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		<title><![CDATA[lebensmittelallergie.info - Histamin.Info (read only)]]></title>
		<link>http://www.lebensmittelallergie.info/</link>
		<description><![CDATA[lebensmittelallergie.info - http://www.lebensmittelallergie.info]]></description>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 07:32:14 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Vorgehen bei Verdacht auf  Unverträglichkeit gegenüber oral  aufgenommenem Hista]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3897</link>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 09:14:02 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3897</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral<br />
aufgenommenem Histamin</span><br />
<br />
<a href="http://dgaki.de/wp-content/uploads/2010/05/Leitlinie_Histaminunverträglichkeit2012.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://dgaki.de/wp-content/uploads/2010/...it2012.pdf</a></blockquote>
Ein „erhellender“ Beitrag zur HIT , der aber auch in einzelnen Punkten die im Moment kursierenden Ratschläge zur Diagnostik und die diversen „Listen“ ab absurdum führt.<br />
Einzelne, wichtige, Aussagen werde ich zitieren.......<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Einleitung<br />
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind deutlich seltener objektiv nachweisbar als subjektiv empfunden.<br />
Insbesondere zum wissenschaftlichen Kenntnisstand nichtallergischer Überempfindlichkeitsreaktionen<br />
bestehen große Defizite. Ein Beispiel ist die Histaminunverträglichkeit, die aufgrund der starken Thematisierung in den Medien und im Internet von Betroffenen oftmals als Auslöser ihrer<br />
Gesundheitsbeschwerden vermutet wird. Die wissenschaftliche Evidenz für die postulierten Zusammenhänge ist begrenzt, eine verlässliche Laborbestimmung zur definitiven Diagnose nicht vorhanden. Obwohl wissenschaftliche Untersuchungen zur Unverträglichkeit gegenüber exogen zugeführtem Histamin bisher ausschließlich bei Erwachsenen durchgeführt wurden, wird die Diagnose auch bei Kindern und Jugendlichen gestellt, mit oftmals einschneidenden Konsequenzen für den Speiseplan der Betroffenen. Die vorliegende Leitlinie der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft<br />
für Allergologie und klinische Immunologie ( DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher<br />
Allergologen (ÄDA) und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) fasst<br />
wichtige Aspekte zur Histaminunverträglichkeit und deren Konsequenzen für die Diagnostik und Therapie<br />
zusammen.<br />
Als Ursache von (unspezifischen) Gesundheitsbeschwerden wird häufig eine Unverträglichkeit<br />
gegenüber exogen zugeführtem Histamin vermutet, obwohl die wissenschaftliche Datenlage<br />
für ein derartiges Krankheitsbild begrenzt ist.</blockquote>
 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Tabelle 1 )<br />
Symptome und Differenzialdiagnosen bei Patienten mit vermuteter Histaminunverträglichkeit - <br />
Symptome Differenzialdiagnose(n)<br />
Flush* -? Neuroendokrine Tumoren<br />
Juckreiz* - Urtikaria, Pruritus sine materia, Prurigo<br />
Übelkeit/Erbrechen* - chronisch-entzündliche Darmerkrankungen,<br />
Kohlenhydratverwertungsstörungen-? (Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption), Zöliakie<br />
Rhinitis*-? allergische und nicht allergische Rhinitis<br />
Dyspnoe, Stimmstörung* allergisches und nicht allergisches Asthma, Blutdruckabfall, Schwindel, Tachykardie*<br />
nahrungsmittelinduzierte Anaphylaxie</blockquote>
<br />
.....hier fehlen ( leider) Kreuzallergien / - reaktionen als mögliche Ursache<br />
<br />
.....Ich gebe den Autoren Recht : Eine HIT wird nahezu inflationär gehandelt! Auf viele „Allergiker“ treffen o.g. Symptome zu!<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Bislang fehlen jedoch prospektive, kontrollierte Studien, die einen Enzym- und/oder Enzymaktivitätsmangel als Ursache einer Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin sicher belegen.</blockquote>
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Nach der aktuellen Datenlage ist die Diagnose einer Histaminunverträglichkeit anhand einer Messung der<br />
DAO-Enzymaktivität im Blut nicht als aussagekräftig anzusehen [7, 19].</blockquote>
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Nach aktuellem Kenntnisstand lassen beim Menschen – im Gegensatz zum Tiermodell – die Konzentrationen der DAO im Blut allerdings keinen Rückschluss auf die Enzymaktivität der DAO im Dünndarm zu1 [5].</blockquote>
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Variabler Histamingehalt in Nahrungsmitteln<br />
Die Diagnostik und Therapie einer Histaminunverträglichkeit ist dadurch erschwert, dass der Histamingehalt<br />
in Nahrungsmitteln in Abhängigkeit von Reifegrad, Lagerdauer und Verarbeitung stark schwankt. Folglich können die enthaltenen Histaminmengen trotz gleicher Sortenwahl sehr unterschiedlich sein. So schwankt beispielsweise der Gehalt von Histamin in Emmentaler Käse von &lt; 0,1– 2.000 mg/kg oder der Gehalt in geräucherter Makrele von &lt; 0,1–1.788 mg/kg [13]. Daher ist es schwierig, den Histamingehalt einzelner Mahlzeiten abzuschätzen.</blockquote>
<br />
......Nicht nur der Histamingehalt bestimmter NM`s? ist für eine Reaktion verantwortlich, sondern ( unabhängig von deren? Histamingehalt) etwaige Allergien / Unverträglichkeiten &amp; Co setzen Histamin frei – mit den oben zitierten möglichen Symptomen.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Histaminunverträglichkeit oder Histaminintoleranz<br />
Zusammenfassend ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesichert, ob eine individuelle Empfindlichkeit auf<br />
oral zugeführtes Histamin als Krankheitsbild einer „Histaminintoleranz“ im Sinne eines Enzymdefekts<br />
bezeichnet werden kann. Möglicherweise handelt es sich weniger um ein isoliertes Krankheitsbild als vielmehr um einen „Symptomenkomplex, der nur in einzelnen Fällen auf oral aufgenommenes Histamin<br />
allein zurückgeführt werden kann“</blockquote>
<br />
......Nun bleibt nur zu hoffen, dass sich bei Ärzten / Heilpraktikern und auch Betroffenen solche Erkenntnisse durchsetzen werden? und nicht weiterhin unsinnige Laboruntersuchungen durchgeführt werden? und Diätvorschläge kursieren.<br />
<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral<br />
aufgenommenem Histamin</span><br />
<br />
<a href="http://dgaki.de/wp-content/uploads/2010/05/Leitlinie_Histaminunverträglichkeit2012.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://dgaki.de/wp-content/uploads/2010/...it2012.pdf</a></blockquote>
Ein „erhellender“ Beitrag zur HIT , der aber auch in einzelnen Punkten die im Moment kursierenden Ratschläge zur Diagnostik und die diversen „Listen“ ab absurdum führt.<br />
Einzelne, wichtige, Aussagen werde ich zitieren.......<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Einleitung<br />
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind deutlich seltener objektiv nachweisbar als subjektiv empfunden.<br />
Insbesondere zum wissenschaftlichen Kenntnisstand nichtallergischer Überempfindlichkeitsreaktionen<br />
bestehen große Defizite. Ein Beispiel ist die Histaminunverträglichkeit, die aufgrund der starken Thematisierung in den Medien und im Internet von Betroffenen oftmals als Auslöser ihrer<br />
Gesundheitsbeschwerden vermutet wird. Die wissenschaftliche Evidenz für die postulierten Zusammenhänge ist begrenzt, eine verlässliche Laborbestimmung zur definitiven Diagnose nicht vorhanden. Obwohl wissenschaftliche Untersuchungen zur Unverträglichkeit gegenüber exogen zugeführtem Histamin bisher ausschließlich bei Erwachsenen durchgeführt wurden, wird die Diagnose auch bei Kindern und Jugendlichen gestellt, mit oftmals einschneidenden Konsequenzen für den Speiseplan der Betroffenen. Die vorliegende Leitlinie der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft<br />
für Allergologie und klinische Immunologie ( DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher<br />
Allergologen (ÄDA) und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) fasst<br />
wichtige Aspekte zur Histaminunverträglichkeit und deren Konsequenzen für die Diagnostik und Therapie<br />
zusammen.<br />
Als Ursache von (unspezifischen) Gesundheitsbeschwerden wird häufig eine Unverträglichkeit<br />
gegenüber exogen zugeführtem Histamin vermutet, obwohl die wissenschaftliche Datenlage<br />
für ein derartiges Krankheitsbild begrenzt ist.</blockquote>
 <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Tabelle 1 )<br />
Symptome und Differenzialdiagnosen bei Patienten mit vermuteter Histaminunverträglichkeit - <br />
Symptome Differenzialdiagnose(n)<br />
Flush* -? Neuroendokrine Tumoren<br />
Juckreiz* - Urtikaria, Pruritus sine materia, Prurigo<br />
Übelkeit/Erbrechen* - chronisch-entzündliche Darmerkrankungen,<br />
Kohlenhydratverwertungsstörungen-? (Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption), Zöliakie<br />
Rhinitis*-? allergische und nicht allergische Rhinitis<br />
Dyspnoe, Stimmstörung* allergisches und nicht allergisches Asthma, Blutdruckabfall, Schwindel, Tachykardie*<br />
nahrungsmittelinduzierte Anaphylaxie</blockquote>
<br />
.....hier fehlen ( leider) Kreuzallergien / - reaktionen als mögliche Ursache<br />
<br />
.....Ich gebe den Autoren Recht : Eine HIT wird nahezu inflationär gehandelt! Auf viele „Allergiker“ treffen o.g. Symptome zu!<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Bislang fehlen jedoch prospektive, kontrollierte Studien, die einen Enzym- und/oder Enzymaktivitätsmangel als Ursache einer Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin sicher belegen.</blockquote>
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Nach der aktuellen Datenlage ist die Diagnose einer Histaminunverträglichkeit anhand einer Messung der<br />
DAO-Enzymaktivität im Blut nicht als aussagekräftig anzusehen [7, 19].</blockquote>
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Nach aktuellem Kenntnisstand lassen beim Menschen – im Gegensatz zum Tiermodell – die Konzentrationen der DAO im Blut allerdings keinen Rückschluss auf die Enzymaktivität der DAO im Dünndarm zu1 [5].</blockquote>
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Variabler Histamingehalt in Nahrungsmitteln<br />
Die Diagnostik und Therapie einer Histaminunverträglichkeit ist dadurch erschwert, dass der Histamingehalt<br />
in Nahrungsmitteln in Abhängigkeit von Reifegrad, Lagerdauer und Verarbeitung stark schwankt. Folglich können die enthaltenen Histaminmengen trotz gleicher Sortenwahl sehr unterschiedlich sein. So schwankt beispielsweise der Gehalt von Histamin in Emmentaler Käse von &lt; 0,1– 2.000 mg/kg oder der Gehalt in geräucherter Makrele von &lt; 0,1–1.788 mg/kg [13]. Daher ist es schwierig, den Histamingehalt einzelner Mahlzeiten abzuschätzen.</blockquote>
<br />
......Nicht nur der Histamingehalt bestimmter NM`s? ist für eine Reaktion verantwortlich, sondern ( unabhängig von deren? Histamingehalt) etwaige Allergien / Unverträglichkeiten &amp; Co setzen Histamin frei – mit den oben zitierten möglichen Symptomen.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Histaminunverträglichkeit oder Histaminintoleranz<br />
Zusammenfassend ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesichert, ob eine individuelle Empfindlichkeit auf<br />
oral zugeführtes Histamin als Krankheitsbild einer „Histaminintoleranz“ im Sinne eines Enzymdefekts<br />
bezeichnet werden kann. Möglicherweise handelt es sich weniger um ein isoliertes Krankheitsbild als vielmehr um einen „Symptomenkomplex, der nur in einzelnen Fällen auf oral aufgenommenes Histamin<br />
allein zurückgeführt werden kann“</blockquote>
<br />
......Nun bleibt nur zu hoffen, dass sich bei Ärzten / Heilpraktikern und auch Betroffenen solche Erkenntnisse durchsetzen werden? und nicht weiterhin unsinnige Laboruntersuchungen durchgeführt werden? und Diätvorschläge kursieren.<br />
<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Chronische Form der Histamin-Intoleranz ]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3871</link>
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:35:04 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3871</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> Chronische Form der Histamin-Intoleranz (Typ HNMT)<br />
<br />
Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI)<br />
<a href="http://www.histaminintoleranz.ch/krankheit_chronischeverlaufsform.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.histaminintoleranz.ch/krankhe...sform.html</a><br />
<br />
Pathomechanismus<br />
Zwei Abbauwege für Histamin</blockquote>
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Herzlichen Dank an &gt; Wildelfe Karen&lt;? für den Link!</span><br />
<br />
Noch ein paar Gedanken hierzu : Zusammen mit der Arbeit von Dr. Kofler ( und den in der? o.g. Arbeit zitierten Autoren) ergibt sich ein anschauliches Bild-&gt; vor allem? der vielfältigen Symptome....<br />
-	Kann z.B. gut den Umstand erklären, warum man bestimmte Dinge über Tage oder Wochen gut verträgt , um dann plötzlich dieses „Verträgliche“ mit Reaktionen zu quittieren.<br />
-	Sehr gut finde ich auch die Aufzählung möglicher „Übeltäter“! ( z.B. E- Nummern, Düfte? &amp; Co) <br />
-	Sehr treffend sind die – uns allen wohl bekannten – Bemerkungen von nichtwissenden Ärzten.........<br />
Wenn ich mir so die Anamnesen und Symptome vieler Betroffenen ( vor Ort und im Forum)? vor Augen führe, dann dürften sehr viele eine Kombination beider Formen haben – und leider ist es so, dass jeder Betroffene einen Großteil der Diagnostik selbst leisten muss.<br />
<br />
Uli<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> Chronische Form der Histamin-Intoleranz (Typ HNMT)<br />
<br />
Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI)<br />
<a href="http://www.histaminintoleranz.ch/krankheit_chronischeverlaufsform.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.histaminintoleranz.ch/krankhe...sform.html</a><br />
<br />
Pathomechanismus<br />
Zwei Abbauwege für Histamin</blockquote>
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Herzlichen Dank an &gt; Wildelfe Karen&lt;? für den Link!</span><br />
<br />
Noch ein paar Gedanken hierzu : Zusammen mit der Arbeit von Dr. Kofler ( und den in der? o.g. Arbeit zitierten Autoren) ergibt sich ein anschauliches Bild-&gt; vor allem? der vielfältigen Symptome....<br />
-	Kann z.B. gut den Umstand erklären, warum man bestimmte Dinge über Tage oder Wochen gut verträgt , um dann plötzlich dieses „Verträgliche“ mit Reaktionen zu quittieren.<br />
-	Sehr gut finde ich auch die Aufzählung möglicher „Übeltäter“! ( z.B. E- Nummern, Düfte? &amp; Co) <br />
-	Sehr treffend sind die – uns allen wohl bekannten – Bemerkungen von nichtwissenden Ärzten.........<br />
Wenn ich mir so die Anamnesen und Symptome vieler Betroffenen ( vor Ort und im Forum)? vor Augen führe, dann dürften sehr viele eine Kombination beider Formen haben – und leider ist es so, dass jeder Betroffene einen Großteil der Diagnostik selbst leisten muss.<br />
<br />
Uli<br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Infos zu Histamin]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2959</link>
			<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 14:56:26 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2959</guid>
			<description><![CDATA[Hier Infos zu Histamin, die für mich die besten sind, die ich bisher <br />
zu lesen bekommen habe! ( Danke Sabine)<br />
<br />
 <a href="http://kofler-haut.at/pdf/HistaminNMMerkblatt.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://kofler-haut.at/pdf/HistaminNMMerkblatt.pdf</a><br />
<br />
<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier Infos zu Histamin, die für mich die besten sind, die ich bisher <br />
zu lesen bekommen habe! ( Danke Sabine)<br />
<br />
 <a href="http://kofler-haut.at/pdf/HistaminNMMerkblatt.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://kofler-haut.at/pdf/HistaminNMMerkblatt.pdf</a><br />
<br />
<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ärzteblatt]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1968</link>
			<pubDate>Fri, 29 Dec 2006 20:08:55 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1968</guid>
			<description><![CDATA[vom Dez. 2006<br />
<br />
Im aktuellen Ärzteblatt ein "ziemlich guter" Artikel über Histaminose....<br />
Ein paar Zitate daraus und "eigene Überlegungen" dazu:<br />
<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;id=53958" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/arti...e&amp;id=53958</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Häufig klagen Patienten über Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Flushs, Diarrhö, Tachykardien oder Arrhythmien, die vornehmlich nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel auftreten. Da die Symptome zunächst an allergische Reaktionen erinnern, werden meist die entsprechenden allergologischen diagnostischen Tests durchgeführt. Diese zeigen jedoch in vielen Fällen ein negatives Ergebnis, sodass keine Immunglobulin-E(IgE)-vermittelte allergische Reaktion als Ursache der Beschwerden nachgewiesen werden kann. In diesen Fällen sollte an eine Histaminintoleranz gedacht werden. Etwa ein Prozent der Gesamtbevölkerung ist von dieser Störung betroffen (1).</blockquote>
 <br />
IgE `s vielleicht nicht unbedingt ( bei Erwachsenen eh eher selten....) : wie wär`s, es mal mit IgG`s zu versuchen??? Oder KH-Malabsorptionen "andenken", Pseudoallergien auf Konservierungsstoffe?<br />
<br />
Denn – wie es die Autoren selbst bemerken:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Neben der Mastzelldegranulation bei Allergien durch Kreuzvernetzung von IgE-Antikörpern auf der Zelloberfläche nach Bindung des Allergens, kann die Histaminfreisetzung auch IgE-unabhängig erfolgen.</blockquote>
 <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Neben Kopfschmerzen sind gastrointestinale Beschwerden ein Leitsymptom der Histaminintoleranz. Es können diffuse Bauchschmerzen, Koliken, Flatulenz und Diarrhöen auftreten. Erhöhte Histaminspiegel in Kombination mit einer erniedrigten DAO-Aktivität wurden bei verschiedenen entzündlichen und neoplastischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn (11), Colitis ulcerosa, allergischer Enteropathie (12), Nahrungsmittelallergien (NMA) (13, 14), kolorektalen Polypen und Karzinomen (15) nachgewiesen.</blockquote>
 <br />
 Man beachte: Nahrungsmittelallergien ( und ich möchte noch die –Unverträglichkeiten hinzufügen) werden im gleichen Atemzug genannt wie M.Crohn, Colitis ulcerosa &amp; Co.....!<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Im weiblichen Genitaltrakt wird Histamin vor allem von Mastzellen, Endothel- und Epithelzellen im Uterus und Ovar produziert. Frauen mit einer Histaminintoleranz leiden häufig unter zyklusabhängigen Kopfschmerzen sowie einer Dysmenorrhö. Neben einer kontraktionsfördernden Wirkung kann dies unter anderem dadurch erklärt werden, dass Histamin dosisabhängig H1-rezeptorvermittelt vor allem die Estradiolsynthese steigert, jedoch die Progesteronsynthese nur mäßig fördert (e1). Die schmerzhaften Uteruskontraktionen bei der primären Dysmenorrhoe werden durch eine vermehrte Bildung von Prostaglandin F2a in der Gebärmutterschleimhaut verursacht, die durch Östrogene gefördert und durch Progesteron gemildert werden. Über die Erhöhung der Östrogenmenge kann Histamin daher zu einer Verstärkung der Dysmenorrhö beitragen. Umgekehrt können Östrogene auch die Histaminwirkung beeinflussen: Zyklusabhängig wurde mit der Erhöhung der Östrogenplasmaspiegel eine größere Histaminquaddel im Hautpricktest beobachtet (e2)<br />
.</blockquote>
 <br />
Wichtig hier auch der Zusammenhang PMS und Histamin ( =&gt; NMU`s, NMA`s)<br />
<br />
<br />
Vielleicht könnt`Ihr Euch den Artikel – besonders auch die Liste mit den Medikamenten, die auf Das Histamin Einfluss nehmen – ausdrucken ; ergänzend zu den Infos im Forum<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[vom Dez. 2006<br />
<br />
Im aktuellen Ärzteblatt ein "ziemlich guter" Artikel über Histaminose....<br />
Ein paar Zitate daraus und "eigene Überlegungen" dazu:<br />
<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;id=53958" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/arti...e&amp;id=53958</a><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Häufig klagen Patienten über Kopfschmerzen, Fließschnupfen, Flushs, Diarrhö, Tachykardien oder Arrhythmien, die vornehmlich nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel auftreten. Da die Symptome zunächst an allergische Reaktionen erinnern, werden meist die entsprechenden allergologischen diagnostischen Tests durchgeführt. Diese zeigen jedoch in vielen Fällen ein negatives Ergebnis, sodass keine Immunglobulin-E(IgE)-vermittelte allergische Reaktion als Ursache der Beschwerden nachgewiesen werden kann. In diesen Fällen sollte an eine Histaminintoleranz gedacht werden. Etwa ein Prozent der Gesamtbevölkerung ist von dieser Störung betroffen (1).</blockquote>
 <br />
IgE `s vielleicht nicht unbedingt ( bei Erwachsenen eh eher selten....) : wie wär`s, es mal mit IgG`s zu versuchen??? Oder KH-Malabsorptionen "andenken", Pseudoallergien auf Konservierungsstoffe?<br />
<br />
Denn – wie es die Autoren selbst bemerken:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Neben der Mastzelldegranulation bei Allergien durch Kreuzvernetzung von IgE-Antikörpern auf der Zelloberfläche nach Bindung des Allergens, kann die Histaminfreisetzung auch IgE-unabhängig erfolgen.</blockquote>
 <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Neben Kopfschmerzen sind gastrointestinale Beschwerden ein Leitsymptom der Histaminintoleranz. Es können diffuse Bauchschmerzen, Koliken, Flatulenz und Diarrhöen auftreten. Erhöhte Histaminspiegel in Kombination mit einer erniedrigten DAO-Aktivität wurden bei verschiedenen entzündlichen und neoplastischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn (11), Colitis ulcerosa, allergischer Enteropathie (12), Nahrungsmittelallergien (NMA) (13, 14), kolorektalen Polypen und Karzinomen (15) nachgewiesen.</blockquote>
 <br />
 Man beachte: Nahrungsmittelallergien ( und ich möchte noch die –Unverträglichkeiten hinzufügen) werden im gleichen Atemzug genannt wie M.Crohn, Colitis ulcerosa &amp; Co.....!<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Im weiblichen Genitaltrakt wird Histamin vor allem von Mastzellen, Endothel- und Epithelzellen im Uterus und Ovar produziert. Frauen mit einer Histaminintoleranz leiden häufig unter zyklusabhängigen Kopfschmerzen sowie einer Dysmenorrhö. Neben einer kontraktionsfördernden Wirkung kann dies unter anderem dadurch erklärt werden, dass Histamin dosisabhängig H1-rezeptorvermittelt vor allem die Estradiolsynthese steigert, jedoch die Progesteronsynthese nur mäßig fördert (e1). Die schmerzhaften Uteruskontraktionen bei der primären Dysmenorrhoe werden durch eine vermehrte Bildung von Prostaglandin F2a in der Gebärmutterschleimhaut verursacht, die durch Östrogene gefördert und durch Progesteron gemildert werden. Über die Erhöhung der Östrogenmenge kann Histamin daher zu einer Verstärkung der Dysmenorrhö beitragen. Umgekehrt können Östrogene auch die Histaminwirkung beeinflussen: Zyklusabhängig wurde mit der Erhöhung der Östrogenplasmaspiegel eine größere Histaminquaddel im Hautpricktest beobachtet (e2)<br />
.</blockquote>
 <br />
Wichtig hier auch der Zusammenhang PMS und Histamin ( =&gt; NMU`s, NMA`s)<br />
<br />
<br />
Vielleicht könnt`Ihr Euch den Artikel – besonders auch die Liste mit den Medikamenten, die auf Das Histamin Einfluss nehmen – ausdrucken ; ergänzend zu den Infos im Forum<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Histamin im Zentralen Nervensystem]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1443</link>
			<pubDate>Thu, 27 Apr 2006 13:28:10 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1443</guid>
			<description><![CDATA[Histamin im Zentralen Nervensystem<br />
 <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcgi?rid=bnchm.section.1047" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcg...ction.1047</a><br />
<br />
<br />
<br />
Eine kurze Zusammenfassung dieser Seite: ( die für den einen oder andren Leser vielleicht zu einem besseren Verständnis der verschiedensten Symptome bei NMU`s führen mag)<br />
<br />
<br />
Histamin kann im Hirn zweifach einwirken : einmal als klassischer Neurotransmitter ( Botenstoffe) ?oder als „Co-Transmitter“.<br />
Histaminempfindliche Neuronen steuern eine Vielzahl von wichtigen Hirntätigkeiten, die neuromodulierende Rolle des Histamins scheint von großer Bedeutung .<br />
<br />
Histaminerge Neuronen können andere Neurotransmitter beeinflussen, selbst aber auch von ihnen beeinflusst werden.<br />
Die Aktivierung von H3-Rezeptoren im Gehirn kann zu einer Verminderung der Acetylcholin-, Dopamin-, Norephedrin- und Serotoninaktivität führen , aber auch zu einer erhöhten Aktivität der o.g. Neurtransmitter.<br />
<br />
Histamin im Zentralen Nervensystem hat Einfluss auf eine Vielzahl von Hirnfunktionen/-aktivitäten<br />
Einige der physiologischen Auswirkungen von Histamin ist die Fähigkeit, die Erregbarkeit von ZNS-Neuronen zu stimulieren/ zu erhöhen. Histamin scheint die gesamte Hirn-Aktivität zu regulieren. Z.B. zeigen Mäuse, denen H1-Rezeptoren fehlen, einen Mangel an Beweglichkeit und Initiative.<br />
Eine enge Verbindung scheint auch zum „Wachsein“ zu bestehen: histaminerge Neuronen, die aktiviert werden, zeigen bei verschiedenen Spezies eine Zunahme der Schlaflosigkeit. Histamin ist ein wichtiges Regulierungssystem der Wach-Schlafphasen und scheint auch andere Hirnfunktionen über den Tag zu steuern.<br />
<br />
Histamin kann auch das Auffassungsvermögen mindern – ebenfalls ein H1-Rezeptoren abhängiger Effekt.<br />
H1-Rezeptoren sind z.B. bei manchem Epileptiker in bestimmten Hirnregionen vermehrt.<br />
Pharmakologische Tests an Labortieren zeigten, dass Histamin im ZNS die Lern- und Merkfähigkeit steigern kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Histamin kann viele Hypothalamus-Funktionen beeinflussen. Es hat Einfluss auf die Aktivitäten von Oxytoxin, Prolaktin, ACTH und Beta-Endorphin; H1- und H2-rezeptoren kontrollieren die Schilddrüsenfunktion.</span> <br />
<br />
Neuronales Histamin regelt Hunger – und Durstgefühl; ebenso deutet vieles darauf hin, dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Histamin vegetative Funktionen reguliert: z.B. Wärmeregulation, Regulation des Glucose- und Lipidhaushaltes, sowie es auch den Blutdruck </span> ?beeinflusst/ reguliert.<br />
<br />
H2-Rezeptoren im Gehirn vermitteln endogene Schmerzlinderung – besonders Stress vermittelte.<br />
<br />
Histamin kann wohl auch Einfluss auf Hirnerkrankungen / - Fehlfunktionen ausüben<br />
<br />
Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer, Multiple Sklerose und Wernickes Enzephalopathie werden ebenfalls von Histamin im Gehirn beeinflusst – ob von Neuronen oder von Mastzellen freigesetztes Histamin: Histamin bewirkt Gefäßveränderungen, Änderungen der Blut-Hirnschranke, Änderungen von Immunfunktionen bis hin zum Zelltod.<br />
Die Fähigkeit von Histamin, die Erregbarkeit bestimmter Rezeptoren zu steigern, kann durch dessen Neurotoxizität erklärt werden.<br />
Aber nicht immer bewirkt neuronales Histamin eine Hirnstörung : bei cerebralen Durchblutungsstörungen scheint es eher eine protektive Wirkung zu haben.<br />
Histamin- wirksame Neuronen scheinen auch durch Gleichgewichtsstörungen aktiviert zu werden , die wiederum können zu Übelkeit führen. Und neuronales Histamin kann auch als ein Auslöser von „Gemütskrankheiten“ sein<br />
<br />
<br />
Kurz noch einmal Grundsätzliches zu Histamin : aus der Tiermedizin „entliehen“...<br />
<br />
Seite 9)<br />
Histamin ist als klassischer Entzündungsmediator bekannt, es übernimmt aber auch wesentliche regulative Funktionen im zentralen Nervensystem. In den letzten Jahren wurden immer mehr Beweise dafür gefunden, dass Histamin in Stresssituationen freigesetzt wird. Dieses Phänomen beruht auf der Tatsache, dass Mastzellen, die einer der größten Histaminspeicher im Körper sind, durch periphere Nerven aktiviert werden können. Eine psychische Stresssituation kann über die Interaktion zwischen Nerven- und Mastzelle zu einer Ausschüttung von Mastzellmediatoren führen. Dies ist Gegenstand der Forschung, weil zahlreichen Krankheitsbildern, wie z.B. Morbus Crohn, Asthma und Migräne, bei denen Mastzellen aktiviert werden, eine psychosomatische Komponente zugeschrieben wird.<br />
Seite 12:<br />
Verschiedene immunologische und nicht immunologische Stimuli, wie z.B. Allergene,<br />
Immunglobulin E (IgE), Zytokine (Interleukin (IL) 1, IL 3, IL 8, Granulocyte-Macrophage<br />
Colony Stimulating Factor (GM-CSF)), Substanz P (SP), Komplement C3a und C5a, Platelet-<br />
Activating Factor (PAF), Hyperosmolarität, physikalische Stimuli (Vibration, Kälte, Hitze),<br />
induzieren die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen und Basophilen (BACHERT, 2002).<br />
Seite 13<br />
2.1.2 Histaminrezeptoren<br />
Vier Klassen von Histaminrezeptoren (H) sind heute bekannt: H1 (ASH und SCHILD, 1966), H2<br />
(BLACK et al., 1972), H3 (ARRANG et al., 1983) und H4 (NAKAMURA et al., 2000). Bei<br />
allen handelt es sich um G-Protein gekoppelte Rezeptoren. H1 und H2 werden von vielen<br />
Zellarten exprimiert, z.B. von Nervenzellen, von Zellen der glatten Muskulatur der Atemwege<br />
und der Gefäße, Hepatozyten, Chondrozyten, Endothelzellen, neutrophilen und eosinophilen<br />
Granulozyten, Monozyten, dendritischen Zellen sowie von T- und B-Zellen (JUTEL et al.,<br />
2002). Histaminwirkung an H1 Rezeptoren vermittelt viele Effekte, die bei klassisch allergischen<br />
Geschehen eine Rolle spielen, so z.B. Vasodilatation, Hautrötung und Pruritus (BACHERT,<br />
2002).<br />
Über die Aktivierung von H2 Rezeptoren wird in erster Linie die Magensäureproduktion aus den Parietalzellen der Magenschleimhaut gesteigert. H2 Rezeptoren steuern aber auch die erhöhte Mukussekretion und die Relaxation der glatten Muskulatur in den Atemwegen (BACHERT, 2002).<br />
H3 Rezeptoren konnten in fast allen Geweben nachgewiesen werden, u.a. auf Neuronen,<br />
enterischen Ganglien, parakrinen Zellen und Immunzellen (POLI et al., 2001). ARRANG et al. (1987) zeigten erstmals, dass Histamin im Gehirn nicht nur seine Freisetzung, sondern auch seine eigene Synthese über H3 Rezeptoren regulieren kann. Außerdem hemmt Histamin über die Aktivierung von H3 Rezeptoren die Azetylcholin-Freisetzung aus intestinalen cholinergen Nerven (POLI et al., 1991), und H3 Rezeptoren spielen eine Rolle in der Autoregulation der Histaminausschüttung in der Medulla oblongata (KANAMARU et al., 1998 ,. OHKUBO et al.<br />
Seite 15<br />
2.1.3.2 Funktionen von Histamin im zentralen Nervensystem<br />
Seitdem sich herausgestellt hatte, dass klassische Antihistaminika, die die Blut-Hirn-Schranke<br />
überwinden können, eine sedierende Komponente haben, war es naheliegend, dass Histamin<br />
wichtige Funktionen im zentralen Nervensystem (ZNS) haben müsste. Man ging zunächst davon aus, dass Histamin als eine Art Wachmacher fungiert (MONNIER et al., 1970). PANULA et al. (1984) gelang zeitgleich mit der japanischen Forschergruppe um WATANABE (1983,1984) der erste Nachweis eines histaminergen Neuronensystems im Gehirn.<br />
Der tuberomamilläre Nukleus, der ein Bestandteil des Hypothalamus ist, wurde als der einzige Sitz von histaminergen Neuronen identifiziert (PANULA et al., 1984). Von dort aus ziehen histaminerge Projektionen in verschiedene Bereiche des ZNS. H1, H2 und H3 Rezeptoren konnten im Gehirn nachgewiesen werden (MARTINEZ-MIR et al., 1990). Dabei reguliert der H3 Rezeptor über einen Feedback-Mechanismus die Histaminbildung und Histaminausschüttung in den histaminergen Neuronen (MORISSET et al., 2000). H1 und H2 Rezeptoren haben eine exzitatorische Wirkung auf die Neuronen und damit auf die gesamte Hirnaktivität (HAAS und<br />
PANULA, 2003).<br />
Da Histamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, muss alles im Gehirn befindliche Histamin vor Ort synthetisiert worden sein (MASLINSKI, 1975a). Histamin übernimmt im ZNS wichtige regulative Funktionen, die das Verhalten betreffen. So wird das Schlaf-Wachverhalten, die Temperaturregulation, die Nahrungsaufnahme und das Gleichgewicht des Energiehaushaltes, das Trinkverhalten und die osmotische Homöostase, Lokomotion, Lernvorgänge und Gedächtnisbildung durch Histamin mitbeeinflusst (KRALY, 1983; ROSSI et al., 1998; MORIMOTO et al., 2001; HAAS und PANULA, 2003). <br />
Das histaminerge Neuronensystem im ZNS moduliert den Grad des Schmerzempfindens (HOUGH et al., 2004) und greift regulativ in kardiovaskuläre Mechanismen ein (BEALER, 1999).<br />
Seite 17<br />
Mastzellen kommen ubiquitär im Bindegewebe und in den Schleimhäuten vor, besonders an<br />
inneren und äußeren Grenzflächen, z.B. Haut, Atmungs- und Gastrointestinaltrakt (KUBE et al., 1998 . Im ZNS sind sie in den Leptomeningen, dem Hypothalamus, dem Thalamus und den Habenula ebenso präsent wie in der Dura mater des Rückenmarks (JOHNSON und KRENGER<br />
<a href="http://www.vetmed.uni-muenchen.de/tierhy...tanze_Knies.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.vetmed.uni-muenchen.de/tierhy..._Knies.pdf</a><br />
<br />
Fortsetzung s.u.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Histamin im Zentralen Nervensystem<br />
 <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcgi?rid=bnchm.section.1047" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcg...ction.1047</a><br />
<br />
<br />
<br />
Eine kurze Zusammenfassung dieser Seite: ( die für den einen oder andren Leser vielleicht zu einem besseren Verständnis der verschiedensten Symptome bei NMU`s führen mag)<br />
<br />
<br />
Histamin kann im Hirn zweifach einwirken : einmal als klassischer Neurotransmitter ( Botenstoffe) ?oder als „Co-Transmitter“.<br />
Histaminempfindliche Neuronen steuern eine Vielzahl von wichtigen Hirntätigkeiten, die neuromodulierende Rolle des Histamins scheint von großer Bedeutung .<br />
<br />
Histaminerge Neuronen können andere Neurotransmitter beeinflussen, selbst aber auch von ihnen beeinflusst werden.<br />
Die Aktivierung von H3-Rezeptoren im Gehirn kann zu einer Verminderung der Acetylcholin-, Dopamin-, Norephedrin- und Serotoninaktivität führen , aber auch zu einer erhöhten Aktivität der o.g. Neurtransmitter.<br />
<br />
Histamin im Zentralen Nervensystem hat Einfluss auf eine Vielzahl von Hirnfunktionen/-aktivitäten<br />
Einige der physiologischen Auswirkungen von Histamin ist die Fähigkeit, die Erregbarkeit von ZNS-Neuronen zu stimulieren/ zu erhöhen. Histamin scheint die gesamte Hirn-Aktivität zu regulieren. Z.B. zeigen Mäuse, denen H1-Rezeptoren fehlen, einen Mangel an Beweglichkeit und Initiative.<br />
Eine enge Verbindung scheint auch zum „Wachsein“ zu bestehen: histaminerge Neuronen, die aktiviert werden, zeigen bei verschiedenen Spezies eine Zunahme der Schlaflosigkeit. Histamin ist ein wichtiges Regulierungssystem der Wach-Schlafphasen und scheint auch andere Hirnfunktionen über den Tag zu steuern.<br />
<br />
Histamin kann auch das Auffassungsvermögen mindern – ebenfalls ein H1-Rezeptoren abhängiger Effekt.<br />
H1-Rezeptoren sind z.B. bei manchem Epileptiker in bestimmten Hirnregionen vermehrt.<br />
Pharmakologische Tests an Labortieren zeigten, dass Histamin im ZNS die Lern- und Merkfähigkeit steigern kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Histamin kann viele Hypothalamus-Funktionen beeinflussen. Es hat Einfluss auf die Aktivitäten von Oxytoxin, Prolaktin, ACTH und Beta-Endorphin; H1- und H2-rezeptoren kontrollieren die Schilddrüsenfunktion.</span> <br />
<br />
Neuronales Histamin regelt Hunger – und Durstgefühl; ebenso deutet vieles darauf hin, dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Histamin vegetative Funktionen reguliert: z.B. Wärmeregulation, Regulation des Glucose- und Lipidhaushaltes, sowie es auch den Blutdruck </span> ?beeinflusst/ reguliert.<br />
<br />
H2-Rezeptoren im Gehirn vermitteln endogene Schmerzlinderung – besonders Stress vermittelte.<br />
<br />
Histamin kann wohl auch Einfluss auf Hirnerkrankungen / - Fehlfunktionen ausüben<br />
<br />
Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer, Multiple Sklerose und Wernickes Enzephalopathie werden ebenfalls von Histamin im Gehirn beeinflusst – ob von Neuronen oder von Mastzellen freigesetztes Histamin: Histamin bewirkt Gefäßveränderungen, Änderungen der Blut-Hirnschranke, Änderungen von Immunfunktionen bis hin zum Zelltod.<br />
Die Fähigkeit von Histamin, die Erregbarkeit bestimmter Rezeptoren zu steigern, kann durch dessen Neurotoxizität erklärt werden.<br />
Aber nicht immer bewirkt neuronales Histamin eine Hirnstörung : bei cerebralen Durchblutungsstörungen scheint es eher eine protektive Wirkung zu haben.<br />
Histamin- wirksame Neuronen scheinen auch durch Gleichgewichtsstörungen aktiviert zu werden , die wiederum können zu Übelkeit führen. Und neuronales Histamin kann auch als ein Auslöser von „Gemütskrankheiten“ sein<br />
<br />
<br />
Kurz noch einmal Grundsätzliches zu Histamin : aus der Tiermedizin „entliehen“...<br />
<br />
Seite 9)<br />
Histamin ist als klassischer Entzündungsmediator bekannt, es übernimmt aber auch wesentliche regulative Funktionen im zentralen Nervensystem. In den letzten Jahren wurden immer mehr Beweise dafür gefunden, dass Histamin in Stresssituationen freigesetzt wird. Dieses Phänomen beruht auf der Tatsache, dass Mastzellen, die einer der größten Histaminspeicher im Körper sind, durch periphere Nerven aktiviert werden können. Eine psychische Stresssituation kann über die Interaktion zwischen Nerven- und Mastzelle zu einer Ausschüttung von Mastzellmediatoren führen. Dies ist Gegenstand der Forschung, weil zahlreichen Krankheitsbildern, wie z.B. Morbus Crohn, Asthma und Migräne, bei denen Mastzellen aktiviert werden, eine psychosomatische Komponente zugeschrieben wird.<br />
Seite 12:<br />
Verschiedene immunologische und nicht immunologische Stimuli, wie z.B. Allergene,<br />
Immunglobulin E (IgE), Zytokine (Interleukin (IL) 1, IL 3, IL 8, Granulocyte-Macrophage<br />
Colony Stimulating Factor (GM-CSF)), Substanz P (SP), Komplement C3a und C5a, Platelet-<br />
Activating Factor (PAF), Hyperosmolarität, physikalische Stimuli (Vibration, Kälte, Hitze),<br />
induzieren die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen und Basophilen (BACHERT, 2002).<br />
Seite 13<br />
2.1.2 Histaminrezeptoren<br />
Vier Klassen von Histaminrezeptoren (H) sind heute bekannt: H1 (ASH und SCHILD, 1966), H2<br />
(BLACK et al., 1972), H3 (ARRANG et al., 1983) und H4 (NAKAMURA et al., 2000). Bei<br />
allen handelt es sich um G-Protein gekoppelte Rezeptoren. H1 und H2 werden von vielen<br />
Zellarten exprimiert, z.B. von Nervenzellen, von Zellen der glatten Muskulatur der Atemwege<br />
und der Gefäße, Hepatozyten, Chondrozyten, Endothelzellen, neutrophilen und eosinophilen<br />
Granulozyten, Monozyten, dendritischen Zellen sowie von T- und B-Zellen (JUTEL et al.,<br />
2002). Histaminwirkung an H1 Rezeptoren vermittelt viele Effekte, die bei klassisch allergischen<br />
Geschehen eine Rolle spielen, so z.B. Vasodilatation, Hautrötung und Pruritus (BACHERT,<br />
2002).<br />
Über die Aktivierung von H2 Rezeptoren wird in erster Linie die Magensäureproduktion aus den Parietalzellen der Magenschleimhaut gesteigert. H2 Rezeptoren steuern aber auch die erhöhte Mukussekretion und die Relaxation der glatten Muskulatur in den Atemwegen (BACHERT, 2002).<br />
H3 Rezeptoren konnten in fast allen Geweben nachgewiesen werden, u.a. auf Neuronen,<br />
enterischen Ganglien, parakrinen Zellen und Immunzellen (POLI et al., 2001). ARRANG et al. (1987) zeigten erstmals, dass Histamin im Gehirn nicht nur seine Freisetzung, sondern auch seine eigene Synthese über H3 Rezeptoren regulieren kann. Außerdem hemmt Histamin über die Aktivierung von H3 Rezeptoren die Azetylcholin-Freisetzung aus intestinalen cholinergen Nerven (POLI et al., 1991), und H3 Rezeptoren spielen eine Rolle in der Autoregulation der Histaminausschüttung in der Medulla oblongata (KANAMARU et al., 1998 ,. OHKUBO et al.<br />
Seite 15<br />
2.1.3.2 Funktionen von Histamin im zentralen Nervensystem<br />
Seitdem sich herausgestellt hatte, dass klassische Antihistaminika, die die Blut-Hirn-Schranke<br />
überwinden können, eine sedierende Komponente haben, war es naheliegend, dass Histamin<br />
wichtige Funktionen im zentralen Nervensystem (ZNS) haben müsste. Man ging zunächst davon aus, dass Histamin als eine Art Wachmacher fungiert (MONNIER et al., 1970). PANULA et al. (1984) gelang zeitgleich mit der japanischen Forschergruppe um WATANABE (1983,1984) der erste Nachweis eines histaminergen Neuronensystems im Gehirn.<br />
Der tuberomamilläre Nukleus, der ein Bestandteil des Hypothalamus ist, wurde als der einzige Sitz von histaminergen Neuronen identifiziert (PANULA et al., 1984). Von dort aus ziehen histaminerge Projektionen in verschiedene Bereiche des ZNS. H1, H2 und H3 Rezeptoren konnten im Gehirn nachgewiesen werden (MARTINEZ-MIR et al., 1990). Dabei reguliert der H3 Rezeptor über einen Feedback-Mechanismus die Histaminbildung und Histaminausschüttung in den histaminergen Neuronen (MORISSET et al., 2000). H1 und H2 Rezeptoren haben eine exzitatorische Wirkung auf die Neuronen und damit auf die gesamte Hirnaktivität (HAAS und<br />
PANULA, 2003).<br />
Da Histamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, muss alles im Gehirn befindliche Histamin vor Ort synthetisiert worden sein (MASLINSKI, 1975a). Histamin übernimmt im ZNS wichtige regulative Funktionen, die das Verhalten betreffen. So wird das Schlaf-Wachverhalten, die Temperaturregulation, die Nahrungsaufnahme und das Gleichgewicht des Energiehaushaltes, das Trinkverhalten und die osmotische Homöostase, Lokomotion, Lernvorgänge und Gedächtnisbildung durch Histamin mitbeeinflusst (KRALY, 1983; ROSSI et al., 1998; MORIMOTO et al., 2001; HAAS und PANULA, 2003). <br />
Das histaminerge Neuronensystem im ZNS moduliert den Grad des Schmerzempfindens (HOUGH et al., 2004) und greift regulativ in kardiovaskuläre Mechanismen ein (BEALER, 1999).<br />
Seite 17<br />
Mastzellen kommen ubiquitär im Bindegewebe und in den Schleimhäuten vor, besonders an<br />
inneren und äußeren Grenzflächen, z.B. Haut, Atmungs- und Gastrointestinaltrakt (KUBE et al., 1998 . Im ZNS sind sie in den Leptomeningen, dem Hypothalamus, dem Thalamus und den Habenula ebenso präsent wie in der Dura mater des Rückenmarks (JOHNSON und KRENGER<br />
<a href="http://www.vetmed.uni-muenchen.de/tierhy...tanze_Knies.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.vetmed.uni-muenchen.de/tierhy..._Knies.pdf</a><br />
<br />
Fortsetzung s.u.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[mögliche Diagnostik bei Histamininose]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=451</link>
			<pubDate>Sat, 13 Nov 2004 22:28:31 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=451</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: darkblue;" class="mycode_color"> habe ich aus einem anderen Beitrag herauskopiert, der Beitrag stammt von Uli</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">
Diagnostik bei V. a. Histamin-Intoleranz<br />
<br />
Mögliche Untersuchungen:<br />
<br />
1)Bestimmung der Diaminoxidase-Aktivität<br />
Eine zu geringe DAO-Aktivität kann zu einem Mißverhältnis zwischen Histaminaufnahme mit der Nahrung und Histaminabbauführen. Der so entstehende Histaminüberschuß im Blut kann zu Krankheitssymptomen führen (Kopfschmerzen, Schwindel, Asthma, Durchfall, Herzrasen, ...).<br />
<br />
<br />
2) Bestimmung des Vitamin B6<br />
<br />
3) Bestimmung des Histaminspiegels im Plasma:<br />
Aufgrund der kurzen Halbwertzeit des Histamins im Blut ist es empfehlenswert den Mediator im 24 Std. Sammelharn zu bestimmen. Unmittelbar nach Auftreten der allergischen Reaktion finden sich auch erhöhte Spiegel im Plasma bzw. im Spontanblut. D.h., die Messung des Blut-Histamingehaltes ist nicht absolut aussagekräftig.<br />
<br />
4) Histamin-Release Test:<br />
Histamin-Release-Test<br />
In nur wenigen Instituten möglich. Gemessen wird die Histamin-Freisetzung aus sensibilisierten Leukozyten in vitro ( im Reagenzglas) durch Allergenlösungen. Die Freisetzung von Histamin gilt als indirekter Nachweis von Immunologischen Soforttyp-Reaktionen.<br />
<br />
5) 1-Methylhistamin im Urin steigt innerhalb einer Stunde nach positiver Nahrungsmittel-Provokation signifikant an, zeigt aber bei klinisch negativen Provokationen eine erhebliche Variation; die Spezifität ist daher gering.<br />
<br />
6) Die Serum Tryptase-Konzentration steigt direkt nach Provokation signifikant an und bleibt bis 2 Stunden nach Provokation erhöht.<br />
<br />
Der behandelnde Arzt möge sich bitte vor Ort mit dem Labor , mit dem er zusammen arbeitet, in Verbindung setzen , ob und welche Untersuchungen durchgeführt werden können.<br />
</div>
LG<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: darkblue;" class="mycode_color"> habe ich aus einem anderen Beitrag herauskopiert, der Beitrag stammt von Uli</span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">
Diagnostik bei V. a. Histamin-Intoleranz<br />
<br />
Mögliche Untersuchungen:<br />
<br />
1)Bestimmung der Diaminoxidase-Aktivität<br />
Eine zu geringe DAO-Aktivität kann zu einem Mißverhältnis zwischen Histaminaufnahme mit der Nahrung und Histaminabbauführen. Der so entstehende Histaminüberschuß im Blut kann zu Krankheitssymptomen führen (Kopfschmerzen, Schwindel, Asthma, Durchfall, Herzrasen, ...).<br />
<br />
<br />
2) Bestimmung des Vitamin B6<br />
<br />
3) Bestimmung des Histaminspiegels im Plasma:<br />
Aufgrund der kurzen Halbwertzeit des Histamins im Blut ist es empfehlenswert den Mediator im 24 Std. Sammelharn zu bestimmen. Unmittelbar nach Auftreten der allergischen Reaktion finden sich auch erhöhte Spiegel im Plasma bzw. im Spontanblut. D.h., die Messung des Blut-Histamingehaltes ist nicht absolut aussagekräftig.<br />
<br />
4) Histamin-Release Test:<br />
Histamin-Release-Test<br />
In nur wenigen Instituten möglich. Gemessen wird die Histamin-Freisetzung aus sensibilisierten Leukozyten in vitro ( im Reagenzglas) durch Allergenlösungen. Die Freisetzung von Histamin gilt als indirekter Nachweis von Immunologischen Soforttyp-Reaktionen.<br />
<br />
5) 1-Methylhistamin im Urin steigt innerhalb einer Stunde nach positiver Nahrungsmittel-Provokation signifikant an, zeigt aber bei klinisch negativen Provokationen eine erhebliche Variation; die Spezifität ist daher gering.<br />
<br />
6) Die Serum Tryptase-Konzentration steigt direkt nach Provokation signifikant an und bleibt bis 2 Stunden nach Provokation erhöht.<br />
<br />
Der behandelnde Arzt möge sich bitte vor Ort mit dem Labor , mit dem er zusammen arbeitet, in Verbindung setzen , ob und welche Untersuchungen durchgeführt werden können.<br />
</div>
LG<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Histamin-Intoleranz]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=450</link>
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2004 15:30:09 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=450</guid>
			<description><![CDATA[_ Histaminose<br />
<br />
Was ist Histamin?<br />
Histamin ist eine körpereigene Substanz, auch biogenes Amin genannt, der eine wichtige Rolle bei der  Regulation verschiedener Körperfunktionen zukommt; so z.B. bei der Magensaftsekretion, bei Eng-/oder Weitstellung der Blutgefäße, bei der Tätigkeit der glatten Muskulatur ( Herz, Darm, Gebärmutter, Blase) – aber auch hauptsächlich die zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen.<br />
Weiter ist Histamin ein Stoffwechselprodukt des Eiweißabbaus, z.B. durch  Bakterien,(Laktobazillen) Hefen, und es ist reichlich zu finden in Lebensmitteln, bei denen Mikroorganismen direkt oder indirekt  zur Reifung beigetragen haben (z.B. Käse, Sauerkraut, Essig, Wein, Bier, Dauerwurstwaren).<br />
Roh-Dauerwurstwaren:  die Rohstoffe enthalten eine sog. Spontanflora (Bakterien), sie bestehen aus Muskelfleisch, Fett, Gewürzen Zucker(- stoffen ) und Salz(Nitritpökelsalz): unter bestimmten Temperaturbedingungen läuft eine Stoffwechselreaktion mit Freisetzung von Milchsäure ab. Es kommt zu  Wasserentzug, einer Trockenmassenerhöhung und Ausbildung des produktspezifischen Aromas .Manchen Dauerwurstwaren werden sog. Starterkulturen ( Milchsäurebakterien, wie bei Joghurtherstellung) beigemengt.<br />
Mikrobiell-enzymatische Vorgänge sind also hauptsächlich an Aroma und Konsistenz der Dauerwurstwaren beteiligt.&gt; Dorothea Beutling;&gt;  biogene Amine in der Ernährung;&lt; <br />
 ISBN 3-540-60398-0 &lt; S. 139 –144 <br />
<br />
<br />
 Gleichzeitig aber kann es auch als Gradmesser des Verderbs von Nahrungsmitteln angesehen werden – eine Fischvergiftung ist in den meisten Fällen eine Vergiftung mit Histamin und nicht eine Reaktion auf „Gift“ im Fisch.<br />
Da Histamin ständig mit der Nahrung zugeführt wird, stellt der Körper ein Enzym zur Verfügung, das Histamin wieder „abbaut“, die Diaminoxidase, kurz DAO genannt. Sie steht allerdings nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung und es gibt Nahrungsmittelbestandteile oder Medikamente, die diese  DAO vollständig blockieren.<br />
<br />
Symptome einer Histaminose<br />
Können u.a. sein: Flush (Rötung und Hitzegefühl des Kopfes), Kopfschmerz, behinderte Nasenatmung (entweder durch Engstellung oder auch Fließschnupfen), Magen-Darm-Beschwerden ( von Krämpfen über Blähungen bis zu Durchfall), chronisch-niedrigem  Blutdruck, bronchiale Obstruktion bis zu Asthmaanfällen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und Nesselfieber ( chronisch und/oder akut!) – um nur ein paar der wichtigsten Symptome zu nennen .<br />
Von manchen Autoren wird auch das sogenannte „China-Restaurant-Syndrom“ zu einer Histaminreaktion gezählt.<br />
Bei Patienten mit chronischer Diarrhoe und/oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ( Colitis ulcerosa, M. Crohn) konnte ein Mangel an enteraler DAO festgestellt werden, und damit das Unvermögen, entweder durch Nahrung eingebrachtes Histamin oder durch allergische/pseudoallergische Reaktionen auf unverträgliche Nahrungsmittel freigesetztes Histamin effizient abzubauen . Aus diesem Grunde ist jedem Patienten mit gastro - intestinalen Beschwerden ( nach Darm - Op, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Intoleranzen) grundsätzlich zu einer histaminarmen Kostform zu raten.<br />
Auf Histamin reagiert der Körper eigentlich immer- deswegen wird es als Testsubstanz bei Hauttestungen eingesetzt- neben physiologischer Kochsalzlösung ( 0,9%, so, wie sie in unserem Organismus vorkommt) – um einen Vergleich der Reaktionsfähigkeit zu haben.<br />
<br />
Verschiedene Reaktionsmuster<br />
1)	vermehrte Histaminfreisetzung als Folge einer allergischen / pseudoallergischen Reaktion<br />
2)	Verzehr sehr histaminreicher Nahrungsmittel<br />
3)	Verzehr von Nahrungsmitteln, die bekannterweise vermehrt Histamin freisetzen<br />
4)	Blockade der DAO durch bestimmte Nahrungsmittel , Medikamente oder bei Darmerkrankungen.<br />
5)	Kombination o.g. Punkte 1-4<br />
Histaminreiche Nahrungsmittel:<br />
-	bestimmte Fischsorten: Thunfisch, Makrele, Sardellen, Anchovis<br />
-	alte, gereifte Käsesorten: z. B Emmentaler, Bergkäse, Parmesan u.s.w.<br />
-	Dauerwurstwaren – geräuchert: u.a.  Salami, Landjäger, roher Schinken, aber auch Fleischkonserven und Fleischextrakte<br />
-	Alkohol :u. a.  Rotwein, Champagner<br />
-	Bestimmte Gemüsesorten . z. B. Tomaten, Spinat<br />
-	Enzymatisch veränderte Nahrungsmittel: Sauerkraut, Getreidekeimlinge (Frischkornbreie). Eingelegtes Gemüse : Mixed Pickles u.s.w., Brottrunk, Kombucha<br />
-	Hefeextrakte ( Bier)<br />
-	Nüsse<br />
<br />
Histaminliberatoren( histaminfreisetzende Nahrungsmittel)<br />
                    z. B. Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Tomaten, Kiwi und Hülsenfrüchte, Nüsse-<br />
                    bes.  Walnüsse, Ananas, Papaya<br />
                    Kakao – Schokolade<br />
DAO – blockierende Nahrungsmittel und Medikamente<br />
Kakao, schwarzer /grüner Tee, Mate Tee und „Energy Drinks“ : hier blockiert der Bestandteil Theobromin die DAO<br />
Medikamente<br />
Acetylsalicylsäure: Aspirin, Aspro, Ass, Thomapyrin(Analgetikum)<br />
Acetylstein: Acemuc, Aeromuc,ACC…,Bromuc,Fluimicil,(Mucolytikum)<br />
Ambroxol: Ambril, Ambrobene, Mucosolvan, Mucospas, Larylin, Lindoxyl, Stas<br />
(Sekretolytikum<br />
Aminophyllin: Euphyllin, Mundiphyllin, Theophyllin(Bronchodilatator)<br />
Amitrptylin: Amineurin, Amitriptylin, Limbritol, Tryptizol, Saroten,(Antidepressivum)<br />
Clavulansäure: Augmentin, Amoclav, Amoxillin C, amoxidura(Antibiotikum)<br />
Chloroquin: Resochin, Weimerquin(Malariamittel, Antirheumatikum)<br />
Diclofenac: Allvora, Bentofen, Delphinac, Diclac, Diclo…., Dedolor, Dolgit,<br />
(Antirheumatikum) duravolten,  Jenafenac, Monoflam, Sigafenac, Voltaren.<br />
Flurbiprofen: Froben, Ocuflur(Antirheumatikum)<br />
Indimetacin: Amuno, indo...., Inflam, Indobene, Mobilat-Spray,(Antirheumatikum)<br />
Isoniazd:Myambutol + INH, Rifoldin* INH, Rimacton+INH, Iozid, (Tuberkulostatikum)<br />
Ketoprofen: Gabrilen, Orudis, Spondylon(Antirheumatikum)<br />
Metamizol:  Buscopan comp. Inalgon, Metalgin,Novalgin,(Analgetikum)<br />
Metoclopramid:, Gastronerton, Gastrosil, Paspertin, MCP(Magen-Darm-Mittel)<br />
Mefenaminsäure: Parkemed, Ponalor(Antirheumatikum)<br />
Naproxen: Aleve, Dysmenalgit, Naproxen, Proxen(Antirheumatikum)<br />
Propaflenon:Cuxafenon, .... (Antiarrhythmikum)<br />
Verapamil: Isoptin  (Calciumantagonist)<br />
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Therapie einer Histaminose<br />
Als das probateste Mittel bietet sich die Einhaltung der histaminfreien/-armen Diät, bzw. Eliminierung der unverträglichen Nahrungsmittel an. Medikamente sollten nur aus medizinisch gerechtfertigten Gründen eingenommen werden.<br />
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( Literaturnachweis: u.a.  &gt; Therapeutische Verfahren in der Dermatologie&lt; <br />
ISBN 3-89412-342-7 ; S. 211- 219; „Biogene Amine als Ursache von Unverträglichkeitsreaktionen“; Reinhart Jarisch und Wolfgang Hemmer)<br />
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                                                                                         Fürth, im Januar 2004  U. M. – P.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[_ Histaminose<br />
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Was ist Histamin?<br />
Histamin ist eine körpereigene Substanz, auch biogenes Amin genannt, der eine wichtige Rolle bei der  Regulation verschiedener Körperfunktionen zukommt; so z.B. bei der Magensaftsekretion, bei Eng-/oder Weitstellung der Blutgefäße, bei der Tätigkeit der glatten Muskulatur ( Herz, Darm, Gebärmutter, Blase) – aber auch hauptsächlich die zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen.<br />
Weiter ist Histamin ein Stoffwechselprodukt des Eiweißabbaus, z.B. durch  Bakterien,(Laktobazillen) Hefen, und es ist reichlich zu finden in Lebensmitteln, bei denen Mikroorganismen direkt oder indirekt  zur Reifung beigetragen haben (z.B. Käse, Sauerkraut, Essig, Wein, Bier, Dauerwurstwaren).<br />
Roh-Dauerwurstwaren:  die Rohstoffe enthalten eine sog. Spontanflora (Bakterien), sie bestehen aus Muskelfleisch, Fett, Gewürzen Zucker(- stoffen ) und Salz(Nitritpökelsalz): unter bestimmten Temperaturbedingungen läuft eine Stoffwechselreaktion mit Freisetzung von Milchsäure ab. Es kommt zu  Wasserentzug, einer Trockenmassenerhöhung und Ausbildung des produktspezifischen Aromas .Manchen Dauerwurstwaren werden sog. Starterkulturen ( Milchsäurebakterien, wie bei Joghurtherstellung) beigemengt.<br />
Mikrobiell-enzymatische Vorgänge sind also hauptsächlich an Aroma und Konsistenz der Dauerwurstwaren beteiligt.&gt; Dorothea Beutling;&gt;  biogene Amine in der Ernährung;&lt; <br />
 ISBN 3-540-60398-0 &lt; S. 139 –144 <br />
<br />
<br />
 Gleichzeitig aber kann es auch als Gradmesser des Verderbs von Nahrungsmitteln angesehen werden – eine Fischvergiftung ist in den meisten Fällen eine Vergiftung mit Histamin und nicht eine Reaktion auf „Gift“ im Fisch.<br />
Da Histamin ständig mit der Nahrung zugeführt wird, stellt der Körper ein Enzym zur Verfügung, das Histamin wieder „abbaut“, die Diaminoxidase, kurz DAO genannt. Sie steht allerdings nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung und es gibt Nahrungsmittelbestandteile oder Medikamente, die diese  DAO vollständig blockieren.<br />
<br />
Symptome einer Histaminose<br />
Können u.a. sein: Flush (Rötung und Hitzegefühl des Kopfes), Kopfschmerz, behinderte Nasenatmung (entweder durch Engstellung oder auch Fließschnupfen), Magen-Darm-Beschwerden ( von Krämpfen über Blähungen bis zu Durchfall), chronisch-niedrigem  Blutdruck, bronchiale Obstruktion bis zu Asthmaanfällen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und Nesselfieber ( chronisch und/oder akut!) – um nur ein paar der wichtigsten Symptome zu nennen .<br />
Von manchen Autoren wird auch das sogenannte „China-Restaurant-Syndrom“ zu einer Histaminreaktion gezählt.<br />
Bei Patienten mit chronischer Diarrhoe und/oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ( Colitis ulcerosa, M. Crohn) konnte ein Mangel an enteraler DAO festgestellt werden, und damit das Unvermögen, entweder durch Nahrung eingebrachtes Histamin oder durch allergische/pseudoallergische Reaktionen auf unverträgliche Nahrungsmittel freigesetztes Histamin effizient abzubauen . Aus diesem Grunde ist jedem Patienten mit gastro - intestinalen Beschwerden ( nach Darm - Op, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Intoleranzen) grundsätzlich zu einer histaminarmen Kostform zu raten.<br />
Auf Histamin reagiert der Körper eigentlich immer- deswegen wird es als Testsubstanz bei Hauttestungen eingesetzt- neben physiologischer Kochsalzlösung ( 0,9%, so, wie sie in unserem Organismus vorkommt) – um einen Vergleich der Reaktionsfähigkeit zu haben.<br />
<br />
Verschiedene Reaktionsmuster<br />
1)	vermehrte Histaminfreisetzung als Folge einer allergischen / pseudoallergischen Reaktion<br />
2)	Verzehr sehr histaminreicher Nahrungsmittel<br />
3)	Verzehr von Nahrungsmitteln, die bekannterweise vermehrt Histamin freisetzen<br />
4)	Blockade der DAO durch bestimmte Nahrungsmittel , Medikamente oder bei Darmerkrankungen.<br />
5)	Kombination o.g. Punkte 1-4<br />
Histaminreiche Nahrungsmittel:<br />
-	bestimmte Fischsorten: Thunfisch, Makrele, Sardellen, Anchovis<br />
-	alte, gereifte Käsesorten: z. B Emmentaler, Bergkäse, Parmesan u.s.w.<br />
-	Dauerwurstwaren – geräuchert: u.a.  Salami, Landjäger, roher Schinken, aber auch Fleischkonserven und Fleischextrakte<br />
-	Alkohol :u. a.  Rotwein, Champagner<br />
-	Bestimmte Gemüsesorten . z. B. Tomaten, Spinat<br />
-	Enzymatisch veränderte Nahrungsmittel: Sauerkraut, Getreidekeimlinge (Frischkornbreie). Eingelegtes Gemüse : Mixed Pickles u.s.w., Brottrunk, Kombucha<br />
-	Hefeextrakte ( Bier)<br />
-	Nüsse<br />
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Histaminliberatoren( histaminfreisetzende Nahrungsmittel)<br />
                    z. B. Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Tomaten, Kiwi und Hülsenfrüchte, Nüsse-<br />
                    bes.  Walnüsse, Ananas, Papaya<br />
                    Kakao – Schokolade<br />
DAO – blockierende Nahrungsmittel und Medikamente<br />
Kakao, schwarzer /grüner Tee, Mate Tee und „Energy Drinks“ : hier blockiert der Bestandteil Theobromin die DAO<br />
Medikamente<br />
Acetylsalicylsäure: Aspirin, Aspro, Ass, Thomapyrin(Analgetikum)<br />
Acetylstein: Acemuc, Aeromuc,ACC…,Bromuc,Fluimicil,(Mucolytikum)<br />
Ambroxol: Ambril, Ambrobene, Mucosolvan, Mucospas, Larylin, Lindoxyl, Stas<br />
(Sekretolytikum<br />
Aminophyllin: Euphyllin, Mundiphyllin, Theophyllin(Bronchodilatator)<br />
Amitrptylin: Amineurin, Amitriptylin, Limbritol, Tryptizol, Saroten,(Antidepressivum)<br />
Clavulansäure: Augmentin, Amoclav, Amoxillin C, amoxidura(Antibiotikum)<br />
Chloroquin: Resochin, Weimerquin(Malariamittel, Antirheumatikum)<br />
Diclofenac: Allvora, Bentofen, Delphinac, Diclac, Diclo…., Dedolor, Dolgit,<br />
(Antirheumatikum) duravolten,  Jenafenac, Monoflam, Sigafenac, Voltaren.<br />
Flurbiprofen: Froben, Ocuflur(Antirheumatikum)<br />
Indimetacin: Amuno, indo...., Inflam, Indobene, Mobilat-Spray,(Antirheumatikum)<br />
Isoniazd:Myambutol + INH, Rifoldin* INH, Rimacton+INH, Iozid, (Tuberkulostatikum)<br />
Ketoprofen: Gabrilen, Orudis, Spondylon(Antirheumatikum)<br />
Metamizol:  Buscopan comp. Inalgon, Metalgin,Novalgin,(Analgetikum)<br />
Metoclopramid:, Gastronerton, Gastrosil, Paspertin, MCP(Magen-Darm-Mittel)<br />
Mefenaminsäure: Parkemed, Ponalor(Antirheumatikum)<br />
Naproxen: Aleve, Dysmenalgit, Naproxen, Proxen(Antirheumatikum)<br />
Propaflenon:Cuxafenon, .... (Antiarrhythmikum)<br />
Verapamil: Isoptin  (Calciumantagonist)<br />
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Therapie einer Histaminose<br />
Als das probateste Mittel bietet sich die Einhaltung der histaminfreien/-armen Diät, bzw. Eliminierung der unverträglichen Nahrungsmittel an. Medikamente sollten nur aus medizinisch gerechtfertigten Gründen eingenommen werden.<br />
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( Literaturnachweis: u.a.  &gt; Therapeutische Verfahren in der Dermatologie&lt; <br />
ISBN 3-89412-342-7 ; S. 211- 219; „Biogene Amine als Ursache von Unverträglichkeitsreaktionen“; Reinhart Jarisch und Wolfgang Hemmer)<br />
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                                                                                         Fürth, im Januar 2004  U. M. – P.]]></content:encoded>
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