ernährt wurden, sind unter Crohn-Patienten deutlich unterrepräsentiert.48,49<br />
Eine spanische Untersuchung zeigt, dass Morbus Crohn häufig zwischen Juni und August diagnostiziert wird.86 Hingegen erleiden Erkrankte oft im Herbst und im Winter einen Rückfall oder einen akuten Schub.44 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span>  Im Jahr 1996 belegte eine britische Studie, dass MAP sowohl in Rohmilch als auch in pasteurisierter Handelsware enthalten ist.25 In dieser Untersuchung wurden insbesondere von Januar bis März und von September bis November häufiger Mykobakterien in Milch-proben gefunden als in den anderen Monaten.<br />
Eine Vielzahl von Untersuchungen belegt, dass das bei Rindern und in Milch gefundene Mykobakterium so hitzeresistent ist, dass es eine Pasteurisierung bei 71 Grad Celsius und 15 Sekunden Einwirkdauer in der Molkerei infektionsfähig überlebt25,28-30,32-34, 37,106,111<br />
und daher in pasteurisierten Verkaufsmilchen nachweisbar ist112. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...) </span>  <br />
Nach Sung und Collins scheidet eine an Paratuberkulose erkrankte Kuh 100 Millionen Mykobakterien pro Gramm Kot aus.37 Ihren Untersuchungen zufolge sind sehr häufig mehr als zehn Keime in einem Milliliter Milch enthalten, sodass die übliche Erhitzungsdauer von 15 Sekunden nicht ausreicht und die Keimzahl lediglich reduziert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span>  In Australien gelang es sogar, MAP aus Milch anzuzüchten, die für 15 Sekunden auf 82 Grad Celsius erhitzt worden war.34<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> (...) </span>  Vor diesem Hintergrund erscheinen Rohmilch und Rohmilchkäse von Rindern, Schafen und Ziegen, die von Einzelbetrieben vermarktet werden, als besonders risikobehaftet.113 Hier können unter Umständen große Mengen MAP direkt an den Verbraucher gehen, da der Verdünnungseffekt und das Pasteurisieren durch die Molkerei entfällt.<br />
MAP überlebt 28 Tage in Emmentaler-, 45 Tage in Tilsiter- und 60 Tage in Frischkäse.94 Wissenschaftler der Forschungsanstalt für Milchwirtschaft der Schweiz konnten MAP selbst nach 120 Tagen aus Emmentaler-und Tilsiter-Rohmilchkäse isolieren.95 Tschechischen Wissenschaftlern ist es gelungen, MAP aus Gemüse wie Salat, Rettich, Tomaten zu isolieren, welches auf experimentell mit MAP infizierten Böden gezogen wurde. Die Ergebnisse bestätigen einen Infektionsweg über Gülle und Mist, die als Dünger im Pflanzenbau genutzt werden.124 <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quelle:</span> <br />
<a href="http://www.das-eule.de/eulenspiegel403_morbus_crohn.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.das-eule.de/eulenspiegel403_m...crohn.html</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(Fortsetzung siehe übernächster Beitrag) </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[aus: EU.L.E.n-Spiegel 4-03 <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 3pt;" class="mycode_size">Morbus Crohn durch Mykobakterien</span>  </span>  <br />
<br />
von Manfred Stein <br />
<br />
(Dr. Manfred Stein ist Tiermediziner und betreibt das Internetportal <a href="http://www.animal-health-online.de." target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.animal-health-online.de.</a>)<br />
<br />
Sind Mykobakterien aus Wiederkäuern für die Morbus-Crohn-Erkrankung des Menschen verantwortlich? Bereits Ende 1998 wies der Eu.L.E.n-Spiegel auf diesen unheimlichen Verdacht hin (vgl. Eu.L.E.n-Spiegel 1998/H.7). Seither wurde er in der Fachliteratur mit einer Vielzahl von Fakten untermauert. Die Beweislage ist inzwischen so erdrückend, dass Konsequenzen angebracht scheinen.<br />
<br />
Im August 1998 titelte die englische Daily Mail: „Erreger von Morbus Crohn in Milch gefunden.” Untersuchungen des britischen Ministeriums für Landwirtschaft hatten in zehn von 31 Rohmilchproben und in sechs von 31 Proben pasteurisierter Milch Mycobacterium paratuberculosis (MAP) nachgewiesen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span> Die britische Regierung hat sich dazu entschlossen, die Milch landesweit überprüfen zu lassen.78 <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genetik ist nicht alles </span>  <br />
<br />
Eine Reihe von Untersuchungen belegt, dass neben einer genetischen Disposition auch ein Umweltfaktor für das Auftreten von Morbus Crohn verantwortlich sein muss. So beobachtete man, dass Migranten, die aus einer Umgebung mit geringer in eine Region mit hoher Morbus-Crohn-Prävalenz umsiedelten, mit gleicher Häufigkeit erkrankten wie die alteingesessene Bevölkerung.17-19 Im Jahre 1996 belegte eine Studie im Canadian Journal of Gastroenterology, dass sich Gebiete mit hoher Paratuberkulose-Häufigkeit mit solchen decken, die eine hohe Prävalenz von Morbus Crohn aufweisen.23 Der Autor deutet dies als weiteres Indiz dafür, dass MAP bei der Entstehung der menschlichen Darmerkrankung eine Rolle spielt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...) </span> Eine weitere Veröffentlichung aus dem Jahre 1993 berichtet über zwei französische Familien mit einer ungewöhnlichen Häufung von Morbus Crohn. In der ersten Familie waren Vater, Mutter und vier Kinder, in der zweiten Familie sieben von elf Kindern erkrankt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass zusätzlich zur genetischen Disposition ein infektiöser Mikroorganismus für diese Erkrankungen verantwortlich sein muss.90 Obwohl schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erster Verdacht geäußert wurde, ließ erst eine Veröffentlichung im Jahre 1989 in der Fachzeitschrift Clinical Microbiology Reviews die Fachwelt aufhorchen.26 Der Autor liefert in einer umfassenden Arbeit mit mehr als 300 Literaturquellen Belege für einen Zusammenhang zwischen MAP und Morbus Crohn. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Durchwachsene Laborbefunde </span>  <br />
<br />
Mittlerweile konnte der Subtyp des Bakteriums, der bei Rindern vorkommt, auch bei Morbus-Crohn-Patienten eindeutig identifiziert werden.31,35,36,93,128 Selbst aus der Muttermilch von Patientinnen wurde MAP isoliert.93 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span>  Eingesetzt wurden auf Antikörper- bzw. DNA-Nachweis beruhende Verfahren wie ELISA-Tests, Westernblot und Polymerase-Kettenreaktion sowie mikrobiologische Kultivierungstechniken. Die Ergebnisse sind insgesamt sehr heterogen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> (...)</span>  Es wird betont, dass MAP ein schwer zu kultivierender Erreger ist und dass sich etwa der ELISA-Test nicht zum Nachweis von MAP eignet.79,62 Insbesondere bei chronischen Erkrankungen durch Mykobakterien und in bestimmten Erkrankungsphasen finden sich oft keine Antikörper.26 Das Problem beim labordiagnostischen Nachweis von MAP erklärt möglicherweise, warum so lange kein Zusammenhang zwischen Morbus Crohn und MAP hergestellt wurde.<br />
Weitere Untersuchungen haben sich mit der Wirksamkeit von Antibiotika beschäftigt. Es wurden sowohl deutliche Erfolge81,82,84,89 als auch Misserfolge53 verzeichnet. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...) </span>  Offensichtlich ist es notwendig, mehrere Antibiotika zu kombinieren, um der unterschiedlichen Resistenzlage und einer Resistenzentwicklung im Zuge der Therapie zu begegnen.46 Im Februar 1998 berichtete das British Medical Journal über die Krankheitsgeschichte eines Jugendlichen, in dessen Halslymphknoten MAP nachgewiesen worden war. Fünf Jahre später erkrankte er an Morbus Crohn. Die Erkrankung konnte durch entsprechende Antibiotika geheilt werden. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Milch macht´s <br />
</span> <br />
Eine japanische Studie aus dem Jahre 1996 belegt, dass die Häufigkeit von Morbus Crohn positiv mit dem Verzehr von tierischem Protein – insbesondere Milchprotein – korreliert. Auf Fischprotein trifft diese Beobachtung nicht zu.24 Menschen, die im Säuglingsalter gestillt bzw. kaum über Flaschennahrung ernährt wurden, sind unter Crohn-Patienten deutlich unterrepräsentiert.48,49<br />
Eine spanische Untersuchung zeigt, dass Morbus Crohn häufig zwischen Juni und August diagnostiziert wird.86 Hingegen erleiden Erkrankte oft im Herbst und im Winter einen Rückfall oder einen akuten Schub.44 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span>  Im Jahr 1996 belegte eine britische Studie, dass MAP sowohl in Rohmilch als auch in pasteurisierter Handelsware enthalten ist.25 In dieser Untersuchung wurden insbesondere von Januar bis März und von September bis November häufiger Mykobakterien in Milch-proben gefunden als in den anderen Monaten.<br />
Eine Vielzahl von Untersuchungen belegt, dass das bei Rindern und in Milch gefundene Mykobakterium so hitzeresistent ist, dass es eine Pasteurisierung bei 71 Grad Celsius und 15 Sekunden Einwirkdauer in der Molkerei infektionsfähig überlebt25,28-30,32-34, 37,106,111<br />
und daher in pasteurisierten Verkaufsmilchen nachweisbar ist112. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...) </span>  <br />
Nach Sung und Collins scheidet eine an Paratuberkulose erkrankte Kuh 100 Millionen Mykobakterien pro Gramm Kot aus.37 Ihren Untersuchungen zufolge sind sehr häufig mehr als zehn Keime in einem Milliliter Milch enthalten, sodass die übliche Erhitzungsdauer von 15 Sekunden nicht ausreicht und die Keimzahl lediglich reduziert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(...)</span>  In Australien gelang es sogar, MAP aus Milch anzuzüchten, die für 15 Sekunden auf 82 Grad Celsius erhitzt worden war.34<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> (...) </span>  Vor diesem Hintergrund erscheinen Rohmilch und Rohmilchkäse von Rindern, Schafen und Ziegen, die von Einzelbetrieben vermarktet werden, als besonders risikobehaftet.113 Hier können unter Umständen große Mengen MAP direkt an den Verbraucher gehen, da der Verdünnungseffekt und das Pasteurisieren durch die Molkerei entfällt.<br />
MAP überlebt 28 Tage in Emmentaler-, 45 Tage in Tilsiter- und 60 Tage in Frischkäse.94 Wissenschaftler der Forschungsanstalt für Milchwirtschaft der Schweiz konnten MAP selbst nach 120 Tagen aus Emmentaler-und Tilsiter-Rohmilchkäse isolieren.95 Tschechischen Wissenschaftlern ist es gelungen, MAP aus Gemüse wie Salat, Rettich, Tomaten zu isolieren, welches auf experimentell mit MAP infizierten Böden gezogen wurde. Die Ergebnisse bestätigen einen Infektionsweg über Gülle und Mist, die als Dünger im Pflanzenbau genutzt werden.124 <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Quelle:</span> <br />
<a href="http://www.das-eule.de/eulenspiegel403_morbus_crohn.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.das-eule.de/eulenspiegel403_m...crohn.html</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">(Fortsetzung siehe übernächster Beitrag) </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Immunologie des MC / der CU]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1606</link>
			<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 19:41:34 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1606</guid>
			<description><![CDATA[Vielleicht ganz interessant:<br />
<br />
Ein Auszug aus einem Folientext zum Thema <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Immunologische Ursachen der Colitis ulcerosa </span>  (CU)<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> und des Morbus Crohn </span>  (MC)<br />
<br />
Anatomisch/klinisch/immunologische Seminare<br />
III. Gastrointestinales System<br />
Institut für Immunologie<br />
Prof. Dr. D. Gemsa/Dr. M. Nain/Dr. H. Garn/Dr. A. Kaufmann/Dr. Ch. Veldman/PD Dr. M. Bacher<br />
<br />
Textzitat:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"(...) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Morbus Crohn wie auch Colitis ulcerosa<br />
sind das Resultat einer gestörten und gesteigerten Immun-Anwort auf die normale Darmflora. </span>  <br />
Für einen Teil der Patienten gibt es eine genetische Prädisposition. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Verständnis für die Immunologie des Morbus Crohn und der Colitis <br />
ulcerosa ist zur Zeit im Umbruch. </span>  <br />
Wir stellen den gegenwärtigen (2004) Stand des Wissens dar; <br />
entscheidene Fortschritte werden in den nächsten Jahren erwartet (...)"</span> <br />
<br />
Gesamte Infos hierzu (allerdings kurz und knapp, da Folientext) unter:<br />
<a href="http://www.med.uni-marburg.de/stpg/ukm/lt/immunologie/Vorlesung%20Anatomie%20Darm.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.med.uni-marburg.de/stpg/ukm/l...20Darm.pdf</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vielleicht ganz interessant:<br />
<br />
Ein Auszug aus einem Folientext zum Thema <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Immunologische Ursachen der Colitis ulcerosa </span>  (CU)<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> und des Morbus Crohn </span>  (MC)<br />
<br />
Anatomisch/klinisch/immunologische Seminare<br />
III. Gastrointestinales System<br />
Institut für Immunologie<br />
Prof. Dr. D. Gemsa/Dr. M. Nain/Dr. H. Garn/Dr. A. Kaufmann/Dr. Ch. Veldman/PD Dr. M. Bacher<br />
<br />
Textzitat:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"(...) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Morbus Crohn wie auch Colitis ulcerosa<br />
sind das Resultat einer gestörten und gesteigerten Immun-Anwort auf die normale Darmflora. </span>  <br />
Für einen Teil der Patienten gibt es eine genetische Prädisposition. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Verständnis für die Immunologie des Morbus Crohn und der Colitis <br />
ulcerosa ist zur Zeit im Umbruch. </span>  <br />
Wir stellen den gegenwärtigen (2004) Stand des Wissens dar; <br />
entscheidene Fortschritte werden in den nächsten Jahren erwartet (...)"</span> <br />
<br />
Gesamte Infos hierzu (allerdings kurz und knapp, da Folientext) unter:<br />
<a href="http://www.med.uni-marburg.de/stpg/ukm/lt/immunologie/Vorlesung%20Anatomie%20Darm.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.med.uni-marburg.de/stpg/ukm/l...20Darm.pdf</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[drogenentzugsmedikament hilft gegen morbus crohn]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1525</link>
			<pubDate>Mon, 05 Jun 2006 11:49:18 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1525</guid>
			<description><![CDATA[quelle: <a href="http://derstandard.at" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">der Standard</a> <br />
05. Juni 2006<br />
11:00   Drogenentzugsmedikament hilft gegen Morbus Crohn<br />
Genaue Wirkungsweise noch nicht bekannt <br />
   Los Angeles - Ein Medikament gegen Entzugserscheinungen bei Drogensucht wirkt ohne bedenkliche Nebenwirkungen auch gegen die Darmentzündung Morbus Crohn. Das haben Wissenschafter der Universität von Pennsylvania herausgefunden.<br />
<br />
Wie sie auf einer Tagung US-amerikanischer Gastroenterologen in Los Angeles berichteten, hatten sie Morbus-Crohn-Kranke mit niedrigen Dosen des Medikamentes Naltrexon behandelt. Nach einem Zeitraum von 16 Wochen habe sich der Zustand von 89 Prozent der Patienten verbessert. Die einzige Nebenwirkung sei bei einigen Patienten Schlafstörungen gewesen.<br />
<br />
"Ein neuer Weg"<br />
<br />
"Wir wissen zwar noch nicht genau, wie das Medikament wirkt, aber es ist ein neuer Weg, um eine weit verbreitete Krankheit zu behandeln", sagte Jill Smith von der Universität von Pennsylvania. "Er ist sicher und kostet wesentlich weniger als die bisher üblichen Behandlungsmethoden." Die typische Behandlung von Morbus Crohn umfasse den Einsatz von Steroiden oder Corticosteroiden, die das Immunsystem beeinträchtigten.<br />
<br />
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zählen zu den häufigsten entzündlichen Darmerkrankungen - 30.000 Österreicher sind davon betroffen. Die Symptome reichen von Übelkeit, krampfartigen Bauchschmerzen und Durchfällen bis hin zu Vereiterungen der Haut oder Entzündungen von Gelenken. (APA/AP) <br />
 <br />
<span style="color: firebrick;" class="mycode_color">ich stell den artikel mal so rein, würde aber vor verfrühter euphorie von wegen "heilmittel gefunden" absehen!!!</span> <br />
<br />
lg,<br />
manu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[quelle: <a href="http://derstandard.at" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">der Standard</a> <br />
05. Juni 2006<br />
11:00   Drogenentzugsmedikament hilft gegen Morbus Crohn<br />
Genaue Wirkungsweise noch nicht bekannt <br />
   Los Angeles - Ein Medikament gegen Entzugserscheinungen bei Drogensucht wirkt ohne bedenkliche Nebenwirkungen auch gegen die Darmentzündung Morbus Crohn. Das haben Wissenschafter der Universität von Pennsylvania herausgefunden.<br />
<br />
Wie sie auf einer Tagung US-amerikanischer Gastroenterologen in Los Angeles berichteten, hatten sie Morbus-Crohn-Kranke mit niedrigen Dosen des Medikamentes Naltrexon behandelt. Nach einem Zeitraum von 16 Wochen habe sich der Zustand von 89 Prozent der Patienten verbessert. Die einzige Nebenwirkung sei bei einigen Patienten Schlafstörungen gewesen.<br />
<br />
"Ein neuer Weg"<br />
<br />
"Wir wissen zwar noch nicht genau, wie das Medikament wirkt, aber es ist ein neuer Weg, um eine weit verbreitete Krankheit zu behandeln", sagte Jill Smith von der Universität von Pennsylvania. "Er ist sicher und kostet wesentlich weniger als die bisher üblichen Behandlungsmethoden." Die typische Behandlung von Morbus Crohn umfasse den Einsatz von Steroiden oder Corticosteroiden, die das Immunsystem beeinträchtigten.<br />
<br />
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zählen zu den häufigsten entzündlichen Darmerkrankungen - 30.000 Österreicher sind davon betroffen. Die Symptome reichen von Übelkeit, krampfartigen Bauchschmerzen und Durchfällen bis hin zu Vereiterungen der Haut oder Entzündungen von Gelenken. (APA/AP) <br />
 <br />
<span style="color: firebrick;" class="mycode_color">ich stell den artikel mal so rein, würde aber vor verfrühter euphorie von wegen "heilmittel gefunden" absehen!!!</span> <br />
<br />
lg,<br />
manu]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nährstoffresorption im Dünndarm]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1382</link>
			<pubDate>Fri, 17 Mar 2006 16:34:16 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1382</guid>
			<description><![CDATA[nicht nur für Darmpatienten interessant:<br />
<br />
<a href="http://www.dccv.de/bauchredner/br97_1/br97_1_naehrstoffresorption_im_duenndarm.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.dccv.de/bauchredner/br97_1/br...nndarm.pdf</a><br />
<br />
LG<br />
Micha]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[nicht nur für Darmpatienten interessant:<br />
<br />
<a href="http://www.dccv.de/bauchredner/br97_1/br97_1_naehrstoffresorption_im_duenndarm.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.dccv.de/bauchredner/br97_1/br...nndarm.pdf</a><br />
<br />
LG<br />
Micha]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die "Gene"]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1113</link>
			<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 08:43:26 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1113</guid>
			<description><![CDATA[Genetische Ursachen für chronische Darmentzündungen entdeckt<br />
<a href="http://www.rtl.de/news/artikel/news/news_855477_710761.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rtl.de/news/artikel/news/news...710761.php</a><br />
<br />
 Genetische Ursachen für chronische Darmentzündungen entdeckt<br />
An den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind nach Forscherangaben mehrere Hundert Gene beteiligt. Das teilte das Nationale Genomforschungsnetz (NGFN) am Dienstag in Bonn mit. <br />
Ein Team um Prof. Stefan Schreiber von der Universität Kiel hatte das Ablesen von mehreren Zehntausend Genen in der Darmschleimhaut gesunder und erkrankter Menschen verglichen. Ergebnis: Bei Morbus Crohn haben 500 und bei Colitis ulcerosa 272 Gene eine erhöhte oder erniedrigte Aktivität. Für rund 40 Prozent dieser Gene sei bisher nicht bekannt gewesen, dass sie bei chronischen Darmerkrankungen eine Rolle spielten. In Deutschland leiden schätzungsweise 300 000 Menschen an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.<br />
'Wir haben bei den meisten Genen festgestellt, dass sie im kranken Gewebe weniger aktiv sind. Dadurch können die Zellen der Darmschleimhaut viele Funktionen nicht mehr ausführen', sagte Schreiber, der das Institut für Klinische Molekularbiologie an der Universität Kiel leitet.<br />
122 der entdeckten Gene hätten bei beiden Krankheiten eine zentrale Bedeutung.: 'Die Aktivität dieser Gene ist dann ohne Ausnahme bei beiden Krankheitsformen entweder erhöht oder verringert.' Dies spreche dafür, dass beiden Darmkrankheiten der gleiche Entzündungsprozess zu Grunde liegt. Daher sei es 'kein Wunder', dass bei beiden Krankheiten oft dieselbe Therapie wirksam sei.<br />
Schreiber und seine Mitarbeiter ordneten die gefundenen Gene verschiedenen Gruppen zu. Demnach lösen viele der auffälligen Gene eine gestörte Immunantwort aus. Bei der Colitis ulcerosa seien außerdem häufig Gene betroffen, die für Zellwachstum und -vermehrung verantwortlich sind, hieß es. Wenn diese grundlegenden zellulären Prozesse gestört seien, könne Krebs entstehen - eine Komplikation, die bei Colitis ulcerosa als Spätfolge häufig auftrete.<br />
Schreiber hofft, neue Angriffspunkte für Therapien zu eröffnen. Die vom Bundesforschungsministerium geförderte Arbeit wurde am Dienstag in der Online-Ausgabe des Journals 'PLoS Medicine' (DOI: 10.1371/journal.pmed.0020199) veröffentlicht.<br />
<br />
****<br />
<br />
 Das sei die Frage nun erlaubt, was mit diesem Wissen um &gt;&gt;die Gene&lt;&lt; bewirkt werden soll, wenn es scheinbar niemanden interessiert, wie diese Gendefekte zustande kommen....<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wenn Pathologen z.B. feststellen, dass Zellen des Gastro-Intestinaltraktes nach einer einmaligen Einfärbung zu diagnostischen Zwecken DNA- Schäden aufweisen würden......</span> <br />
<br />
Oder was ist mit diesen Meldungen?:<br />
 FAZ 15. Juni 2001 <br />
<br />
"<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genetische Schäden durch Vitamin C</span> <br />
Mitte Juni 2001 kam Vitamin C in die Schlagzeilen der Medien.Die nachfolgende Meldung entnehmen wir - als Beispiel für die Tendenz der Berichterstattung - der FAZ vom 16. Juni 2001: <br />
"Genetische Schäden durch Vitamin CR.F. FRANKFURT, 14. Juni. Vitamin C besitzt offenbar nicht nur gesundheitsfördernde Eigenschaften, sondern kann ebenso sehr schaden. Bislang hatte man angenommen, daß das Vitamin C das Erbmaterial und andere lebensnotwendig Biomoleküle schützt, weil es reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen entschärft. Wissenschaftler des Zentrums für Krebspharmakologie der Universität von Pennsylvania in Philadelphia haben bei Versuchen an Zellkulturen im Reagenzglas entdeckt, daß Vitamin C auch die Bildung von Genotoxinen fördert, also von Substanzen, die das Erbgut schädigen. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Science" berichten, führen diese Genotoxine an der Erbsubstanz zu Veränderungen, die beim Menschen Krebs verursachen können. Das Vitamin C greift nicht direkt die Desoxyribonukleinsäure des Erbguts an, sondern an der wichtigsten, in Pflanzenölen enthaltenen ungesättigten Fettsäure, der Linolsäure. Der chemische Angriff führt zu einem reaktiven Produkt, einem Hydroperoxyd, das ähnlich gefährlich ist wie die Sauerstoffradikale, die das Vitamin C ständig zerstört. Schon früher hatte man - ebenfalls im Reagenzglas - Hinweise dafür gefunden, daß das Vitamin C genetische Schäden verursachen kann. Bislang ist allerdings unklar, ob es auch im menschlichen Organismus zu solch gefährlichen Reaktionen kommt. Daß die regelmäßige Einnahme von Vitamin C die Erwartungen bei der Prävention von Krebs nicht erfüllt hat, könnte nach Ansicht der Wissenschaftler mit den widersprüchlichen Eigenschaften - Schutz der Erbsubstanz einerseits, Schädigung andererseits - zusammenhängen."<br />
**********<br />
Dann noch aus 2000, 28.3.<br />
Chefarzt Dr. D. Golde vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York warnte gestern auf einem Kongress der American Cancer Society vor dem Gebrauch von zuviel Vitamin C während einer Krebstherapie. Der zellschützende Effekt des Vit.C scheint sich auch auf Krebszellen zu erstrecken und sie vor therapeutischer Bestrahlung oder Chemotherapie , die gezielt Krebszellen töten soll, zu schützen. Während vitaminreiche Nahrung und Multivatmine sicher sind, sollten große Mengen von Vit. C vermieden werden ( Quelle: CNN)<br />
<br />
****<br />
<br />
oder wer sagt mir denn, dass nicht auch die vielen andren E-Nummern ( incl. Farbstoffe) zu DNA- Brüchen führen??????<br />
In meinen Augen nützt es nicht viel zu warnen und zu suchen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist – das &gt;Verhindern&lt; wäre sehr viel wichtiger/ sinnvoller !!!<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Genetische Ursachen für chronische Darmentzündungen entdeckt<br />
<a href="http://www.rtl.de/news/artikel/news/news_855477_710761.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rtl.de/news/artikel/news/news...710761.php</a><br />
<br />
 Genetische Ursachen für chronische Darmentzündungen entdeckt<br />
An den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind nach Forscherangaben mehrere Hundert Gene beteiligt. Das teilte das Nationale Genomforschungsnetz (NGFN) am Dienstag in Bonn mit. <br />
Ein Team um Prof. Stefan Schreiber von der Universität Kiel hatte das Ablesen von mehreren Zehntausend Genen in der Darmschleimhaut gesunder und erkrankter Menschen verglichen. Ergebnis: Bei Morbus Crohn haben 500 und bei Colitis ulcerosa 272 Gene eine erhöhte oder erniedrigte Aktivität. Für rund 40 Prozent dieser Gene sei bisher nicht bekannt gewesen, dass sie bei chronischen Darmerkrankungen eine Rolle spielten. In Deutschland leiden schätzungsweise 300 000 Menschen an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.<br />
'Wir haben bei den meisten Genen festgestellt, dass sie im kranken Gewebe weniger aktiv sind. Dadurch können die Zellen der Darmschleimhaut viele Funktionen nicht mehr ausführen', sagte Schreiber, der das Institut für Klinische Molekularbiologie an der Universität Kiel leitet.<br />
122 der entdeckten Gene hätten bei beiden Krankheiten eine zentrale Bedeutung.: 'Die Aktivität dieser Gene ist dann ohne Ausnahme bei beiden Krankheitsformen entweder erhöht oder verringert.' Dies spreche dafür, dass beiden Darmkrankheiten der gleiche Entzündungsprozess zu Grunde liegt. Daher sei es 'kein Wunder', dass bei beiden Krankheiten oft dieselbe Therapie wirksam sei.<br />
Schreiber und seine Mitarbeiter ordneten die gefundenen Gene verschiedenen Gruppen zu. Demnach lösen viele der auffälligen Gene eine gestörte Immunantwort aus. Bei der Colitis ulcerosa seien außerdem häufig Gene betroffen, die für Zellwachstum und -vermehrung verantwortlich sind, hieß es. Wenn diese grundlegenden zellulären Prozesse gestört seien, könne Krebs entstehen - eine Komplikation, die bei Colitis ulcerosa als Spätfolge häufig auftrete.<br />
Schreiber hofft, neue Angriffspunkte für Therapien zu eröffnen. Die vom Bundesforschungsministerium geförderte Arbeit wurde am Dienstag in der Online-Ausgabe des Journals 'PLoS Medicine' (DOI: 10.1371/journal.pmed.0020199) veröffentlicht.<br />
<br />
****<br />
<br />
 Das sei die Frage nun erlaubt, was mit diesem Wissen um &gt;&gt;die Gene&lt;&lt; bewirkt werden soll, wenn es scheinbar niemanden interessiert, wie diese Gendefekte zustande kommen....<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wenn Pathologen z.B. feststellen, dass Zellen des Gastro-Intestinaltraktes nach einer einmaligen Einfärbung zu diagnostischen Zwecken DNA- Schäden aufweisen würden......</span> <br />
<br />
Oder was ist mit diesen Meldungen?:<br />
 FAZ 15. Juni 2001 <br />
<br />
"<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Genetische Schäden durch Vitamin C</span> <br />
Mitte Juni 2001 kam Vitamin C in die Schlagzeilen der Medien.Die nachfolgende Meldung entnehmen wir - als Beispiel für die Tendenz der Berichterstattung - der FAZ vom 16. Juni 2001: <br />
"Genetische Schäden durch Vitamin CR.F. FRANKFURT, 14. Juni. Vitamin C besitzt offenbar nicht nur gesundheitsfördernde Eigenschaften, sondern kann ebenso sehr schaden. Bislang hatte man angenommen, daß das Vitamin C das Erbmaterial und andere lebensnotwendig Biomoleküle schützt, weil es reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen entschärft. Wissenschaftler des Zentrums für Krebspharmakologie der Universität von Pennsylvania in Philadelphia haben bei Versuchen an Zellkulturen im Reagenzglas entdeckt, daß Vitamin C auch die Bildung von Genotoxinen fördert, also von Substanzen, die das Erbgut schädigen. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Science" berichten, führen diese Genotoxine an der Erbsubstanz zu Veränderungen, die beim Menschen Krebs verursachen können. Das Vitamin C greift nicht direkt die Desoxyribonukleinsäure des Erbguts an, sondern an der wichtigsten, in Pflanzenölen enthaltenen ungesättigten Fettsäure, der Linolsäure. Der chemische Angriff führt zu einem reaktiven Produkt, einem Hydroperoxyd, das ähnlich gefährlich ist wie die Sauerstoffradikale, die das Vitamin C ständig zerstört. Schon früher hatte man - ebenfalls im Reagenzglas - Hinweise dafür gefunden, daß das Vitamin C genetische Schäden verursachen kann. Bislang ist allerdings unklar, ob es auch im menschlichen Organismus zu solch gefährlichen Reaktionen kommt. Daß die regelmäßige Einnahme von Vitamin C die Erwartungen bei der Prävention von Krebs nicht erfüllt hat, könnte nach Ansicht der Wissenschaftler mit den widersprüchlichen Eigenschaften - Schutz der Erbsubstanz einerseits, Schädigung andererseits - zusammenhängen."<br />
**********<br />
Dann noch aus 2000, 28.3.<br />
Chefarzt Dr. D. Golde vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York warnte gestern auf einem Kongress der American Cancer Society vor dem Gebrauch von zuviel Vitamin C während einer Krebstherapie. Der zellschützende Effekt des Vit.C scheint sich auch auf Krebszellen zu erstrecken und sie vor therapeutischer Bestrahlung oder Chemotherapie , die gezielt Krebszellen töten soll, zu schützen. Während vitaminreiche Nahrung und Multivatmine sicher sind, sollten große Mengen von Vit. C vermieden werden ( Quelle: CNN)<br />
<br />
****<br />
<br />
oder wer sagt mir denn, dass nicht auch die vielen andren E-Nummern ( incl. Farbstoffe) zu DNA- Brüchen führen??????<br />
In meinen Augen nützt es nicht viel zu warnen und zu suchen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist – das &gt;Verhindern&lt; wäre sehr viel wichtiger/ sinnvoller !!!<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reizdarm]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=842</link>
			<pubDate>Fri, 04 Mar 2005 20:37:07 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=842</guid>
			<description><![CDATA[2 Artikel über Reizdarm, vom „Nachbarn“ Holland – in englischer Spache<br />
<br />
<br />
Eur J Gastroenterol Hepatol. 1996 Oct;8(10):1013-6.<br />
·	<br />
The clinical relevance of lactose malabsorption in irritable bowel syndrome.<br />
<br />
Bohmer CJ, Tuynman HA.<br />
<br />
Department of Gastroenterology, Academical Hospital Free University, Amsterdam, The Netherlands.<br />
<br />
OBJECTIVE: The prevalence of lactose malabsorption (LM) in the Caucasian population of northern Europe is estimated to be low. Irritable bowel syndrome (IBS) is a very common diagnosis, and its symptoms are nearly identical to those of LM. Therefore we investigated the prevalence of LM among IBS patients in comparison with healthy volunteers. DESIGN: A double-blind clinical trial compared with healthy controls. SETTING: One out-patient gastroenterology clinic in the Netherlands. PATIENTS: 70 Caucasian IBS patients and 35 healthy volunteers (staff members). METHODS: All 105 underwent hydrogen (H2) breath and blood glucose tests, after an oral intake of 50 grams of lactose. The IBS patients were treated with a lactose-restricted diet for 6 weeks. They completed a lactose intake score before, and a symptom score scored by six separate criteria, before, during and after treatment. RESULTS: In 17 out of 70 (24.3%) IBS patients LM was detected, in comparison with 2 out of 35 (5.7%) controls (P &lt; 0.009). There was no difference in the pre-entry mean lactose intake and symptom score between the LM positive and negative IBS patients. The mean symptom score of the LM positive group showed a marked decrease after 6 weeks of dietary therapy (P &lt; 0.001). CONCLUSION:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> A substantial number of IBS patients showed a clinically unrecognized lactose malabsorption, which could not be discriminated by symptoms and dietary history, and which can be treated with a lactose-restricted diet. Therefore LM has to be excluded before the diagnosis IBS is made.</span> <br />
PMID: 8930569 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=8930569" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...ds=8930569</a> <br />
<br />
<br />
<br />
na- und hier die Folge-Studie – 5 Jahre später!<br />
<br />
Eur J Gastroenterol Hepatol. 2001 Aug;13(8):941-4.	<br />
<br />
The effect of a lactose-restricted diet in patients with a positive lactose tolerance test, earlier diagnosed as irritable bowel syndrome: a 5-year follow-up study.<br />
<br />
Bohmer CJ, Tuynman HA.<br />
<br />
Department of Gastroenterology, Academic Hospital Vrije Universiteit, Amsterdam, The Netherlands. CJM.Bohmer@azvu.nl<br />
<br />
DESIGN AND METHODS: Prospectively, the effect of a lactose-restricted diet was evaluated among irritable bowel syndrome patients with lactose malabsorption. Lactose malabsorption was defined by a positive hydrogen breath test and a positive blood-glucose test. An analysis of symptoms was completed before, during, 6 weeks after and 5 years after starting the diet. In addition, the number of visits made by the patients to the outpatient clinic was scored during 6 years. RESULTS: In 17 out of 70 irritable bowel syndrome patients (24.3%), lactose malabsorption was detected. There was no difference in the symptom score between patients with a positive lactose tolerance test and patients with a negative lactose tolerance test. After 6 weeks of the lactose-restricted diet, symptoms were markedly improved in lactose malabsorption-positive patients (P &lt; 0.001). After 5 years, one patient was lost for follow-up, and 14 out of the remaining 16 lactose malabsorption patients (87.5%) still had no complaints during the lactose-restricted diet. Two patients chose not to follow the diet continuously and accepted the discomfort caused by lactose intake. Only two out of 16 patients (12.5%) no longer experienced any benefit from lactose restriction. In the 5 years before their diagnosis of lactose malabsorption, these 16 patients visited the outpatient clinic a total of 192 times (mean 2.4 visits per year per person; range 1-7 visits). In the 5 years after diagnosis, they visited the outpatient clinic a total of 45 times (mean 0.6 visits per year per person; range 0-6 visits; P &lt; 0.0001). <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">CONCLUSIONS: In a large majority of irritable bowel syndrome patients with lactose malabsorption, which was previously clinically unrecognized, a lactose-restricted diet improved symptoms markedly both in the short term and the long term. Furthermore, visits by all patients to the outpatient clinic were reduced by 75%. We conclude that diet therapy is extremely cost- and time-saving. Therefore, <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">it is strongly recommended that lactose malabsorption, which is easily treatable, is excluded before diagnosing irritable bowel syndrome</span> .</span> <br />
<br />
PMID: 11507359 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=11507359" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=11507359</a> <br />
<br />
Das Fazit dieser 2 Studien:<br />
Eine große Mehrheit der Reizdarm-Patienten hatte eine unerkannte Laktose-Intoleranz.<br />
Eine laktosereduzierte Diät führte zu einer bemerkenswerten Besserung der Symptome – sowohl bei der Kurzzeitbeobachtung als auch bei der Langzeitbeobachtung.<br />
Arzt-/Klinikbesuche reduzierten sich um 75%.<br />
Abschließend kann festgestellt werden, dass die Ernährungstherapie extrem kosten – und zeitsparend ist. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aus diesem Grunde wird dringend empfohlen, dass vor der Diagnosestellung &gt;&gt;Reizdarm&lt;&lt; eine Laktosemalabsorption , die einfach zu „behandeln“ ist, auszuschließen ist!</span> <br />
<br />
Eine israelische Studie erweitert die Kohlenhydratmalabsorption noch um Fruktose und Sorbit:<br />
 1: Isr Med Assoc J. 2000 Aug;2(8):583-7<br />
<br />
Carbohydrate malabsorption and the effect of dietary restriction on symptoms of irritable bowel syndrome and functional bowel complaints.<br />
<br />
Goldstein R, Braverman D, Stankiewicz H.<br />
<br />
PMID: 10979349 [PubMed - indexed for MEDLINE] <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=10979349" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=10979349</a> <br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und ich bin so frei und fordere dazu auf, auch noch an die anderen Möglichkeiten einen Gedanken zu „verschwenden“- als da wären  Unverträglichkeiten auf Nahrungsproteine, Pseudoallergien, Histaminose und Kreuzallergien</span> ......<br />
<br />
Uli<br />
<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[2 Artikel über Reizdarm, vom „Nachbarn“ Holland – in englischer Spache<br />
<br />
<br />
Eur J Gastroenterol Hepatol. 1996 Oct;8(10):1013-6.<br />
·	<br />
The clinical relevance of lactose malabsorption in irritable bowel syndrome.<br />
<br />
Bohmer CJ, Tuynman HA.<br />
<br />
Department of Gastroenterology, Academical Hospital Free University, Amsterdam, The Netherlands.<br />
<br />
OBJECTIVE: The prevalence of lactose malabsorption (LM) in the Caucasian population of northern Europe is estimated to be low. Irritable bowel syndrome (IBS) is a very common diagnosis, and its symptoms are nearly identical to those of LM. Therefore we investigated the prevalence of LM among IBS patients in comparison with healthy volunteers. DESIGN: A double-blind clinical trial compared with healthy controls. SETTING: One out-patient gastroenterology clinic in the Netherlands. PATIENTS: 70 Caucasian IBS patients and 35 healthy volunteers (staff members). METHODS: All 105 underwent hydrogen (H2) breath and blood glucose tests, after an oral intake of 50 grams of lactose. The IBS patients were treated with a lactose-restricted diet for 6 weeks. They completed a lactose intake score before, and a symptom score scored by six separate criteria, before, during and after treatment. RESULTS: In 17 out of 70 (24.3%) IBS patients LM was detected, in comparison with 2 out of 35 (5.7%) controls (P &lt; 0.009). There was no difference in the pre-entry mean lactose intake and symptom score between the LM positive and negative IBS patients. The mean symptom score of the LM positive group showed a marked decrease after 6 weeks of dietary therapy (P &lt; 0.001). CONCLUSION:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> A substantial number of IBS patients showed a clinically unrecognized lactose malabsorption, which could not be discriminated by symptoms and dietary history, and which can be treated with a lactose-restricted diet. Therefore LM has to be excluded before the diagnosis IBS is made.</span> <br />
PMID: 8930569 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=8930569" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...ds=8930569</a> <br />
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na- und hier die Folge-Studie – 5 Jahre später!<br />
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Eur J Gastroenterol Hepatol. 2001 Aug;13(8):941-4.	<br />
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The effect of a lactose-restricted diet in patients with a positive lactose tolerance test, earlier diagnosed as irritable bowel syndrome: a 5-year follow-up study.<br />
<br />
Bohmer CJ, Tuynman HA.<br />
<br />
Department of Gastroenterology, Academic Hospital Vrije Universiteit, Amsterdam, The Netherlands. CJM.Bohmer@azvu.nl<br />
<br />
DESIGN AND METHODS: Prospectively, the effect of a lactose-restricted diet was evaluated among irritable bowel syndrome patients with lactose malabsorption. Lactose malabsorption was defined by a positive hydrogen breath test and a positive blood-glucose test. An analysis of symptoms was completed before, during, 6 weeks after and 5 years after starting the diet. In addition, the number of visits made by the patients to the outpatient clinic was scored during 6 years. RESULTS: In 17 out of 70 irritable bowel syndrome patients (24.3%), lactose malabsorption was detected. There was no difference in the symptom score between patients with a positive lactose tolerance test and patients with a negative lactose tolerance test. After 6 weeks of the lactose-restricted diet, symptoms were markedly improved in lactose malabsorption-positive patients (P &lt; 0.001). After 5 years, one patient was lost for follow-up, and 14 out of the remaining 16 lactose malabsorption patients (87.5%) still had no complaints during the lactose-restricted diet. Two patients chose not to follow the diet continuously and accepted the discomfort caused by lactose intake. Only two out of 16 patients (12.5%) no longer experienced any benefit from lactose restriction. In the 5 years before their diagnosis of lactose malabsorption, these 16 patients visited the outpatient clinic a total of 192 times (mean 2.4 visits per year per person; range 1-7 visits). In the 5 years after diagnosis, they visited the outpatient clinic a total of 45 times (mean 0.6 visits per year per person; range 0-6 visits; P &lt; 0.0001). <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">CONCLUSIONS: In a large majority of irritable bowel syndrome patients with lactose malabsorption, which was previously clinically unrecognized, a lactose-restricted diet improved symptoms markedly both in the short term and the long term. Furthermore, visits by all patients to the outpatient clinic were reduced by 75%. We conclude that diet therapy is extremely cost- and time-saving. Therefore, <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">it is strongly recommended that lactose malabsorption, which is easily treatable, is excluded before diagnosing irritable bowel syndrome</span> .</span> <br />
<br />
PMID: 11507359 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=11507359" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=11507359</a> <br />
<br />
Das Fazit dieser 2 Studien:<br />
Eine große Mehrheit der Reizdarm-Patienten hatte eine unerkannte Laktose-Intoleranz.<br />
Eine laktosereduzierte Diät führte zu einer bemerkenswerten Besserung der Symptome – sowohl bei der Kurzzeitbeobachtung als auch bei der Langzeitbeobachtung.<br />
Arzt-/Klinikbesuche reduzierten sich um 75%.<br />
Abschließend kann festgestellt werden, dass die Ernährungstherapie extrem kosten – und zeitsparend ist. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aus diesem Grunde wird dringend empfohlen, dass vor der Diagnosestellung &gt;&gt;Reizdarm&lt;&lt; eine Laktosemalabsorption , die einfach zu „behandeln“ ist, auszuschließen ist!</span> <br />
<br />
Eine israelische Studie erweitert die Kohlenhydratmalabsorption noch um Fruktose und Sorbit:<br />
 1: Isr Med Assoc J. 2000 Aug;2(8):583-7<br />
<br />
Carbohydrate malabsorption and the effect of dietary restriction on symptoms of irritable bowel syndrome and functional bowel complaints.<br />
<br />
Goldstein R, Braverman D, Stankiewicz H.<br />
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PMID: 10979349 [PubMed - indexed for MEDLINE] <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=10979349" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=10979349</a> <br />
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<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und ich bin so frei und fordere dazu auf, auch noch an die anderen Möglichkeiten einen Gedanken zu „verschwenden“- als da wären  Unverträglichkeiten auf Nahrungsproteine, Pseudoallergien, Histaminose und Kreuzallergien</span> ......<br />
<br />
Uli<br />
<br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Milch und CU]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=393</link>
			<pubDate>Sat, 30 Oct 2004 18:11:47 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=393</guid>
			<description><![CDATA[Habe hier doch noch einen recht interessanten Link gefunden. <br />
<a href="http://netdoktor.at/ws/krankheiten/fakta/dickdarmentzundung.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://netdoktor.at/ws/krankheiten/fakta...undung.htm</a> <br />
Auch wenn immer wieder behauptet wird, zwischen dem Verzehr bestimmter Lebensmittel und MC bestünde keine Verbindung, die Betroffenen wissen es meißt besser  X( <br />
Was wohl stimmt: es gibt wohl nicht DIE Diät für MC-Erkrankte - ein jeder muss seine Schwachpunkte eben selber rausfinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Habe hier doch noch einen recht interessanten Link gefunden. <br />
<a href="http://netdoktor.at/ws/krankheiten/fakta/dickdarmentzundung.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://netdoktor.at/ws/krankheiten/fakta...undung.htm</a> <br />
Auch wenn immer wieder behauptet wird, zwischen dem Verzehr bestimmter Lebensmittel und MC bestünde keine Verbindung, die Betroffenen wissen es meißt besser  X( <br />
Was wohl stimmt: es gibt wohl nicht DIE Diät für MC-Erkrankte - ein jeder muss seine Schwachpunkte eben selber rausfinden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ernährung bei CED]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=88</link>
			<pubDate>Sat, 14 Aug 2004 19:43:27 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=88</guid>
			<description><![CDATA[„Ernährung“ bei CED (ChronischEntzündlicheDarmerkankungen) lt. einer Broschüre der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik Aachen –<br />
Herausgeber: FalkFoundation = Dr. Falk Pharma<br />
<br />
Einige „HighLights und Widersprüchlickeiten:<br />
<br />
1)	Lt. Autor gibt es keine Diätform, die einen neuen Schub bei CED verhindern könne...<br />
Allerdings: bei CU (ColitisUlcerosa) bestünde sehr oft eine Milcheiweißunverträglichkeit/-Allergie und durch Karenz von Milch und –Produkten könne man einen erneuten Schub länger hinauszögern und die auch die Schwere eines Schubs beeinflussen!<br />
<br />
2)	In akuten Schüben bei MC (M. Crohn ) und CU (Colitis ulcerosa) sollte die Ernährung milch-, laktose- und ballaststofffrei sein. In beschwerdefreien Intervallen allerdings sollten wieder Milch und Ballaststoffe verzehrt werden. Ballaststoffe würde viele Substanzen im Dünndarm an sich binden- u.a. Gifte ..( und vor allem Zink!)<br />
Zinkmangel ist mit das Kardinalssymptom einer Resorptionsstörung im Dünndarm- egal, welchen Namen die Erkrankung hat!<br />
Pat. mit MC sind häufig untergewichtig (logisch: gestörte/behinderte Nährstoffaufname aus dem Dünndarm- sie leiden häufiger an massiven Mangelerscheinungen- z.B. Osteoporose.<br />
3)	Pat. mit CED – hier besonders MC- leiden 70x häufiger an Nierensteinen als Gesunde:<br />
      Nierensteine- Oxalsäuresteine: bei Gesunden wird die Oxalsäure an Calcium gebunden und über den Darm ausgeschieden (wie bitte? Ca wird ausgeschieden?? Wo bleibt da das Argument Ca und Osteoporose???). Bei Malabsorptionen und einer gestörten Fettverdauung verbindet sich das Calcium mit Fett- wird ausgeschieden und die Oxalsäure wird resorbiert und über die Nieren ausgeschieden- nicht ohne vorher allerdings die Steinbildung gefördert zu haben.<br />
4)	Schweden hat die höchste Rate an MC-Patienten in Europa- hat auch den höchsten Margarine-Verzehr: ergo - schlussfolgert der Autor – müsse Margarine an der Entstehung mit beteiligt sein. Über den Milchkonsum in Schweden schweigt er sich aus.<br />
5)	Lt. Statistiken waren MC-Betroffene als Säuglinge weniger oft gestillt worden, hätten weniger Immunstoffe der Mutter erhalten. Dass sie aber nicht nur „keine Immunstoffe“, sondern Kuhmilch-Milch erhalten haben- darüber schweigt er sich ebenfalls aus. Obwohl in der Broschüre Kuhmilch als möglicher Verursacher sehr wohl genannt wird.<br />
6)	Mögliche Ursachen von CED: <br />
Nahrungsmittel werden verdächtigt (s.o. –Milch; aber auch Limos und Zucker und Margarine = der "ganz normale Wahnsinn" bei Nahrungsmittelallergikern). Eine Umfrage unter Betroffenen, die durch Eliminationsdiät eine „subjektive Unverträglichkeitsliste erstellt hatten, ergab folgendes:<br />
Weizen                                     69%<br />
Milch/-produkte                         48%<br />
Hefe                                          31%<br />
Mais                                          24%<br />
Banane, Tomate, Wein und Ei : 14%<br />
Obige „Hitliste“ hindert die Autoren aber nicht zu sagen, dass die Ursachen völlig unbekannt seien und man durch Ernährung keinerlei Einfluss auf die Häufigkeit und Schwere von Schüben hätte.<br />
CED sei nicht ernährungsbedingt!?!???? X(  ?(  X(  ?( <br />
<br />
Wann wird man wohl mal beginnen, den Betroffenen mehr Glauben zu schenken???<br />
<br />
Der Praxisalltag bestätigt die o.g. Beobachtungen der Patienten – es sind „eigentlich ganz normale Nahrungsmittelallergiker“ – mit all` den Malabsorptionen, Pseudoallergien, Kreuzreaktionen und Unverträglichkeiten – mit dem Unterschied, dass ihr „Zielorgan“ die Darmmukosa ist. Der Rat, in den beschwerdefreien Intervallen „alles zu verzehren“, dürfte wohl obsolet sein – er führt über kurz oder lang zu einem nächsten Schub –<br />
der dann allerdings wieder medikamentöser Behandlung bedarf! X( <br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ernährung“ bei CED (ChronischEntzündlicheDarmerkankungen) lt. einer Broschüre der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik Aachen –<br />
Herausgeber: FalkFoundation = Dr. Falk Pharma<br />
<br />
Einige „HighLights und Widersprüchlickeiten:<br />
<br />
1)	Lt. Autor gibt es keine Diätform, die einen neuen Schub bei CED verhindern könne...<br />
Allerdings: bei CU (ColitisUlcerosa) bestünde sehr oft eine Milcheiweißunverträglichkeit/-Allergie und durch Karenz von Milch und –Produkten könne man einen erneuten Schub länger hinauszögern und die auch die Schwere eines Schubs beeinflussen!<br />
<br />
2)	In akuten Schüben bei MC (M. Crohn ) und CU (Colitis ulcerosa) sollte die Ernährung milch-, laktose- und ballaststofffrei sein. In beschwerdefreien Intervallen allerdings sollten wieder Milch und Ballaststoffe verzehrt werden. Ballaststoffe würde viele Substanzen im Dünndarm an sich binden- u.a. Gifte ..( und vor allem Zink!)<br />
Zinkmangel ist mit das Kardinalssymptom einer Resorptionsstörung im Dünndarm- egal, welchen Namen die Erkrankung hat!<br />
Pat. mit MC sind häufig untergewichtig (logisch: gestörte/behinderte Nährstoffaufname aus dem Dünndarm- sie leiden häufiger an massiven Mangelerscheinungen- z.B. Osteoporose.<br />
3)	Pat. mit CED – hier besonders MC- leiden 70x häufiger an Nierensteinen als Gesunde:<br />
      Nierensteine- Oxalsäuresteine: bei Gesunden wird die Oxalsäure an Calcium gebunden und über den Darm ausgeschieden (wie bitte? Ca wird ausgeschieden?? Wo bleibt da das Argument Ca und Osteoporose???). Bei Malabsorptionen und einer gestörten Fettverdauung verbindet sich das Calcium mit Fett- wird ausgeschieden und die Oxalsäure wird resorbiert und über die Nieren ausgeschieden- nicht ohne vorher allerdings die Steinbildung gefördert zu haben.<br />
4)	Schweden hat die höchste Rate an MC-Patienten in Europa- hat auch den höchsten Margarine-Verzehr: ergo - schlussfolgert der Autor – müsse Margarine an der Entstehung mit beteiligt sein. Über den Milchkonsum in Schweden schweigt er sich aus.<br />
5)	Lt. Statistiken waren MC-Betroffene als Säuglinge weniger oft gestillt worden, hätten weniger Immunstoffe der Mutter erhalten. Dass sie aber nicht nur „keine Immunstoffe“, sondern Kuhmilch-Milch erhalten haben- darüber schweigt er sich ebenfalls aus. Obwohl in der Broschüre Kuhmilch als möglicher Verursacher sehr wohl genannt wird.<br />
6)	Mögliche Ursachen von CED: <br />
Nahrungsmittel werden verdächtigt (s.o. –Milch; aber auch Limos und Zucker und Margarine = der "ganz normale Wahnsinn" bei Nahrungsmittelallergikern). Eine Umfrage unter Betroffenen, die durch Eliminationsdiät eine „subjektive Unverträglichkeitsliste erstellt hatten, ergab folgendes:<br />
Weizen                                     69%<br />
Milch/-produkte                         48%<br />
Hefe                                          31%<br />
Mais                                          24%<br />
Banane, Tomate, Wein und Ei : 14%<br />
Obige „Hitliste“ hindert die Autoren aber nicht zu sagen, dass die Ursachen völlig unbekannt seien und man durch Ernährung keinerlei Einfluss auf die Häufigkeit und Schwere von Schüben hätte.<br />
CED sei nicht ernährungsbedingt!?!???? X(  ?(  X(  ?( <br />
<br />
Wann wird man wohl mal beginnen, den Betroffenen mehr Glauben zu schenken???<br />
<br />
Der Praxisalltag bestätigt die o.g. Beobachtungen der Patienten – es sind „eigentlich ganz normale Nahrungsmittelallergiker“ – mit all` den Malabsorptionen, Pseudoallergien, Kreuzreaktionen und Unverträglichkeiten – mit dem Unterschied, dass ihr „Zielorgan“ die Darmmukosa ist. Der Rat, in den beschwerdefreien Intervallen „alles zu verzehren“, dürfte wohl obsolet sein – er führt über kurz oder lang zu einem nächsten Schub –<br />
der dann allerdings wieder medikamentöser Behandlung bedarf! X( <br />
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Uli<br />
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