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		<title><![CDATA[lebensmittelallergie.info - Fruktose.Info (read only)]]></title>
		<link>http://www.lebensmittelallergie.info/</link>
		<description><![CDATA[lebensmittelallergie.info - http://www.lebensmittelallergie.info]]></description>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 16:21:12 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Fructose und die Epidemie von "Wohlstandserkrankungen": Koinzidenz oder Kausalit]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3768</link>
			<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 17:23:14 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3768</guid>
			<description><![CDATA[<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Fructose und die Epidemie von \"Wohlstandserkrankungen\": Koinzidenz oder Kausalität?<br />
<br />
Autor<br />
Prim. Univ. Prof. Dr. Ludwig Kramer - Krankenhaus Hietzing – Wien<br />
<br />
Metabolisches Syndrom – woher und warum? <br />
<br />
Das „metabolische Syndrom“ ist Ende des 20. Jahrhunderts in den Industriestaaten zur Massenerkrankung geworden (Tabelle 1). Als Auslöser werden ein „ungesunder“ Lebensstil mit Bewegungsmangel, fett- und kohlenhydratreicher Ernährung, unspezifische Effekte der „Wohlstands- und Überflussgesellschaft“, sowie genetische Faktoren diskutiert. Externe Faktoren für die plötzliche Zunahme des metabolischen Syndroms sind vor allem in den USA allerdings offensichtlich, denn viele dieser Lebensstilfaktoren bestanden bereits zuvor. Eine seriöse Ursachenforschung hat erst spät begonnen - und ihre Ergebnisse sind umstritten. Die pharmakologische und diätetische Behandlung des metabolischen Syndroms wurde rasch zum Milliardengeschäft.<br />
Fructose – unbekannter Auslöser des metabolischen Syndroms?? <br />
<br />
Fructose war während unserer Evolution in der Alltagsdiät nur in geringen Mengen enthalten und wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts zu einem ihrer wesentlichen Bestandteile. Die wichtigsten Fructosequellen sind Zucker (Saccharose, im Darm in Glucose und Fructose gespalten), Obst, Honig und Glucose-Fructose-Sirup (high fructose corn syrup, HFCS). Letzterer enthält meist 55% Fructose und wird von der Lebensmittelindustrie zunehmend eingesetzt.? Der Stoffwechsel von Fructose unterscheidet sich deutlich von jenem der Glucose: Bereits bei der ersten Passage wird Fructose fast komplett von den Leberzellen aufgenommen, insulinunabhängig in Glucose, Glykogen und Lactat metabolisiert sowie über Acetyl-Coenzym A in die Triglyceridsynthese eingeschleust.<br />
<br />
<a href="http://www.medicom.cc/medicom/inhalte/nutrition-news/entries/NuNe310/entries_sec/Fructose-und-die-Epidemie-von-Wohlstandserkrankungen-Koinzidenz-oder-Kausalitaet.php?WSESSIONID=e51d795760d0862598600f61a6bed8ba" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.medicom.cc/medicom/inhalte/nu...61a6bed8ba</a></blockquote>
<br />
Dies` dürfte der interessanteste Artikel zum Thema FM der letzten Jahre sein!<br />
Vielleicht kann er auch „ Neu-Diagnostizierten“ ein wenig bei der „Spurensuche“ helfen? Denn häufig fallen eben diese „Neuen“ aus allen Wolken, wenn sie die Diagnose bekommen......dann aber erfährt man auch ( entweder direkt oder zwischen den Zeilen), dass das häufig „Süß-Junkies“ waren/ sind.....die Unmengen an Glucose-Fruktose-Sirup pro Tag verzehrt haben.<br />
<br />
Sehr interessant auch die Auswirkungen auf den Stoffwechsel....es ist wahrlich keine „Modekrankheit“, sondern ein wirklich ernstes / ersnt zu nehmendes Problem unserer Ernährungsgewohnheiten.<br />
<br />
Ich weiß auch, dass es ( leider!) genügend Ärzte gibt, die eine FM als eben die o.g. „Modekrankheit“ abtun wollen .....<br />
Solltet Ihr an einen solchen Doc geraten – den Artikel bitte ausdrucken und ihm geben. Möge er sich dann mit Prof. Kramer auseinandersetzen – Euch aber ernst nehmen!<br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Fructose und die Epidemie von \"Wohlstandserkrankungen\": Koinzidenz oder Kausalität?<br />
<br />
Autor<br />
Prim. Univ. Prof. Dr. Ludwig Kramer - Krankenhaus Hietzing – Wien<br />
<br />
Metabolisches Syndrom – woher und warum? <br />
<br />
Das „metabolische Syndrom“ ist Ende des 20. Jahrhunderts in den Industriestaaten zur Massenerkrankung geworden (Tabelle 1). Als Auslöser werden ein „ungesunder“ Lebensstil mit Bewegungsmangel, fett- und kohlenhydratreicher Ernährung, unspezifische Effekte der „Wohlstands- und Überflussgesellschaft“, sowie genetische Faktoren diskutiert. Externe Faktoren für die plötzliche Zunahme des metabolischen Syndroms sind vor allem in den USA allerdings offensichtlich, denn viele dieser Lebensstilfaktoren bestanden bereits zuvor. Eine seriöse Ursachenforschung hat erst spät begonnen - und ihre Ergebnisse sind umstritten. Die pharmakologische und diätetische Behandlung des metabolischen Syndroms wurde rasch zum Milliardengeschäft.<br />
Fructose – unbekannter Auslöser des metabolischen Syndroms?? <br />
<br />
Fructose war während unserer Evolution in der Alltagsdiät nur in geringen Mengen enthalten und wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts zu einem ihrer wesentlichen Bestandteile. Die wichtigsten Fructosequellen sind Zucker (Saccharose, im Darm in Glucose und Fructose gespalten), Obst, Honig und Glucose-Fructose-Sirup (high fructose corn syrup, HFCS). Letzterer enthält meist 55% Fructose und wird von der Lebensmittelindustrie zunehmend eingesetzt.? Der Stoffwechsel von Fructose unterscheidet sich deutlich von jenem der Glucose: Bereits bei der ersten Passage wird Fructose fast komplett von den Leberzellen aufgenommen, insulinunabhängig in Glucose, Glykogen und Lactat metabolisiert sowie über Acetyl-Coenzym A in die Triglyceridsynthese eingeschleust.<br />
<br />
<a href="http://www.medicom.cc/medicom/inhalte/nutrition-news/entries/NuNe310/entries_sec/Fructose-und-die-Epidemie-von-Wohlstandserkrankungen-Koinzidenz-oder-Kausalitaet.php?WSESSIONID=e51d795760d0862598600f61a6bed8ba" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.medicom.cc/medicom/inhalte/nu...61a6bed8ba</a></blockquote>
<br />
Dies` dürfte der interessanteste Artikel zum Thema FM der letzten Jahre sein!<br />
Vielleicht kann er auch „ Neu-Diagnostizierten“ ein wenig bei der „Spurensuche“ helfen? Denn häufig fallen eben diese „Neuen“ aus allen Wolken, wenn sie die Diagnose bekommen......dann aber erfährt man auch ( entweder direkt oder zwischen den Zeilen), dass das häufig „Süß-Junkies“ waren/ sind.....die Unmengen an Glucose-Fruktose-Sirup pro Tag verzehrt haben.<br />
<br />
Sehr interessant auch die Auswirkungen auf den Stoffwechsel....es ist wahrlich keine „Modekrankheit“, sondern ein wirklich ernstes / ersnt zu nehmendes Problem unserer Ernährungsgewohnheiten.<br />
<br />
Ich weiß auch, dass es ( leider!) genügend Ärzte gibt, die eine FM als eben die o.g. „Modekrankheit“ abtun wollen .....<br />
Solltet Ihr an einen solchen Doc geraten – den Artikel bitte ausdrucken und ihm geben. Möge er sich dann mit Prof. Kramer auseinandersetzen – Euch aber ernst nehmen!<br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[FM......]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3193</link>
			<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 21:48:42 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3193</guid>
			<description><![CDATA[…beim " Stöbern" in alten " Print-Ausgaben" zu FM wurde Folgendes noch einmal deutlich:<br />
<br />
Eine FM ( Fruktosemalabsorption -&gt; im Gegensatz zur eher seltenen / aber bekannten HFI ) wurde erst ab ca 1985 "be- / erkannt "– und erfährt zudem im Moment eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">extreme Steigerung </span> !<br />
 Ich erwähne das noch einmal "extra", da ich denke, dass? veränderte Ernährungsgewohnheiten/ Ernährungszusatzstoffe die hauptsächliche Ursache für diese " extreme Zunahme "sein dürften .......und wohl eher nicht die oft "probagierten HWS- Veränderungen lt. Kuklinski" ( = nitrosativer Stress &amp; Co.)<br />
<a href="http://www.clinchem.org/cgi/content/full/47/4/745" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.clinchem.org/cgi/content/full/47/4/745</a><br />
<br />
Und schon in <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2001</span> ging man von ca <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">36% </span> betroffenen Europäern aus......( wie bitte ?<br />
Es wird weiterhin – europaweit-? für 5 x Obst- Gemüsemahlzeiten, Vollkorn satt &amp; Co geworben!!!!? )<br />
<br />
Wichtig erscheinen mir in diesem Artikel allerdings auch die Erkenntnisse , dass " assotiative Zeichen " der FM ( &amp; Co) nämlich Depressionen, Zink- und Folsäuremangel seien, sowie erniedrigte Tryptophan- Werte.........die aber hauptsächlich als? _<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge</span>_ der KH- Malabsorption zu sehen seien, und nicht als deren Ursache!.......<br />
Das ist in meinen Augen der deutliche Hinweis, dass Mangel an ....x ...y....z.....immer als <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge, nicht als Ursache </span> einer " Krankheit" zu sehen ist! Und dann dürfte auch die Supplementierung? der jeweiligen, defizitären Substanzen ohne Kenntnis der " Ursache" als " defizitär :-[" angesehen werden .....ist nur ein unverträgliches " Element" im NEM (NahrungsErgänzungsMittel) , dann dürften? positive Ergebnisse auf sich warten lassen ....oder ganz ausbleiben!<br />
Es soll weiter " im Klartext" heißen : ein Mangel am o.g.? muss " überprüft werden!....dann, erst dann? kann man verträgliche NEM´s? verordnen.<br />
<br />
Bereits in 1997 gab es von Dr. P. Born der TU München eine – für damalige Verhältnisse – genaue Anweisung zu den H2- Test bei V. a. KH- Malabsorptionen erstellt und publiziert ( ist wohl in Vergessenheit geraten....) ....sie finden sich wieder bei " S. Born"..............? <br />
<br />
 <a href="http://www.ernaehrung-allergie.de/html/PDF/P%20Born%20-%20Kohlenhydrat-Malabsorption.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ernaehrung-allergie.de/html/P...rption.pdf</a><br />
siehe auch hier der link:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=3369.msg20593#msg20593" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...3#msg20593</a><br />
<br />
In 1997 waren es hauptsächlich Hinweise zu &gt;&gt; unspezifischen Abdominalbeschwerden&lt;&lt;, die eine o.g. Diagnostik wohl rechtfertigten.......<br />
<br />
Wenn man nun das ganze Thema &gt;&gt; KH- Malabsorptionen&lt;&lt; etwas " genauer? betrachtet, dann dürfte nicht nur die FM " stiefmütterlich bis gar nicht " bedacht werden, auch die LI ( die " offiziell seit 1964 " bekannt sein sollte....) hat es ja in über 40 Jahren nicht geschafft, in das Wissen der verantwortlichen Ärzte vorzudringen....wie sollte es denn da die FM? in mal knapp über 20 Jahren? schaffen?<br />
Das soll heißen? : die Diagnostik der KH -Malabsorptionen liegt noch mehr als im Argen.....(? leider kennen viele Ärzte? nicht die verschiedenen " Zuckerarten" und ihre Wirkungsweisen auf den Stoffwechsel ! Eine FM kann man nicht per BZ ( = Glucose-, und nicht Fruktose)? Kontrolle feststellen.....wird aber häufig und gerne " versucht"....... mit desaströsen Ergebnissen.....für die Patienten, leider noch nicht für die unwissenden Ärzte! ..........<br />
(man sollte wirklich &gt;&gt; Nicht – lege –artis- durchgeführte Tests&lt;&lt;? bei den jeweils zuständigen KVB`s melden!)<br />
<br />
Noch schlimmer bei Lactulose........( hier zeigen die Ärzte – woh eher unfreiwillig -?) , dass sie von KH- Malabsorptionen und der " Physiologie"? keine? ?Ahnung. haben.....) ? ....wird ebenfalls per BZ- Messung "versucht", eine "Diagnose" zu stellen.<br />
Unsre Seiten sollen " Möglichkeiten und Grenzen? der mit so manchem " Fragezeichen" versehenen diagnostischen . und therapeutischen? Möglichkeiten aufzeigen................<br />
<br />
<br />
Zur Erinnerung: unsre Seiten sollen keine? Diagnosen oder Therapievorschläge erstellen........ sie wollen? medizinisch vertretbare, anerkannte diagnostische Maßnahmen vorstellen..........dazu aber auch noch Veröffentlichen der internationalen Presse? zu relevanten Themen.......und evtl? dazu auch noch "eigne " Kommentare........<br />
" Alternativmedizin" wird höchst skeptisch " betrachtet und kommentiert"......... ! <br />
<br />
Soll für den " Neuling" nun heißen: sich bitte informieren, in schulmedizinisch anerkannter? Weise diagnostizieren lassen.....sich hier Infos über mögliche Zusammenhänge holen.....und vor allem: ohne blinden Aktionismus das ganze leidvolle Thema NMU angehen.......<br />
 <br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[…beim " Stöbern" in alten " Print-Ausgaben" zu FM wurde Folgendes noch einmal deutlich:<br />
<br />
Eine FM ( Fruktosemalabsorption -&gt; im Gegensatz zur eher seltenen / aber bekannten HFI ) wurde erst ab ca 1985 "be- / erkannt "– und erfährt zudem im Moment eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">extreme Steigerung </span> !<br />
 Ich erwähne das noch einmal "extra", da ich denke, dass? veränderte Ernährungsgewohnheiten/ Ernährungszusatzstoffe die hauptsächliche Ursache für diese " extreme Zunahme "sein dürften .......und wohl eher nicht die oft "probagierten HWS- Veränderungen lt. Kuklinski" ( = nitrosativer Stress &amp; Co.)<br />
<a href="http://www.clinchem.org/cgi/content/full/47/4/745" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.clinchem.org/cgi/content/full/47/4/745</a><br />
<br />
Und schon in <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2001</span> ging man von ca <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">36% </span> betroffenen Europäern aus......( wie bitte ?<br />
Es wird weiterhin – europaweit-? für 5 x Obst- Gemüsemahlzeiten, Vollkorn satt &amp; Co geworben!!!!? )<br />
<br />
Wichtig erscheinen mir in diesem Artikel allerdings auch die Erkenntnisse , dass " assotiative Zeichen " der FM ( &amp; Co) nämlich Depressionen, Zink- und Folsäuremangel seien, sowie erniedrigte Tryptophan- Werte.........die aber hauptsächlich als? _<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge</span>_ der KH- Malabsorption zu sehen seien, und nicht als deren Ursache!.......<br />
Das ist in meinen Augen der deutliche Hinweis, dass Mangel an ....x ...y....z.....immer als <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Folge, nicht als Ursache </span> einer " Krankheit" zu sehen ist! Und dann dürfte auch die Supplementierung? der jeweiligen, defizitären Substanzen ohne Kenntnis der " Ursache" als " defizitär :-[" angesehen werden .....ist nur ein unverträgliches " Element" im NEM (NahrungsErgänzungsMittel) , dann dürften? positive Ergebnisse auf sich warten lassen ....oder ganz ausbleiben!<br />
Es soll weiter " im Klartext" heißen : ein Mangel am o.g.? muss " überprüft werden!....dann, erst dann? kann man verträgliche NEM´s? verordnen.<br />
<br />
Bereits in 1997 gab es von Dr. P. Born der TU München eine – für damalige Verhältnisse – genaue Anweisung zu den H2- Test bei V. a. KH- Malabsorptionen erstellt und publiziert ( ist wohl in Vergessenheit geraten....) ....sie finden sich wieder bei " S. Born"..............? <br />
<br />
 <a href="http://www.ernaehrung-allergie.de/html/PDF/P%20Born%20-%20Kohlenhydrat-Malabsorption.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ernaehrung-allergie.de/html/P...rption.pdf</a><br />
siehe auch hier der link:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=3369.msg20593#msg20593" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...3#msg20593</a><br />
<br />
In 1997 waren es hauptsächlich Hinweise zu &gt;&gt; unspezifischen Abdominalbeschwerden&lt;&lt;, die eine o.g. Diagnostik wohl rechtfertigten.......<br />
<br />
Wenn man nun das ganze Thema &gt;&gt; KH- Malabsorptionen&lt;&lt; etwas " genauer? betrachtet, dann dürfte nicht nur die FM " stiefmütterlich bis gar nicht " bedacht werden, auch die LI ( die " offiziell seit 1964 " bekannt sein sollte....) hat es ja in über 40 Jahren nicht geschafft, in das Wissen der verantwortlichen Ärzte vorzudringen....wie sollte es denn da die FM? in mal knapp über 20 Jahren? schaffen?<br />
Das soll heißen? : die Diagnostik der KH -Malabsorptionen liegt noch mehr als im Argen.....(? leider kennen viele Ärzte? nicht die verschiedenen " Zuckerarten" und ihre Wirkungsweisen auf den Stoffwechsel ! Eine FM kann man nicht per BZ ( = Glucose-, und nicht Fruktose)? Kontrolle feststellen.....wird aber häufig und gerne " versucht"....... mit desaströsen Ergebnissen.....für die Patienten, leider noch nicht für die unwissenden Ärzte! ..........<br />
(man sollte wirklich &gt;&gt; Nicht – lege –artis- durchgeführte Tests&lt;&lt;? bei den jeweils zuständigen KVB`s melden!)<br />
<br />
Noch schlimmer bei Lactulose........( hier zeigen die Ärzte – woh eher unfreiwillig -?) , dass sie von KH- Malabsorptionen und der " Physiologie"? keine? ?Ahnung. haben.....) ? ....wird ebenfalls per BZ- Messung "versucht", eine "Diagnose" zu stellen.<br />
Unsre Seiten sollen " Möglichkeiten und Grenzen? der mit so manchem " Fragezeichen" versehenen diagnostischen . und therapeutischen? Möglichkeiten aufzeigen................<br />
<br />
<br />
Zur Erinnerung: unsre Seiten sollen keine? Diagnosen oder Therapievorschläge erstellen........ sie wollen? medizinisch vertretbare, anerkannte diagnostische Maßnahmen vorstellen..........dazu aber auch noch Veröffentlichen der internationalen Presse? zu relevanten Themen.......und evtl? dazu auch noch "eigne " Kommentare........<br />
" Alternativmedizin" wird höchst skeptisch " betrachtet und kommentiert"......... ! <br />
<br />
Soll für den " Neuling" nun heißen: sich bitte informieren, in schulmedizinisch anerkannter? Weise diagnostizieren lassen.....sich hier Infos über mögliche Zusammenhänge holen.....und vor allem: ohne blinden Aktionismus das ganze leidvolle Thema NMU angehen.......<br />
 <br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Inulin und FOS]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2428</link>
			<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 14:50:38 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2428</guid>
			<description><![CDATA[...die versteckten Fruktosequellen<br />
<br />
Ausschnitte:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Inulin und FOS sind demnach Ballastsstoffe, welche zu einem vermehrtem Bakterienwachstum führen und deshalb auch als Präbiotikum bezeichnet werden.<br />
Von der Nahrungsmittelindustrie werden präbiotische Substanzen als günstig dargestellt, da in einzelnen Studien gezeigt werden konnte, dass Präbiotika zu vermehrten Wachstum von Lactobazillen und Bifidusbakterien führen können. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wenn Inulin als wachstumsfördernder Faktor für „gute Bakterien“ gilt, trifft das natürlich für die „schlechten Bakterien“ in gleichem Maße zu.</span> ?Das bedeutet, dass vor allem bei Patienten mit klinischer symptomatischer Fructosemalabsorption bei Einnahme von FOS und Inulin eine Verschlechterung der Beschwerden zu erwarten ist.</blockquote>
 <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Das Problem an Inulin und FOS besteht vor allem darin, dass die Nahrungsmittelindustrie sehr gerne von diesen Zusatzstoffen Gebrauch macht, da sie einen neutralen bzw. leicht süßlichen Geschmack haben, gute Verarbeitungseigenschaften zeigen und sich geschmacklich kaum als Ballaststoffe erkennen lassen, sowie „dünne“ weil fettarme Milchprodukte durch ihr Quellvermögen eine gewisse Cremigkeit / Sämigkeit haben und damit ein gutes Mundgefühl (mouth feel) geben. So werden Inulin und FOS häufig fettarmen und dadurch mäßige Milchprodukten zugesetzt, um dieses durch ihr Quellvermögen eine gewisse Cremigkeit / Sämigkeit und damit ein gutes „Mundgefühl“ zu vermitteln. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">So wird Inulin und Fructo-oligo-saccharide zur Reduktion von Fett und Kalorien in Nahrungsmitteln zugesetzt, damit diesem Produkt das Etikett eines „gesunden“ Lebensmittels gegeben werden kann.</span> </blockquote>
....<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">auch aus diesem Grunde sind die sogenannten "Light-Produkte" zu meiden!</span> <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> Die häufigste Quelle von Inulin in unserer heutigen Nahrung findet man jedoch in Müslis, Fitness- oder Ballaststoffriegeln, Fruchtschnitten, Joghurt und anderen Nahrungsmitteln die vor allem mit Bezeichnungen wie „Präbiotisch“, „Symbiotisch“, „Bioaktiv“, „Ballaststoffhältig“ etc. versehen sind.</blockquote>
 <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...doch merkwürdig, dass je mehr "gesunde, ballaststoffhaltige Nahrungsmittel angeboten werden, umso häufiger FM /( Fruktosemalabsorption ?diagnostiziert wird!</span> <br />
<br />
Quelle:<br />
<a href="http://www.fructose.at/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.fructose.at/</a><br />
Newsletter ( Archiv) vom 19.5.2004<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[...die versteckten Fruktosequellen<br />
<br />
Ausschnitte:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Inulin und FOS sind demnach Ballastsstoffe, welche zu einem vermehrtem Bakterienwachstum führen und deshalb auch als Präbiotikum bezeichnet werden.<br />
Von der Nahrungsmittelindustrie werden präbiotische Substanzen als günstig dargestellt, da in einzelnen Studien gezeigt werden konnte, dass Präbiotika zu vermehrten Wachstum von Lactobazillen und Bifidusbakterien führen können. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wenn Inulin als wachstumsfördernder Faktor für „gute Bakterien“ gilt, trifft das natürlich für die „schlechten Bakterien“ in gleichem Maße zu.</span> ?Das bedeutet, dass vor allem bei Patienten mit klinischer symptomatischer Fructosemalabsorption bei Einnahme von FOS und Inulin eine Verschlechterung der Beschwerden zu erwarten ist.</blockquote>
 <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Das Problem an Inulin und FOS besteht vor allem darin, dass die Nahrungsmittelindustrie sehr gerne von diesen Zusatzstoffen Gebrauch macht, da sie einen neutralen bzw. leicht süßlichen Geschmack haben, gute Verarbeitungseigenschaften zeigen und sich geschmacklich kaum als Ballaststoffe erkennen lassen, sowie „dünne“ weil fettarme Milchprodukte durch ihr Quellvermögen eine gewisse Cremigkeit / Sämigkeit haben und damit ein gutes Mundgefühl (mouth feel) geben. So werden Inulin und FOS häufig fettarmen und dadurch mäßige Milchprodukten zugesetzt, um dieses durch ihr Quellvermögen eine gewisse Cremigkeit / Sämigkeit und damit ein gutes „Mundgefühl“ zu vermitteln. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">So wird Inulin und Fructo-oligo-saccharide zur Reduktion von Fett und Kalorien in Nahrungsmitteln zugesetzt, damit diesem Produkt das Etikett eines „gesunden“ Lebensmittels gegeben werden kann.</span> </blockquote>
....<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">auch aus diesem Grunde sind die sogenannten "Light-Produkte" zu meiden!</span> <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> Die häufigste Quelle von Inulin in unserer heutigen Nahrung findet man jedoch in Müslis, Fitness- oder Ballaststoffriegeln, Fruchtschnitten, Joghurt und anderen Nahrungsmitteln die vor allem mit Bezeichnungen wie „Präbiotisch“, „Symbiotisch“, „Bioaktiv“, „Ballaststoffhältig“ etc. versehen sind.</blockquote>
 <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...doch merkwürdig, dass je mehr "gesunde, ballaststoffhaltige Nahrungsmittel angeboten werden, umso häufiger FM /( Fruktosemalabsorption ?diagnostiziert wird!</span> <br />
<br />
Quelle:<br />
<a href="http://www.fructose.at/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.fructose.at/</a><br />
Newsletter ( Archiv) vom 19.5.2004<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nachweis einer Fruktosemalabsorption]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2091</link>
			<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 19:37:34 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2091</guid>
			<description><![CDATA[Achtung<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eine Fruktosemalabsorption <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">muss  und kann </span>  nur durch einen H2-Atemtest nachgewiesen werden!</span> Praxen oder Kliniken , die eine FM mittels Blutzuckertest nachzuweisen suchen, sollte man als Betroffener sofort verlassen / oder erst gar nicht betreten!<br />
<br />
Fruktose ist ein Monosaccharid ( Einfachzucker), der mittels Transportenzymen passiv über die Darmschleimhaut resorbiert wird.  Fruktose kann im Blut _ nicht als Glucose nachgewiesen werden_ !<br />
Wie soll er auch  :  Diabetikern wurde und wird immer noch Fruktose als Süßungsmittel empfohlen, da er eben den Blutzuckerspiegel nur sehr, sehr langsam  beeinflusst.......<br />
( Fruktose:      <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtzucker" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtzucker</a>     )<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Achtung<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eine Fruktosemalabsorption <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">muss  und kann </span>  nur durch einen H2-Atemtest nachgewiesen werden!</span> Praxen oder Kliniken , die eine FM mittels Blutzuckertest nachzuweisen suchen, sollte man als Betroffener sofort verlassen / oder erst gar nicht betreten!<br />
<br />
Fruktose ist ein Monosaccharid ( Einfachzucker), der mittels Transportenzymen passiv über die Darmschleimhaut resorbiert wird.  Fruktose kann im Blut _ nicht als Glucose nachgewiesen werden_ !<br />
Wie soll er auch  :  Diabetikern wurde und wird immer noch Fruktose als Süßungsmittel empfohlen, da er eben den Blutzuckerspiegel nur sehr, sehr langsam  beeinflusst.......<br />
( Fruktose:      <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtzucker" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtzucker</a>     )<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sorbit und andere Zuckeralkohole..]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=87</link>
			<pubDate>Sat, 14 Aug 2004 19:27:16 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=87</guid>
			<description><![CDATA[Infos zu Sorbit<br />
<br />
Sorbit gehört zur Gruppe der Zuckeraustauschstoffe. Darunter fallen der Fruchtzucker (Fructose) und alle Zuckeralkohole wie z.B. Lactit./ Lactitol; Maltit, / Maltitol; Xylit / Xylitol; Mannit/ Mannitol; Sorbit/ Sorbitol etc.<br />
Wer einmal in Drogerie- und Supermärkten, Apotheken und Bioläden u.s.w. die Deklarationen sämtlicher Zahnpasten gelesen hat, der weiß: Fast alle Zahnpasten enthalten Sorbit/Sorbitol. Und den wenigen, die kein Sorbit enthalten, ist zumeist der Zuckeraustauschstoff /Zuckeralkohol Xylit oder ein Süßstoff , bzw. Saccharin, beigefügt. Manche enthalten eine Mischung verschiedener Zuckeralkohole und Süßstoffe...<br />
Selbstverständlich findet  sich Sorbit nicht nur in Zahnpflegeprodukten.  Es kommt natürlicherweise in div. Obststorten vor: u.a. . Apfel, Birne, Aprikosen und den daraus hergestellten Obstsäften vor. Außerdem wird Sorbit zahlreichen Nahrungsmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Diätprodukten, Medikamenten sowie synthetischen Produkten zu peroralen, gastroenteralen und parenteralen Ernährung beigefügt.<br />
Dies`ist bei einer Sorbitunverträglichkeit problematisch.<br />
<br />
Sorbit ist kein acariogener Zuckeraustauschstoff/Zuckeralkohol, sondern fördert Karies:<br />
&gt;Einige in Zahnplaques vorkommende Bakterienarten können bei häufigem Kontakt mit Sorbit die Fähigkeit entwickeln, diesen Zuckeraustauschstoff unter Freisetzung cariogener Säuren abzubauen &lt;<br />
<br />
(Heepe, Prof. Dr. Fritz : Basisdaten für die interdisziplinäre Ernährungstherapie. 3. Aufl. Berlin-Heidelberg 1998, S. 464, Fußnote 1)<br />
<br />
Um so merkwürdiger , dass Sorbit in fast jeder handelsüblicher Zahnpasta und in vielen „angeblich zahnfreundlichen“ Produkten enthalten ist......<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Fructose-1,6-diphosphatasemangel (F-1,6-DPM), bei hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) und bei Fructosemalabsorption (FM)<br />
Lt. Heepe sind zu berücksichtigende Fructosequellen der Nahrung: reine Fructose und die in Di-, Oligo- und Polysacchariden gebundene Fructose sowie der Fructosepräkursor Sorbit ( vgl. ebd.S.28 ) <br />
Sorbit und Fructose ( letzteres als Monosaccharid oder in Di-, Oligo- oder Polysacchariden) sind bei HFI, FM und F-1,6-DPM weitestgehend zu meiden; d.h. bei HFI und F-1,6-DPM weniger als 1 Gramm Fructose (einschl. Fructosepräkursor Sorbit) pro Tag, ebenso bei ausgeprägter FM!<br />
Zu meiden sind auch alle sorbit – und fructosehaltigen Zuckeraustauschstoffe sowie Lactulose ( = künstliches Disaccharid aus Galactose und Fructose) und Lactitol (= ein von Sorbit abgeleiteter Disaccharidalkohol).<br />
Bei HFI sind jegliche sorbit-, invertzucker- und fructosehaltigen Infusionslösungen kontraindiziert. Sorbit und Fructose führen bei HFI zu Fructoseintoxikation mit Hypoglycämie, Leber- und Nierenversagen; können also bei HFI tödlich sein ( vgl. ebd. S. 38, 231f., 546)<br />
Menschen mit hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) oder mit Fructosemalabsorption sollten lt. Beratungsstelle für HFI/FM Neustadt/Aisch nicht nur auf sorbithaltige Nahrungsmittel und Medikamente verzichten, sondern auch auf alle sonstigen sorbithaltigen Produkte, wie bspw. sorbithaltige Zahnpasta.<br />
<br />
Nachdem in Notfällen zur schnellen Resorption manche Medikamente sublingual (unter der Zunge) oder in der Wangentasche appliziert werden, kann davon ausgegangen werden, dass auch das in der Zahnpasta enthaltene Sorbit über die Mundschleimhaut resorbiert und damit vom Körper aufgenommen wird. Außerdem lässt es sich trotz Mundspülung nicht zu 100% vermeiden, dass auch ein kleiner Teil Zahnpasta in den Magen-Darm-Trakt gelangt.<br />
Deshalb ist der Gebrauch von sorbithaltiger Zahnpaste bei HFI und FM kontraindiziert.<br />
<br />
Sorbit kann unangenehme Nebenwirkungen haben und auch die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente verstärken:<br />
Sorbit kann u.a. zu Meteorismus, Flatulenz, Diarrhoe, Colon irritabile ( Reizdarm) und zu Nahrungsmittelintoleranzen beitragen. Dieselben und weitere Nebenwirkungen<br />
( u.a..Hypoglycämie) hat z.B. das Medikament Acarbose (= Glucosidaseinhibitor, Medikament zur Unterstützung der Diät bei Diabetes mellitus!)), so dass sich die Nebenwirkungen bei Acarbosemedikation durch gleichzeitigen Konsum von Sorbit noch erheblich verstärken können (vgl. ebd. S. 154)<br />
<br />
Sorbit ist kotraindiziert bei Sorbitintoleranz und bei genereller Polyolintoleranz.<br />
Zu den Zuckeraustauschstoffen vom Polyoltyp (= Zuckeralkohole) gehören: Sorbit(ol); Mannit(ol); Xylit(ol); Maltit(ol); Lactit(ol) u.a. Alle diese Zuckeralkohole können zu Diarrhoe <br />
( sog. Polyoldiarrhoe) führen, bzw. bestehende Diarrhoen verstärken ( vgl.ebd. S. 214; 431f )<br />
Sorbithaltige Infusionslösungen sind in vielen Fällen kotraindiziert<br />
Sorbit und Fructose sind mittlerweile in einigen Ländern (z.B.USA) wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen (z.B. Hypoglycämie, Leber- und Nierenschäden) für Infusionslösungen nicht mehr zugelassen. ( vgl. ebd. S. 546). Sorbit – und fructosehaltige Infusionslösungen sind strengstens kontraindiziert bei HFI oder bei nicht zweifelsfreiem Ausschluss ( Labortests sowie Ernährungsanamnese auf HFI; insbes.  Frage der Obst- und Süßspeisenverträglichkeit). Im Falle einer unerkannten Fructoseintoleranz stellen sorbit- und fructosehaltige Infusionslösungen ein lebensbedrohliches Risiko dar, deshalb sollte insbesondre bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen grundsätzlich keine Fructose (Laevulose) und kein Sorbit bei Infusionen eingesetzt werden. Es wird mittlerweile von immer mehr Seiten gefordert, auf Fructose und Sorbit in der parenteralen Ernährung aller Altersstufen generell zu verzichten ( vgl. ebd. S. 231, 300, 546)<br />
Ebenso sollte der allzu großzügige Umgang mit dem H2-Atemtest auf Fructose und Sorbit bei Verdacht auf eine Malabsorption überdacht und nach weniger invasiven Alternativen gesucht werden!<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei allen Indikationen einer zuckerarmen Kost:<br />
Lt. Heepe ist bei zuckerarmer Kost nicht nur eine saccharosearme Kost, sondern auch die Einschränkung der anderen Zucker wie bspw. Invertzucker, Glucose/Dextrose, Fructose, Maltose, Isomaltose, Lactose sowie der verschiedenen Zuckeralkohole /Polyole wie z.B. Sorbit indiziert ( vgl. ebd. S. 565)<br />
<br />
 Sorbit erhöht das Allergierisiko und ist kontraindiziert bei bestehenden Allergien:<br />
Sorbit kann bestehende Allergien verstärken oder zur Entwicklung von Allergien beitragen. Auch kommen häufig Überempfindlichkeitsreaktionen auf Sorbit selbst vor: z-B. chronische Mundschleimhautentzündung,- schwellung,- reizung sowie Parodontose.<br />
( kennen die Zahnpastahersteller diese Problematik nicht??????)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Colon irritabile (Reizdarm)<br />
Lt. Heepe sollte bei ausbleibendem Behandlungserfolg und bei anhaltenden Darmkoliken im Rahmen des sog. Reizdarmsyndroms besonders sorgfältig nah den Auslösern gefahndet und diese dann umgehend ausgeschaltet werden. Insbesondere sei an die Möglichkeit zugrundeliegender Lactoseintoleranz, Fructosemalabsorption, Sorbitintoleranz, Zöliakie, Nahrungsmittelunverträglichkeiten u.ä. zu denken ( vgl. ebd. S. 187)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Diabetes mellitus mit Gicht und Hyperuricämie:<br />
Lt. Heepe soll in Fällen von Diabetes mit Gicht und Hyperuricämie bei der ( parenteralen) Ernährung keine Fructose, kein Sorbit und kein Xylit verwendet werden ( vgl. ebd. S. 210, S. 238 )<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Diarrhoe:<br />
Sorbit und andere Zuckeralkohole (Polyole) und Zuckeraustauschstoffe können zu Diarrhoen führen oder diese verstärken; insbesondere bei schon bestehender oder bereits chronischer Diarrhoe sind diese absolut kontraindiziert (vgl. ebd. S. 214)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Gärungsdyspepsie:<br />
Da bei Gärungsdyspepsie eine Kohlenhydrat- und zuckerarme Kost empfohlen wird und u.a. Fructosemalabsorption und Sorbitintoleranz  Ursache für Gärungsdyspepsien sein können, sind auch Fructose und Sorbit in diesem Falle kontraindiziert ( vgl. ebd. S. 233)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Hypertriglyceridämie:<br />
Lt. Heepe sollen bei Hypertriglyceridämien auch Zuckeraustauschstoffe wie z.B. Fructose und Zuckeralkohole (Sorbit, Xylit u.a.) gemieden werden (vgl. edb. S. 282)<br />
<br />
                                                                             Zusammenstellung November 2003   M. L.<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Infos zu Sorbit<br />
<br />
Sorbit gehört zur Gruppe der Zuckeraustauschstoffe. Darunter fallen der Fruchtzucker (Fructose) und alle Zuckeralkohole wie z.B. Lactit./ Lactitol; Maltit, / Maltitol; Xylit / Xylitol; Mannit/ Mannitol; Sorbit/ Sorbitol etc.<br />
Wer einmal in Drogerie- und Supermärkten, Apotheken und Bioläden u.s.w. die Deklarationen sämtlicher Zahnpasten gelesen hat, der weiß: Fast alle Zahnpasten enthalten Sorbit/Sorbitol. Und den wenigen, die kein Sorbit enthalten, ist zumeist der Zuckeraustauschstoff /Zuckeralkohol Xylit oder ein Süßstoff , bzw. Saccharin, beigefügt. Manche enthalten eine Mischung verschiedener Zuckeralkohole und Süßstoffe...<br />
Selbstverständlich findet  sich Sorbit nicht nur in Zahnpflegeprodukten.  Es kommt natürlicherweise in div. Obststorten vor: u.a. . Apfel, Birne, Aprikosen und den daraus hergestellten Obstsäften vor. Außerdem wird Sorbit zahlreichen Nahrungsmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Diätprodukten, Medikamenten sowie synthetischen Produkten zu peroralen, gastroenteralen und parenteralen Ernährung beigefügt.<br />
Dies`ist bei einer Sorbitunverträglichkeit problematisch.<br />
<br />
Sorbit ist kein acariogener Zuckeraustauschstoff/Zuckeralkohol, sondern fördert Karies:<br />
&gt;Einige in Zahnplaques vorkommende Bakterienarten können bei häufigem Kontakt mit Sorbit die Fähigkeit entwickeln, diesen Zuckeraustauschstoff unter Freisetzung cariogener Säuren abzubauen &lt;<br />
<br />
(Heepe, Prof. Dr. Fritz : Basisdaten für die interdisziplinäre Ernährungstherapie. 3. Aufl. Berlin-Heidelberg 1998, S. 464, Fußnote 1)<br />
<br />
Um so merkwürdiger , dass Sorbit in fast jeder handelsüblicher Zahnpasta und in vielen „angeblich zahnfreundlichen“ Produkten enthalten ist......<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Fructose-1,6-diphosphatasemangel (F-1,6-DPM), bei hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) und bei Fructosemalabsorption (FM)<br />
Lt. Heepe sind zu berücksichtigende Fructosequellen der Nahrung: reine Fructose und die in Di-, Oligo- und Polysacchariden gebundene Fructose sowie der Fructosepräkursor Sorbit ( vgl. ebd.S.28 ) <br />
Sorbit und Fructose ( letzteres als Monosaccharid oder in Di-, Oligo- oder Polysacchariden) sind bei HFI, FM und F-1,6-DPM weitestgehend zu meiden; d.h. bei HFI und F-1,6-DPM weniger als 1 Gramm Fructose (einschl. Fructosepräkursor Sorbit) pro Tag, ebenso bei ausgeprägter FM!<br />
Zu meiden sind auch alle sorbit – und fructosehaltigen Zuckeraustauschstoffe sowie Lactulose ( = künstliches Disaccharid aus Galactose und Fructose) und Lactitol (= ein von Sorbit abgeleiteter Disaccharidalkohol).<br />
Bei HFI sind jegliche sorbit-, invertzucker- und fructosehaltigen Infusionslösungen kontraindiziert. Sorbit und Fructose führen bei HFI zu Fructoseintoxikation mit Hypoglycämie, Leber- und Nierenversagen; können also bei HFI tödlich sein ( vgl. ebd. S. 38, 231f., 546)<br />
Menschen mit hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) oder mit Fructosemalabsorption sollten lt. Beratungsstelle für HFI/FM Neustadt/Aisch nicht nur auf sorbithaltige Nahrungsmittel und Medikamente verzichten, sondern auch auf alle sonstigen sorbithaltigen Produkte, wie bspw. sorbithaltige Zahnpasta.<br />
<br />
Nachdem in Notfällen zur schnellen Resorption manche Medikamente sublingual (unter der Zunge) oder in der Wangentasche appliziert werden, kann davon ausgegangen werden, dass auch das in der Zahnpasta enthaltene Sorbit über die Mundschleimhaut resorbiert und damit vom Körper aufgenommen wird. Außerdem lässt es sich trotz Mundspülung nicht zu 100% vermeiden, dass auch ein kleiner Teil Zahnpasta in den Magen-Darm-Trakt gelangt.<br />
Deshalb ist der Gebrauch von sorbithaltiger Zahnpaste bei HFI und FM kontraindiziert.<br />
<br />
Sorbit kann unangenehme Nebenwirkungen haben und auch die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente verstärken:<br />
Sorbit kann u.a. zu Meteorismus, Flatulenz, Diarrhoe, Colon irritabile ( Reizdarm) und zu Nahrungsmittelintoleranzen beitragen. Dieselben und weitere Nebenwirkungen<br />
( u.a..Hypoglycämie) hat z.B. das Medikament Acarbose (= Glucosidaseinhibitor, Medikament zur Unterstützung der Diät bei Diabetes mellitus!)), so dass sich die Nebenwirkungen bei Acarbosemedikation durch gleichzeitigen Konsum von Sorbit noch erheblich verstärken können (vgl. ebd. S. 154)<br />
<br />
Sorbit ist kotraindiziert bei Sorbitintoleranz und bei genereller Polyolintoleranz.<br />
Zu den Zuckeraustauschstoffen vom Polyoltyp (= Zuckeralkohole) gehören: Sorbit(ol); Mannit(ol); Xylit(ol); Maltit(ol); Lactit(ol) u.a. Alle diese Zuckeralkohole können zu Diarrhoe <br />
( sog. Polyoldiarrhoe) führen, bzw. bestehende Diarrhoen verstärken ( vgl.ebd. S. 214; 431f )<br />
Sorbithaltige Infusionslösungen sind in vielen Fällen kotraindiziert<br />
Sorbit und Fructose sind mittlerweile in einigen Ländern (z.B.USA) wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen (z.B. Hypoglycämie, Leber- und Nierenschäden) für Infusionslösungen nicht mehr zugelassen. ( vgl. ebd. S. 546). Sorbit – und fructosehaltige Infusionslösungen sind strengstens kontraindiziert bei HFI oder bei nicht zweifelsfreiem Ausschluss ( Labortests sowie Ernährungsanamnese auf HFI; insbes.  Frage der Obst- und Süßspeisenverträglichkeit). Im Falle einer unerkannten Fructoseintoleranz stellen sorbit- und fructosehaltige Infusionslösungen ein lebensbedrohliches Risiko dar, deshalb sollte insbesondre bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen grundsätzlich keine Fructose (Laevulose) und kein Sorbit bei Infusionen eingesetzt werden. Es wird mittlerweile von immer mehr Seiten gefordert, auf Fructose und Sorbit in der parenteralen Ernährung aller Altersstufen generell zu verzichten ( vgl. ebd. S. 231, 300, 546)<br />
Ebenso sollte der allzu großzügige Umgang mit dem H2-Atemtest auf Fructose und Sorbit bei Verdacht auf eine Malabsorption überdacht und nach weniger invasiven Alternativen gesucht werden!<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei allen Indikationen einer zuckerarmen Kost:<br />
Lt. Heepe ist bei zuckerarmer Kost nicht nur eine saccharosearme Kost, sondern auch die Einschränkung der anderen Zucker wie bspw. Invertzucker, Glucose/Dextrose, Fructose, Maltose, Isomaltose, Lactose sowie der verschiedenen Zuckeralkohole /Polyole wie z.B. Sorbit indiziert ( vgl. ebd. S. 565)<br />
<br />
 Sorbit erhöht das Allergierisiko und ist kontraindiziert bei bestehenden Allergien:<br />
Sorbit kann bestehende Allergien verstärken oder zur Entwicklung von Allergien beitragen. Auch kommen häufig Überempfindlichkeitsreaktionen auf Sorbit selbst vor: z-B. chronische Mundschleimhautentzündung,- schwellung,- reizung sowie Parodontose.<br />
( kennen die Zahnpastahersteller diese Problematik nicht??????)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Colon irritabile (Reizdarm)<br />
Lt. Heepe sollte bei ausbleibendem Behandlungserfolg und bei anhaltenden Darmkoliken im Rahmen des sog. Reizdarmsyndroms besonders sorgfältig nah den Auslösern gefahndet und diese dann umgehend ausgeschaltet werden. Insbesondere sei an die Möglichkeit zugrundeliegender Lactoseintoleranz, Fructosemalabsorption, Sorbitintoleranz, Zöliakie, Nahrungsmittelunverträglichkeiten u.ä. zu denken ( vgl. ebd. S. 187)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Diabetes mellitus mit Gicht und Hyperuricämie:<br />
Lt. Heepe soll in Fällen von Diabetes mit Gicht und Hyperuricämie bei der ( parenteralen) Ernährung keine Fructose, kein Sorbit und kein Xylit verwendet werden ( vgl. ebd. S. 210, S. 238 )<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Diarrhoe:<br />
Sorbit und andere Zuckeralkohole (Polyole) und Zuckeraustauschstoffe können zu Diarrhoen führen oder diese verstärken; insbesondere bei schon bestehender oder bereits chronischer Diarrhoe sind diese absolut kontraindiziert (vgl. ebd. S. 214)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Gärungsdyspepsie:<br />
Da bei Gärungsdyspepsie eine Kohlenhydrat- und zuckerarme Kost empfohlen wird und u.a. Fructosemalabsorption und Sorbitintoleranz  Ursache für Gärungsdyspepsien sein können, sind auch Fructose und Sorbit in diesem Falle kontraindiziert ( vgl. ebd. S. 233)<br />
<br />
Sorbit ist kontraindiziert bei Hypertriglyceridämie:<br />
Lt. Heepe sollen bei Hypertriglyceridämien auch Zuckeraustauschstoffe wie z.B. Fructose und Zuckeralkohole (Sorbit, Xylit u.a.) gemieden werden (vgl. edb. S. 282)<br />
<br />
                                                                             Zusammenstellung November 2003   M. L.<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fruktosemalabsorption und Sorbitintoleranz]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=29</link>
			<pubDate>Thu, 05 Aug 2004 13:22:44 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=29</guid>
			<description><![CDATA[Fruktosemalabsorption und Sorbitintoleranz<br />
<br />
<br />
<br />
Das wichtigste in Stichpunkten<br />
<br />
Zu beachten: 40 mg Fruktose pro kg/Körpergewicht<br />
und Tag : von dieser Menge wird allgemein als der <br />
„verträglichen“ Menge ausgegangen<br />
<br />
Zahnpasta / Mundwässer: bitte darauf achten,<br />
dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">kein Sorbit(ol), Xylit(ol) oder Mannit(ol)</span>  enthalten<br />
ist! ...z.B. Blend-a-med-classic<br />
<br />
Bitte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keinerlei Medikamente</span> , Nahrungsergänzungs- <br />
oder „Darmaufbaumittel“  mit<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> FOS </span>  ( = Fructooligosacchariden), mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ballaststoffen ( Inulin)  -<br />
sowie</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keine Vollkornprodukte </span>  verzehren; <br />
besser ballaststofffrei/-arm, bis sich eine Besserung des <br />
Beschwerdebildes einstellt.<br />
<br />
Individuelle Allergien / Unverträglichkeiten bitte ebenfalls beachten:<br />
z.B. Pollenkreuzreaktionen; Unverträglichkeiten auf Nahrungsproteine<br />
(= Gluten, Hühner- , Milcheiweiß), Pseudoallergien ( E- Nummern).<br />
Histaminose, sowie andere Kohlenhydratmalabsorption- <br />
z.B. Laktoseintoleranz.<br />
<br />
Auch bei FM und SI gilt- wie für alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten:<br />
Keine Fertig- oder Halbfertigprodukte, keine „Küchenhilfen“ <br />
verwenden.<br />
<br />
<br />
<br />
Bis vor gar nicht langer Zeit war den Ärzten nur die &gt;hereditäre Fruktoseintoleranz&lt; ( HFI ) ein Begriff –und auch heute noch findet man in diversen Lehrbüchern nur eine Abhandlung über eben diese angeborene Stoffwechselstörung. Demzufolge stoßen Betroffene auch heute noch auf Unverständnis, wenn sie manche Ärzte daraufhin ansprechen – das heißt, dass die erworbene Fruktosemalabsorption noch keinen sehr hohen Bekanntheitsgrad erfährt.<br />
<br />
Zur angeborenen FI:<br />
Hierbei handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselstörung <br />
-	der erbliche Fruktose-1,6-bisphosphatase Mangel<br />
-	ein Defekt der Aldolase B  = hereditäre FI<br />
-	Defekt der Fruktokinase = essentielle Fruktosurie    <br />
Diese angeborenen Stoffwechselstörungen machen sich meist am Übergang von Stillzeit zur Beikost mit Obstzubereitungen bemerkbar...und können zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern führen!<br />
Besteht der V.a. auf eine angeborene FI, so sollte eine Gen- Diagnostik durchgeführt werden -vor allem VOR einem Provokationstest! <br />
:<br />
Nähere Informationen hierzu bitte bei der<br />
 Selbsthilfegruppe hereditäre Fruktoseintoleranz<br />
Kirchstraße 2, OT Schauerheim in<br />
D 91 413 Neustadt / Aisch erfragen<br />
<br />
Die erworbene <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fruktosemalabsorption</span> <br />
Über die Ursachen der immer häufiger auftretenden FM – meist in Verbindung mit Sorbitintoleranz und/oder anderen Kohlenhydratmalabsorptionen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten ließe sich lange diskutieren- ohne jedoch im Moment eine alleinige Ursache dafür zu finden.<br />
Bekannt ist seit langem eine " Diät-Mittel- oder Kaugummi-Diarrhoe": hier weiß man, dass höhere Mengen an z.B. Sorbit -Sorbitol, Mannit- Mannitol eine "beschleunigte Darmmotilität hervorrufen und zu Durchfällen führen. <br />
Des weiteren behindert Sorbit den "passiven" Transport über das Transport"vehikel" GLUT V - und damit die Resorption der Fruktose aus dem Dünndarm. Kohlenhydrate, die im Dünndarm nicht- oder nur unzureichend resorbiert werden, verursachen im Dickdarm eine bakterielle Gärung : Es entstehen kurzkettige Fettsäuren ( u.a. Buttersäure ) Kohlenwasserstoff, Methan..., des weiteren kommt es zu einer Veränderung des Dickdarmmilieus und damit zu einer "Verschiebung" der ursprünglichen Darmflora.<br />
Symptome einer FM: ähnlich denen der Laktoseintoleranz: Blähungen, Krämpfe/Schmerzen; Durchfälle...aber auch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Depressionen, Panikattacken, Konzentrations-/ Leistungsschwäche; bei Kindern Gedeihstörungen; Verhaltensauffälligkeiten: z. B. ADSH –(Hyperaktivität) Lernstörungen </span>  , um nur einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten zu nennen .<br />
 <br />
Ist die Diagnose FM ( womöglich plus Sorbit-Intoleranz) gestellt, sollte man seine Ernährung umstellen!<br />
Zum einen, um seiner Beschwerden Herr zu werden- zum anderen, um mögliche Folgen abzuwenden. Es kann durch die ständige "Gasbelastung", d.h., durch die Blähungen im Dickdarm zu einer Störung der Verschlussklappe zwischen Dünn- und Dickdarm kommen, so dass Dickdarmbakterien in den Dünndarm wandern können ( overgrowth-syndrom / SIBOS ) .<br />
Des weiteren können sich durch die Salze der entstehenden Buttersäure kleine Entzündungsherde in der Dickdarmschleimhaut bilden, ein "Keimteppich" legt sich auf die Schleimhaut – die Beschwerden:   zusätzliche Unverträglichkeiten, Befall mit Fäulnisbakterien und Pilzen , erhebliches Krankheitsgefühl werden immer stärker.<br />
<br />
Zur "Praxis":<br />
Auch hier gilt : Karenz / Elimination des /der Auslöser als ersten und wichtigsten Schritt zu einer Besserung der Beschwerden.<br />
Fruchtzucker ist leider- so wie es der Name vermuten lassen möchte- nicht nur in Früchten, sondern auch in Gemüse: nur ein paar Beispiele:<br />
- Kartoffel z.B. 170 mg/100g; <br />
- Karotte 1290 mg;<br />
- Blumenkohl 980 mg...<br />
dazu im Vergleich Obst:<br />
- Aprikose 870 mg; <br />
- Pflaume 2010 mg...<br />
- Honig : zwischen 40 und 60 GRAMM/100 g!!!!<br />
<br />
"Pflichtlektüre" sei hier für jeden "Neuankömmling": <br />
Der kleine &gt;&gt;Souci-Fachmann-Kraut&gt;&gt; Lebensmitteltabelle für die Praxis; WVG ; ISBN 3- 8047- 1142-1<br />
<br />
Des weiteren sollten gemieden werden: alle Fertig-Halbfertigprodukte, da Zucker –Fruktose, Laktose, Maltodextrose, Inulin, Honig und/oder- Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit (und seine Derivate), Mannit großzügig mit verarbeitet werden.<br />
<br />
Man geht im Moment von einer "tolerierbaren" Tages-Höchstmenge von 40 mg Fruktose pro Kilo Körpergewicht aus –für mindestens ½ Jahr ! das ist bestimmt nicht viel und kann für manchen Patienten sogar noch zuviel sein :..deswegen sollte man sich auch Obst - oder Gemüsesorten mit einem möglichst geringen Fruktosegehalt suchen. <br />
Dabei sollte man auch auf Fruchtsäfte, Bonbons, Schoko-Müsliriegel ( so sie nicht schon aus  Gründen einer LI oder Milchallergie "tabu" sind), Kaugummis, Limonaden u.s.w. verzichten.<br />
<br />
"Erlaubte" Nahrungsmittel wären: ( beim Folgendem bitte individuelle Allergien/Unverträglichkeiten beachten!)<br />
Kaffee ( OHNE Süßstoff!), Tee ( hierbei mögliche Kreuzreaktionen beachten), Wasser<br />
Weizenmehl Type 405 – gekauftes  Gebäck nur, wenn eine genaue Deklaration aller Inhaltsstoffe möglich ist!<br />
Reis, Nudeln<br />
Fleisch, Fisch,<br />
Kartoffeln ( am Vortage schälen und über Nacht wässern)<br />
Wurstwaren ohne jegliche "Zuckerstoffe", Glutamat, Gewürzmischungen<br />
Dextrose ( bitte die "pure", nicht die mit "Vitaminen" angereicherte)<br />
Oder aber "Haushaltszucker" – hier möge bitte jeder seinen "verträglichen" Zucker finden-<br />
Manche Autoren beschreiben, dass Fruktose besser verstoffwechselt/ synthetisiert werden könne, wenn zu gleichen Teilen Glucose im Nahrungsmittel enthalten sei.( Saccharose = Haushaltszucker ist ein Disaccharid und besteht zu gleichen Teilen aus Glukose und Fruktose) – aber auch hier kann es Betroffene geben, für die dieser Rat nicht zutrifft.<br />
<br />
Im Zuge der fruktosearmen "Diät" sollte man auch  weitestgehend auch auf Sorbit und seinen „Abkömmling“ Sorbitol verzichten. In Zahnpasta oder "Mundwässern" findet sich z.B. Sorbit...Blend-a-med-classic z.B. wäre ohne Sorbit ( Sorbit in Zahnpasta  kann u.a.. Verursacher von "Zungenbrennen", Übelkeit nach dem Zähneputzen, Zahnfleischbluten sein).<br />
Ebenfalls zu meiden sind Vollkornprodukte und mit Ballaststoffen angereicherte Nahrungsmittel oder sogenannte „gesunde“ Darmsanierungspräparate,  denen Prebiotika<br />
( Ballaststoffe) beigefügt wurden.<br />
<br />
E 420     Sorbit / Sorbitsirup<br />
<br />
Künstlicher/s Zuckeraustauschstoff, Süssungsmittel, Feuchthaltemittel und<br />
Trägerstoff. Hergestellt durch chemische Umsetzung von Traubenzucker.<br />
Für Diabetiker geeignet. Greift nicht die Zähne an.<br />
Nicht für Getränke zugelassen.<br />
Die Zulassung gilt für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge, obwohl über 20g/ Tag zu Durchfall und Blähungen führen können.<br />
Diese Menge kann z.B. in 30g Diätkonfitüre enthalten sein.<br />
Im Tierversuch kommt es bei der Zufuhr in hoher Dosis zur Harnsteinbildung und zur Entstehung von Nierentumoren.<br />
<br />
Vom häufigen Verzehr – mehr als 20g pro Portion und 50 g am Tag- ist abzuraten!<br />
<br />
<br />
Sorbitgehalt pro 100g / essbarem Anteil<br />
<br />
Apfel ( frisch)         510mg             (getrocknet)      2540mg<br />
Birne                    2170mg<br />
Aprikose               820mg               (getrocknet)     4600mg<br />
Pfirsich                  890mg               (getrocknet)     5410mg<br />
Pflaume               1410mg               (getrocknet)    6570mg<br />
Erdbeeren               30mg<br />
Heidelbeeren            4mg<br />
Himbeeren                9mg<br />
Weintrauben         200mg                Rosinen         0                                                   Dattel                         0                      (getrocknet)   1400mg<br />
<br />
Auch die daraus hergestellten Säfte enthalten Sorbit!<br />
<br />
Früchte ohne Sorbit<br />
<br />
Quitte<br />
Süß- und Sauerkirsche<br />
Mirabelle<br />
Reneclaude<br />
Hagebutte<br />
Holunder-, Sanddorn -,Brom-, rote und schwarze Johannisbeere<br />
Preisel- und Stachelbeere<br />
Ananas<br />
Orange<br />
Avocado<br />
Banane<br />
Feige frisch und getrocknet<br />
Grapefruit<br />
Kiwi<br />
Mandarine<br />
Mango<br />
Olive<br />
Zitrone<br />
Wasser- und Honigmelone<br />
<br />
Getränke<br />
Weißwein        3mg<br />
Weizenbier       2mg<br />
Vollbier             2mg<br />
<br />
<br />
Diese Liste soll nur eine kleine Hilfe für den Anfang sein : die hier angeführten Obstsorten können sich auch aus anderen Gründen ( z.B. Pollenkreuzreaktionen oder Kreuzreaktionen bei bestehender Latexallergie-&gt; Banane, Kartoffel, Kiwi um nur ein paar zu nennen) als unverträglich erweisen.                       U. M.-P.<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Fruktosemalabsorption und Sorbitintoleranz<br />
<br />
<br />
<br />
Das wichtigste in Stichpunkten<br />
<br />
Zu beachten: 40 mg Fruktose pro kg/Körpergewicht<br />
und Tag : von dieser Menge wird allgemein als der <br />
„verträglichen“ Menge ausgegangen<br />
<br />
Zahnpasta / Mundwässer: bitte darauf achten,<br />
dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">kein Sorbit(ol), Xylit(ol) oder Mannit(ol)</span>  enthalten<br />
ist! ...z.B. Blend-a-med-classic<br />
<br />
Bitte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keinerlei Medikamente</span> , Nahrungsergänzungs- <br />
oder „Darmaufbaumittel“  mit<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> FOS </span>  ( = Fructooligosacchariden), mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ballaststoffen ( Inulin)  -<br />
sowie</span> <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keine Vollkornprodukte </span>  verzehren; <br />
besser ballaststofffrei/-arm, bis sich eine Besserung des <br />
Beschwerdebildes einstellt.<br />
<br />
Individuelle Allergien / Unverträglichkeiten bitte ebenfalls beachten:<br />
z.B. Pollenkreuzreaktionen; Unverträglichkeiten auf Nahrungsproteine<br />
(= Gluten, Hühner- , Milcheiweiß), Pseudoallergien ( E- Nummern).<br />
Histaminose, sowie andere Kohlenhydratmalabsorption- <br />
z.B. Laktoseintoleranz.<br />
<br />
Auch bei FM und SI gilt- wie für alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten:<br />
Keine Fertig- oder Halbfertigprodukte, keine „Küchenhilfen“ <br />
verwenden.<br />
<br />
<br />
<br />
Bis vor gar nicht langer Zeit war den Ärzten nur die &gt;hereditäre Fruktoseintoleranz&lt; ( HFI ) ein Begriff –und auch heute noch findet man in diversen Lehrbüchern nur eine Abhandlung über eben diese angeborene Stoffwechselstörung. Demzufolge stoßen Betroffene auch heute noch auf Unverständnis, wenn sie manche Ärzte daraufhin ansprechen – das heißt, dass die erworbene Fruktosemalabsorption noch keinen sehr hohen Bekanntheitsgrad erfährt.<br />
<br />
Zur angeborenen FI:<br />
Hierbei handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselstörung <br />
-	der erbliche Fruktose-1,6-bisphosphatase Mangel<br />
-	ein Defekt der Aldolase B  = hereditäre FI<br />
-	Defekt der Fruktokinase = essentielle Fruktosurie    <br />
Diese angeborenen Stoffwechselstörungen machen sich meist am Übergang von Stillzeit zur Beikost mit Obstzubereitungen bemerkbar...und können zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern führen!<br />
Besteht der V.a. auf eine angeborene FI, so sollte eine Gen- Diagnostik durchgeführt werden -vor allem VOR einem Provokationstest! <br />
:<br />
Nähere Informationen hierzu bitte bei der<br />
 Selbsthilfegruppe hereditäre Fruktoseintoleranz<br />
Kirchstraße 2, OT Schauerheim in<br />
D 91 413 Neustadt / Aisch erfragen<br />
<br />
Die erworbene <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fruktosemalabsorption</span> <br />
Über die Ursachen der immer häufiger auftretenden FM – meist in Verbindung mit Sorbitintoleranz und/oder anderen Kohlenhydratmalabsorptionen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten ließe sich lange diskutieren- ohne jedoch im Moment eine alleinige Ursache dafür zu finden.<br />
Bekannt ist seit langem eine " Diät-Mittel- oder Kaugummi-Diarrhoe": hier weiß man, dass höhere Mengen an z.B. Sorbit -Sorbitol, Mannit- Mannitol eine "beschleunigte Darmmotilität hervorrufen und zu Durchfällen führen. <br />
Des weiteren behindert Sorbit den "passiven" Transport über das Transport"vehikel" GLUT V - und damit die Resorption der Fruktose aus dem Dünndarm. Kohlenhydrate, die im Dünndarm nicht- oder nur unzureichend resorbiert werden, verursachen im Dickdarm eine bakterielle Gärung : Es entstehen kurzkettige Fettsäuren ( u.a. Buttersäure ) Kohlenwasserstoff, Methan..., des weiteren kommt es zu einer Veränderung des Dickdarmmilieus und damit zu einer "Verschiebung" der ursprünglichen Darmflora.<br />
Symptome einer FM: ähnlich denen der Laktoseintoleranz: Blähungen, Krämpfe/Schmerzen; Durchfälle...aber auch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Depressionen, Panikattacken, Konzentrations-/ Leistungsschwäche; bei Kindern Gedeihstörungen; Verhaltensauffälligkeiten: z. B. ADSH –(Hyperaktivität) Lernstörungen </span>  , um nur einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten zu nennen .<br />
 <br />
Ist die Diagnose FM ( womöglich plus Sorbit-Intoleranz) gestellt, sollte man seine Ernährung umstellen!<br />
Zum einen, um seiner Beschwerden Herr zu werden- zum anderen, um mögliche Folgen abzuwenden. Es kann durch die ständige "Gasbelastung", d.h., durch die Blähungen im Dickdarm zu einer Störung der Verschlussklappe zwischen Dünn- und Dickdarm kommen, so dass Dickdarmbakterien in den Dünndarm wandern können ( overgrowth-syndrom / SIBOS ) .<br />
Des weiteren können sich durch die Salze der entstehenden Buttersäure kleine Entzündungsherde in der Dickdarmschleimhaut bilden, ein "Keimteppich" legt sich auf die Schleimhaut – die Beschwerden:   zusätzliche Unverträglichkeiten, Befall mit Fäulnisbakterien und Pilzen , erhebliches Krankheitsgefühl werden immer stärker.<br />
<br />
Zur "Praxis":<br />
Auch hier gilt : Karenz / Elimination des /der Auslöser als ersten und wichtigsten Schritt zu einer Besserung der Beschwerden.<br />
Fruchtzucker ist leider- so wie es der Name vermuten lassen möchte- nicht nur in Früchten, sondern auch in Gemüse: nur ein paar Beispiele:<br />
- Kartoffel z.B. 170 mg/100g; <br />
- Karotte 1290 mg;<br />
- Blumenkohl 980 mg...<br />
dazu im Vergleich Obst:<br />
- Aprikose 870 mg; <br />
- Pflaume 2010 mg...<br />
- Honig : zwischen 40 und 60 GRAMM/100 g!!!!<br />
<br />
"Pflichtlektüre" sei hier für jeden "Neuankömmling": <br />
Der kleine &gt;&gt;Souci-Fachmann-Kraut&gt;&gt; Lebensmitteltabelle für die Praxis; WVG ; ISBN 3- 8047- 1142-1<br />
<br />
Des weiteren sollten gemieden werden: alle Fertig-Halbfertigprodukte, da Zucker –Fruktose, Laktose, Maltodextrose, Inulin, Honig und/oder- Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit (und seine Derivate), Mannit großzügig mit verarbeitet werden.<br />
<br />
Man geht im Moment von einer "tolerierbaren" Tages-Höchstmenge von 40 mg Fruktose pro Kilo Körpergewicht aus –für mindestens ½ Jahr ! das ist bestimmt nicht viel und kann für manchen Patienten sogar noch zuviel sein :..deswegen sollte man sich auch Obst - oder Gemüsesorten mit einem möglichst geringen Fruktosegehalt suchen. <br />
Dabei sollte man auch auf Fruchtsäfte, Bonbons, Schoko-Müsliriegel ( so sie nicht schon aus  Gründen einer LI oder Milchallergie "tabu" sind), Kaugummis, Limonaden u.s.w. verzichten.<br />
<br />
"Erlaubte" Nahrungsmittel wären: ( beim Folgendem bitte individuelle Allergien/Unverträglichkeiten beachten!)<br />
Kaffee ( OHNE Süßstoff!), Tee ( hierbei mögliche Kreuzreaktionen beachten), Wasser<br />
Weizenmehl Type 405 – gekauftes  Gebäck nur, wenn eine genaue Deklaration aller Inhaltsstoffe möglich ist!<br />
Reis, Nudeln<br />
Fleisch, Fisch,<br />
Kartoffeln ( am Vortage schälen und über Nacht wässern)<br />
Wurstwaren ohne jegliche "Zuckerstoffe", Glutamat, Gewürzmischungen<br />
Dextrose ( bitte die "pure", nicht die mit "Vitaminen" angereicherte)<br />
Oder aber "Haushaltszucker" – hier möge bitte jeder seinen "verträglichen" Zucker finden-<br />
Manche Autoren beschreiben, dass Fruktose besser verstoffwechselt/ synthetisiert werden könne, wenn zu gleichen Teilen Glucose im Nahrungsmittel enthalten sei.( Saccharose = Haushaltszucker ist ein Disaccharid und besteht zu gleichen Teilen aus Glukose und Fruktose) – aber auch hier kann es Betroffene geben, für die dieser Rat nicht zutrifft.<br />
<br />
Im Zuge der fruktosearmen "Diät" sollte man auch  weitestgehend auch auf Sorbit und seinen „Abkömmling“ Sorbitol verzichten. In Zahnpasta oder "Mundwässern" findet sich z.B. Sorbit...Blend-a-med-classic z.B. wäre ohne Sorbit ( Sorbit in Zahnpasta  kann u.a.. Verursacher von "Zungenbrennen", Übelkeit nach dem Zähneputzen, Zahnfleischbluten sein).<br />
Ebenfalls zu meiden sind Vollkornprodukte und mit Ballaststoffen angereicherte Nahrungsmittel oder sogenannte „gesunde“ Darmsanierungspräparate,  denen Prebiotika<br />
( Ballaststoffe) beigefügt wurden.<br />
<br />
E 420     Sorbit / Sorbitsirup<br />
<br />
Künstlicher/s Zuckeraustauschstoff, Süssungsmittel, Feuchthaltemittel und<br />
Trägerstoff. Hergestellt durch chemische Umsetzung von Traubenzucker.<br />
Für Diabetiker geeignet. Greift nicht die Zähne an.<br />
Nicht für Getränke zugelassen.<br />
Die Zulassung gilt für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge, obwohl über 20g/ Tag zu Durchfall und Blähungen führen können.<br />
Diese Menge kann z.B. in 30g Diätkonfitüre enthalten sein.<br />
Im Tierversuch kommt es bei der Zufuhr in hoher Dosis zur Harnsteinbildung und zur Entstehung von Nierentumoren.<br />
<br />
Vom häufigen Verzehr – mehr als 20g pro Portion und 50 g am Tag- ist abzuraten!<br />
<br />
<br />
Sorbitgehalt pro 100g / essbarem Anteil<br />
<br />
Apfel ( frisch)         510mg             (getrocknet)      2540mg<br />
Birne                    2170mg<br />
Aprikose               820mg               (getrocknet)     4600mg<br />
Pfirsich                  890mg               (getrocknet)     5410mg<br />
Pflaume               1410mg               (getrocknet)    6570mg<br />
Erdbeeren               30mg<br />
Heidelbeeren            4mg<br />
Himbeeren                9mg<br />
Weintrauben         200mg                Rosinen         0                                                   Dattel                         0                      (getrocknet)   1400mg<br />
<br />
Auch die daraus hergestellten Säfte enthalten Sorbit!<br />
<br />
Früchte ohne Sorbit<br />
<br />
Quitte<br />
Süß- und Sauerkirsche<br />
Mirabelle<br />
Reneclaude<br />
Hagebutte<br />
Holunder-, Sanddorn -,Brom-, rote und schwarze Johannisbeere<br />
Preisel- und Stachelbeere<br />
Ananas<br />
Orange<br />
Avocado<br />
Banane<br />
Feige frisch und getrocknet<br />
Grapefruit<br />
Kiwi<br />
Mandarine<br />
Mango<br />
Olive<br />
Zitrone<br />
Wasser- und Honigmelone<br />
<br />
Getränke<br />
Weißwein        3mg<br />
Weizenbier       2mg<br />
Vollbier             2mg<br />
<br />
<br />
Diese Liste soll nur eine kleine Hilfe für den Anfang sein : die hier angeführten Obstsorten können sich auch aus anderen Gründen ( z.B. Pollenkreuzreaktionen oder Kreuzreaktionen bei bestehender Latexallergie-&gt; Banane, Kartoffel, Kiwi um nur ein paar zu nennen) als unverträglich erweisen.                       U. M.-P.<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
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