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		<title><![CDATA[lebensmittelallergie.info - Allergie.Info.Allgemein (read only)]]></title>
		<link>http://www.lebensmittelallergie.info/</link>
		<description><![CDATA[lebensmittelallergie.info - http://www.lebensmittelallergie.info]]></description>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:25:14 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Anaphylaxie-Patienten schlecht betreut und beraten]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2842</link>
			<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 20:48:20 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2842</guid>
			<description><![CDATA[...so lautet die Überschrift eines Artikels in<br />
 &gt;&gt; ÄP DermatologieAllergologie 6_2007 &lt;&lt;<br />
der leider nicht im I-Net einsehbar ist!<br />
<br />
U.a. angeführt aber sind Links zum Anaphylaxie-Register mit weiteren Informationen.<br />
<br />
Nun aber wieder zum Artikel zurück :<br />
Der Autor ( Dr. Johann Seidl) beklagt darin die unzureichende Notfall-Medikation der Betroffenen, obwohl viele nicht zum ersten Male einen Allergie-Schock gehabt hatten!<br />
Prof. Ring ( München) fordert eine stationäre Überwachung, da es auch noch Stunden später zu Spätreaktionen kommen kann und eine anschließende sorgfältige allergologische Diagnostik!<br />
<br />
Fatale Rolle der Kofaktoren<br />
Sie würden wohl eine weitaus größere Rolle spielen als bisher angenommen.<br />
Es werden körperliche Anstrengung, Infekte, Herz-Kreislauferkrankungen, Medikamenten-Einnahme und Stress genannt.<br />
Als Beispiel wird führt Prof. Ring folgendes Szenario an:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>&gt;&gt; Wenn ein Frühblüher-Allergiker im Frühling mit einem leichten Infekt zum Joggen geht, ein Aspirin nimmt und danach Müsli verzehrt, ist eine Anaphylaxie so gut wie sicher.......oder auch nicht! &lt;&lt; </blockquote>
  <br />
(Dem Jogger im Winter droht wenigstens kein Pollenflug....- <img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" />  aber andres Ungemach)<br />
Prof. Ring weiter:<br />
 <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>&gt;&gt; Schon alleine nach dem Masse-Wirkungsgesetz ist das unverständlich. Wer kann bitte erklären,. wie Bruchteile von Mikrogramm einer keineswegs toxischen Substanz einen vielleicht 80 Kilogramm schweren Mann innerhalb von Minuten vom Leben in den Tod befördern können.&lt;&lt;</blockquote>
 <br />
Der Ruf nach einem richtigen Umgang mit dem Risiko muss gelernt werden – <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">von Betroffenen <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">und</span>  Ärzten! </span>  Aufklärung , medikamentöse Hilfe -&gt; aber ohne Panik zu verbreiten!<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Herzlich willkommen auf Anaphylaxie.net!<br />
Anaphylaxie.net ist die erste deutschlandweite Datenbank zur Erhebung aller im Bundesgebiet aufgetretenen anaphylaktischer Reaktionen. <br />
Warum ein Anaphylaxieregister?<br />
<br />
Der Anaphylaktische Schock ist die schwerste und möglich tödliche Folge einer Allergie. Die Anzahl der Allergiker in Deutschland ist weiterhin steigend. <br />
Da anaphylaktische Reaktionen in Deutschland nicht meldepflichtig sind, existiert keine Statistik über Häufigkeit, Verlauf und Ausgang. Zusätzlich wird der moderne Mensch fortlaufend neuen, unbekannten Substanzen und Umweltfaktoren ausgesetzt. Immer exotischere Nahrungsmittel, z.B. Früchte, werden aus der gesamten Welt importiert und hierzulande verzehrt. Jährlich werden hunderte neuer Arzneien und Nahrungsergänzungsmittel auf dem deutschen Markt eingeführt. <br />
Ohne die hier erhobenen, essenziellen Daten kann kein Arzt eine Aussage über Erfolg oder Misserfolg seiner Therapieempfehlungen treffen. Auch kann keine umfassende, sinnvolle diätische Beratung von Nahrungsmittelallergikern erfolgen. Des Weiteren ist unklar, in wie weit die Patientenschulungen oder die Verordnung von Notfallmedikamenten ausreichen.<br />
<a href="http://www.anaphylaxie.net/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.anaphylaxie.net/</a></blockquote>
 <br />
<br />
Und hier : mehr Informationen zur Anaphylaxie:<br />
<a href="http://www.anaphylaxie.net/index.php?id=918" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.anaphylaxie.net/index.php?id=918</a><br />
<br />
Sollte jemand aus unsren Reihen davon betroffen sein – bitte ausdrucken und dem behandelnden Arzt vorlegen ( oder ihn dezent auf die I-Net-Adresse hinweisen) – ebenso Betroffenen aus dem Bekanntenkreis!<br />
<br />
Dieser Beitrag möge bitte als Information und nicht als "Panikmache" verstanden sein!<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[...so lautet die Überschrift eines Artikels in<br />
 &gt;&gt; ÄP DermatologieAllergologie 6_2007 &lt;&lt;<br />
der leider nicht im I-Net einsehbar ist!<br />
<br />
U.a. angeführt aber sind Links zum Anaphylaxie-Register mit weiteren Informationen.<br />
<br />
Nun aber wieder zum Artikel zurück :<br />
Der Autor ( Dr. Johann Seidl) beklagt darin die unzureichende Notfall-Medikation der Betroffenen, obwohl viele nicht zum ersten Male einen Allergie-Schock gehabt hatten!<br />
Prof. Ring ( München) fordert eine stationäre Überwachung, da es auch noch Stunden später zu Spätreaktionen kommen kann und eine anschließende sorgfältige allergologische Diagnostik!<br />
<br />
Fatale Rolle der Kofaktoren<br />
Sie würden wohl eine weitaus größere Rolle spielen als bisher angenommen.<br />
Es werden körperliche Anstrengung, Infekte, Herz-Kreislauferkrankungen, Medikamenten-Einnahme und Stress genannt.<br />
Als Beispiel wird führt Prof. Ring folgendes Szenario an:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>&gt;&gt; Wenn ein Frühblüher-Allergiker im Frühling mit einem leichten Infekt zum Joggen geht, ein Aspirin nimmt und danach Müsli verzehrt, ist eine Anaphylaxie so gut wie sicher.......oder auch nicht! &lt;&lt; </blockquote>
  <br />
(Dem Jogger im Winter droht wenigstens kein Pollenflug....- <img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" />  aber andres Ungemach)<br />
Prof. Ring weiter:<br />
 <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>&gt;&gt; Schon alleine nach dem Masse-Wirkungsgesetz ist das unverständlich. Wer kann bitte erklären,. wie Bruchteile von Mikrogramm einer keineswegs toxischen Substanz einen vielleicht 80 Kilogramm schweren Mann innerhalb von Minuten vom Leben in den Tod befördern können.&lt;&lt;</blockquote>
 <br />
Der Ruf nach einem richtigen Umgang mit dem Risiko muss gelernt werden – <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">von Betroffenen <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">und</span>  Ärzten! </span>  Aufklärung , medikamentöse Hilfe -&gt; aber ohne Panik zu verbreiten!<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Herzlich willkommen auf Anaphylaxie.net!<br />
Anaphylaxie.net ist die erste deutschlandweite Datenbank zur Erhebung aller im Bundesgebiet aufgetretenen anaphylaktischer Reaktionen. <br />
Warum ein Anaphylaxieregister?<br />
<br />
Der Anaphylaktische Schock ist die schwerste und möglich tödliche Folge einer Allergie. Die Anzahl der Allergiker in Deutschland ist weiterhin steigend. <br />
Da anaphylaktische Reaktionen in Deutschland nicht meldepflichtig sind, existiert keine Statistik über Häufigkeit, Verlauf und Ausgang. Zusätzlich wird der moderne Mensch fortlaufend neuen, unbekannten Substanzen und Umweltfaktoren ausgesetzt. Immer exotischere Nahrungsmittel, z.B. Früchte, werden aus der gesamten Welt importiert und hierzulande verzehrt. Jährlich werden hunderte neuer Arzneien und Nahrungsergänzungsmittel auf dem deutschen Markt eingeführt. <br />
Ohne die hier erhobenen, essenziellen Daten kann kein Arzt eine Aussage über Erfolg oder Misserfolg seiner Therapieempfehlungen treffen. Auch kann keine umfassende, sinnvolle diätische Beratung von Nahrungsmittelallergikern erfolgen. Des Weiteren ist unklar, in wie weit die Patientenschulungen oder die Verordnung von Notfallmedikamenten ausreichen.<br />
<a href="http://www.anaphylaxie.net/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.anaphylaxie.net/</a></blockquote>
 <br />
<br />
Und hier : mehr Informationen zur Anaphylaxie:<br />
<a href="http://www.anaphylaxie.net/index.php?id=918" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.anaphylaxie.net/index.php?id=918</a><br />
<br />
Sollte jemand aus unsren Reihen davon betroffen sein – bitte ausdrucken und dem behandelnden Arzt vorlegen ( oder ihn dezent auf die I-Net-Adresse hinweisen) – ebenso Betroffenen aus dem Bekanntenkreis!<br />
<br />
Dieser Beitrag möge bitte als Information und nicht als "Panikmache" verstanden sein!<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Karenzfristen ( Medikam.) vor Hauttests]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1458</link>
			<pubDate>Sat, 06 May 2006 16:14:11 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1458</guid>
			<description><![CDATA[Karenzfristen vor Hauttestung / Provokation<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2 Tage </span>  vorher absetzen <br />
Antihistaminica ( oral) : Soventol, Fenistil, Lisino<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3 Tage</span> <br />
Antihistaminica ( oral) : Zyrtec, Tavegil, Telfast, Xusal, <br />
Antihistaminica ( lokal) : Livocab<br />
Glucokortikoide ( systemische) : Kurzzeitanwendung unter 50 mg Prednisolon &amp; Co  / Tag<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4 Tage</span> <br />
Antihistaminica ( oral) : Aerius, Ebastel, <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5 Tage</span> <br />
Antihistaminica ( oral) : Polaronil, Terfenadin-Präparate<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">7 – 10 Tage</span> <br />
Antihistaminca  ( oral) : Allergidil Tbl., Atarax, Zolim, Mizollen,  <br />
Mastzellstabilisatoren: Zaditen<br />
Cromoglicinsäure (DNCG) – Nasen-/ und/oder Bronchialsprays müssen vor einem Hauttest nicht abgesetzt werden!<br />
Psychopharmaka : z.B. Amitriptylin<br />
<br />
( Quelle : Merkblatt der HAL ALLERGIE GMBH )<br />
<a href="http://www.hal-allergie.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.hal-allergie.de</a><br />
<br />
<br />
<br />
U. a. die Karenzfristen für die nasale Provokation – ähnlich auch für Hauttestungen<br />
Tabelle 3Karenzfristen für Medikamente vor nasaler Provokationstestung <br />
Arzneimittel 	Karenzfrist <br />
DNCG, Nedocromil 	3 Tage <br />
Kortikosteroide, nasal 	7 Tage <br />
Kortikosteroide, oral 	7 Tage <br />
Antihistaminika, nasal 	3 Tage <br />
Antihistaminika, oral 	3 Tage <br />
a-Adrenergika, nasal 	1 Tag <br />
Inhalierte Bronchospasmolytika 	Keine <br />
Trizyklische Psychopharmaka 	3 Tage <br />
Das Absetzen oraler Steroide oder trizyklischer Antidepressiva kann den Patienten gefährden.Es wird empfohlen, vor dem Absetzen Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu nehmen.Grundsätzlich ist die allergische Sofortreaktion auch unter Steroidtherapie auslösbar;sie kann aber nach längerfristiger Therapie abgeschwächt sein. <br />
 <br />
<a href="http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/061-009.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/061-009.htm</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Karenzfristen vor Hauttestung / Provokation<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2 Tage </span>  vorher absetzen <br />
Antihistaminica ( oral) : Soventol, Fenistil, Lisino<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3 Tage</span> <br />
Antihistaminica ( oral) : Zyrtec, Tavegil, Telfast, Xusal, <br />
Antihistaminica ( lokal) : Livocab<br />
Glucokortikoide ( systemische) : Kurzzeitanwendung unter 50 mg Prednisolon &amp; Co  / Tag<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4 Tage</span> <br />
Antihistaminica ( oral) : Aerius, Ebastel, <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5 Tage</span> <br />
Antihistaminica ( oral) : Polaronil, Terfenadin-Präparate<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">7 – 10 Tage</span> <br />
Antihistaminca  ( oral) : Allergidil Tbl., Atarax, Zolim, Mizollen,  <br />
Mastzellstabilisatoren: Zaditen<br />
Cromoglicinsäure (DNCG) – Nasen-/ und/oder Bronchialsprays müssen vor einem Hauttest nicht abgesetzt werden!<br />
Psychopharmaka : z.B. Amitriptylin<br />
<br />
( Quelle : Merkblatt der HAL ALLERGIE GMBH )<br />
<a href="http://www.hal-allergie.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.hal-allergie.de</a><br />
<br />
<br />
<br />
U. a. die Karenzfristen für die nasale Provokation – ähnlich auch für Hauttestungen<br />
Tabelle 3Karenzfristen für Medikamente vor nasaler Provokationstestung <br />
Arzneimittel 	Karenzfrist <br />
DNCG, Nedocromil 	3 Tage <br />
Kortikosteroide, nasal 	7 Tage <br />
Kortikosteroide, oral 	7 Tage <br />
Antihistaminika, nasal 	3 Tage <br />
Antihistaminika, oral 	3 Tage <br />
a-Adrenergika, nasal 	1 Tag <br />
Inhalierte Bronchospasmolytika 	Keine <br />
Trizyklische Psychopharmaka 	3 Tage <br />
Das Absetzen oraler Steroide oder trizyklischer Antidepressiva kann den Patienten gefährden.Es wird empfohlen, vor dem Absetzen Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu nehmen.Grundsätzlich ist die allergische Sofortreaktion auch unter Steroidtherapie auslösbar;sie kann aber nach längerfristiger Therapie abgeschwächt sein. <br />
 <br />
<a href="http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/061-009.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/061-009.htm</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pollenkreuzreaktionen  <-> Desensibilisierung]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=839</link>
			<pubDate>Thu, 03 Mar 2005 22:34:30 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=839</guid>
			<description><![CDATA[ <br />
Original article<br />
Effect of tree pollen specific, subcutaneous immunotherapy on the oral allergy syndrome to apple and hazelnut <br />
X. Bucher1, W. J. Pichler1, C. A. Dahinden2, A. Helbling1<br />
<a href="http://www.blackwell-synergy.com/links/doi/10.1111/j.1398-9995.2004.00626.x/enhancedabs/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.blackwell-synergy.com/links/d...hancedabs/</a> <br />
<br />
ist ein Artikel aus 2001, leider in englischer Sprache..wie nahezu alle Artikel<br />
*****<br />
<br />
aus 2000 stammt folgender Beitrag:<br />
Fennel, cucumber, and melon allergy successfully treated with pollen-specific injection immunotherapy<br />
Ricardo Asero, MD<br />
Background: In subjects with both pollinosis and vegetable food allergy, most allergenic epitopes of fruits are present in pollen. A recent study showed marked reduction or total disappearance of apple-induced oral allergy syndrome in patients receiving injection immunotherapy with birch pollen extracts.<br />
Objective: To assess whether vegetable food allergy following other kinds of primary pollinosis may be successfully treated with pollen-specific immunotherapy.<br />
Methods: A 34-year-old woman with long-standing pollinosis and typical oral allergy syndrome (OAS) with the ingestion of both fennel and cucumber and whose OAS was associated with laryngeal oedema after the ingestion of melon, was treated with 2 commercial depot aluminium hydroxide-adsorbed extracts of grass pollen and mugwort pollen 50% + ragweed pollen 50%.<br />
Results: After 36 months of injection specific immunotherapy, the patient was able to tolerate both fresh fennel and cucumber without consequence on open oral challenge tests. After 43 months of immunotherapy, the patient tolerated fresh melon as well on open oral challenge. She has re-introduced these vegetables in her normal diet. Skin tests show no reactivity to fresh fennel and there was a reduction of the wheal induced by fresh cucumber.<br />
Conclusion: Vegetable food allergy following primary sensitisation to pollens, other than birch, may also be effectively reduced by pollen-specific injection immunotherapy.<br />
Reference: Annals of Allergy, Asthma &amp; Immunology 2000;84:460-462<br />
<a href="http://www.allergyclinic.co.nz/marc2002.html#1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.allergyclinic.co.nz/marc2002.html#1</a> <br />
*****<br />
<br />
und nochmal was zu Birkenpollen -&gt; Apfel”allergie”<br />
<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=12752332" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=12752332</a> <br />
*****<br />
<br />
und noch`was ziemlich „Neues“<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15508179" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=15508179</a> <br />
<br />
Wobei der letzte Satz- das Fazit – wohl eine sehr deutliche Sprache spricht:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In spite of a significant effect on seasonal hay fever symptoms and use of medication and decrease in IgE-reactivity, SIT was not accompanied by a significant decrease in the severity of allergy to apple compared to placebo. Therefore, oral allergy syndrome (OAS) to apple should not be considered as a main criterion for selecting patients for birch pollen immunotherapy at present.</span> ….trotz der signifikanten (positiven) Auswirkungen auf die saisonalen Heuschnupfen-Symptome mit Verringerung der Medikamenteneinnahme und Abnahme des IgE`s, wurde keine signifikante Abnahme der schweren Reaktionen auf Apfel ( OralesAllergieSyndrom) beobachtet.<br />
Aus diesem Grunde sollte eine Desensibilisierung auf Birkenpollen mit OAS auf Apfel als Hauptindikation zum momentanen Zeitpunkt nicht in Erwägung gezogen werden.<br />
*****<br />
<br />
Bei all`den Studien ging/geht es hauptsächlich um das OAS (OralesAllergieSyndrom), nicht um Magen-Darm-Beschwerden.......<br />
<br />
<br />
<br />
Uli<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br />
Original article<br />
Effect of tree pollen specific, subcutaneous immunotherapy on the oral allergy syndrome to apple and hazelnut <br />
X. Bucher1, W. J. Pichler1, C. A. Dahinden2, A. Helbling1<br />
<a href="http://www.blackwell-synergy.com/links/doi/10.1111/j.1398-9995.2004.00626.x/enhancedabs/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.blackwell-synergy.com/links/d...hancedabs/</a> <br />
<br />
ist ein Artikel aus 2001, leider in englischer Sprache..wie nahezu alle Artikel<br />
*****<br />
<br />
aus 2000 stammt folgender Beitrag:<br />
Fennel, cucumber, and melon allergy successfully treated with pollen-specific injection immunotherapy<br />
Ricardo Asero, MD<br />
Background: In subjects with both pollinosis and vegetable food allergy, most allergenic epitopes of fruits are present in pollen. A recent study showed marked reduction or total disappearance of apple-induced oral allergy syndrome in patients receiving injection immunotherapy with birch pollen extracts.<br />
Objective: To assess whether vegetable food allergy following other kinds of primary pollinosis may be successfully treated with pollen-specific immunotherapy.<br />
Methods: A 34-year-old woman with long-standing pollinosis and typical oral allergy syndrome (OAS) with the ingestion of both fennel and cucumber and whose OAS was associated with laryngeal oedema after the ingestion of melon, was treated with 2 commercial depot aluminium hydroxide-adsorbed extracts of grass pollen and mugwort pollen 50% + ragweed pollen 50%.<br />
Results: After 36 months of injection specific immunotherapy, the patient was able to tolerate both fresh fennel and cucumber without consequence on open oral challenge tests. After 43 months of immunotherapy, the patient tolerated fresh melon as well on open oral challenge. She has re-introduced these vegetables in her normal diet. Skin tests show no reactivity to fresh fennel and there was a reduction of the wheal induced by fresh cucumber.<br />
Conclusion: Vegetable food allergy following primary sensitisation to pollens, other than birch, may also be effectively reduced by pollen-specific injection immunotherapy.<br />
Reference: Annals of Allergy, Asthma &amp; Immunology 2000;84:460-462<br />
<a href="http://www.allergyclinic.co.nz/marc2002.html#1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.allergyclinic.co.nz/marc2002.html#1</a> <br />
*****<br />
<br />
und nochmal was zu Birkenpollen -&gt; Apfel”allergie”<br />
<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=12752332" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=12752332</a> <br />
*****<br />
<br />
und noch`was ziemlich „Neues“<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15508179" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=15508179</a> <br />
<br />
Wobei der letzte Satz- das Fazit – wohl eine sehr deutliche Sprache spricht:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">In spite of a significant effect on seasonal hay fever symptoms and use of medication and decrease in IgE-reactivity, SIT was not accompanied by a significant decrease in the severity of allergy to apple compared to placebo. Therefore, oral allergy syndrome (OAS) to apple should not be considered as a main criterion for selecting patients for birch pollen immunotherapy at present.</span> ….trotz der signifikanten (positiven) Auswirkungen auf die saisonalen Heuschnupfen-Symptome mit Verringerung der Medikamenteneinnahme und Abnahme des IgE`s, wurde keine signifikante Abnahme der schweren Reaktionen auf Apfel ( OralesAllergieSyndrom) beobachtet.<br />
Aus diesem Grunde sollte eine Desensibilisierung auf Birkenpollen mit OAS auf Apfel als Hauptindikation zum momentanen Zeitpunkt nicht in Erwägung gezogen werden.<br />
*****<br />
<br />
Bei all`den Studien ging/geht es hauptsächlich um das OAS (OralesAllergieSyndrom), nicht um Magen-Darm-Beschwerden.......<br />
<br />
<br />
<br />
Uli<br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kontaktallergie....]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=596</link>
			<pubDate>Mon, 06 Dec 2004 22:02:19 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=596</guid>
			<description><![CDATA[und mehr: Methylisothiazolon....<br />
SPIEGEL ONLINE - 06. Dezember 2004, 10:11<br />
 <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,331151,00.html%20" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...1,00.html </a>  <br />
Zusatzstoff<br />
 <br />
Shampoo gefährdet Hirnzellen<br />
<br />
Ein Zusatzstoff in Shampoos und Handcremes könnte für Gehirnzellen gefährlich werden. US-Forscher fanden heraus, dass die antibakterielle Verbindung auch die Entwicklung von menschlichen Nervenzellen hemmt und bereits entwickelte Zellen abtötet.<br />
Methylisothiazolinon heißt das Mittel, das vielen Shampoos oder Cremes zugesetzt wird, da es gefährliche Bakterien eliminiert, die häufig in feuchten Umgebungen auftreten. Doch die Verbindung schadet auch menschlichen Nervenzellen, wie Elias Aizenman von der University of Pittsburgh und seine Kollegen auf dem Jahrestreffen der American Society for Cell Biology in Washington berichteten. Hohe Konzentrationen von Methylisothiazolinon hemmten die Zellentwicklung oder töteten schon entwickelte Hirnzellen ab, sagte Aizenman. Die Forscher vermuten, dass bei häufigem Gebrauch der Mittel auch niedrigere Konzentrationen für Menschen schädlich sein könnten.<br />
********<br />
Weiter: s.o. a. link<br />
<br />
Dabei haben die Herrschaften gar nicht erwähnt, dass Methylisothiazolinon auch ein häufiges „Kontakt-Allergen“  in Kosmetika ist- in den Epicutan-Testreihen unter den Standardsubstanzen zu finden..........<br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[und mehr: Methylisothiazolon....<br />
SPIEGEL ONLINE - 06. Dezember 2004, 10:11<br />
 <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,331151,00.html%20" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...1,00.html </a>  <br />
Zusatzstoff<br />
 <br />
Shampoo gefährdet Hirnzellen<br />
<br />
Ein Zusatzstoff in Shampoos und Handcremes könnte für Gehirnzellen gefährlich werden. US-Forscher fanden heraus, dass die antibakterielle Verbindung auch die Entwicklung von menschlichen Nervenzellen hemmt und bereits entwickelte Zellen abtötet.<br />
Methylisothiazolinon heißt das Mittel, das vielen Shampoos oder Cremes zugesetzt wird, da es gefährliche Bakterien eliminiert, die häufig in feuchten Umgebungen auftreten. Doch die Verbindung schadet auch menschlichen Nervenzellen, wie Elias Aizenman von der University of Pittsburgh und seine Kollegen auf dem Jahrestreffen der American Society for Cell Biology in Washington berichteten. Hohe Konzentrationen von Methylisothiazolinon hemmten die Zellentwicklung oder töteten schon entwickelte Hirnzellen ab, sagte Aizenman. Die Forscher vermuten, dass bei häufigem Gebrauch der Mittel auch niedrigere Konzentrationen für Menschen schädlich sein könnten.<br />
********<br />
Weiter: s.o. a. link<br />
<br />
Dabei haben die Herrschaften gar nicht erwähnt, dass Methylisothiazolinon auch ein häufiges „Kontakt-Allergen“  in Kosmetika ist- in den Epicutan-Testreihen unter den Standardsubstanzen zu finden..........<br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Literaturliste......]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=548</link>
			<pubDate>Sun, 28 Nov 2004 16:54:57 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=548</guid>
			<description><![CDATA[...da ich noch nicht alle Hoffnungen "begraben" habe und im Stillen wünsche, dass sich einmal ein Arzt hierher verirrt:<br />
Kleine, handliche Literatur über Allergien!<br />
<br />
1) -  Allergologie für die Praxis 1<br />
W. Jorde, Mönchengladbach<br />
DUSTRI-Verlag    ISBN 3-87185-235-X<br />
<br />
2) – Allergologie für die Praxis 2<br />
       W.Jorde, DUSTRI-Verlag   ISBN 3-87185-242-2<br />
<br />
3) – Allergologie für die Praxis 3<br />
       W.Jorde,  DUSTRI-Verlag  ISBN 3-87185-252-X<br />
<br />
4) -  Mönchengladbacher Allergie-Seminare  Band 4<br />
       W. Jorde und M. Schata<br />
       DUSTRI-Verlag                  ISBN 3- 87185-203-1<br />
<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[...da ich noch nicht alle Hoffnungen "begraben" habe und im Stillen wünsche, dass sich einmal ein Arzt hierher verirrt:<br />
Kleine, handliche Literatur über Allergien!<br />
<br />
1) -  Allergologie für die Praxis 1<br />
W. Jorde, Mönchengladbach<br />
DUSTRI-Verlag    ISBN 3-87185-235-X<br />
<br />
2) – Allergologie für die Praxis 2<br />
       W.Jorde, DUSTRI-Verlag   ISBN 3-87185-242-2<br />
<br />
3) – Allergologie für die Praxis 3<br />
       W.Jorde,  DUSTRI-Verlag  ISBN 3-87185-252-X<br />
<br />
4) -  Mönchengladbacher Allergie-Seminare  Band 4<br />
       W. Jorde und M. Schata<br />
       DUSTRI-Verlag                  ISBN 3- 87185-203-1<br />
<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kreuzallergien]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=533</link>
			<pubDate>Sat, 27 Nov 2004 19:34:42 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=533</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien – Kreuzreaktionen</span> </span> <br />
<br />
Kreuzreaktionen beruhen , lt. Literatur, auf einer Strukturähnlichkeit bestimmter Speicherproteine, die in Pollen und bestimmten Nahrungsmitteln vorkommen –z.B. Birkenpollen -&gt; Apfel.<br />
Zum einen kann es bei biologischer Verwandtschaft – wie z.B. Gräser  -&gt; Getreide – oder aber auch innerhalb von „Familienmitgliedern“ – hier z.B. Korbblütlern: Sonnenblume, Kamille u.s.w. – zu oben erwähnten Kreuzreaktionen kommen.<br />
Diese Kreuzreaktionen sind in der Klinik schon lange bekannt ( lt. Verfasser!), nach einer Publikation von Eriksson et al. Aus 1992 haben etwa 70% der Birkenpollenallergiker auch Unverträglichkeiten gegenüber relevanten Nahrungsmitteln.<br />
Die im Anschluss aufgeführten Kreuzallergien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.<br />
Auch muss es nicht zwingend heißen, dass jeder grundsätzlich gegen alle hier aufgeführten Allergene sensibilisiert ist, wenn er auf eines der „Hauptallergene“ , z.B. Bet v I der Birke allergisch ist.<br />
<br />
Als Literatur habe ich u.a. S. Reimann, Charite`Berlin aus der Zeitschrift f. Hautkrankheiten H+G (75) 876 (2000) und ALLERGO J. Vol. 6 6/97 und <br />
L. Jäger , B. Wüthrich &gt; Nahrungsmittelallergien und –intoleranzen&lt;, Urban &amp; Fischer,<br />
 ISBN 3-437-21361-X  aus 2002 zu Rate gezogen.<br />
<br />
Hier werden ausschließlich die pollenassoziierten Kreuzreaktionen benannt, nicht die Reaktionen auf Inhaltsstoffe der Nahrungsmitteln anderer Art- wie z.B. Sorbit, Fruktose, <br />
ätherische Öle o.ä..<br />
<br />
<br />
1)	Birkenpollen – Nuss – Obst- Syndrom  = Birkenpollenassoziierte Allergien<br />
<br />
Reaktionen mit „ botanisch Verwandten“: Weißbuche, Haselnuss, Erle, Eiche und Kastanie<br />
Reaktionen auf „Nicht-Verwandte“: Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Kirsche  oder Mandel – Steinobst ( Rosengewächse).<br />
Kreuzreaktionen zu Früchten (-Nüssen) der Hasel- und Walnussgewächse, zu Doldenblütlern und zu Angehörigen der Nachtschattengewächse.<br />
Reaktionen auf Exoten wie Kiwi, Litschi, Avocado oder Cashew, Pistazie und Mango.<br />
<br />
2)Beifuss – Sellerie – Karotten – Gewürzsyndrom<br />
Hier wird der Beifußpollen als das Leitallergen angesehen.<br />
Als besonders allergen wird in diesem Zusammenhang Sellerie angegeben,(er ist auch hitzestabil, also selbst durch kochen „unkaputtbar“) aber auch Reaktionen auf andere Doldenblütler wie z.B. Karotten oder Fenchel, Kümmel, Anis  ( fatal, wenn man diese dann als Therapie für Reaktionen nimmt....)<br />
Kräuter und Gewürze der Familie der Lippenblütler ( Basilikum, Majoran ) <br />
Reaktionen auf Korbblütler ( Kamille, Sonnenblume), aber auch zu Kürbisgewächsen ( Melone, Gurke) oder zu den Nachtschattengewächsen ( Tomate, Kartoffel).<br />
Aber auch Reaktionen auf „exotische“ Früchte wie Mango und Kiwi sind bekannt.<br />
<br />
3 )Gräser – Tomate- Syndrom<br />
Hier wird berichtet (Charite + Wüthrich), dass bei uns eine Kreuzallergie ziemlich „selten“ sei, im Mittelmeerraum dagegen eine ungleich größere Rolle spielen würde : hier seien auch Kreuzreaktionen auf Tomaten, Pfefferminze, Melone,  Sojabohnen und Erdnuss (Leguminosen) , aber vor allem auch Mais und Olive bekannt.<br />
<br />
Bei uns in Nordeuropa dürfte diese „Seltenheit“ inzwischen der Vergangenheit angehören:<br />
Mehl- Getreideunverträglichkeiten ( hier ist nicht die klassische Zöliakie/Sprue) gemeint, sind auch bei uns sehr häufig, und auch Reaktionen auf Melone, Olive oder Soja haben sich bei uns „etabliert“, da diese Nahrungsmittel auch bei uns inzwischen häufig verwendet werden.<br />
<br />
<br />
4) Ragweed –Bananen – Melonen –Syndrom<br />
Ragweed ( = Jakobskreuzkraut) spielt bei uns in Europa (noch!) keine Rolle, ist aber ein Hauptallergen in den USA. Inzwischen ist Ragweed auch in Europa „gesichtet“ worden – vorerst in Ungarn, aber mit der starken Tendenz, sich nach Norden hin auszubreiten.<br />
Bei ihm sind Kreuzreaktionen auf Wassermelone, Zucchini, grünem Salat , Curry und Bananen bekannt. ( Wobei Curry ja eine Mischung einer Vielzahl unterschiedlicher Gewürze ist......)<br />
<br />
<br />
5 ) Milben – Schalentier – Syndrom<br />
Es wird beobachtet, dass Patienten mit einer Hausstaubmilbenallergie häufig eine Allergie auf Krustentiere ( Garnelen, Krabben, Hummer) und Schnecken. entwickeln. <br />
<br />
6 ) Latex – Frucht – Syndrom<br />
Ein strukturähnliches Protein besteht bei alpha- Lactalbumin und Latex !!!<br />
Kreuzreaktionen bei bestehender Latexallergie werden beobachtet auf Kartoffel, Banane, Avocado, Kiwi, Papaya, Pfirsich, Melone, Birne, Feige und Passionsfrucht, sowie auf Ficus benjamini und Weihnachtsstern.<br />
<br />
7.) Vogel-Ei-Syndrom<br />
Durch die Bildung von IgE-Antikörpern gegen Vogelantigene, die auch in Federn und Kot zu finden sind, kann es zu Kreuzreaktionen nach Verzehr von Hühnereiern kommen.<br />
<br />
Noch Internet-Seiten zu diesem Thema:<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.dr.med-heukelbach.de/images/kreuzallergien.gif" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.dr.med-heukelbach.de/images/k...ergien.gif</a> ( kann man sich vielleicht ausdrucken – eine kleine, überschaubare Übersicht)<br />
<br />
<a href="http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/med/arg/m_alle.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/me...m_alle.htm</a> <br />
<br />
<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien – Kreuzreaktionen</span> </span> <br />
<br />
Kreuzreaktionen beruhen , lt. Literatur, auf einer Strukturähnlichkeit bestimmter Speicherproteine, die in Pollen und bestimmten Nahrungsmitteln vorkommen –z.B. Birkenpollen -&gt; Apfel.<br />
Zum einen kann es bei biologischer Verwandtschaft – wie z.B. Gräser  -&gt; Getreide – oder aber auch innerhalb von „Familienmitgliedern“ – hier z.B. Korbblütlern: Sonnenblume, Kamille u.s.w. – zu oben erwähnten Kreuzreaktionen kommen.<br />
Diese Kreuzreaktionen sind in der Klinik schon lange bekannt ( lt. Verfasser!), nach einer Publikation von Eriksson et al. Aus 1992 haben etwa 70% der Birkenpollenallergiker auch Unverträglichkeiten gegenüber relevanten Nahrungsmitteln.<br />
Die im Anschluss aufgeführten Kreuzallergien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.<br />
Auch muss es nicht zwingend heißen, dass jeder grundsätzlich gegen alle hier aufgeführten Allergene sensibilisiert ist, wenn er auf eines der „Hauptallergene“ , z.B. Bet v I der Birke allergisch ist.<br />
<br />
Als Literatur habe ich u.a. S. Reimann, Charite`Berlin aus der Zeitschrift f. Hautkrankheiten H+G (75) 876 (2000) und ALLERGO J. Vol. 6 6/97 und <br />
L. Jäger , B. Wüthrich &gt; Nahrungsmittelallergien und –intoleranzen&lt;, Urban &amp; Fischer,<br />
 ISBN 3-437-21361-X  aus 2002 zu Rate gezogen.<br />
<br />
Hier werden ausschließlich die pollenassoziierten Kreuzreaktionen benannt, nicht die Reaktionen auf Inhaltsstoffe der Nahrungsmitteln anderer Art- wie z.B. Sorbit, Fruktose, <br />
ätherische Öle o.ä..<br />
<br />
<br />
1)	Birkenpollen – Nuss – Obst- Syndrom  = Birkenpollenassoziierte Allergien<br />
<br />
Reaktionen mit „ botanisch Verwandten“: Weißbuche, Haselnuss, Erle, Eiche und Kastanie<br />
Reaktionen auf „Nicht-Verwandte“: Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Kirsche  oder Mandel – Steinobst ( Rosengewächse).<br />
Kreuzreaktionen zu Früchten (-Nüssen) der Hasel- und Walnussgewächse, zu Doldenblütlern und zu Angehörigen der Nachtschattengewächse.<br />
Reaktionen auf Exoten wie Kiwi, Litschi, Avocado oder Cashew, Pistazie und Mango.<br />
<br />
2)Beifuss – Sellerie – Karotten – Gewürzsyndrom<br />
Hier wird der Beifußpollen als das Leitallergen angesehen.<br />
Als besonders allergen wird in diesem Zusammenhang Sellerie angegeben,(er ist auch hitzestabil, also selbst durch kochen „unkaputtbar“) aber auch Reaktionen auf andere Doldenblütler wie z.B. Karotten oder Fenchel, Kümmel, Anis  ( fatal, wenn man diese dann als Therapie für Reaktionen nimmt....)<br />
Kräuter und Gewürze der Familie der Lippenblütler ( Basilikum, Majoran ) <br />
Reaktionen auf Korbblütler ( Kamille, Sonnenblume), aber auch zu Kürbisgewächsen ( Melone, Gurke) oder zu den Nachtschattengewächsen ( Tomate, Kartoffel).<br />
Aber auch Reaktionen auf „exotische“ Früchte wie Mango und Kiwi sind bekannt.<br />
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3 )Gräser – Tomate- Syndrom<br />
Hier wird berichtet (Charite + Wüthrich), dass bei uns eine Kreuzallergie ziemlich „selten“ sei, im Mittelmeerraum dagegen eine ungleich größere Rolle spielen würde : hier seien auch Kreuzreaktionen auf Tomaten, Pfefferminze, Melone,  Sojabohnen und Erdnuss (Leguminosen) , aber vor allem auch Mais und Olive bekannt.<br />
<br />
Bei uns in Nordeuropa dürfte diese „Seltenheit“ inzwischen der Vergangenheit angehören:<br />
Mehl- Getreideunverträglichkeiten ( hier ist nicht die klassische Zöliakie/Sprue) gemeint, sind auch bei uns sehr häufig, und auch Reaktionen auf Melone, Olive oder Soja haben sich bei uns „etabliert“, da diese Nahrungsmittel auch bei uns inzwischen häufig verwendet werden.<br />
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4) Ragweed –Bananen – Melonen –Syndrom<br />
Ragweed ( = Jakobskreuzkraut) spielt bei uns in Europa (noch!) keine Rolle, ist aber ein Hauptallergen in den USA. Inzwischen ist Ragweed auch in Europa „gesichtet“ worden – vorerst in Ungarn, aber mit der starken Tendenz, sich nach Norden hin auszubreiten.<br />
Bei ihm sind Kreuzreaktionen auf Wassermelone, Zucchini, grünem Salat , Curry und Bananen bekannt. ( Wobei Curry ja eine Mischung einer Vielzahl unterschiedlicher Gewürze ist......)<br />
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<br />
5 ) Milben – Schalentier – Syndrom<br />
Es wird beobachtet, dass Patienten mit einer Hausstaubmilbenallergie häufig eine Allergie auf Krustentiere ( Garnelen, Krabben, Hummer) und Schnecken. entwickeln. <br />
<br />
6 ) Latex – Frucht – Syndrom<br />
Ein strukturähnliches Protein besteht bei alpha- Lactalbumin und Latex !!!<br />
Kreuzreaktionen bei bestehender Latexallergie werden beobachtet auf Kartoffel, Banane, Avocado, Kiwi, Papaya, Pfirsich, Melone, Birne, Feige und Passionsfrucht, sowie auf Ficus benjamini und Weihnachtsstern.<br />
<br />
7.) Vogel-Ei-Syndrom<br />
Durch die Bildung von IgE-Antikörpern gegen Vogelantigene, die auch in Federn und Kot zu finden sind, kann es zu Kreuzreaktionen nach Verzehr von Hühnereiern kommen.<br />
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Noch Internet-Seiten zu diesem Thema:<br />
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<a href="http://www.dr.med-heukelbach.de/images/kreuzallergien.gif" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.dr.med-heukelbach.de/images/k...ergien.gif</a> ( kann man sich vielleicht ausdrucken – eine kleine, überschaubare Übersicht)<br />
<br />
<a href="http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/med/arg/m_alle.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/me...m_alle.htm</a> <br />
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Uli<br />
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