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		<title><![CDATA[lebensmittelallergie.info - Kinderecke.Info (read only)]]></title>
		<link>http://www.lebensmittelallergie.info/</link>
		<description><![CDATA[lebensmittelallergie.info - http://www.lebensmittelallergie.info]]></description>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 17:43:39 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Pädiatrische Allergologie]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3932</link>
			<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 08:56:48 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3932</guid>
			<description><![CDATA[<br />
Aus 2008 – aktuelle Beiträge aber können über u. g. Links eingesehen werden.<br />
<br />
Sehr wichtig finde ich die Bemerkung, dass immer der jeweilige, aktuelle Wissensstand beschrieben wird !<br />
<a href="http://www.gpau.de/fileadmin/user_upload/GPA/dateien_indiziert/Zeitschriften/GPA_2008_1-08.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gpau.de/fileadmin/user_upload...8_1-08.pdf</a><br />
<br />
Ich fand die Publikation nicht schlecht ( leider scheint sie vielen Kinderärzten nicht wirklich bekannt zu sein ), wenn ich auch mitunter bei manchen Bemerkungen ein wenig „schlucken“ musste – so z. B. auf Seite 3, dass bei Erwachsenen die Symptome eingebildet oder harmlos seien........<br />
S. 7 - volle Zustimmung: Kinesiologie und Bioresonanz haben keinerlei Aussagekraft!<br />
S. 12 : wenn jemand feststellt, dass er Schokolade nicht verträgt – oder Pizza &amp; Co: es sind darin sehr viele Einzelstoffe enthalten, die zu Reaktionen führen können – daher wäre es in meinen Augen nicht zulässig zu sagen, jemand sei auf Schokolade und/oder Pizza allergisch! Es würde ein wenig Wissen um die Zusammensetzung der versch. Nahrungsmittel voraussetzen – und hat eher weniger mit „Eigenüberschätzung“ der Betroffenen zu tun.<br />
S. 15 : hier wird Fisch noch zu den häufigsten Allergenen im Kindesalter gezählt ( 2008) – und jetzt soll man ihn füttern? Dieser Logik kann ich nicht wirklich folgen.<br />
<br />
Aber lest selbst und macht Euch ein Bild davon<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Home &gt; Pädiatrische Leitlinien &gt; Gemeinsame Leitlinien mit anderen Fachgesellschaften &gt;<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Inhalte entsprechen dem Wissensstand zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung. Einzelne Aussagen können inzwischen ganz oder teilweise überholt sein.</span><br />
<br />
<a href="http://www.gpau.de/paediatrische-leitlinien/gemeinsame-leitlinien-mit-anderen-fachgesellschaften/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gpau.de/paediatrische-leitlin...lschaften/</a><br />
<br />
<br />
...oder hier:<br />
<a href="http://www.gpau.de/pressemitteilungen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gpau.de/pressemitteilungen/</a><br />
<br />
Man kann sich durch die für einen selbst interessanten Beiträge klicken , und so ( vielleicht/ hoffentlich) ein wenig mehr Durchblick im Dschungel der &gt;Allergien im Kindesalter&lt;? erlangen<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
Aus 2008 – aktuelle Beiträge aber können über u. g. Links eingesehen werden.<br />
<br />
Sehr wichtig finde ich die Bemerkung, dass immer der jeweilige, aktuelle Wissensstand beschrieben wird !<br />
<a href="http://www.gpau.de/fileadmin/user_upload/GPA/dateien_indiziert/Zeitschriften/GPA_2008_1-08.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gpau.de/fileadmin/user_upload...8_1-08.pdf</a><br />
<br />
Ich fand die Publikation nicht schlecht ( leider scheint sie vielen Kinderärzten nicht wirklich bekannt zu sein ), wenn ich auch mitunter bei manchen Bemerkungen ein wenig „schlucken“ musste – so z. B. auf Seite 3, dass bei Erwachsenen die Symptome eingebildet oder harmlos seien........<br />
S. 7 - volle Zustimmung: Kinesiologie und Bioresonanz haben keinerlei Aussagekraft!<br />
S. 12 : wenn jemand feststellt, dass er Schokolade nicht verträgt – oder Pizza &amp; Co: es sind darin sehr viele Einzelstoffe enthalten, die zu Reaktionen führen können – daher wäre es in meinen Augen nicht zulässig zu sagen, jemand sei auf Schokolade und/oder Pizza allergisch! Es würde ein wenig Wissen um die Zusammensetzung der versch. Nahrungsmittel voraussetzen – und hat eher weniger mit „Eigenüberschätzung“ der Betroffenen zu tun.<br />
S. 15 : hier wird Fisch noch zu den häufigsten Allergenen im Kindesalter gezählt ( 2008) – und jetzt soll man ihn füttern? Dieser Logik kann ich nicht wirklich folgen.<br />
<br />
Aber lest selbst und macht Euch ein Bild davon<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Home &gt; Pädiatrische Leitlinien &gt; Gemeinsame Leitlinien mit anderen Fachgesellschaften &gt;<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Inhalte entsprechen dem Wissensstand zum jeweiligen Zeitpunkt der Veröffentlichung. Einzelne Aussagen können inzwischen ganz oder teilweise überholt sein.</span><br />
<br />
<a href="http://www.gpau.de/paediatrische-leitlinien/gemeinsame-leitlinien-mit-anderen-fachgesellschaften/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gpau.de/paediatrische-leitlin...lschaften/</a><br />
<br />
<br />
...oder hier:<br />
<a href="http://www.gpau.de/pressemitteilungen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gpau.de/pressemitteilungen/</a><br />
<br />
Man kann sich durch die für einen selbst interessanten Beiträge klicken , und so ( vielleicht/ hoffentlich) ein wenig mehr Durchblick im Dschungel der &gt;Allergien im Kindesalter&lt;? erlangen<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Risikofaktoren für Kopfschmerzen bei Kindern]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3525</link>
			<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 15:54:07 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3525</guid>
			<description><![CDATA[<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;p=Risikofaktoren+f%FCr+Kopfschmerzen+bei+Kindern&amp;id=65521" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/arti...n&amp;id=65521</a><br />
<br />
<br />
...allerdings: ???<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Georg-August-Universität Göttingen: <br />
Dipl.-Psych. Gaßmann, Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Vath, van Gessel, MSc, Dipl.-Psych. Prof. Dr. phil. Kröner-Herwig............</blockquote>
<br />
Damit? schon dürfte eine bestimmte Richtung „ vorgegeben „ sein ........und: sie dürfte in Zeiten hoch- relevanter Allergien / NMU`s / NMA`s? vergeudete „ Liebesmüh` sein“ ....... :'(<br />
Ich fand auch? in der „ Print- Ausgabe“ leider keinen einzigen Hinweis auf eine Familienanamnese –( NMA`s / NMU`s betreffend) ........es wäre doch „ schön“, wenn fachübergreifend recherchiert werden würde – und nicht nur das „ eigne Süppchen gekocht“ werden würde.......... &gt;<img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/sad.gif" alt="Sad" title="Sad" class="smilie smilie_8" /><br />
<br />
Viele unsrer( langjährigen) NMA `ler / NMU`ler? berichten , dass sie schon als Kinder Kopfschmerzen – oder gar Migräne hatten. Dieser „ Zustand „ besserte sich erst, als sie die Ursachen erkannt und eliminiert hatten..........<br />
<br />
Es wäre wünschenswert, wenn solche „ angebl. Studien“ unter Einbeziehung <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aller </span>? medizinischer Erkenntnisse laufen würden..........<br />
<br />
Den Eltern betroffener Kinder aber kann ich nur raten, sich „ schlau“ zu machen – Hintergrundinfos zu lesen........<br />
z.B. Vererbung<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1511.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1511.0</a><br />
<br />
Symptomekatalog:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1104.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1104.0</a><br />
<br />
....und eine „ ordentliche“ Diagnostik anzuleiern............<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=2542.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=2542.0</a><br />
<br />
...........“solche“ Publikationen können in wenigen Fällen „ hilfreich“ sein, für das Gros der Betroffenen aber sind sie eher ein „Ärgernis“, da auf wirkliche / mögliche Ursachen nicht eingegangen wird!<br />
<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;p=Risikofaktoren+f%FCr+Kopfschmerzen+bei+Kindern&amp;id=65521" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/arti...n&amp;id=65521</a><br />
<br />
<br />
...allerdings: ???<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Georg-August-Universität Göttingen: <br />
Dipl.-Psych. Gaßmann, Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Vath, van Gessel, MSc, Dipl.-Psych. Prof. Dr. phil. Kröner-Herwig............</blockquote>
<br />
Damit? schon dürfte eine bestimmte Richtung „ vorgegeben „ sein ........und: sie dürfte in Zeiten hoch- relevanter Allergien / NMU`s / NMA`s? vergeudete „ Liebesmüh` sein“ ....... :'(<br />
Ich fand auch? in der „ Print- Ausgabe“ leider keinen einzigen Hinweis auf eine Familienanamnese –( NMA`s / NMU`s betreffend) ........es wäre doch „ schön“, wenn fachübergreifend recherchiert werden würde – und nicht nur das „ eigne Süppchen gekocht“ werden würde.......... &gt;<img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/sad.gif" alt="Sad" title="Sad" class="smilie smilie_8" /><br />
<br />
Viele unsrer( langjährigen) NMA `ler / NMU`ler? berichten , dass sie schon als Kinder Kopfschmerzen – oder gar Migräne hatten. Dieser „ Zustand „ besserte sich erst, als sie die Ursachen erkannt und eliminiert hatten..........<br />
<br />
Es wäre wünschenswert, wenn solche „ angebl. Studien“ unter Einbeziehung <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aller </span>? medizinischer Erkenntnisse laufen würden..........<br />
<br />
Den Eltern betroffener Kinder aber kann ich nur raten, sich „ schlau“ zu machen – Hintergrundinfos zu lesen........<br />
z.B. Vererbung<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1511.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1511.0</a><br />
<br />
Symptomekatalog:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1104.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1104.0</a><br />
<br />
....und eine „ ordentliche“ Diagnostik anzuleiern............<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=2542.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=2542.0</a><br />
<br />
...........“solche“ Publikationen können in wenigen Fällen „ hilfreich“ sein, für das Gros der Betroffenen aber sind sie eher ein „Ärgernis“, da auf wirkliche / mögliche Ursachen nicht eingegangen wird!<br />
<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Epilepsie und Nahrungsmittelallergien , - unverträglichkeiten]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3319</link>
			<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 13:47:52 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3319</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Epilepsie und Nahrungsmittelallergien , - unverträglichkeiten</span><br />
<br />
Ein Umstand, der bei uns wohl eher unbekannt ist – oder nicht bedacht wird- dass es sehr wohl Zusammenhänge gibt.<br />
Wobei sich durch eine ausführliche Anamnese ( s.u. )– besonders der Familienanamnese – bereits Hinweise ergeben können.<br />
Hat ein /oder beide Elternteile Allergien, Intoleranzen?<br />
Gibt es in der Familie Zöliakie?<br />
Leidet der kleine Patient an Bauchweh , Durchfällen; hat schlechten Appetit ; Neurodermitis , ADS/ ADSH u.s.w., so sollten etwaige Allergien ( auch Kreuzallergien bei Pollenallergie), Intoleranzen oder Zöliakie ausgeschlossen, bzw. bestätigt werden. Und zwar bevor Medikamente verordnet werden.<br />
<br />
Hier folgen nun einige Hinweise zu Publikationen, die sich mit diesen Zusammenhängen befassen:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Partial idiopathic epilepsy: recovery after allergen-free diet.<br />
Frediani T, Pelliccia A, Aprile A, Ferri E, Lucarelli S.<br />
Department of Pediatrics, La Sapienza, University of Rome. frediani@uniroma1.it<br />
The hypothesis that certain foods or allergens might bring about convulsions has been suggested repeatedly in the literature over the last century. Some clinical studies have highlighted an unusually high prevalence of allergic disorders in patients with epilepsy. This paper reports the consistent disappearance of partial idiopathic epilepsy symptoms in a nine-year-old patient as a result of diet free of cow's milk protein. This case appears to confirm the possible role of food allergy in certain types of epilepsy in patients of pediatric age.<br />
PMID: 16366404 [PubMed - indexed for MEDLINE]<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16366404?ordinalpos=3&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16366...d_RVDocSum</a><br />
 <br />
 </blockquote>
 <br />
Hier wird von einem 9 – jährigen Patienten berichtet und vom "Verschwinden" der Epilepsie unter Milch freier Diät. ( 2004) <br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Partial cryptogenetic epilepsy and food allergy/intolerance. A causal or a chance relationship? Reflections on three clinical cases.<br />
Pelliccia A, Lucarelli S, Frediani T, D'Ambrini G, Cerminara C, Barbato M, Vagnucci B, Cardi E.<br />
Neurological and Psychiatric Sciences Department, University of Rome, La Sapienza.<br />
The possibility that certain foods or allergens may induce convulsions has already been reported in the literature. None of these studies has, however, shown a close correlation between food allergy and epilepsy, most reports being anecdotal and open to various aetiological hypotheses. The present report concerns 3 children with cryptogenetic partial epilepsy, diagnosed by means of electroencephalography, with behavioural disorders (hyperactivity, sleep disorders and writing difficulties). In these patients, instead of using anticonvulsive agents, treatment was based upon a cows milk-free diet, working on the hypothesis that there could be a casual relationship between intolerance to this food item and the epileptic symptoms. An improvement was observed in the children's behaviour and moreover, the electroencephalographic anomalies disappeared. Upon double blind oral provocation tests, these patients did not present an immediate reaction, but only after a few days. starting the controlled diet again led, in all cases, to disappearance of the electroencephalogram. In conclusion, it would appear feasible to hypothesize the role of food intolerance in the onset of convulsive crises, even if limited to certain types of epilepsy such as the cryptogenetic partial form.<br />
PMID: 10479881 [PubMed - indexed for MEDLINE]<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10479881?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DiscoveryPanel.Pubmed_Discovery_RA&amp;linkpos=1&amp;log%24=relatedarticles" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10479...edarticles</a></blockquote>
<br />
Hier wird von 3 Kindern berichtet, die neben der Epilepsie noch mit Hyperaktivität, Schlafstörungen und Schreibstörungen zu kämpfen hatten, deren Symptome unter milchfreier Diät verschwanden. Auch das EEG normalisierte sich. Bei einem Provokationstest mit Milch traten keine Sofortreaktionen auf? - erst ein paar Tage später. Das EEG aber normalisierte sich wieder unter milchfreier Ernährung. . ( 1999)<br />
<br />
<br />
·<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>	Allergy and childhood epilepsy: a close relationship?<br />
<br />
Frediani T, Lucarelli S, Pelliccia A, Vagnucci B, Cerminara C, Barbato M, Cardi E.<br />
<br />
Department of Paediatrics, University of Rome La Sapienza, Italy. tufredi@tin.it<br />
<br />
OBJECTIVES: The possibility that certain foods or allergens may induce convulsions has already been reported in the literature. None of the relevant studies has, however, shown a close correlation between allergy and epilepsy, most reports being anecdotal and open to various causal hypotheses. The case-control study reported here was undertaken to test the hypothesis that epilepsy is linked to allergy. MATERIAL AND METHODS: Seventy-two epileptic children and a group of 202 controls in the same age bracket were investigated for allergy together with their immediate families. RESULTS: The study revealed significantly higher rates of eczema in the mothers and rhinitis in the siblings of the patients studied as well as generally higher incidence of allergic pathologies in both of these groups with respect to the relevant controls. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A significantly higher incidence of allergy to cow's milk and asthma was also documented in the epileptic children with respect to the control group. Prick tests gave a significantly higher rate of positive results for cow's milk proteins in the cases examined with respect to the controls. </span> The total serum IgE of a random sample of cases and controls showed no difference in mean values. CONCLUSION: The study appears to bear out the hypothesis of a higher incidence of allergy in the children with epilepsy and their immediate families than in the controls and their families.<br />
 <br />
PMID: 11903088 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=11903088&amp;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...t=Abstract</a><br />
 </blockquote>
? <br />
Hier schreiben die Autoren ( in 2001), dass wohl noch keine Klarheit darüber herrschen würde, ob es nun eine enge Korrelation zwischen Allergien und Epilepsie geben würde.<br />
Sie untersuchten 72 Kinder mit Epilepsie und 202 gesunde Kinder als Kontrollgruppe . Die Epileptiker litten signifikant häufiger an Kuhmilchallergie und Asthma, ihre Mütter wiederum häufiger an Ekzemen und Heuschnupfen im Vergleich zur Kontrollgruppe.<br />
<br />
<br />
Und hier die Assoziation Epilepsie und Zöliakie<br />
<br />
<a href="http://www.childrensdisabilities.info/allergies/developmentaldisordersprotein7.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.childrensdisabilities.info/al...tein7.html</a><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>People with some medical conditions might be more likely to develop coeliac disease, for example Type 1 diabetes, thyroid problems, ulcerative colitis and certain neurological disorders, such as epilepsy. <br />
<a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/8624.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.medicalnewstoday.com/articles/8624.php</a></blockquote>
<br />
Und aus Deutschland:<br />
 <br />
Seite 29 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Folgende Krankheiten sind häufig mit der Zöliakie assoziiert: Insulin – pflichtiger? Diabetes mellitus (2 – 4 %) (20, 56, 82, 147), Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (2 – 4 %) (20, 56, 82), selektiver IgA-Mangel (10%) (18, 82, 147), Sjögren`s Syndrom (3%) (20, 82, 147), rheumatische Erkrankungen (137), Alopecia areata (82), pulmonale Erkrankungen (20, 56), Lebererkrankungen (20, 56), entzündliche Darmerkrankungen (20, 56), Ullrich – Turner – Syndrom (8%) (147), Down – Syndrom (7%) (147).<br />
Ebenfalls konnte eine große Anzahl an neurologischen Manifestationen, die nicht selten mit Zöliakie assoziiert sind, festgestellt werden, so zum Beispiel die Epilepsie (45, 56), cerebelläre Ataxie (8, 49), periphere Neuropathie (49), Myelopathie (49), Myopathie (49) und Demenz (49), aber auch psychiatrische Sörungen wie Depressionen und Angstzustände (56).<br />
<a href="http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3266/diss_niessing.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://miami.uni-muenster.de/servlets/De...essing.pdf</a></blockquote>
<br />
<br />
Die Diagnostik steht und fällt mit der Anamnese........ <br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=3348.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=3348.0</a><br />
<br />
Und hier eine kleine "Vorlage" für eine Kurzanamnese:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=2263.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=2263.0</a><br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Epilepsie und Nahrungsmittelallergien , - unverträglichkeiten</span><br />
<br />
Ein Umstand, der bei uns wohl eher unbekannt ist – oder nicht bedacht wird- dass es sehr wohl Zusammenhänge gibt.<br />
Wobei sich durch eine ausführliche Anamnese ( s.u. )– besonders der Familienanamnese – bereits Hinweise ergeben können.<br />
Hat ein /oder beide Elternteile Allergien, Intoleranzen?<br />
Gibt es in der Familie Zöliakie?<br />
Leidet der kleine Patient an Bauchweh , Durchfällen; hat schlechten Appetit ; Neurodermitis , ADS/ ADSH u.s.w., so sollten etwaige Allergien ( auch Kreuzallergien bei Pollenallergie), Intoleranzen oder Zöliakie ausgeschlossen, bzw. bestätigt werden. Und zwar bevor Medikamente verordnet werden.<br />
<br />
Hier folgen nun einige Hinweise zu Publikationen, die sich mit diesen Zusammenhängen befassen:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Partial idiopathic epilepsy: recovery after allergen-free diet.<br />
Frediani T, Pelliccia A, Aprile A, Ferri E, Lucarelli S.<br />
Department of Pediatrics, La Sapienza, University of Rome. frediani@uniroma1.it<br />
The hypothesis that certain foods or allergens might bring about convulsions has been suggested repeatedly in the literature over the last century. Some clinical studies have highlighted an unusually high prevalence of allergic disorders in patients with epilepsy. This paper reports the consistent disappearance of partial idiopathic epilepsy symptoms in a nine-year-old patient as a result of diet free of cow's milk protein. This case appears to confirm the possible role of food allergy in certain types of epilepsy in patients of pediatric age.<br />
PMID: 16366404 [PubMed - indexed for MEDLINE]<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16366404?ordinalpos=3&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16366...d_RVDocSum</a><br />
 <br />
 </blockquote>
 <br />
Hier wird von einem 9 – jährigen Patienten berichtet und vom "Verschwinden" der Epilepsie unter Milch freier Diät. ( 2004) <br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Partial cryptogenetic epilepsy and food allergy/intolerance. A causal or a chance relationship? Reflections on three clinical cases.<br />
Pelliccia A, Lucarelli S, Frediani T, D'Ambrini G, Cerminara C, Barbato M, Vagnucci B, Cardi E.<br />
Neurological and Psychiatric Sciences Department, University of Rome, La Sapienza.<br />
The possibility that certain foods or allergens may induce convulsions has already been reported in the literature. None of these studies has, however, shown a close correlation between food allergy and epilepsy, most reports being anecdotal and open to various aetiological hypotheses. The present report concerns 3 children with cryptogenetic partial epilepsy, diagnosed by means of electroencephalography, with behavioural disorders (hyperactivity, sleep disorders and writing difficulties). In these patients, instead of using anticonvulsive agents, treatment was based upon a cows milk-free diet, working on the hypothesis that there could be a casual relationship between intolerance to this food item and the epileptic symptoms. An improvement was observed in the children's behaviour and moreover, the electroencephalographic anomalies disappeared. Upon double blind oral provocation tests, these patients did not present an immediate reaction, but only after a few days. starting the controlled diet again led, in all cases, to disappearance of the electroencephalogram. In conclusion, it would appear feasible to hypothesize the role of food intolerance in the onset of convulsive crises, even if limited to certain types of epilepsy such as the cryptogenetic partial form.<br />
PMID: 10479881 [PubMed - indexed for MEDLINE]<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10479881?ordinalpos=1&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DiscoveryPanel.Pubmed_Discovery_RA&amp;linkpos=1&amp;log%24=relatedarticles" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10479...edarticles</a></blockquote>
<br />
Hier wird von 3 Kindern berichtet, die neben der Epilepsie noch mit Hyperaktivität, Schlafstörungen und Schreibstörungen zu kämpfen hatten, deren Symptome unter milchfreier Diät verschwanden. Auch das EEG normalisierte sich. Bei einem Provokationstest mit Milch traten keine Sofortreaktionen auf? - erst ein paar Tage später. Das EEG aber normalisierte sich wieder unter milchfreier Ernährung. . ( 1999)<br />
<br />
<br />
·<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>	Allergy and childhood epilepsy: a close relationship?<br />
<br />
Frediani T, Lucarelli S, Pelliccia A, Vagnucci B, Cerminara C, Barbato M, Cardi E.<br />
<br />
Department of Paediatrics, University of Rome La Sapienza, Italy. tufredi@tin.it<br />
<br />
OBJECTIVES: The possibility that certain foods or allergens may induce convulsions has already been reported in the literature. None of the relevant studies has, however, shown a close correlation between allergy and epilepsy, most reports being anecdotal and open to various causal hypotheses. The case-control study reported here was undertaken to test the hypothesis that epilepsy is linked to allergy. MATERIAL AND METHODS: Seventy-two epileptic children and a group of 202 controls in the same age bracket were investigated for allergy together with their immediate families. RESULTS: The study revealed significantly higher rates of eczema in the mothers and rhinitis in the siblings of the patients studied as well as generally higher incidence of allergic pathologies in both of these groups with respect to the relevant controls. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A significantly higher incidence of allergy to cow's milk and asthma was also documented in the epileptic children with respect to the control group. Prick tests gave a significantly higher rate of positive results for cow's milk proteins in the cases examined with respect to the controls. </span> The total serum IgE of a random sample of cases and controls showed no difference in mean values. CONCLUSION: The study appears to bear out the hypothesis of a higher incidence of allergy in the children with epilepsy and their immediate families than in the controls and their families.<br />
 <br />
PMID: 11903088 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=11903088&amp;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...t=Abstract</a><br />
 </blockquote>
? <br />
Hier schreiben die Autoren ( in 2001), dass wohl noch keine Klarheit darüber herrschen würde, ob es nun eine enge Korrelation zwischen Allergien und Epilepsie geben würde.<br />
Sie untersuchten 72 Kinder mit Epilepsie und 202 gesunde Kinder als Kontrollgruppe . Die Epileptiker litten signifikant häufiger an Kuhmilchallergie und Asthma, ihre Mütter wiederum häufiger an Ekzemen und Heuschnupfen im Vergleich zur Kontrollgruppe.<br />
<br />
<br />
Und hier die Assoziation Epilepsie und Zöliakie<br />
<br />
<a href="http://www.childrensdisabilities.info/allergies/developmentaldisordersprotein7.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.childrensdisabilities.info/al...tein7.html</a><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>People with some medical conditions might be more likely to develop coeliac disease, for example Type 1 diabetes, thyroid problems, ulcerative colitis and certain neurological disorders, such as epilepsy. <br />
<a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/8624.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.medicalnewstoday.com/articles/8624.php</a></blockquote>
<br />
Und aus Deutschland:<br />
 <br />
Seite 29 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Folgende Krankheiten sind häufig mit der Zöliakie assoziiert: Insulin – pflichtiger? Diabetes mellitus (2 – 4 %) (20, 56, 82, 147), Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (2 – 4 %) (20, 56, 82), selektiver IgA-Mangel (10%) (18, 82, 147), Sjögren`s Syndrom (3%) (20, 82, 147), rheumatische Erkrankungen (137), Alopecia areata (82), pulmonale Erkrankungen (20, 56), Lebererkrankungen (20, 56), entzündliche Darmerkrankungen (20, 56), Ullrich – Turner – Syndrom (8%) (147), Down – Syndrom (7%) (147).<br />
Ebenfalls konnte eine große Anzahl an neurologischen Manifestationen, die nicht selten mit Zöliakie assoziiert sind, festgestellt werden, so zum Beispiel die Epilepsie (45, 56), cerebelläre Ataxie (8, 49), periphere Neuropathie (49), Myelopathie (49), Myopathie (49) und Demenz (49), aber auch psychiatrische Sörungen wie Depressionen und Angstzustände (56).<br />
<a href="http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3266/diss_niessing.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://miami.uni-muenster.de/servlets/De...essing.pdf</a></blockquote>
<br />
<br />
Die Diagnostik steht und fällt mit der Anamnese........ <br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=3348.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=3348.0</a><br />
<br />
Und hier eine kleine "Vorlage" für eine Kurzanamnese:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=2263.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=2263.0</a><br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Klinisches Bild der Zöliakie hat sich bei Kindern gewandelt]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3233</link>
			<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 20:36:54 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3233</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Klinisches Bild der Zöliakie hat sich bei Kindern gewandelt<br />
Kinder über drei Jahre sind meist symptomlos? /? Betroffene können dick sein<br />
( <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">....und das gilt nicht nur für Kinder – das mit dem \" Dick-sein\" und den \" Begleiterkrankungen , das gilt ebenso für Erwachsene!</span> )<br />
NEU-ISENBURG (ikr). US-Kollegen haben möglicherweise einen Grund dafür gefunden, warum Zöliakie oft lange unentdeckt bleibt: Zumindest bei den betroffenen Kindern über drei Jahren hat sich das klinische Erscheinungsbild gewandelt.<br />
\"Wir haben es bei Kindern mit Zöliakie jetzt in der Regel mit asymptomatischen Kindern im Schulalter zu tun, die lediglich Risikofaktoren haben\", berichten US-Forscher um Dr. Grzegorz Telega aus Milwaukee (Arch Pediatr Adolesc Med 162, 2008, 164). Es seien Risikofaktoren wie ein Typ-1-Diabetes oder Verwandte ersten Grades mit Zöliakie.<br />
Die Pädiater haben die Krankendaten von 143 Kindern durchgesehen, bei denen in der Kinderklinik der Universität von Wisconsin zwischen 1986 und 2003 eine Zöliakie diagnostiziert worden war. Dabei stellte sich heraus, dass das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Diagnose der Erbkrankheit von im Mittel 5,3 Jahren in der Zeit vor 1995 auf 8,7 Jahre nach 1995 gestiegen war.<br />
Und noch etwas haben die Kollegen bemerkt: Bei Kindern unter drei Jahren überwogen typische gastrointestinale Symptome wie Diarrhoe, Bauchschmerzen und Gedeihstörung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ältere Kinder hatten dagegen häufig nicht-gastrointesinale Erkrankungen wie Typ-1-Diabetes, Thyreoiditis, Minderwuchs sowie eine positive Familienanamnese für die Zöliakie oder einen Eisenmangel.</span>Überrascht waren die Pädiater nach eigenen Angaben über ein weiteres Ergebnis: 11 Prozent der Kinder mit Zöliakie waren sogar übergewichtig und nicht, wie es zu erwarten gewesen wäre, untergewichtig.<br />
Die US-Kollegen raten aufgrund der neuen Erkenntnisse, bei Kindern aus Zöliakie-Familien, bei denen Verwandte ersten Grades von der Krankheit betroffen sind, oder anderen Risikofaktoren wie Minderwuchs und Typ-1-Diabetes auch an das Vorliegen einer Zöliakie zu denken.<br />
Mehr Infos zu Diagnostik und Therapie bei Zöliakie bietet die Deutsche Zöliakie Gesellschaft: <a href="http://www.dzg-online.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.dzg-online.de</a></blockquote>
<br />
Ärzte Zeitung, 10.07.2008<br />
<br />
<a href="http://www.aerztezeitung.de/suchen/default.aspx?query=Klinisches+Bild+der+Z%c3%b6liakie+hat+sich+bei+Kindern+gewandelt&amp;sid=503334" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztezeitung.de/suchen/defau...sid=503334</a><br />
<br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Klinisches Bild der Zöliakie hat sich bei Kindern gewandelt<br />
Kinder über drei Jahre sind meist symptomlos? /? Betroffene können dick sein<br />
( <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">....und das gilt nicht nur für Kinder – das mit dem \" Dick-sein\" und den \" Begleiterkrankungen , das gilt ebenso für Erwachsene!</span> )<br />
NEU-ISENBURG (ikr). US-Kollegen haben möglicherweise einen Grund dafür gefunden, warum Zöliakie oft lange unentdeckt bleibt: Zumindest bei den betroffenen Kindern über drei Jahren hat sich das klinische Erscheinungsbild gewandelt.<br />
\"Wir haben es bei Kindern mit Zöliakie jetzt in der Regel mit asymptomatischen Kindern im Schulalter zu tun, die lediglich Risikofaktoren haben\", berichten US-Forscher um Dr. Grzegorz Telega aus Milwaukee (Arch Pediatr Adolesc Med 162, 2008, 164). Es seien Risikofaktoren wie ein Typ-1-Diabetes oder Verwandte ersten Grades mit Zöliakie.<br />
Die Pädiater haben die Krankendaten von 143 Kindern durchgesehen, bei denen in der Kinderklinik der Universität von Wisconsin zwischen 1986 und 2003 eine Zöliakie diagnostiziert worden war. Dabei stellte sich heraus, dass das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Diagnose der Erbkrankheit von im Mittel 5,3 Jahren in der Zeit vor 1995 auf 8,7 Jahre nach 1995 gestiegen war.<br />
Und noch etwas haben die Kollegen bemerkt: Bei Kindern unter drei Jahren überwogen typische gastrointestinale Symptome wie Diarrhoe, Bauchschmerzen und Gedeihstörung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ältere Kinder hatten dagegen häufig nicht-gastrointesinale Erkrankungen wie Typ-1-Diabetes, Thyreoiditis, Minderwuchs sowie eine positive Familienanamnese für die Zöliakie oder einen Eisenmangel.</span>Überrascht waren die Pädiater nach eigenen Angaben über ein weiteres Ergebnis: 11 Prozent der Kinder mit Zöliakie waren sogar übergewichtig und nicht, wie es zu erwarten gewesen wäre, untergewichtig.<br />
Die US-Kollegen raten aufgrund der neuen Erkenntnisse, bei Kindern aus Zöliakie-Familien, bei denen Verwandte ersten Grades von der Krankheit betroffen sind, oder anderen Risikofaktoren wie Minderwuchs und Typ-1-Diabetes auch an das Vorliegen einer Zöliakie zu denken.<br />
Mehr Infos zu Diagnostik und Therapie bei Zöliakie bietet die Deutsche Zöliakie Gesellschaft: <a href="http://www.dzg-online.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.dzg-online.de</a></blockquote>
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Ärzte Zeitung, 10.07.2008<br />
<br />
<a href="http://www.aerztezeitung.de/suchen/default.aspx?query=Klinisches+Bild+der+Z%c3%b6liakie+hat+sich+bei+Kindern+gewandelt&amp;sid=503334" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztezeitung.de/suchen/defau...sid=503334</a><br />
<br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Diagnostik steht und fällt mit der Anamnese]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2944</link>
			<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 14:01:10 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2944</guid>
			<description><![CDATA[( auch dieser Beitrag findet sich bereits im Forum unter:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=1127&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...=1127&amp;sid=</a><br />
....ist aber auch für Kinder, bzw. deren Eltern und Ärzte sehr wichtig – daher erscheint er auch noch` mal in der "Kinderecke" )<br />
<br />
So lautet die Überschrift hier:<br />
<a href="http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxi...ologie/0501.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxi...e/0501.pdf</a><br />
<br />
..und da steht auch weiter:<br />
&gt;&gt; <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen.</span> <br />
Positive wie negative Resultate müssen stets im Krankheitsverlauf auf ihre Relevanz geprüft werden........&lt;&lt;<br />
<br />
Und wie schwierig das in der Praxis ist, das können wir hier nur bestätigen!<br />
<br />
Und auch der Autor dieses „Positionspapieres“ bestätigt - ...&gt;&gt; erst die Gesamtbeurteilung von Anamnese, Testergebnissen und Krankheitsverlauf lässt definitive Aussagen zu.....&lt;&lt;<br />
<br />
Bei V.a. Nahrungsmittel“allergien“ z.B. wird empfohlen, mindestens 14 Tage- besser noch 4 Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen – um dann gezielt mittels IgE- und PRICK-Test eine Bestätigung zu suchen....<br />
Aber oben schreibt der Autor ja :<br />
&gt;&gt; Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen. &lt;&lt;<br />
Kein erhöhter Ges.IgE oder positiver RAST auf Milcheiweiß beweist also noch lange nicht, dass dem Patienten Milch bekommt und er sich das alles nur einbildet......<br />
......Erwachsene haben nun mal seltenst eine „richtige“ ( nachweisbare) Allergie auf Nahrungsmittel.....<br />
......und zu Milch gehört auch noch Laktose: hier sollte eine LI ausgeschlossen/bestätigt werden......<br />
und zwar unter Beachtung der Symptome des Patienten!!!<br />
Selbst wenn Antikörper auf Milcheiweiß nachgewiesen werden konnten, wird empfohlen, deren Relevanz mittels einer Provokation nachzuweisen.......<br />
<br />
****<br />
 <br />
...hier eine interessante Seite ( leider in Englisch) mit monatlich den interessantesten Publikationen<br />
<a href="http://allallergy.net/abstracts/index.cfm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://allallergy.net/abstracts/index.cfm</a><br />
<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>13: Allergy. 2005 Jul;60(7):912-9. <br />
Humoral and cellular responses to cow milk proteins in patients with milk-induced IgE-mediated and non-IgE-mediated disorders.<br />
Shek LP, Bardina L, Castro R, Sampson HA, Beyer K.<br />
Division of Pediatric Allergy and Immunology and The Jaffe Institute for Food Allergy, The Mount Sinai School of Medicine, New York, NY 10029-6574, USA.<br />
<br />
BACKGROUND: Cow milk allergy (CMA) is one of the most common food allergies in childhood. Patients with CMA present with a wide range of immunoglobulin (Ig)E- and non-IgE-mediated clinical syndromes. Limited information is known about the specific humoral and cellular responses to cow milk proteins in these various<br />
forms of CMA. OBJECTIVE: The aim of the study was to determine IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibody levels and lymphocyte proliferative responses to the major cow milk allergens in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. METHODS: One hundred and forty cow milk allergic patients, 6 months to 22 years of age, were included in the study. One hundred and thirteen patients had IgE-mediated CMA, 11 had milk protein-induced enterocolitis syndrome and 16 had allergic eosinophilic gastroenteritis. Twenty-one patients without food allergy, 8 months to 18 years of age, served as controls. Serum IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibodies to alpha-, beta-, and kappa-casein, alpha-lactalbumin and beta-lactoglobulin were measured using enzyme-linked immunosorbent assays. For a subset of these patients, we performed lymphocyte proliferation assays to the various milk allergens. RESULTS: Patients with IgE-mediated CMA had higher specific IgE concentrations to casein compared with whey proteins (P &lt; 0.001). In this group of patients, there was a positive correlation between IgE levels and levels of the other isotypes for all four milk proteins (P &lt; 0.001). In general, the caseins were the more allergenic and antigenic proteins in all groups of patients. Patients with enterocolitis syndrome produced less milk protein-specific IgG4 (P &lt; 0.05) and had a trend for higher IgA antibody levels when compared to the control group. Lymphocyte proliferative responses in all groups with CMA were significantly higher than controls (P &lt; 0.05), although this response was similar in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. CONCLUSION: There is a distinct pattern of humoral antibody response in the different forms of CMA. Patients with IgE-mediated CMA have an elevated polyisotypic response to cow milk protein. The relative lack of specific IgG4 production in patients with enterocolitis syndrome may be involved in the pathogenesis of the disease. In general, caseins appear to be the predominant allergen in patients with CMA.<br />
PMID: 15932382 [PubMed - in process]<br />
<a href="http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1398-9995.2005.00705.x" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs...05.00705.x</a></blockquote>
 <br />
<br />
Anamnese<br />
Oft vernachlässigt , kann sie doch schon sehr viel Informationen geben. Eine kleine „Anleitung“ für Euch, ob sie der Doc nun sehen will oder vielleicht auch nicht : aber Euch selbst könnte sie ein kleines Stück weiterbringen.<br />
<br />
1) Familien-Anamnese :<br />
Welche Erkrankungen kommen in der Familie vor : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Psoriaris, „nervöser Magen“, „Reizdarm“, Chronisch-Entzündliche-Darmerkankungen , Zöliakie, Obstipation, Diabetes, Rheuma, „vegetative Dystonie“ , Autoimmunerkrankungen ...........<br />
Dies` alles sind Erkrankungen, die man in den „großen Kreis der nahrungsmittelinduzierten Erkrankungen“ stellen kann.<br />
<br />
2) Eigen-Anamnese <br />
Milchschorf? Wan trat er auf ?<br />
 „Schrei-Spei-Gedeihkind“   - von Anfang an oder erst später?<br />
Durchfall? Verstopfung? Blähungen? <br />
Häufig Bauch- oder „Beinweh“ ( die "sogenannten" Wachstumsschmerzen) ?<br />
Kopfweh? <br />
Eher lebhaft( Nervensäge/hyperaktiv) oder eher still, in sich gekehrt?<br />
Häufige und heftige Erkältungskrankheiten mit Mittelohrentzündungen oder Bronchitiden, Mandelentzündungen?<br />
Mit dem Essen „mäkelig-wählerisch“<br />
Allergien: Neurodermitis? Heuschnupfen? Asthma? ( Wenn ja, welche Verursacher wurden gefunden?)<br />
Wachs- und Gedeihstörungen?<br />
<br />
 <br />
...zu Punkt 2 : hier wird wohl hauptsächlich die Mama gefragt sein und beobachten / notieren müssen, was sich unter welchen Nahrungsmitteln oder Begebenheit ändert : ob es einen Schub Neurodermitis gibt, ob die Stimmung "kippt"....u.s.w.<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[( auch dieser Beitrag findet sich bereits im Forum unter:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=1127&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...=1127&amp;sid=</a><br />
....ist aber auch für Kinder, bzw. deren Eltern und Ärzte sehr wichtig – daher erscheint er auch noch` mal in der "Kinderecke" )<br />
<br />
So lautet die Überschrift hier:<br />
<a href="http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxi...ologie/0501.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxi...e/0501.pdf</a><br />
<br />
..und da steht auch weiter:<br />
&gt;&gt; <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen.</span> <br />
Positive wie negative Resultate müssen stets im Krankheitsverlauf auf ihre Relevanz geprüft werden........&lt;&lt;<br />
<br />
Und wie schwierig das in der Praxis ist, das können wir hier nur bestätigen!<br />
<br />
Und auch der Autor dieses „Positionspapieres“ bestätigt - ...&gt;&gt; erst die Gesamtbeurteilung von Anamnese, Testergebnissen und Krankheitsverlauf lässt definitive Aussagen zu.....&lt;&lt;<br />
<br />
Bei V.a. Nahrungsmittel“allergien“ z.B. wird empfohlen, mindestens 14 Tage- besser noch 4 Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen – um dann gezielt mittels IgE- und PRICK-Test eine Bestätigung zu suchen....<br />
Aber oben schreibt der Autor ja :<br />
&gt;&gt; Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen. &lt;&lt;<br />
Kein erhöhter Ges.IgE oder positiver RAST auf Milcheiweiß beweist also noch lange nicht, dass dem Patienten Milch bekommt und er sich das alles nur einbildet......<br />
......Erwachsene haben nun mal seltenst eine „richtige“ ( nachweisbare) Allergie auf Nahrungsmittel.....<br />
......und zu Milch gehört auch noch Laktose: hier sollte eine LI ausgeschlossen/bestätigt werden......<br />
und zwar unter Beachtung der Symptome des Patienten!!!<br />
Selbst wenn Antikörper auf Milcheiweiß nachgewiesen werden konnten, wird empfohlen, deren Relevanz mittels einer Provokation nachzuweisen.......<br />
<br />
****<br />
 <br />
...hier eine interessante Seite ( leider in Englisch) mit monatlich den interessantesten Publikationen<br />
<a href="http://allallergy.net/abstracts/index.cfm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://allallergy.net/abstracts/index.cfm</a><br />
<br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>13: Allergy. 2005 Jul;60(7):912-9. <br />
Humoral and cellular responses to cow milk proteins in patients with milk-induced IgE-mediated and non-IgE-mediated disorders.<br />
Shek LP, Bardina L, Castro R, Sampson HA, Beyer K.<br />
Division of Pediatric Allergy and Immunology and The Jaffe Institute for Food Allergy, The Mount Sinai School of Medicine, New York, NY 10029-6574, USA.<br />
<br />
BACKGROUND: Cow milk allergy (CMA) is one of the most common food allergies in childhood. Patients with CMA present with a wide range of immunoglobulin (Ig)E- and non-IgE-mediated clinical syndromes. Limited information is known about the specific humoral and cellular responses to cow milk proteins in these various<br />
forms of CMA. OBJECTIVE: The aim of the study was to determine IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibody levels and lymphocyte proliferative responses to the major cow milk allergens in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. METHODS: One hundred and forty cow milk allergic patients, 6 months to 22 years of age, were included in the study. One hundred and thirteen patients had IgE-mediated CMA, 11 had milk protein-induced enterocolitis syndrome and 16 had allergic eosinophilic gastroenteritis. Twenty-one patients without food allergy, 8 months to 18 years of age, served as controls. Serum IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibodies to alpha-, beta-, and kappa-casein, alpha-lactalbumin and beta-lactoglobulin were measured using enzyme-linked immunosorbent assays. For a subset of these patients, we performed lymphocyte proliferation assays to the various milk allergens. RESULTS: Patients with IgE-mediated CMA had higher specific IgE concentrations to casein compared with whey proteins (P &lt; 0.001). In this group of patients, there was a positive correlation between IgE levels and levels of the other isotypes for all four milk proteins (P &lt; 0.001). In general, the caseins were the more allergenic and antigenic proteins in all groups of patients. Patients with enterocolitis syndrome produced less milk protein-specific IgG4 (P &lt; 0.05) and had a trend for higher IgA antibody levels when compared to the control group. Lymphocyte proliferative responses in all groups with CMA were significantly higher than controls (P &lt; 0.05), although this response was similar in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. CONCLUSION: There is a distinct pattern of humoral antibody response in the different forms of CMA. Patients with IgE-mediated CMA have an elevated polyisotypic response to cow milk protein. The relative lack of specific IgG4 production in patients with enterocolitis syndrome may be involved in the pathogenesis of the disease. In general, caseins appear to be the predominant allergen in patients with CMA.<br />
PMID: 15932382 [PubMed - in process]<br />
<a href="http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1111/j.1398-9995.2005.00705.x" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs...05.00705.x</a></blockquote>
 <br />
<br />
Anamnese<br />
Oft vernachlässigt , kann sie doch schon sehr viel Informationen geben. Eine kleine „Anleitung“ für Euch, ob sie der Doc nun sehen will oder vielleicht auch nicht : aber Euch selbst könnte sie ein kleines Stück weiterbringen.<br />
<br />
1) Familien-Anamnese :<br />
Welche Erkrankungen kommen in der Familie vor : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Psoriaris, „nervöser Magen“, „Reizdarm“, Chronisch-Entzündliche-Darmerkankungen , Zöliakie, Obstipation, Diabetes, Rheuma, „vegetative Dystonie“ , Autoimmunerkrankungen ...........<br />
Dies` alles sind Erkrankungen, die man in den „großen Kreis der nahrungsmittelinduzierten Erkrankungen“ stellen kann.<br />
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2) Eigen-Anamnese <br />
Milchschorf? Wan trat er auf ?<br />
 „Schrei-Spei-Gedeihkind“   - von Anfang an oder erst später?<br />
Durchfall? Verstopfung? Blähungen? <br />
Häufig Bauch- oder „Beinweh“ ( die "sogenannten" Wachstumsschmerzen) ?<br />
Kopfweh? <br />
Eher lebhaft( Nervensäge/hyperaktiv) oder eher still, in sich gekehrt?<br />
Häufige und heftige Erkältungskrankheiten mit Mittelohrentzündungen oder Bronchitiden, Mandelentzündungen?<br />
Mit dem Essen „mäkelig-wählerisch“<br />
Allergien: Neurodermitis? Heuschnupfen? Asthma? ( Wenn ja, welche Verursacher wurden gefunden?)<br />
Wachs- und Gedeihstörungen?<br />
<br />
 <br />
...zu Punkt 2 : hier wird wohl hauptsächlich die Mama gefragt sein und beobachten / notieren müssen, was sich unter welchen Nahrungsmitteln oder Begebenheit ändert : ob es einen Schub Neurodermitis gibt, ob die Stimmung "kippt"....u.s.w.<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vererbung]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2943</link>
			<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 13:32:43 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2943</guid>
			<description><![CDATA[– der Beitrag findet sich zwar auch bei den &gt;&gt; Großen&lt;&lt;<br />
<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=1511&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...=1511&amp;sid=</a><br />
...dürfte aber für die Zwerge von besonderer Wichtigkeit sein – sind sie doch meist die Kinder der 1. Generation Allergiker - oder gar schon der 2. Generation!<br />
<br />
Allergische Erkrankungen im Kindesalter <br />
<br />
Auszüge aus dem Buch von Stephan Illing <br />
Hippokrates Verlag, ISBN 3-7773-1192-8 ( 1997) <br />
<br />
1.3 Genetik <br />
Familiäre Häufungen bei atopischen Erkrankungen wurden schon früh beobachtet. Bei eineiigen Zwillingen zeigte sich eine fast doppelt so hohe Übereinstimmung im Gesamt-IgE und bronchialer Überempfindlichkeit als bei zweieiigen Zwillingen, was die ausgeprägte genetische Komponente unterstreicht. Allerdings ist kein einfacher Erbgang anzunehmen, sondern eher eine polygenetische Anlage, deren Expression von äußeren Faktoren abhängt. <br />
Ein eindeutig definiertes &gt;Allergie-Gen&lt; ließ sich jedenfalls bisher nicht finden. Allerdings scheint auf dem Chromosom 11q ein Gen zu existieren, das über mütterliche Vererbung für die Entwicklung einer Atopie determiniert. <br />
Das Risiko für ein Kind, eine atopische Erkrankung zu entwickeln, kann aufgrund der Familienanamnese etwa folgendermaßen eingeschätzt werden: <br />
<br />
Risiko, eine atopische Krankheit zu entwickeln <br />
Beide Eltern gesund 5- 15 % <br />
Ein Elternteil Atopiker 20-40 % <br />
Ein Geschwister Atopiker 25-35 % <br />
Beide Eltern Atopiker 40-60 % <br />
Beide Eltern dieselbe <br />
Manifestation 60-80 % <br />
<br />
Umgekehrt kann man bei etwa 2/3 atopischer Kinder eine positive Familienanamnese erheben. Bei etwa 30% aller Neugeborenen soll sich eine positive Atopieanamnese erheben lassen (1997). Diese Zahlenangaben variieren je nach Studie deutlich und in der Tabelle sind die Durchschnittswerte der größeren Untersuchungen wiedergegeben. Die Wahrscheinlichkeit bezieht sich in der Regel auf die Entwicklung einer atopischen Erkrankung in den ersten Lebensjahren. <br />
Zwar gibt es Hinweise auf den Zusammenhang zwischen HLA-Typen A1,A3,A9,B8 und BW35 und Atopien, jedoch wurde in Kontrolluntersuchungen keine sichere Assoziation bestimmter HLA-Typen mit atopischen Erkrankungen gefunden. Innerhalb einer Familie sind jedoch HLA-Eigenschaften und Atopie überzufällig gemeinsam vererbt. Verschiedentlich wurden Koinzidenzen auf bestimmte Einzelallergene beschrieben. Wie weit HLA-Typen bestimmten Allergenen zuzuordnen sind ist noch offen. <br />
<br />
Bei Allergien ohne familiäre Disposition wurde eine Häufung des Rhesus-cc-Faktors gefunden, ohne dass dieser Befund eine praktische Bedeutung erlangt hat. <br />
<br />
Zusammenfassend muss man feststellen, dass genetische Einflüsse bestehen, aber keiner der klassischen Erbgänge anzunehmen ist, und dass keine sicheren Assoziationen mit anderen vererbten Zelleigenschaften besteht. Dabei werden die Fähigkeit, IgE in großen oder in kleinen Mengen zu produzieren und die Fähigkeit, spezifisches IgE dauerhaft auch ohne Kontakt weiterzubilden, getrennt voneinander vererbt. Außerdem ist die Expression der Anlagen von verschiedenen, nicht qualifizierbaren inneren und äußeren Faktoren abhängig <br />
( multifaktorieller Erbgang mit Schwellenwerteffekt) <br />
<br />
<br />
1.4 Epidemiologie und manifestationsfördernde Faktoren <br />
<br />
Allergien haben in den letzten Jahrzehnten ohne Zweifel zugenommen. Zuverlässige Daten aus früheren Generationen sind selten und vergleichbare Untersuchungen liegen nur aus der Schweiz vor. Dabei zeigt sich, dass Pollenallergien in den letzten 60 Jahren in städtischen Gebieten um das 10-fache, in ländlichen Gebieten um fast das 100-fache zugenommen haben (Anmerkung Uli: was der momentanen Mode-Erklärung, ländlicher Dreck würde Allergien vorbeugen, wohl heftig wiederspricht!) <br />
In der mitteleuropäischen Bevölkerung kann man etwa mit folgenden Durchschnittszahlen rechnen: <br />
- Knapp 10% aller Kleinkinder haben zu irgendeinem Zeitpunkt Hauterscheinungen, die einer atopischen Dermatitis zuzuordnen sind <br />
- 6-8% aller Kleinkinder haben obstruktive Bronchitiden <br />
- 4-6% aller Schulkinder haben Asthma bronchiale <br />
- 10-15% der jungen Erwachsenen haben eine Pollinose( Pollenallergie) <br />
Atopische Erkrankungen zählen damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und nehmen einen entsprechenden Raum in der pädiatrischen Allgemeinpraxis ein. Das Maximum allergischer Erkrankungen wird im 3. Lebensjahrzehnt erreicht, wobei in den letzten Jahren eine zunehmende Tendenz zur Erstmanifestation einer Pollinose auch nach dem 30. Lebensjahr besteht, was vor einer Generation noch ungewöhnlich war. <br />
<br />
Buchzitat-Ende <br />
<br />
<br />
Publikationen aus 2002: <br />
<br />
Ärzte Zeitung, 18.09.2002 <br />
<br />
Bereits Feten können auf Allergene reagierenIn einer Studie hatte jedes dritte Neugeborene allergologisch bedeutsames Immunglobulin E im NabelschnurblutSTOCKHOLM (nsi). Schon das Immunsystem eines Feten kann auf Stoffe aus der Umwelt reagieren. Deutsche Immunologen, Epidemiologen und Pädiater haben jetzt weltweit zum ersten Mal nachgewiesen, daß die IgE-Menge in der Nabelschnurvene direkt korreliert mit den Mengen an Katzen- und Milbenallergenen, denen das Kind pränatal über die Matratze seiner Mutter ausgesetzt war.Für Endotoxin, ein Parameter für gram-negative Bakterien, ist die Beziehung zwischen IgE und der Dosis des Endotoxins invers. Bei hohen Endotoxin-Konzentrationen nimmt aber auch die IgE-Konzentration im Blut des Kindes zu.Ihre Daten haben Dr. Joachim Heinrich vom GSF-Institut für Epidemiologie in München und seine Kollegen bei der Jahrestagung der "European Respiratory Society" in Stockholm vorgestellt und zeitgleich publiziert (Eur Resp J 3, 2002, 617). Sie haben die Daten von 1332 Neugeborenen und ihren Familien in Leipzig oder München ausgewertet. Die Forscher fragten nach Lebensstil - etwa Rauchen -, nach Bildung und dem Auftreten von Atopien: Asthma, Heuschnupfen, atopischen Ekzem.Dann sammelten sie Staub. Mit einer Vakuumpumpe saugten sie aus den Matratzen, auf denen die schwangeren Mütter geschlafen hatten, den Staub aus jeweils einem Quadratmeter Fläche, und zwar nach der Geburt des Kindes (maximal drei Monate später). Im Staub bestimmten sie die Katzen- und Milben- sowie die Endotoxinmenge.Bei einem Drittel aller Kinder war IgE im Nabelschnurblut nachweisbar. Da das Immunglobulin nicht die Plazentaschranke überwindet, muß es also vom Kind selbst stammen. "Interessanterweise unterschieden sich die IgE-Mengen im Nabelschnurblut in Abhängigkeit vom Allergen", so Heinrich. "Beim Katzenallergen etwa fanden wir eine direkte Beziehung zwischen der Menge des Allergens und der des IgE, bei Milbenallergenen nahm die IgE-Konzentration mit steigender Allergen-Menge zu, erreichte dann ein Plateau und fiel bei den höchsten gemessenen Konzentrationen des Milbenallergens wieder ab." Die Ergebnisse waren unabhängig davon, ob in der Familie Atopien vorgekommen waren oder nicht."Die biologische Umwelt der Mutter beeinflußt das Immunsystem des Kindes unabhängig von genetischen Faktoren", schließt Heinrich aus der Studie. Kinder mit erhöhten IgE-Konzentrationen im Nabelschnurblut müßten aber nicht unbedingt im späteren Leben Allergien entwickeln. <br />
<br />
<br />
Aus der &gt; Klinikzeitung der Alexanderhausklinik Davos 3.2002 <br />
Zsolt Szepfalusi <br />
Intrauterine Prägung des Immunsystems auf Umwelt- und Lebensmittelallergene <br />
Sensibilisierung auf Birkenpollen beginnt schon im Mutterleib <br />
<br />
Auszüge: <br />
Allergische Erkrankungen nehmen weltweit zu und beginnen oft im frühen Kindesalter. Andrerseits scheinen die effektivsten Präventivmaßnahmen in den ersten Lebensmonaten zu greifen. Es ist deshalb von Bedeutung, die frühen immunologischen Veränderungen, die einer allergischen Erkrankung Vorschub leisten, zu erforschen. <br />
So wissen wir schon, dass das intrauterine Leben des Ungeborenen durch eine Umgebung von T2-Helferzellen (TH2) geprägt ist, die eine gesunde Schwangerschaft und Geburt begleiten und ermöglichen. Wir wissen aber auch, dass dieselbe TH2-Umgebung eine Allergie-fördernde Umgebung darstellen kann. Die Frage lag daher nahe, ob die Weichen für eine allergische Sensibilisierung nicht bereits vor der Geburt des Kindes gestellt werden. <br />
Aufgrund zahlreicher Untersuchungen konnte in den letzten Jahren gezeigt werden, dass schon der Fetus Kontakt mit nutritiven und inhalativen Allergenen hat, die zu einer T-Lymphozytenprägung führen. Die Übertragung der Allergene von der Mutter auf den feten erfolgt über die Plazentaschranke. Die daraus resultierende T-Lymphozyten-Prägung kann im Nabelschnurblut gemessen werden. <br />
In welchem Organsystem letztendlich die Immunantwort auf diese Antigene/Allergene stattfindet, ist noch unklar....... <br />
<br />
<br />
Aus MedReport Nr. 26 26. Jahrgang 2002 <br />
Jutta Hammermann, T.Hirsch, W. Leupold – Dresden <br />
Atopische Dermatitis ab der 10. Lebenswoche bei allergischer Sensibilisierung gegenüber Molken und Kasein-Hydrolysat <br />
<br />
Auszüge: <br />
Eine Sensibilisierung gegenüber Kuhmilch ist zum einen schon intrauterin möglich, zum anderen können Fremdallergene den Säugling bereits über die Muttermilch erreichen und eine Sensibilisierung auslösen. Bei der Kuhmilchallergie kommt es zu einer Sensibilisierung gegenüber den in der Kuhmilch enthaltenen Proteinen. <br />
Beta-Lactoglobulin, alpha-Lactalbumin und Kasein sind hierbei relevante Allergene. Beta-Lactoglobulin stellt hierbei in der Mehrzahl der Fälle das auslösende Allergen dar. <br />
..... <br />
<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[– der Beitrag findet sich zwar auch bei den &gt;&gt; Großen&lt;&lt;<br />
<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=1511&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...=1511&amp;sid=</a><br />
...dürfte aber für die Zwerge von besonderer Wichtigkeit sein – sind sie doch meist die Kinder der 1. Generation Allergiker - oder gar schon der 2. Generation!<br />
<br />
Allergische Erkrankungen im Kindesalter <br />
<br />
Auszüge aus dem Buch von Stephan Illing <br />
Hippokrates Verlag, ISBN 3-7773-1192-8 ( 1997) <br />
<br />
1.3 Genetik <br />
Familiäre Häufungen bei atopischen Erkrankungen wurden schon früh beobachtet. Bei eineiigen Zwillingen zeigte sich eine fast doppelt so hohe Übereinstimmung im Gesamt-IgE und bronchialer Überempfindlichkeit als bei zweieiigen Zwillingen, was die ausgeprägte genetische Komponente unterstreicht. Allerdings ist kein einfacher Erbgang anzunehmen, sondern eher eine polygenetische Anlage, deren Expression von äußeren Faktoren abhängt. <br />
Ein eindeutig definiertes &gt;Allergie-Gen&lt; ließ sich jedenfalls bisher nicht finden. Allerdings scheint auf dem Chromosom 11q ein Gen zu existieren, das über mütterliche Vererbung für die Entwicklung einer Atopie determiniert. <br />
Das Risiko für ein Kind, eine atopische Erkrankung zu entwickeln, kann aufgrund der Familienanamnese etwa folgendermaßen eingeschätzt werden: <br />
<br />
Risiko, eine atopische Krankheit zu entwickeln <br />
Beide Eltern gesund 5- 15 % <br />
Ein Elternteil Atopiker 20-40 % <br />
Ein Geschwister Atopiker 25-35 % <br />
Beide Eltern Atopiker 40-60 % <br />
Beide Eltern dieselbe <br />
Manifestation 60-80 % <br />
<br />
Umgekehrt kann man bei etwa 2/3 atopischer Kinder eine positive Familienanamnese erheben. Bei etwa 30% aller Neugeborenen soll sich eine positive Atopieanamnese erheben lassen (1997). Diese Zahlenangaben variieren je nach Studie deutlich und in der Tabelle sind die Durchschnittswerte der größeren Untersuchungen wiedergegeben. Die Wahrscheinlichkeit bezieht sich in der Regel auf die Entwicklung einer atopischen Erkrankung in den ersten Lebensjahren. <br />
Zwar gibt es Hinweise auf den Zusammenhang zwischen HLA-Typen A1,A3,A9,B8 und BW35 und Atopien, jedoch wurde in Kontrolluntersuchungen keine sichere Assoziation bestimmter HLA-Typen mit atopischen Erkrankungen gefunden. Innerhalb einer Familie sind jedoch HLA-Eigenschaften und Atopie überzufällig gemeinsam vererbt. Verschiedentlich wurden Koinzidenzen auf bestimmte Einzelallergene beschrieben. Wie weit HLA-Typen bestimmten Allergenen zuzuordnen sind ist noch offen. <br />
<br />
Bei Allergien ohne familiäre Disposition wurde eine Häufung des Rhesus-cc-Faktors gefunden, ohne dass dieser Befund eine praktische Bedeutung erlangt hat. <br />
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Zusammenfassend muss man feststellen, dass genetische Einflüsse bestehen, aber keiner der klassischen Erbgänge anzunehmen ist, und dass keine sicheren Assoziationen mit anderen vererbten Zelleigenschaften besteht. Dabei werden die Fähigkeit, IgE in großen oder in kleinen Mengen zu produzieren und die Fähigkeit, spezifisches IgE dauerhaft auch ohne Kontakt weiterzubilden, getrennt voneinander vererbt. Außerdem ist die Expression der Anlagen von verschiedenen, nicht qualifizierbaren inneren und äußeren Faktoren abhängig <br />
( multifaktorieller Erbgang mit Schwellenwerteffekt) <br />
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1.4 Epidemiologie und manifestationsfördernde Faktoren <br />
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Allergien haben in den letzten Jahrzehnten ohne Zweifel zugenommen. Zuverlässige Daten aus früheren Generationen sind selten und vergleichbare Untersuchungen liegen nur aus der Schweiz vor. Dabei zeigt sich, dass Pollenallergien in den letzten 60 Jahren in städtischen Gebieten um das 10-fache, in ländlichen Gebieten um fast das 100-fache zugenommen haben (Anmerkung Uli: was der momentanen Mode-Erklärung, ländlicher Dreck würde Allergien vorbeugen, wohl heftig wiederspricht!) <br />
In der mitteleuropäischen Bevölkerung kann man etwa mit folgenden Durchschnittszahlen rechnen: <br />
- Knapp 10% aller Kleinkinder haben zu irgendeinem Zeitpunkt Hauterscheinungen, die einer atopischen Dermatitis zuzuordnen sind <br />
- 6-8% aller Kleinkinder haben obstruktive Bronchitiden <br />
- 4-6% aller Schulkinder haben Asthma bronchiale <br />
- 10-15% der jungen Erwachsenen haben eine Pollinose( Pollenallergie) <br />
Atopische Erkrankungen zählen damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und nehmen einen entsprechenden Raum in der pädiatrischen Allgemeinpraxis ein. Das Maximum allergischer Erkrankungen wird im 3. Lebensjahrzehnt erreicht, wobei in den letzten Jahren eine zunehmende Tendenz zur Erstmanifestation einer Pollinose auch nach dem 30. Lebensjahr besteht, was vor einer Generation noch ungewöhnlich war. <br />
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Buchzitat-Ende <br />
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Publikationen aus 2002: <br />
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Ärzte Zeitung, 18.09.2002 <br />
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Bereits Feten können auf Allergene reagierenIn einer Studie hatte jedes dritte Neugeborene allergologisch bedeutsames Immunglobulin E im NabelschnurblutSTOCKHOLM (nsi). Schon das Immunsystem eines Feten kann auf Stoffe aus der Umwelt reagieren. Deutsche Immunologen, Epidemiologen und Pädiater haben jetzt weltweit zum ersten Mal nachgewiesen, daß die IgE-Menge in der Nabelschnurvene direkt korreliert mit den Mengen an Katzen- und Milbenallergenen, denen das Kind pränatal über die Matratze seiner Mutter ausgesetzt war.Für Endotoxin, ein Parameter für gram-negative Bakterien, ist die Beziehung zwischen IgE und der Dosis des Endotoxins invers. Bei hohen Endotoxin-Konzentrationen nimmt aber auch die IgE-Konzentration im Blut des Kindes zu.Ihre Daten haben Dr. Joachim Heinrich vom GSF-Institut für Epidemiologie in München und seine Kollegen bei der Jahrestagung der "European Respiratory Society" in Stockholm vorgestellt und zeitgleich publiziert (Eur Resp J 3, 2002, 617). Sie haben die Daten von 1332 Neugeborenen und ihren Familien in Leipzig oder München ausgewertet. Die Forscher fragten nach Lebensstil - etwa Rauchen -, nach Bildung und dem Auftreten von Atopien: Asthma, Heuschnupfen, atopischen Ekzem.Dann sammelten sie Staub. Mit einer Vakuumpumpe saugten sie aus den Matratzen, auf denen die schwangeren Mütter geschlafen hatten, den Staub aus jeweils einem Quadratmeter Fläche, und zwar nach der Geburt des Kindes (maximal drei Monate später). Im Staub bestimmten sie die Katzen- und Milben- sowie die Endotoxinmenge.Bei einem Drittel aller Kinder war IgE im Nabelschnurblut nachweisbar. Da das Immunglobulin nicht die Plazentaschranke überwindet, muß es also vom Kind selbst stammen. "Interessanterweise unterschieden sich die IgE-Mengen im Nabelschnurblut in Abhängigkeit vom Allergen", so Heinrich. "Beim Katzenallergen etwa fanden wir eine direkte Beziehung zwischen der Menge des Allergens und der des IgE, bei Milbenallergenen nahm die IgE-Konzentration mit steigender Allergen-Menge zu, erreichte dann ein Plateau und fiel bei den höchsten gemessenen Konzentrationen des Milbenallergens wieder ab." Die Ergebnisse waren unabhängig davon, ob in der Familie Atopien vorgekommen waren oder nicht."Die biologische Umwelt der Mutter beeinflußt das Immunsystem des Kindes unabhängig von genetischen Faktoren", schließt Heinrich aus der Studie. Kinder mit erhöhten IgE-Konzentrationen im Nabelschnurblut müßten aber nicht unbedingt im späteren Leben Allergien entwickeln. <br />
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Aus der &gt; Klinikzeitung der Alexanderhausklinik Davos 3.2002 <br />
Zsolt Szepfalusi <br />
Intrauterine Prägung des Immunsystems auf Umwelt- und Lebensmittelallergene <br />
Sensibilisierung auf Birkenpollen beginnt schon im Mutterleib <br />
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Auszüge: <br />
Allergische Erkrankungen nehmen weltweit zu und beginnen oft im frühen Kindesalter. Andrerseits scheinen die effektivsten Präventivmaßnahmen in den ersten Lebensmonaten zu greifen. Es ist deshalb von Bedeutung, die frühen immunologischen Veränderungen, die einer allergischen Erkrankung Vorschub leisten, zu erforschen. <br />
So wissen wir schon, dass das intrauterine Leben des Ungeborenen durch eine Umgebung von T2-Helferzellen (TH2) geprägt ist, die eine gesunde Schwangerschaft und Geburt begleiten und ermöglichen. Wir wissen aber auch, dass dieselbe TH2-Umgebung eine Allergie-fördernde Umgebung darstellen kann. Die Frage lag daher nahe, ob die Weichen für eine allergische Sensibilisierung nicht bereits vor der Geburt des Kindes gestellt werden. <br />
Aufgrund zahlreicher Untersuchungen konnte in den letzten Jahren gezeigt werden, dass schon der Fetus Kontakt mit nutritiven und inhalativen Allergenen hat, die zu einer T-Lymphozytenprägung führen. Die Übertragung der Allergene von der Mutter auf den feten erfolgt über die Plazentaschranke. Die daraus resultierende T-Lymphozyten-Prägung kann im Nabelschnurblut gemessen werden. <br />
In welchem Organsystem letztendlich die Immunantwort auf diese Antigene/Allergene stattfindet, ist noch unklar....... <br />
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Aus MedReport Nr. 26 26. Jahrgang 2002 <br />
Jutta Hammermann, T.Hirsch, W. Leupold – Dresden <br />
Atopische Dermatitis ab der 10. Lebenswoche bei allergischer Sensibilisierung gegenüber Molken und Kasein-Hydrolysat <br />
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Auszüge: <br />
Eine Sensibilisierung gegenüber Kuhmilch ist zum einen schon intrauterin möglich, zum anderen können Fremdallergene den Säugling bereits über die Muttermilch erreichen und eine Sensibilisierung auslösen. Bei der Kuhmilchallergie kommt es zu einer Sensibilisierung gegenüber den in der Kuhmilch enthaltenen Proteinen. <br />
Beta-Lactoglobulin, alpha-Lactalbumin und Kasein sind hierbei relevante Allergene. Beta-Lactoglobulin stellt hierbei in der Mehrzahl der Fälle das auslösende Allergen dar. <br />
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