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		<title><![CDATA[lebensmittelallergie.info - Lebensmittelallergie.Info.Allgemein (read only)]]></title>
		<link>http://www.lebensmittelallergie.info/</link>
		<description><![CDATA[lebensmittelallergie.info - http://www.lebensmittelallergie.info]]></description>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 01:35:53 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA["Listen und Tabellen" ]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3785</link>
			<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 15:46:05 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3785</guid>
			<description><![CDATA[Listen und Tabellen für Nahrungsmittel“allergiker“....<br />
<br />
Liebe Leut` im Forum!<br />
Ich werde immer wieder daraufhin angesprochen, dass die verschiedenen<br />
„Listen und Tabellen“ , die im Buchhandel oder im Internet? verfügbar sind, in ihren Angaben variieren;? und zwar? ( hauptsächlich) bei Fruktose- , Sorbit-? und Glutengehalt der jeweiligen <br />
( pflanzlichen) Nahrungsmittel.<br />
Dazu möchte ich nun Folgendes sagen:<br />
<br />
Pflanzliche Nahrungsmittel sind &gt;&gt; keine technische Einheiten, die jeweils per Computer genau rekonstruiert / eingestellt? werden können........<br />
Sie sind angewiesen auf eine bestimmte Bodenbeschaffenheit, auf „Kleinklima“ und auf „große Wettereinflüsse“.....<br />
Die Angaben der jeweiligen Anbieter können sich also nur auf untersuchtes Material beziehen, bei denen? die? Labors entweder Proben aus der Umgebung geholt haben oder? aus dem Supermarkt...( allerdings ohne Angabe der Herkunftsländer des jeweilig Untersuchtem)<br />
Also Auch hier können die Angaben erheblich variieren........<br />
<br />
Das soll im Klartext heißen: Alle Angaben sind nur &gt;&gt; cirka-Angaben&lt;&lt;....ob ein Produkt von Haus aus &gt;&gt;extrem Fruktose-/ Sorbit -oder sonst &gt;was –haltig&lt; ist &lt;&lt; - alles andre regelt die Natur auf jedes Jahr neu – und zwar regional , überregional oder weltweit!<br />
( Und kein Labor der Welt wird es jährlich schaffen können, regionale/ überregionale und weltweite Tests durchführen zu können...)<br />
<br />
Nur ein kleines Beispiel: Gluten.......als es vor ein paar Jahren einen extrem heißen und trockenen Sommer gegeben hat ( jaaa- so was hat`s? mal gegeben!) ;D , da war „unser“ Getreide extrem glutenhaltig....in diesem Jahr ( 2010) schaut`s? damit eher gar nicht gut aus: Missernten, viel Getreide taugt nur als Futtermittel .....nun weiß ich aber nicht, aus welcher Region der Welt „mein Bäcker“ sein Getreide bezieht, was er sonst noch mit in den Teig geben muss ( will....) Gluten z.B. , um ein „verkaufbares Produkt“ herstellen zu können.....da nützen mir „Tabellen“ herzlich wenig!.....( zudem ja auch noch andre Bestandteile allergen sein können...)<br />
<br />
Das soll im „Klartext“ für Allergiker heißen:? Guckt Euch diese „ Listen“ an....LOCKER-LÄSSIG- ansonsten bitte entscheidet vom „ Bauchgefühl“ her ( was für „moderne Menschen mit ihrem Hang zu „Listen“ eher weniger „brauchbar“ ist : a b e r :?  was vertragt Ihr ?m )<br />
Welche Pollen-Kreuzraktionen machen Euch womöglich einen&gt; Strich dir die Rechnung?? =?? ( völlig unabhängig von irgendwelchen „ Listen“ )<br />
Welche KH – Malabsorptionen habt`s? ihr???? ( FM / SI? / LI ??? )<br />
<br />
Was mir besondre Kümmernisse breitet, das? sind die „ Listen zu histaminfreier Ernährung“ :, die es in diversen Foren leider? nur? zu Hauff gibt.:<br />
Zur Information:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=3131.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=3131.0</a><br />
<br />
........<br />
Quintessenz: jedwede „Listen“? können grundsätzlich? nur „Ungefähres“? aussagen, zu viele „aktuelle Messwerte von diversen Anbaugebieten“? können einem &gt;&gt; einen Strich durch die Rechnung machen , oder? individuelle Allergien&gt;&gt;? ad absurdum führen.......ich _muss_ wissen, auf was ich allergisch bin......<br />
„ Listen per se“ können einem? absolut? nicht die Auseinanderssetzung? mit meinen? ( eigenen -individuellen ) Allergien/ Allergen? abnehmen.......<br />
<br />
Dies` bitte möge einem jeden NMA`ler/ NMUUI`ler gewärtig sein........<br />
 <br />
LG<br />
Uli<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
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<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Listen und Tabellen für Nahrungsmittel“allergiker“....<br />
<br />
Liebe Leut` im Forum!<br />
Ich werde immer wieder daraufhin angesprochen, dass die verschiedenen<br />
„Listen und Tabellen“ , die im Buchhandel oder im Internet? verfügbar sind, in ihren Angaben variieren;? und zwar? ( hauptsächlich) bei Fruktose- , Sorbit-? und Glutengehalt der jeweiligen <br />
( pflanzlichen) Nahrungsmittel.<br />
Dazu möchte ich nun Folgendes sagen:<br />
<br />
Pflanzliche Nahrungsmittel sind &gt;&gt; keine technische Einheiten, die jeweils per Computer genau rekonstruiert / eingestellt? werden können........<br />
Sie sind angewiesen auf eine bestimmte Bodenbeschaffenheit, auf „Kleinklima“ und auf „große Wettereinflüsse“.....<br />
Die Angaben der jeweiligen Anbieter können sich also nur auf untersuchtes Material beziehen, bei denen? die? Labors entweder Proben aus der Umgebung geholt haben oder? aus dem Supermarkt...( allerdings ohne Angabe der Herkunftsländer des jeweilig Untersuchtem)<br />
Also Auch hier können die Angaben erheblich variieren........<br />
<br />
Das soll im Klartext heißen: Alle Angaben sind nur &gt;&gt; cirka-Angaben&lt;&lt;....ob ein Produkt von Haus aus &gt;&gt;extrem Fruktose-/ Sorbit -oder sonst &gt;was –haltig&lt; ist &lt;&lt; - alles andre regelt die Natur auf jedes Jahr neu – und zwar regional , überregional oder weltweit!<br />
( Und kein Labor der Welt wird es jährlich schaffen können, regionale/ überregionale und weltweite Tests durchführen zu können...)<br />
<br />
Nur ein kleines Beispiel: Gluten.......als es vor ein paar Jahren einen extrem heißen und trockenen Sommer gegeben hat ( jaaa- so was hat`s? mal gegeben!) ;D , da war „unser“ Getreide extrem glutenhaltig....in diesem Jahr ( 2010) schaut`s? damit eher gar nicht gut aus: Missernten, viel Getreide taugt nur als Futtermittel .....nun weiß ich aber nicht, aus welcher Region der Welt „mein Bäcker“ sein Getreide bezieht, was er sonst noch mit in den Teig geben muss ( will....) Gluten z.B. , um ein „verkaufbares Produkt“ herstellen zu können.....da nützen mir „Tabellen“ herzlich wenig!.....( zudem ja auch noch andre Bestandteile allergen sein können...)<br />
<br />
Das soll im „Klartext“ für Allergiker heißen:? Guckt Euch diese „ Listen“ an....LOCKER-LÄSSIG- ansonsten bitte entscheidet vom „ Bauchgefühl“ her ( was für „moderne Menschen mit ihrem Hang zu „Listen“ eher weniger „brauchbar“ ist : a b e r :?  was vertragt Ihr ?m )<br />
Welche Pollen-Kreuzraktionen machen Euch womöglich einen&gt; Strich dir die Rechnung?? =?? ( völlig unabhängig von irgendwelchen „ Listen“ )<br />
Welche KH – Malabsorptionen habt`s? ihr???? ( FM / SI? / LI ??? )<br />
<br />
Was mir besondre Kümmernisse breitet, das? sind die „ Listen zu histaminfreier Ernährung“ :, die es in diversen Foren leider? nur? zu Hauff gibt.:<br />
Zur Information:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=3131.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=3131.0</a><br />
<br />
........<br />
Quintessenz: jedwede „Listen“? können grundsätzlich? nur „Ungefähres“? aussagen, zu viele „aktuelle Messwerte von diversen Anbaugebieten“? können einem &gt;&gt; einen Strich durch die Rechnung machen , oder? individuelle Allergien&gt;&gt;? ad absurdum führen.......ich _muss_ wissen, auf was ich allergisch bin......<br />
„ Listen per se“ können einem? absolut? nicht die Auseinanderssetzung? mit meinen? ( eigenen -individuellen ) Allergien/ Allergen? abnehmen.......<br />
<br />
Dies` bitte möge einem jeden NMA`ler/ NMUUI`ler gewärtig sein........<br />
 <br />
LG<br />
Uli<br />
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]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[NMA`s   <-> NMU`s ]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3246</link>
			<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 12:51:05 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3246</guid>
			<description><![CDATA[Eine – wie ich finde – sehr gute Abhandlung über Nahrungsmittelallergien und – unverträglichkeiten ; <br />
II. Potsdamer Gastroenterologisches Seminar , 1. – 3. September 2006<br />
<br />
Prof. Dr. S. C. Bischoff<br />
Uni Hohenheim<br />
<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.drfalkpharma.de/uploads/tx_tocfpshoperw/Falk_Seminar_Potsdam_Abstractband_Internet.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.drfalkpharma.de/uploads/tx_to...ternet.pdf</a><br />
<br />
Seite 87 bis 95<br />
<br />
<br />
Mir liegt eine aktuellere Fassung vor ( leider nicht über www einsehbar), in der diese Aussagen <br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Neue Erkenntnisse zur Wechselwirkung zwischen angeborenem Immunsystem und intestinaler Mikroflora haben innovative therapeutische Konzepte generiert wie beispielsweise den Einsatz von Probiotika zur Prävention von NMA.</blockquote>
<br />
…und<br />
<br />
( letzter Satz) <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Beispielsweise wird die Prävalenz der nahrungsinduzierten atopische Dermatitis<br />
durch die Behandlung mit Lactobacillus GG während und unmittelbar nach der<br />
Schwangerschaft um ca. 50% reduziert, wie Erhebungen 2 bzw. 4 Jahre nach Geburt<br />
der Kindern belegten.</blockquote>
<br />
… ergänzt werden durch die Bemerkung :<br />
Allerdings sprechen einige neuere Studien aus Deutschland und dem europäischen Ausland gegen diese Befunde, sodass die Diskrepanzen aus den vorliegenden Studien durch weitere Untersuchungen genauer abgeklärt werden müssen.<br />
<br />
<br />
Interessant sind auch die Symptome. Die der Autor NMA`s / NMU`s zuordnet:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Klinische Symptomatik von Nahrungsmittelallergien<br />
Allergische Symptome variieren von geringfügigen Beeinträchtigungen bis hin zu<br />
lebensbedrohlichen Schockreaktionen. Von den Patienten mit echter NMA leiden<br />
etwa 30% an gastrointestinalen (GI) Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe,<br />
Blähungen und Diarrhöen; andere klagen über Hautsymptome (Urtikaria, QuinckeÖdem, atopische Dermatitis), respiratorische Symptome (Rhinitis, Asthma<br />
bronchiale), Schocksymptomatik oder weniger gut definierte systemische<br />
Beschwerden (Migräne, Fatique-Syndrom, Ödeme, Hypotension, Arthritis, etc.).<br />
Während dermatologische, respiratorische und systemische Manifestationen<br />
allergischer Erkrankungen hinreichend bekannt und etabliert sind, gilt dies nicht für<br />
GI-Manifestationen, die häufig durch Nahrungsantigene ausgelöst werden, und<br />
schwierig zu diagnostizieren und behandeln sind. Dies ist zurückzuführen auf<br />
unterschiedliche zugrunde liegende Mechanismen, die bislang nur ansatzweise<br />
geklärt sind, und auf limitierte diagnostische Methoden, um Betroffene auf objektiver<br />
Basis zu identifizieren. Diese Defizite sind z. T. dadurch begründet, dass der GI-Trakt<br />
weniger leicht zugänglich ist als z. B. die Haut, ob neue Methoden zur Diagnostik und<br />
Therapie von NMA zu entwickeln. NMA ist typischerweise ein Erkrankung der Haut, der Atemwege, des GI-Trakts, oder einer Kombination hieraus. Gelegentlich kommen Symptome hinzu wie Migräne, Arthritis, generalisierte Ödeme, Hypotension und chronische Müdigkeit, die allerdings eher typisch sind für nicht immunologisch vermittelte Intoleranzen wie Histaminintoleranz (24).</blockquote>
<br />
Und hier noch eine sehr wichtige Aussage:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Eine mögliche Ursache für die häufig berichtete Diskrepanz zwischen Ergebnissen aus Anamnese, Hauttests und Messung von spezifischem IgE begründet sich darin, dass NMA im GI-Trakt durch lokal produziertes IgE vermittelt wird, was sich nicht in veränderte IgE-Serumspiegel niederschlagen muss.</blockquote>
<br />
...das soll im Klartext heißen: wenn ich keine nachweisbaren Allergien mittels eines RAST- Tests habe, heißt das nicht, dass ich keine NMA`s habe......sie können z.T. nur nicht nachgewiesen werden!<br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine – wie ich finde – sehr gute Abhandlung über Nahrungsmittelallergien und – unverträglichkeiten ; <br />
II. Potsdamer Gastroenterologisches Seminar , 1. – 3. September 2006<br />
<br />
Prof. Dr. S. C. Bischoff<br />
Uni Hohenheim<br />
<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.drfalkpharma.de/uploads/tx_tocfpshoperw/Falk_Seminar_Potsdam_Abstractband_Internet.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.drfalkpharma.de/uploads/tx_to...ternet.pdf</a><br />
<br />
Seite 87 bis 95<br />
<br />
<br />
Mir liegt eine aktuellere Fassung vor ( leider nicht über www einsehbar), in der diese Aussagen <br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Neue Erkenntnisse zur Wechselwirkung zwischen angeborenem Immunsystem und intestinaler Mikroflora haben innovative therapeutische Konzepte generiert wie beispielsweise den Einsatz von Probiotika zur Prävention von NMA.</blockquote>
<br />
…und<br />
<br />
( letzter Satz) <br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Beispielsweise wird die Prävalenz der nahrungsinduzierten atopische Dermatitis<br />
durch die Behandlung mit Lactobacillus GG während und unmittelbar nach der<br />
Schwangerschaft um ca. 50% reduziert, wie Erhebungen 2 bzw. 4 Jahre nach Geburt<br />
der Kindern belegten.</blockquote>
<br />
… ergänzt werden durch die Bemerkung :<br />
Allerdings sprechen einige neuere Studien aus Deutschland und dem europäischen Ausland gegen diese Befunde, sodass die Diskrepanzen aus den vorliegenden Studien durch weitere Untersuchungen genauer abgeklärt werden müssen.<br />
<br />
<br />
Interessant sind auch die Symptome. Die der Autor NMA`s / NMU`s zuordnet:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Klinische Symptomatik von Nahrungsmittelallergien<br />
Allergische Symptome variieren von geringfügigen Beeinträchtigungen bis hin zu<br />
lebensbedrohlichen Schockreaktionen. Von den Patienten mit echter NMA leiden<br />
etwa 30% an gastrointestinalen (GI) Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe,<br />
Blähungen und Diarrhöen; andere klagen über Hautsymptome (Urtikaria, QuinckeÖdem, atopische Dermatitis), respiratorische Symptome (Rhinitis, Asthma<br />
bronchiale), Schocksymptomatik oder weniger gut definierte systemische<br />
Beschwerden (Migräne, Fatique-Syndrom, Ödeme, Hypotension, Arthritis, etc.).<br />
Während dermatologische, respiratorische und systemische Manifestationen<br />
allergischer Erkrankungen hinreichend bekannt und etabliert sind, gilt dies nicht für<br />
GI-Manifestationen, die häufig durch Nahrungsantigene ausgelöst werden, und<br />
schwierig zu diagnostizieren und behandeln sind. Dies ist zurückzuführen auf<br />
unterschiedliche zugrunde liegende Mechanismen, die bislang nur ansatzweise<br />
geklärt sind, und auf limitierte diagnostische Methoden, um Betroffene auf objektiver<br />
Basis zu identifizieren. Diese Defizite sind z. T. dadurch begründet, dass der GI-Trakt<br />
weniger leicht zugänglich ist als z. B. die Haut, ob neue Methoden zur Diagnostik und<br />
Therapie von NMA zu entwickeln. NMA ist typischerweise ein Erkrankung der Haut, der Atemwege, des GI-Trakts, oder einer Kombination hieraus. Gelegentlich kommen Symptome hinzu wie Migräne, Arthritis, generalisierte Ödeme, Hypotension und chronische Müdigkeit, die allerdings eher typisch sind für nicht immunologisch vermittelte Intoleranzen wie Histaminintoleranz (24).</blockquote>
<br />
Und hier noch eine sehr wichtige Aussage:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Eine mögliche Ursache für die häufig berichtete Diskrepanz zwischen Ergebnissen aus Anamnese, Hauttests und Messung von spezifischem IgE begründet sich darin, dass NMA im GI-Trakt durch lokal produziertes IgE vermittelt wird, was sich nicht in veränderte IgE-Serumspiegel niederschlagen muss.</blockquote>
<br />
...das soll im Klartext heißen: wenn ich keine nachweisbaren Allergien mittels eines RAST- Tests habe, heißt das nicht, dass ich keine NMA`s habe......sie können z.T. nur nicht nachgewiesen werden!<br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kohlenhydratmalabsorptionen]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3186</link>
			<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 17:14:51 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3186</guid>
			<description><![CDATA[Und eine sehr gute – kurze Abhandlung dazu!<br />
<br />
 <a href="http://www.ernaehrung-allergie.de/html/PDF/P%20Born%20-%20Kohlenhydrat-Malabsorption.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ernaehrung-allergie.de/html/P...rption.pdf</a><br />
<br />
...wobei es mir besonders dieser Satz "angetan" hat:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Beschwerden hervorgerufen von Seiten einer Kohlenhydratmalabsorption sind häufig und für die Patienten sehr belästigend. Da die Schulmedizin diesen Störungen immer noch - bezogen auf die große Häufigkeit des Vorkommens - relativ wenig Aufmerksamkeit widmet ist die Datenlage insgesamt noch als unbefriedigend zu betrachten.</blockquote>
<br />
....der / die Autor / In scheint seine/ ihre? Kollegen wohl nur zu gut zu kennen! ;D<br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Und eine sehr gute – kurze Abhandlung dazu!<br />
<br />
 <a href="http://www.ernaehrung-allergie.de/html/PDF/P%20Born%20-%20Kohlenhydrat-Malabsorption.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ernaehrung-allergie.de/html/P...rption.pdf</a><br />
<br />
...wobei es mir besonders dieser Satz "angetan" hat:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Beschwerden hervorgerufen von Seiten einer Kohlenhydratmalabsorption sind häufig und für die Patienten sehr belästigend. Da die Schulmedizin diesen Störungen immer noch - bezogen auf die große Häufigkeit des Vorkommens - relativ wenig Aufmerksamkeit widmet ist die Datenlage insgesamt noch als unbefriedigend zu betrachten.</blockquote>
<br />
....der / die Autor / In scheint seine/ ihre? Kollegen wohl nur zu gut zu kennen! ;D<br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ernährungs- Tagebuch]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3167</link>
			<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 22:13:36 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3167</guid>
			<description><![CDATA[Leider habe ich nicht die technischen ( und sonstigen....) Möglichkeiten, Euch ein <br />
" Muster "eines solchen Tagebuches im Forum zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">zeigen</span> ! Also werde ich versuchen, es zu beschreiben........... <img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<br />
Ein Ernährungstagebuch ist ein äußerst hilfreiches Mittel, selbst auf etwaige "Übeltäter" zu kommen – und es wird auch " von höchsten Stellen" empfohlen..........<br />
So werde ich versuchen, es " in verständliche Worte zu fassen".<br />
<br />
Aaaalso: ich habe mir damals ( vor 10 Jahren) eine DINA 4 –Kladde geholt und habe ein paar " senkrechte Striche" als Einteilung eingemalt : Datum – Uhrzeit / Befinden / " Verzehr"? / Reaktionen........sonstiges.....( das können z.B. Gewicht, Blutdruckwerte, Blutzucker oder sonstige Laborergebnisse sein )<br />
Und bei " Verzehr" ist wichtig, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[b]alles</span>[/b] – aber auch wirklich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alles, </span> was Eure " Zahnreihen passiert", zu notieren: Getränke, " richtiges" Essen, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Snacks / Bonbons u.s.w.......<br />
Bei "irgendwelchen" Fertigprodukten habe ich mir anfangs noch die Verpackungen aufgehoben, damit ich immer die " Inhaltsstoffe " nachlesen/ prüfen? konnte, bis ich bemerkt habe, dass mir " Fertig-Futter" gar nicht gut bekam und habe diese "Küchenhelfer" aus der Küche verbannt.<br />
Soll also heißen : nicht nur " Mittagessen" notieren, sondern genau aufführen, was da denn so verzehrt wurde.........<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Reaktionen:</span> das ging über " Frieren -&gt; Bauchgrummeln-&gt; Herz"kasper" ( Herzrasen / - Rhythmusstörungen) zu Müdigkeit -&gt; Hautjucken -&gt; RR – Abfall? ( Blutdruck! ) , Wassereinlagerungen.-&gt; Aggression .........einfach alles, was nicht " normal" war, was einem Kummer bereitete und? " schlichtweg" stört......<br />
Da " wir Allergiker" ja mit einer Vielfalt an Symptomen zu kämpfen haben, muss ein jeder für sich seine individuellen " Reaktions- Muster" erkennen und im Idealfall zuordnen <br />
( können).........<br />
 <br />
Man kann nach einiger Zeit feststellen, wann ( nach welchen Nahrungsmitteln, Getränken, Situationen )? der BZ, der Blutdruck, die Herzfrequenz " verrückt" spielen , wann es im Gedärm rumort oder bläht, wann die Waage gleich ein paar Kilos mehr zeigt und und und.....<br />
Auch die " Psyche" hat einen wohl sehr großen Part bei diesem " Spiel" : wann "schlafe" ich nach welchem Essen ein ?? Wann werde ich aggressiv ohne Ende? und möchte nur noch um mich werfen ( mit was auch immer......) oder bekomme stärkste Depressionen oder "das heulende Elend" ? <br />
<br />
Solch ein Tagebuch ist aber auch dann sehr hilfreich , wenn man auf unverträgliche Nahrungsmittel erst nach 3 Tagen reagiert ; es ist leider so, dass man? &gt; von sofort&lt; bis 72 Stunden nach Verzehr reagieren kann – und es gelingt meist nicht, sich genau daran zu erinnern, was man vor 3 Tagen so alles verspeist/ getrunken hat.<br />
<br />
LG Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Leider habe ich nicht die technischen ( und sonstigen....) Möglichkeiten, Euch ein <br />
" Muster "eines solchen Tagebuches im Forum zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">zeigen</span> ! Also werde ich versuchen, es zu beschreiben........... <img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<br />
Ein Ernährungstagebuch ist ein äußerst hilfreiches Mittel, selbst auf etwaige "Übeltäter" zu kommen – und es wird auch " von höchsten Stellen" empfohlen..........<br />
So werde ich versuchen, es " in verständliche Worte zu fassen".<br />
<br />
Aaaalso: ich habe mir damals ( vor 10 Jahren) eine DINA 4 –Kladde geholt und habe ein paar " senkrechte Striche" als Einteilung eingemalt : Datum – Uhrzeit / Befinden / " Verzehr"? / Reaktionen........sonstiges.....( das können z.B. Gewicht, Blutdruckwerte, Blutzucker oder sonstige Laborergebnisse sein )<br />
Und bei " Verzehr" ist wichtig, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[b]alles</span>[/b] – aber auch wirklich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alles, </span> was Eure " Zahnreihen passiert", zu notieren: Getränke, " richtiges" Essen, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Snacks / Bonbons u.s.w.......<br />
Bei "irgendwelchen" Fertigprodukten habe ich mir anfangs noch die Verpackungen aufgehoben, damit ich immer die " Inhaltsstoffe " nachlesen/ prüfen? konnte, bis ich bemerkt habe, dass mir " Fertig-Futter" gar nicht gut bekam und habe diese "Küchenhelfer" aus der Küche verbannt.<br />
Soll also heißen : nicht nur " Mittagessen" notieren, sondern genau aufführen, was da denn so verzehrt wurde.........<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Reaktionen:</span> das ging über " Frieren -&gt; Bauchgrummeln-&gt; Herz"kasper" ( Herzrasen / - Rhythmusstörungen) zu Müdigkeit -&gt; Hautjucken -&gt; RR – Abfall? ( Blutdruck! ) , Wassereinlagerungen.-&gt; Aggression .........einfach alles, was nicht " normal" war, was einem Kummer bereitete und? " schlichtweg" stört......<br />
Da " wir Allergiker" ja mit einer Vielfalt an Symptomen zu kämpfen haben, muss ein jeder für sich seine individuellen " Reaktions- Muster" erkennen und im Idealfall zuordnen <br />
( können).........<br />
 <br />
Man kann nach einiger Zeit feststellen, wann ( nach welchen Nahrungsmitteln, Getränken, Situationen )? der BZ, der Blutdruck, die Herzfrequenz " verrückt" spielen , wann es im Gedärm rumort oder bläht, wann die Waage gleich ein paar Kilos mehr zeigt und und und.....<br />
Auch die " Psyche" hat einen wohl sehr großen Part bei diesem " Spiel" : wann "schlafe" ich nach welchem Essen ein ?? Wann werde ich aggressiv ohne Ende? und möchte nur noch um mich werfen ( mit was auch immer......) oder bekomme stärkste Depressionen oder "das heulende Elend" ? <br />
<br />
Solch ein Tagebuch ist aber auch dann sehr hilfreich , wenn man auf unverträgliche Nahrungsmittel erst nach 3 Tagen reagiert ; es ist leider so, dass man? &gt; von sofort&lt; bis 72 Stunden nach Verzehr reagieren kann – und es gelingt meist nicht, sich genau daran zu erinnern, was man vor 3 Tagen so alles verspeist/ getrunken hat.<br />
<br />
LG Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Diagnostik steht und fällt mit der Anamnese........ ]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3165</link>
			<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 21:26:14 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=3165</guid>
			<description><![CDATA[So lautet die Überschrift? hier:<br />
<a href="http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/80dermatologie/0501.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxi...e/0501.pdf</a><br />
<br />
..und da steht auch weiter:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">&gt;&gt; Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen.<br />
Positive wie negative Resultate müssen stets im Krankheitsverlauf auf ihre Relevanz geprüft werden........&lt;&lt;</span></blockquote>
Und wie schwierig das in der Praxis ist, das können wir hier nur bestätigen!<br />
<br />
Und auch der Autor dieses „Positionspapieres“ bestätigt - <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>...&gt;&gt;<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> erst die Gesamtbeurteilung von Anamnese, Testergebnissen und Krankheitsverlauf lässt definitive Aussagen zu</span>.....&lt;&lt;</blockquote></blockquote>
<br />
Bei V.a. Nahrungsmittel“allergien“ z.B. wird empfohlen, mindestens 14 Tage- besser noch 4 Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen – um dann gezielt mittels IgE- und PRICK-Test eine Bestätigung zu suchen....<br />
Aber oben schreibt der Autor ja :<br />
&gt;&gt; Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen. &lt;&lt;<br />
Kein erhöhter Ges.IgE oder positiver RAST auf Milcheiweiß beweist also noch lange nicht, dass dem Patienten Milch bekommt und er sich das alles nur einbildet......<br />
......Erwachsene haben nun mal seltenst eine „richtige“ ( nachweisbare) Allergie auf Nahrungsmittel...........und zu Milch gehört auch noch Laktose: hier sollte eine LI ausgeschlossen/bestätigt werden......<br />
und zwar unter Beachtung der Symptome des Patienten!!!<br />
Selbst wenn Antikörper auf Milcheiweiß nachgewiesen werden konnten, wird empfohlen, deren Relevanz mittels einer Provokation nachzuweisen.......<br />
<br />
In jedem Fall also dient /dienen Blutbefund(e) als ein Hinweis auf mögliche Verursacher – in jedem Fall aber muss man herausfinden, ob sich unter Karenz eine Besserung des Beschwerdebildes einstellt. Wobei dann häufig noch die „am eigenen Körper gemachten Erfahrungen“ = Besserung durch Eliminierung , von den Ärzten nicht geglaubt wird, da ja kein „Beweis durch IgE-Werte „ erbracht werden konnte!<br />
z.B.<br />
<br />
u.a. hier:? <a href="http://allallergy.net/abstracts/index.cfm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://allallergy.net/abstracts/index.cfm</a><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>13: Allergy. 2005 Jul;60(7):912-9. <br />
Humoral and cellular responses to cow milk proteins in patients with milk-induced IgE-mediated and non-IgE-mediated disorders.<br />
Shek LP, Bardina L, Castro R, Sampson HA, Beyer K.<br />
Division of Pediatric Allergy and Immunology and The Jaffe Institute for Food Allergy, The Mount Sinai School of Medicine, New York, NY 10029-6574, USA.<br />
<br />
BACKGROUND: Cow milk allergy (CMA) is one of the most common food allergies in childhood. Patients with CMA present with a wide range of immunoglobulin (Ig)E- and non-IgE-mediated clinical syndromes. Limited information is known about the specific humoral and cellular responses to cow milk proteins in these various<br />
forms of CMA. OBJECTIVE: The aim of the study was to determine IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibody levels and lymphocyte proliferative responses to the major cow milk allergens in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. METHODS: One hundred and forty cow milk allergic patients, 6 months to 22 years of age, were included in the study. One hundred and thirteen patients had IgE-mediated CMA, 11 had milk protein-induced enterocolitis syndrome and 16 had allergic eosinophilic gastroenteritis. Twenty-one patients without food allergy, 8 months to 18 years of age, served as controls. Serum IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibodies to alpha-, beta-, and kappa-casein, alpha-lactalbumin and beta-lactoglobulin were measured using enzyme-linked immunosorbent assays. For a subset of these patients, we performed lymphocyte proliferation assays to the various milk allergens. RESULTS: Patients with IgE-mediated CMA had higher specific IgE concentrations to casein compared with whey proteins (P &lt; 0.001). In this group of patients, there was a positive correlation between IgE levels and levels of the other isotypes for all four milk proteins (P &lt; 0.001). In general, the caseins were the more allergenic and antigenic proteins in all groups of patients. Patients with enterocolitis syndrome produced less milk protein-specific IgG4 (P &lt; 0.05) and had a trend for higher IgA antibody levels when compared to the control group. Lymphocyte proliferative responses in all groups with CMA were significantly higher than controls (P &lt; 0.05), although this response was similar in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. CONCLUSION: There is a distinct pattern of humoral antibody response in the different forms of CMA. Patients with IgE-mediated CMA have an elevated polyisotypic response to cow milk protein. The relative lack of specific IgG4 production in patients with enterocolitis syndrome may be involved in the pathogenesis of the disease. In general, caseins appear to be the predominant allergen in patients with CMA.<br />
PMID: 15932382 [PubMed - in process]<br />
<br />
der hier: <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;lis_uids=15984980&amp;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...t=Abstract</a></blockquote>
<br />
Food elimination based on IgG antibodies in irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial in: Gut. 2004 Oct;53(10):1459-64, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15361495" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=15361495</a><br />
 <br />
Oft vernachlässigt ( – im Moment wohl auch aus Zeit- und Kostengründen: dem Arzt werden etwa 2 Minuten für die Anamnese zugestanden und auch bezahlt - ) , kann sie doch schon sehr viel Informationen geben. Eine kleine „Anleitung“ für Euch, ob sie der Doc nun sehen will oder vielleicht auch nicht : aber Euch selbst könnte sie ein kleines Stück weiterbringen.<br />
<br />
1)Familien-Anamnese? :<br />
Welche Erkrankungen kommen in der Familie vor : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Psoriaris, „nervöser Magen“, „Reizdarm“, Chronisch-Entzündliche-Darmerkankungen , Zöliakie, Obstipation, Diabetes, Rheuma, „vegetative Dystonie“...........<br />
Dies` alles sind Erkrankungen, die man in den „großen Kreis der nahrungsmittelinduzierten Erkrankungen“ stellen kann.<br />
<br />
2)Eigen-Anamnese <br />
Hierbei für die erste Zeit des Lebens wohl die Mutter fragen: ob man z.B. Milchschorf hatte, ein „Schrei-Spei-Gedeihkind“ war, daran kann man sich selbst eher kaum erinnern.<br />
Durchfall? Verstopfung? Blähungen? <br />
Die eigene Erinnerung: häufig Bauch- oder „Beinweh“? Kopfweh? <br />
Eher lebhaft( Nervensäge/hyperaktiv) oder eher still, in sich gekehrt?<br />
Häufige und heftige Erkältungskrankheiten mit Mittelohrentzündungen oder Bronchitiden, Mandelentzündungen?<br />
Mit dem Essen „mäkelig-wählerisch“<br />
Allergien: Neurodermitis? Heuschnupfen? Asthma? ( Wenn ja, welche Verursacher wurden gefunden?)<br />
Wachs- und Gedeihstörungen?<br />
<br />
Während der Pubertät : PMS bei Mädchen ?<br />
Migräne? Akne? Erhebliche „Stimmungsschwankungen“ – über das „Maß der pubertären „ hinaus?<br />
Leistungsabfall in der Schule oder Ausbildung ( nicht an allem ist die Pubertät Schuld!!!!) <br />
<br />
Weiter chronologisch auflisten, welche „Zipperleins“ einem den Alltag vermiest haben<br />
Z. B. : häufig Magendrücken?<br />
Durchfälle? Schmerzen und Blähungen im Bauchraum?<br />
Gallensteine?<br />
Häufige Entzündungen: Nebenhöhlen, Blase...?<br />
Gelenkbeschwerden ( noch dazu an „wechselnden“ Gelenken.....)?<br />
Gewichtsprobleme : Über- oder Untergewicht?<br />
Essstörung?<br />
...und was Ihr selbst alles noch hinzufügen könnt!<br />
<br />
Meist merkt man beim Nachfragen- Überlegen- Aufschreiben, dass man <br />
a) vielleicht ein kleines „Erbteil“ mitbekommen hat, da ein Eltern -/Großelternteil Allergien hat....<br />
b) man meist nicht „urplötzlich“ krank geworden ist, dass man die bisherigen Episoden nur nicht mit dem momentanen Zustand in Verbindung gebracht hat.......<br />
<br />
 Zur Eigenanamnese gehört auch, dass man sich ein wenig „beobachtet“ ( nein- nicht hypochondrisch! Sondern objektiv!)<br />
a)Wann geht es mir besonders schlecht / besonders gut : was habe ich da gegessen, getan, wo habe ich mich aufgehalten ?<br />
b)Wenn man die Nahrung in Verdacht hat : Ernährungstagebuch schreiben -&gt; sind die Beschwerden bei bestimmten Situationen/Speisen reproduzierbar?<br />
<br />
siehe auch hier – mit Antworten von Betroffenen:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1127.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1127.0</a><br />
<br />
...und hier eine " Anleitung" zu einer solch – evtl. sehr hilfreichen – Kurzanamnese: <br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?board=128.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...oard=128.0</a><br />
<br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So lautet die Überschrift? hier:<br />
<a href="http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/80dermatologie/0501.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxi...e/0501.pdf</a><br />
<br />
..und da steht auch weiter:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">&gt;&gt; Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen.<br />
Positive wie negative Resultate müssen stets im Krankheitsverlauf auf ihre Relevanz geprüft werden........&lt;&lt;</span></blockquote>
Und wie schwierig das in der Praxis ist, das können wir hier nur bestätigen!<br />
<br />
Und auch der Autor dieses „Positionspapieres“ bestätigt - <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>...&gt;&gt;<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> erst die Gesamtbeurteilung von Anamnese, Testergebnissen und Krankheitsverlauf lässt definitive Aussagen zu</span>.....&lt;&lt;</blockquote></blockquote>
<br />
Bei V.a. Nahrungsmittel“allergien“ z.B. wird empfohlen, mindestens 14 Tage- besser noch 4 Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen – um dann gezielt mittels IgE- und PRICK-Test eine Bestätigung zu suchen....<br />
Aber oben schreibt der Autor ja :<br />
&gt;&gt; Messwerte alleine können Allergien weder beweisen noch ausschließen. &lt;&lt;<br />
Kein erhöhter Ges.IgE oder positiver RAST auf Milcheiweiß beweist also noch lange nicht, dass dem Patienten Milch bekommt und er sich das alles nur einbildet......<br />
......Erwachsene haben nun mal seltenst eine „richtige“ ( nachweisbare) Allergie auf Nahrungsmittel...........und zu Milch gehört auch noch Laktose: hier sollte eine LI ausgeschlossen/bestätigt werden......<br />
und zwar unter Beachtung der Symptome des Patienten!!!<br />
Selbst wenn Antikörper auf Milcheiweiß nachgewiesen werden konnten, wird empfohlen, deren Relevanz mittels einer Provokation nachzuweisen.......<br />
<br />
In jedem Fall also dient /dienen Blutbefund(e) als ein Hinweis auf mögliche Verursacher – in jedem Fall aber muss man herausfinden, ob sich unter Karenz eine Besserung des Beschwerdebildes einstellt. Wobei dann häufig noch die „am eigenen Körper gemachten Erfahrungen“ = Besserung durch Eliminierung , von den Ärzten nicht geglaubt wird, da ja kein „Beweis durch IgE-Werte „ erbracht werden konnte!<br />
z.B.<br />
<br />
u.a. hier:? <a href="http://allallergy.net/abstracts/index.cfm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://allallergy.net/abstracts/index.cfm</a><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>13: Allergy. 2005 Jul;60(7):912-9. <br />
Humoral and cellular responses to cow milk proteins in patients with milk-induced IgE-mediated and non-IgE-mediated disorders.<br />
Shek LP, Bardina L, Castro R, Sampson HA, Beyer K.<br />
Division of Pediatric Allergy and Immunology and The Jaffe Institute for Food Allergy, The Mount Sinai School of Medicine, New York, NY 10029-6574, USA.<br />
<br />
BACKGROUND: Cow milk allergy (CMA) is one of the most common food allergies in childhood. Patients with CMA present with a wide range of immunoglobulin (Ig)E- and non-IgE-mediated clinical syndromes. Limited information is known about the specific humoral and cellular responses to cow milk proteins in these various<br />
forms of CMA. OBJECTIVE: The aim of the study was to determine IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibody levels and lymphocyte proliferative responses to the major cow milk allergens in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. METHODS: One hundred and forty cow milk allergic patients, 6 months to 22 years of age, were included in the study. One hundred and thirteen patients had IgE-mediated CMA, 11 had milk protein-induced enterocolitis syndrome and 16 had allergic eosinophilic gastroenteritis. Twenty-one patients without food allergy, 8 months to 18 years of age, served as controls. Serum IgE, IgA, IgG1 and IgG4 antibodies to alpha-, beta-, and kappa-casein, alpha-lactalbumin and beta-lactoglobulin were measured using enzyme-linked immunosorbent assays. For a subset of these patients, we performed lymphocyte proliferation assays to the various milk allergens. RESULTS: Patients with IgE-mediated CMA had higher specific IgE concentrations to casein compared with whey proteins (P &lt; 0.001). In this group of patients, there was a positive correlation between IgE levels and levels of the other isotypes for all four milk proteins (P &lt; 0.001). In general, the caseins were the more allergenic and antigenic proteins in all groups of patients. Patients with enterocolitis syndrome produced less milk protein-specific IgG4 (P &lt; 0.05) and had a trend for higher IgA antibody levels when compared to the control group. Lymphocyte proliferative responses in all groups with CMA were significantly higher than controls (P &lt; 0.05), although this response was similar in patients with IgE- and non-IgE-mediated CMA. CONCLUSION: There is a distinct pattern of humoral antibody response in the different forms of CMA. Patients with IgE-mediated CMA have an elevated polyisotypic response to cow milk protein. The relative lack of specific IgG4 production in patients with enterocolitis syndrome may be involved in the pathogenesis of the disease. In general, caseins appear to be the predominant allergen in patients with CMA.<br />
PMID: 15932382 [PubMed - in process]<br />
<br />
der hier: <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;lis_uids=15984980&amp;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...t=Abstract</a></blockquote>
<br />
Food elimination based on IgG antibodies in irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial in: Gut. 2004 Oct;53(10):1459-64, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=pubmed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15361495" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=15361495</a><br />
 <br />
Oft vernachlässigt ( – im Moment wohl auch aus Zeit- und Kostengründen: dem Arzt werden etwa 2 Minuten für die Anamnese zugestanden und auch bezahlt - ) , kann sie doch schon sehr viel Informationen geben. Eine kleine „Anleitung“ für Euch, ob sie der Doc nun sehen will oder vielleicht auch nicht : aber Euch selbst könnte sie ein kleines Stück weiterbringen.<br />
<br />
1)Familien-Anamnese? :<br />
Welche Erkrankungen kommen in der Familie vor : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Psoriaris, „nervöser Magen“, „Reizdarm“, Chronisch-Entzündliche-Darmerkankungen , Zöliakie, Obstipation, Diabetes, Rheuma, „vegetative Dystonie“...........<br />
Dies` alles sind Erkrankungen, die man in den „großen Kreis der nahrungsmittelinduzierten Erkrankungen“ stellen kann.<br />
<br />
2)Eigen-Anamnese <br />
Hierbei für die erste Zeit des Lebens wohl die Mutter fragen: ob man z.B. Milchschorf hatte, ein „Schrei-Spei-Gedeihkind“ war, daran kann man sich selbst eher kaum erinnern.<br />
Durchfall? Verstopfung? Blähungen? <br />
Die eigene Erinnerung: häufig Bauch- oder „Beinweh“? Kopfweh? <br />
Eher lebhaft( Nervensäge/hyperaktiv) oder eher still, in sich gekehrt?<br />
Häufige und heftige Erkältungskrankheiten mit Mittelohrentzündungen oder Bronchitiden, Mandelentzündungen?<br />
Mit dem Essen „mäkelig-wählerisch“<br />
Allergien: Neurodermitis? Heuschnupfen? Asthma? ( Wenn ja, welche Verursacher wurden gefunden?)<br />
Wachs- und Gedeihstörungen?<br />
<br />
Während der Pubertät : PMS bei Mädchen ?<br />
Migräne? Akne? Erhebliche „Stimmungsschwankungen“ – über das „Maß der pubertären „ hinaus?<br />
Leistungsabfall in der Schule oder Ausbildung ( nicht an allem ist die Pubertät Schuld!!!!) <br />
<br />
Weiter chronologisch auflisten, welche „Zipperleins“ einem den Alltag vermiest haben<br />
Z. B. : häufig Magendrücken?<br />
Durchfälle? Schmerzen und Blähungen im Bauchraum?<br />
Gallensteine?<br />
Häufige Entzündungen: Nebenhöhlen, Blase...?<br />
Gelenkbeschwerden ( noch dazu an „wechselnden“ Gelenken.....)?<br />
Gewichtsprobleme : Über- oder Untergewicht?<br />
Essstörung?<br />
...und was Ihr selbst alles noch hinzufügen könnt!<br />
<br />
Meist merkt man beim Nachfragen- Überlegen- Aufschreiben, dass man <br />
a) vielleicht ein kleines „Erbteil“ mitbekommen hat, da ein Eltern -/Großelternteil Allergien hat....<br />
b) man meist nicht „urplötzlich“ krank geworden ist, dass man die bisherigen Episoden nur nicht mit dem momentanen Zustand in Verbindung gebracht hat.......<br />
<br />
 Zur Eigenanamnese gehört auch, dass man sich ein wenig „beobachtet“ ( nein- nicht hypochondrisch! Sondern objektiv!)<br />
a)Wann geht es mir besonders schlecht / besonders gut : was habe ich da gegessen, getan, wo habe ich mich aufgehalten ?<br />
b)Wenn man die Nahrung in Verdacht hat : Ernährungstagebuch schreiben -&gt; sind die Beschwerden bei bestimmten Situationen/Speisen reproduzierbar?<br />
<br />
siehe auch hier – mit Antworten von Betroffenen:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1127.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1127.0</a><br />
<br />
...und hier eine " Anleitung" zu einer solch – evtl. sehr hilfreichen – Kurzanamnese: <br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?board=128.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...oard=128.0</a><br />
<br />
<br />
Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diagnosen und Tests]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2399</link>
			<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 22:44:20 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=2399</guid>
			<description><![CDATA[Da eine Allergie/Unverträglichkeit selten alleine auftritt, ist es ratsam das Ganze möglichst umfassend abklären zu lassen. Leider wird man kaum einen Arzt finden, der alle Tests selbst durchführen kann oder will.<br />
<br />
Mal kurz zusammengefasst:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Test auf Laktose-/Sorbitintoleranz und Fruktosemalabsorption: </span> ?Mittels H2-Atemtest beim Gastro-Enterologen oder Internisten<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1763.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1763.0</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Test auf Allergien:</span> ?Prick-Test (auf der Haut)? IgG-? Tests wurden aufgrund nicht relevanter Ergebnisse ersatzlos getrichen!<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=2491.msg15903;topicseen#msg15903" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...n#msg15903</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. Test auf Unverträglichkeiten:</span> ?Scratch-Test (auf der Haut) beim Allergologen <br />
IgG-? Tests wurden ersatzlos gestrichen! <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Test auf Pseudoallergien (Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe): </span> ?Scratch-Test beim Allergologen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Zöliakie:</span> ?Blutabnahme und/oder Darmspiegelung MIT Dünndarmbiopsie beim Internisten (wichtig: vor der Diagnose keine Glutenkarenz!!!)<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1839.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1839.0</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. Eliminationsdiät:</span> ?als Alternative und/oder Ergänzung zu o.g. Tests.<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1105.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1105.0</a><br />
<br />
Es gibt zwar noch viele weitere Testmöglichkeiten, aber das sind so die "üblichsten".<br />
Im Grunde braucht man einen fähigen Internisten, Allergologen und einen Hausarzt, der einen ernst nimmt.<br />
Viel Erfolg beim Suchen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Da eine Allergie/Unverträglichkeit selten alleine auftritt, ist es ratsam das Ganze möglichst umfassend abklären zu lassen. Leider wird man kaum einen Arzt finden, der alle Tests selbst durchführen kann oder will.<br />
<br />
Mal kurz zusammengefasst:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Test auf Laktose-/Sorbitintoleranz und Fruktosemalabsorption: </span> ?Mittels H2-Atemtest beim Gastro-Enterologen oder Internisten<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1763.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1763.0</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Test auf Allergien:</span> ?Prick-Test (auf der Haut)? IgG-? Tests wurden aufgrund nicht relevanter Ergebnisse ersatzlos getrichen!<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=2491.msg15903;topicseen#msg15903" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...n#msg15903</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. Test auf Unverträglichkeiten:</span> ?Scratch-Test (auf der Haut) beim Allergologen <br />
IgG-? Tests wurden ersatzlos gestrichen! <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Test auf Pseudoallergien (Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe): </span> ?Scratch-Test beim Allergologen<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Zöliakie:</span> ?Blutabnahme und/oder Darmspiegelung MIT Dünndarmbiopsie beim Internisten (wichtig: vor der Diagnose keine Glutenkarenz!!!)<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1839.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1839.0</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. Eliminationsdiät:</span> ?als Alternative und/oder Ergänzung zu o.g. Tests.<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1105.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1105.0</a><br />
<br />
Es gibt zwar noch viele weitere Testmöglichkeiten, aber das sind so die "üblichsten".<br />
Im Grunde braucht man einen fähigen Internisten, Allergologen und einen Hausarzt, der einen ernst nimmt.<br />
Viel Erfolg beim Suchen!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[H2-Atemtest]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1664</link>
			<pubDate>Tue, 08 Aug 2006 15:51:28 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1664</guid>
			<description><![CDATA[Lena schrieb: <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>was hältst Du von einem extra H2-Atemtest-Thread (bzw. einem für reine Infos und einem für Fragen hierzu)?<br />
Ich fände einen solchen sehr nützlich, da dort Informationen zum Sinn und Zweck sowie zur Durchführung der verschiedenen Tests, wie z.B. Deine hilfreichen Links, und sonstiges Wissenswerte über H2-Atemtests gesammelt werden könnte, das bei Bedarf dann auch für jede/n schnell zu finden wäre. <br />
<br />
Bspw. habe ich selbst im Laufe der Jahre z.B. auch diverse Artikel gesammelt, die sich mit den Fallstricken und Fehlerquoten (d.h. v.a. falsch-negativen Ergebnissen) von H2-Atemtests und den vielfältigen Gründen hierfür befassen. Diese Infos würde ich gerne nach und nach - wenn ich wieder über entsprechende Artikel „stolpere“ - allgemein zugänglich machen. </blockquote>
 <br />
<br />
Hier ist der H2-Atemtest-Thread <img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> Eigentlich ein .info-Thread, aber lassen wir ihn erstmal hier, damit er noch mit wertvollen Infos gefüllt werden kann!<br />
@ alle: Bei Fragen zum Thema bitte einen neuen Thread in der ".fragen"-Rubrik eröffnen, dieser hier ist nur zum Sammeln von Infos gedacht!<br />
<br />
Hier erstmal ein Link zu den Beschreibungen der einzelnen H2-Atemtests:<br />
<br />
<a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Atemtests.4442.0.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/At...442.0.html</a><br />
<br />
noch ein interessanter Link:<br />
<a href="http://members.aon.at/shg.schilddruese/LI_FI_Atemtest.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://members.aon.at/shg.schilddruese/L...emtest.pdf</a><br />
<br />
... und hier Lenas Thread zum Thema Laktulose:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1759.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1759.0</a><br />
<br />
LG Benita]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Lena schrieb: <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>was hältst Du von einem extra H2-Atemtest-Thread (bzw. einem für reine Infos und einem für Fragen hierzu)?<br />
Ich fände einen solchen sehr nützlich, da dort Informationen zum Sinn und Zweck sowie zur Durchführung der verschiedenen Tests, wie z.B. Deine hilfreichen Links, und sonstiges Wissenswerte über H2-Atemtests gesammelt werden könnte, das bei Bedarf dann auch für jede/n schnell zu finden wäre. <br />
<br />
Bspw. habe ich selbst im Laufe der Jahre z.B. auch diverse Artikel gesammelt, die sich mit den Fallstricken und Fehlerquoten (d.h. v.a. falsch-negativen Ergebnissen) von H2-Atemtests und den vielfältigen Gründen hierfür befassen. Diese Infos würde ich gerne nach und nach - wenn ich wieder über entsprechende Artikel „stolpere“ - allgemein zugänglich machen. </blockquote>
 <br />
<br />
Hier ist der H2-Atemtest-Thread <img src="http://www.lebensmittelallergie.info/images/smilies/wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> Eigentlich ein .info-Thread, aber lassen wir ihn erstmal hier, damit er noch mit wertvollen Infos gefüllt werden kann!<br />
@ alle: Bei Fragen zum Thema bitte einen neuen Thread in der ".fragen"-Rubrik eröffnen, dieser hier ist nur zum Sammeln von Infos gedacht!<br />
<br />
Hier erstmal ein Link zu den Beschreibungen der einzelnen H2-Atemtests:<br />
<br />
<a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Atemtests.4442.0.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/At...442.0.html</a><br />
<br />
noch ein interessanter Link:<br />
<a href="http://members.aon.at/shg.schilddruese/LI_FI_Atemtest.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://members.aon.at/shg.schilddruese/L...emtest.pdf</a><br />
<br />
... und hier Lenas Thread zum Thema Laktulose:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=1759.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1759.0</a><br />
<br />
LG Benita]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vererbung]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1420</link>
			<pubDate>Tue, 11 Apr 2006 19:58:17 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1420</guid>
			<description><![CDATA[Allergische Erkrankungen im Kindesalter <br />
<br />
Auszüge aus dem Buch von Stephan Illing <br />
Hippokrates Verlag, ISBN 3-7773-1192-8 ( 1997) <br />
<br />
1.3 Genetik <br />
Familiäre Häufungen bei atopischen Erkrankungen wurden schon früh beobachtet. Bei eineiigen Zwillingen zeigte sich eine fast doppelt so hohe Übereinstimmung im Gesamt-IgE und bronchialer Überempfindlichkeit als bei zweieiigen Zwillingen, was die ausgeprägte genetische Komponente unterstreicht. Allerdings ist kein einfacher Erbgang anzunehmen, sondern eher eine polygenetische Anlage, deren Expression von äußeren Faktoren abhängt. <br />
Ein eindeutig definiertes &gt;Allergie-Gen&lt; ließ sich jedenfalls bisher nicht finden. Allerdings scheint auf dem Chromosom 11q ein Gen zu existieren, das über mütterliche Vererbung für die Entwicklung einer Atopie determiniert. <br />
Das Risiko für ein Kind, eine atopische Erkrankung zu entwickeln, kann aufgrund der Familienanamnese etwa folgendermaßen eingeschätzt werden: <br />
<br />
Risiko, eine atopische Krankheit zu entwickeln <br />
Beide Eltern gesund 5- 15 % <br />
Ein Elternteil Atopiker 20-40 % <br />
Ein Geschwister Atopiker 25-35 % <br />
Beide Eltern Atopiker 40-60 % <br />
Beide Eltern dieselbe <br />
Manifestation 60-80 % <br />
<br />
Umgekehrt kann man bei etwa 2/3 atopischer Kinder eine positive Familienanamnese erheben. Bei etwa 30% aller Neugeborenen soll sich eine positive Atopieanamnese erheben lassen (1997). Diese Zahlenangaben variieren je nach Studie deutlich und in der Tabelle sind die Durchschnittswerte der größeren Untersuchungen wiedergegeben. Die Wahrscheinlichkeit bezieht sich in der Regel auf die Entwicklung einer atopischen Erkrankung in den ersten Lebensjahren. <br />
Zwar gibt es Hinweise auf den Zusammenhang zwischen HLA-Typen A1,A3,A9,B8 und BW35 und Atopien, jedoch wurde in Kontrolluntersuchungen keine sichere Assoziation bestimmter HLA-Typen mit atopischen Erkrankungen gefunden. Innerhalb einer Familie sind jedoch HLA-Eigenschaften und Atopie überzufällig gemeinsam vererbt. Verschiedentlich wurden Koinzidenzen auf bestimmte Einzelallergene beschrieben. Wie weit HLA-Typen bestimmten Allergenen zuzuordnen sind ist noch offen. <br />
<br />
Bei Allergien ohne familiäre Disposition wurde eine Häufung des Rhesus-cc-Faktors gefunden, ohne dass dieser Befund eine praktische Bedeutung erlangt hat. <br />
<br />
Zusammenfassend muss man feststellen, dass genetische Einflüsse bestehen, aber keiner der klassischen Erbgänge anzunehmen ist, und dass keine sicheren Assoziationen mit anderen vererbten Zelleigenschaften besteht. Dabei werden die Fähigkeit, IgE in großen oder in kleinen Mengen zu produzieren und die Fähigkeit, spezifisches IgE dauerhaft auch ohne Kontakt weiterzubilden, getrennt voneinander vererbt. Außerdem ist die Expression der Anlagen von verschiedenen, nicht qualifizierbaren inneren und äußeren Faktoren abhängig <br />
( multifaktorieller Erbgang mit Schwellenwerteffekt) <br />
<br />
<br />
1.4 Epidemiologie und manifestationsfördernde Faktoren <br />
<br />
Allergien haben in den letzten Jahrzehnten ohne Zweifel zugenommen. Zuverlässige Daten aus früheren Generationen sind selten und vergleichbare Untersuchungen liegen nur aus der Schweiz vor. Dabei zeigt sich, dass Pollenallergien in den letzten 60 Jahren in städtischen Gebieten um das 10-fache, in ländlichen Gebieten um fast das 100-fache zugenommen haben (Anmerkung Uli: was der momentanen Mode-Erklärung, ländlicher Dreck würde Allergien vorbeugen, wohl heftig wiederspricht!) <br />
In der mitteleuropäischen Bevölkerung kann man etwa mit folgenden Durchschnittszahlen rechnen: <br />
- Knapp 10% aller Kleinkinder haben zu irgendeinem Zeitpunkt Hauterscheinungen, die einer atopischen Dermatitis zuzuordnen sind <br />
- 6-8% aller Kleinkinder haben obstruktive Bronchitiden <br />
- 4-6% aller Schulkinder haben Asthma bronchiale <br />
- 10-15% der jungen Erwachsenen haben eine Pollinose( Pollenallergie) <br />
Atopische Erkrankungen zählen damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und nehmen einen entsprechenden Raum in der pädiatrischen Allgemeinpraxis ein. Das Maximum allergischer Erkrankungen wird im 3. Lebensjahrzehnt erreicht, wobei in den letzten Jahren eine zunehmende Tendenz zur Erstmanifestation einer Pollinose auch nach dem 30. Lebensjahr besteht, was vor einer Generation noch ungewöhnlich war. <br />
<br />
Buchzitat-Ende <br />
<br />
<br />
Publikationen aus 2002: <br />
<br />
Ärzte Zeitung, 18.09.2002 <br />
<br />
Bereits Feten können auf Allergene reagierenIn einer Studie hatte jedes dritte Neugeborene allergologisch bedeutsames Immunglobulin E im NabelschnurblutSTOCKHOLM (nsi). Schon das Immunsystem eines Feten kann auf Stoffe aus der Umwelt reagieren. Deutsche Immunologen, Epidemiologen und Pädiater haben jetzt weltweit zum ersten Mal nachgewiesen, daß die IgE-Menge in der Nabelschnurvene direkt korreliert mit den Mengen an Katzen- und Milbenallergenen, denen das Kind pränatal über die Matratze seiner Mutter ausgesetzt war.Für Endotoxin, ein Parameter für gram-negative Bakterien, ist die Beziehung zwischen IgE und der Dosis des Endotoxins invers. Bei hohen Endotoxin-Konzentrationen nimmt aber auch die IgE-Konzentration im Blut des Kindes zu.Ihre Daten haben Dr. Joachim Heinrich vom GSF-Institut für Epidemiologie in München und seine Kollegen bei der Jahrestagung der "European Respiratory Society" in Stockholm vorgestellt und zeitgleich publiziert (Eur Resp J 3, 2002, 617). Sie haben die Daten von 1332 Neugeborenen und ihren Familien in Leipzig oder München ausgewertet. Die Forscher fragten nach Lebensstil - etwa Rauchen -, nach Bildung und dem Auftreten von Atopien: Asthma, Heuschnupfen, atopischen Ekzem.Dann sammelten sie Staub. Mit einer Vakuumpumpe saugten sie aus den Matratzen, auf denen die schwangeren Mütter geschlafen hatten, den Staub aus jeweils einem Quadratmeter Fläche, und zwar nach der Geburt des Kindes (maximal drei Monate später). Im Staub bestimmten sie die Katzen- und Milben- sowie die Endotoxinmenge.Bei einem Drittel aller Kinder war IgE im Nabelschnurblut nachweisbar. Da das Immunglobulin nicht die Plazentaschranke überwindet, muß es also vom Kind selbst stammen. "Interessanterweise unterschieden sich die IgE-Mengen im Nabelschnurblut in Abhängigkeit vom Allergen", so Heinrich. "Beim Katzenallergen etwa fanden wir eine direkte Beziehung zwischen der Menge des Allergens und der des IgE, bei Milbenallergenen nahm die IgE-Konzentration mit steigender Allergen-Menge zu, erreichte dann ein Plateau und fiel bei den höchsten gemessenen Konzentrationen des Milbenallergens wieder ab." Die Ergebnisse waren unabhängig davon, ob in der Familie Atopien vorgekommen waren oder nicht."Die biologische Umwelt der Mutter beeinflußt das Immunsystem des Kindes unabhängig von genetischen Faktoren", schließt Heinrich aus der Studie. Kinder mit erhöhten IgE-Konzentrationen im Nabelschnurblut müßten aber nicht unbedingt im späteren Leben Allergien entwickeln. <br />
<br />
<br />
Aus der &gt; Klinikzeitung der Alexanderhausklinik Davos 3.2002 <br />
Zsolt Szepfalusi <br />
Intrauterine Prägung des Immunsystems auf Umwelt- und Lebensmittelallergene <br />
Sensibilisierung auf Birkenpollen beginnt schon im Mutterleib <br />
<br />
Auszüge: <br />
Allergische Erkrankungen nehmen weltweit zu und beginnen oft im frühen Kindesalter. Andrerseits scheinen die effektivsten Präventivmaßnahmen in den ersten Lebensmonaten zu greifen. Es ist deshalb von Bedeutung, die frühen immunologischen Veränderungen, die einer allergischen Erkrankung Vorschub leisten, zu erforschen. <br />
So wissen wir schon, dass das intrauterine Leben des Ungeborenen durch eine Umgebung von T2-Helferzellen (TH2) geprägt ist, die eine gesunde Schwangerschaft und Geburt begleiten und ermöglichen. Wir wissen aber auch, dass dieselbe TH2-Umgebung eine Allergie-fördernde Umgebung darstellen kann. Die Frage lag daher nahe, ob die Weichen für eine allergische Sensibilisierung nicht bereits vor der Geburt des Kindes gestellt werden. <br />
Aufgrund zahlreicher Untersuchungen konnte in den letzten Jahren gezeigt werden, dass schon der Fetus Kontakt mit nutritiven und inhalativen Allergenen hat, die zu einer T-Lymphozytenprägung führen. Die Übertragung der Allergene von der Mutter auf den feten erfolgt über die Plazentaschranke. Die daraus resultierende T-Lymphozyten-Prägung kann im Nabelschnurblut gemessen werden. <br />
In welchem Organsystem letztendlich die Immunantwort auf diese Antigene/Allergene stattfindet, ist noch unklar....... <br />
<br />
<br />
Aus MedReport Nr. 26 26. Jahrgang 2002 <br />
Jutta Hammermann, T.Hirsch, W. Leupold – Dresden <br />
Atopische Dermatitis ab der 10. Lebenswoche bei allergischer Sensibilisierung gegenüber Molken und Kasein-Hydrolysat <br />
<br />
Auszüge: <br />
Eine Sensibilisierung gegenüber Kuhmilch ist zum einen schon intrauterin möglich, zum anderen können Fremdallergene den Säugling bereits über die Muttermilch erreichen und eine Sensibilisierung auslösen. Bei der Kuhmilchallergie kommt es zu einer Sensibilisierung gegenüber den in der Kuhmilch enthaltenen Proteinen. <br />
Beta-Lactoglobulin, alpha-Lactalbumin und Kasein sind hierbei relevante Allergene. Beta-Lactoglobulin stellt hierbei in der Mehrzahl der Fälle das auslösende Allergen dar. <br />
..... <br />
<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Allergische Erkrankungen im Kindesalter <br />
<br />
Auszüge aus dem Buch von Stephan Illing <br />
Hippokrates Verlag, ISBN 3-7773-1192-8 ( 1997) <br />
<br />
1.3 Genetik <br />
Familiäre Häufungen bei atopischen Erkrankungen wurden schon früh beobachtet. Bei eineiigen Zwillingen zeigte sich eine fast doppelt so hohe Übereinstimmung im Gesamt-IgE und bronchialer Überempfindlichkeit als bei zweieiigen Zwillingen, was die ausgeprägte genetische Komponente unterstreicht. Allerdings ist kein einfacher Erbgang anzunehmen, sondern eher eine polygenetische Anlage, deren Expression von äußeren Faktoren abhängt. <br />
Ein eindeutig definiertes &gt;Allergie-Gen&lt; ließ sich jedenfalls bisher nicht finden. Allerdings scheint auf dem Chromosom 11q ein Gen zu existieren, das über mütterliche Vererbung für die Entwicklung einer Atopie determiniert. <br />
Das Risiko für ein Kind, eine atopische Erkrankung zu entwickeln, kann aufgrund der Familienanamnese etwa folgendermaßen eingeschätzt werden: <br />
<br />
Risiko, eine atopische Krankheit zu entwickeln <br />
Beide Eltern gesund 5- 15 % <br />
Ein Elternteil Atopiker 20-40 % <br />
Ein Geschwister Atopiker 25-35 % <br />
Beide Eltern Atopiker 40-60 % <br />
Beide Eltern dieselbe <br />
Manifestation 60-80 % <br />
<br />
Umgekehrt kann man bei etwa 2/3 atopischer Kinder eine positive Familienanamnese erheben. Bei etwa 30% aller Neugeborenen soll sich eine positive Atopieanamnese erheben lassen (1997). Diese Zahlenangaben variieren je nach Studie deutlich und in der Tabelle sind die Durchschnittswerte der größeren Untersuchungen wiedergegeben. Die Wahrscheinlichkeit bezieht sich in der Regel auf die Entwicklung einer atopischen Erkrankung in den ersten Lebensjahren. <br />
Zwar gibt es Hinweise auf den Zusammenhang zwischen HLA-Typen A1,A3,A9,B8 und BW35 und Atopien, jedoch wurde in Kontrolluntersuchungen keine sichere Assoziation bestimmter HLA-Typen mit atopischen Erkrankungen gefunden. Innerhalb einer Familie sind jedoch HLA-Eigenschaften und Atopie überzufällig gemeinsam vererbt. Verschiedentlich wurden Koinzidenzen auf bestimmte Einzelallergene beschrieben. Wie weit HLA-Typen bestimmten Allergenen zuzuordnen sind ist noch offen. <br />
<br />
Bei Allergien ohne familiäre Disposition wurde eine Häufung des Rhesus-cc-Faktors gefunden, ohne dass dieser Befund eine praktische Bedeutung erlangt hat. <br />
<br />
Zusammenfassend muss man feststellen, dass genetische Einflüsse bestehen, aber keiner der klassischen Erbgänge anzunehmen ist, und dass keine sicheren Assoziationen mit anderen vererbten Zelleigenschaften besteht. Dabei werden die Fähigkeit, IgE in großen oder in kleinen Mengen zu produzieren und die Fähigkeit, spezifisches IgE dauerhaft auch ohne Kontakt weiterzubilden, getrennt voneinander vererbt. Außerdem ist die Expression der Anlagen von verschiedenen, nicht qualifizierbaren inneren und äußeren Faktoren abhängig <br />
( multifaktorieller Erbgang mit Schwellenwerteffekt) <br />
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<br />
1.4 Epidemiologie und manifestationsfördernde Faktoren <br />
<br />
Allergien haben in den letzten Jahrzehnten ohne Zweifel zugenommen. Zuverlässige Daten aus früheren Generationen sind selten und vergleichbare Untersuchungen liegen nur aus der Schweiz vor. Dabei zeigt sich, dass Pollenallergien in den letzten 60 Jahren in städtischen Gebieten um das 10-fache, in ländlichen Gebieten um fast das 100-fache zugenommen haben (Anmerkung Uli: was der momentanen Mode-Erklärung, ländlicher Dreck würde Allergien vorbeugen, wohl heftig wiederspricht!) <br />
In der mitteleuropäischen Bevölkerung kann man etwa mit folgenden Durchschnittszahlen rechnen: <br />
- Knapp 10% aller Kleinkinder haben zu irgendeinem Zeitpunkt Hauterscheinungen, die einer atopischen Dermatitis zuzuordnen sind <br />
- 6-8% aller Kleinkinder haben obstruktive Bronchitiden <br />
- 4-6% aller Schulkinder haben Asthma bronchiale <br />
- 10-15% der jungen Erwachsenen haben eine Pollinose( Pollenallergie) <br />
Atopische Erkrankungen zählen damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und nehmen einen entsprechenden Raum in der pädiatrischen Allgemeinpraxis ein. Das Maximum allergischer Erkrankungen wird im 3. Lebensjahrzehnt erreicht, wobei in den letzten Jahren eine zunehmende Tendenz zur Erstmanifestation einer Pollinose auch nach dem 30. Lebensjahr besteht, was vor einer Generation noch ungewöhnlich war. <br />
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Buchzitat-Ende <br />
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Publikationen aus 2002: <br />
<br />
Ärzte Zeitung, 18.09.2002 <br />
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Bereits Feten können auf Allergene reagierenIn einer Studie hatte jedes dritte Neugeborene allergologisch bedeutsames Immunglobulin E im NabelschnurblutSTOCKHOLM (nsi). Schon das Immunsystem eines Feten kann auf Stoffe aus der Umwelt reagieren. Deutsche Immunologen, Epidemiologen und Pädiater haben jetzt weltweit zum ersten Mal nachgewiesen, daß die IgE-Menge in der Nabelschnurvene direkt korreliert mit den Mengen an Katzen- und Milbenallergenen, denen das Kind pränatal über die Matratze seiner Mutter ausgesetzt war.Für Endotoxin, ein Parameter für gram-negative Bakterien, ist die Beziehung zwischen IgE und der Dosis des Endotoxins invers. Bei hohen Endotoxin-Konzentrationen nimmt aber auch die IgE-Konzentration im Blut des Kindes zu.Ihre Daten haben Dr. Joachim Heinrich vom GSF-Institut für Epidemiologie in München und seine Kollegen bei der Jahrestagung der "European Respiratory Society" in Stockholm vorgestellt und zeitgleich publiziert (Eur Resp J 3, 2002, 617). Sie haben die Daten von 1332 Neugeborenen und ihren Familien in Leipzig oder München ausgewertet. Die Forscher fragten nach Lebensstil - etwa Rauchen -, nach Bildung und dem Auftreten von Atopien: Asthma, Heuschnupfen, atopischen Ekzem.Dann sammelten sie Staub. Mit einer Vakuumpumpe saugten sie aus den Matratzen, auf denen die schwangeren Mütter geschlafen hatten, den Staub aus jeweils einem Quadratmeter Fläche, und zwar nach der Geburt des Kindes (maximal drei Monate später). Im Staub bestimmten sie die Katzen- und Milben- sowie die Endotoxinmenge.Bei einem Drittel aller Kinder war IgE im Nabelschnurblut nachweisbar. Da das Immunglobulin nicht die Plazentaschranke überwindet, muß es also vom Kind selbst stammen. "Interessanterweise unterschieden sich die IgE-Mengen im Nabelschnurblut in Abhängigkeit vom Allergen", so Heinrich. "Beim Katzenallergen etwa fanden wir eine direkte Beziehung zwischen der Menge des Allergens und der des IgE, bei Milbenallergenen nahm die IgE-Konzentration mit steigender Allergen-Menge zu, erreichte dann ein Plateau und fiel bei den höchsten gemessenen Konzentrationen des Milbenallergens wieder ab." Die Ergebnisse waren unabhängig davon, ob in der Familie Atopien vorgekommen waren oder nicht."Die biologische Umwelt der Mutter beeinflußt das Immunsystem des Kindes unabhängig von genetischen Faktoren", schließt Heinrich aus der Studie. Kinder mit erhöhten IgE-Konzentrationen im Nabelschnurblut müßten aber nicht unbedingt im späteren Leben Allergien entwickeln. <br />
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Aus der &gt; Klinikzeitung der Alexanderhausklinik Davos 3.2002 <br />
Zsolt Szepfalusi <br />
Intrauterine Prägung des Immunsystems auf Umwelt- und Lebensmittelallergene <br />
Sensibilisierung auf Birkenpollen beginnt schon im Mutterleib <br />
<br />
Auszüge: <br />
Allergische Erkrankungen nehmen weltweit zu und beginnen oft im frühen Kindesalter. Andrerseits scheinen die effektivsten Präventivmaßnahmen in den ersten Lebensmonaten zu greifen. Es ist deshalb von Bedeutung, die frühen immunologischen Veränderungen, die einer allergischen Erkrankung Vorschub leisten, zu erforschen. <br />
So wissen wir schon, dass das intrauterine Leben des Ungeborenen durch eine Umgebung von T2-Helferzellen (TH2) geprägt ist, die eine gesunde Schwangerschaft und Geburt begleiten und ermöglichen. Wir wissen aber auch, dass dieselbe TH2-Umgebung eine Allergie-fördernde Umgebung darstellen kann. Die Frage lag daher nahe, ob die Weichen für eine allergische Sensibilisierung nicht bereits vor der Geburt des Kindes gestellt werden. <br />
Aufgrund zahlreicher Untersuchungen konnte in den letzten Jahren gezeigt werden, dass schon der Fetus Kontakt mit nutritiven und inhalativen Allergenen hat, die zu einer T-Lymphozytenprägung führen. Die Übertragung der Allergene von der Mutter auf den feten erfolgt über die Plazentaschranke. Die daraus resultierende T-Lymphozyten-Prägung kann im Nabelschnurblut gemessen werden. <br />
In welchem Organsystem letztendlich die Immunantwort auf diese Antigene/Allergene stattfindet, ist noch unklar....... <br />
<br />
<br />
Aus MedReport Nr. 26 26. Jahrgang 2002 <br />
Jutta Hammermann, T.Hirsch, W. Leupold – Dresden <br />
Atopische Dermatitis ab der 10. Lebenswoche bei allergischer Sensibilisierung gegenüber Molken und Kasein-Hydrolysat <br />
<br />
Auszüge: <br />
Eine Sensibilisierung gegenüber Kuhmilch ist zum einen schon intrauterin möglich, zum anderen können Fremdallergene den Säugling bereits über die Muttermilch erreichen und eine Sensibilisierung auslösen. Bei der Kuhmilchallergie kommt es zu einer Sensibilisierung gegenüber den in der Kuhmilch enthaltenen Proteinen. <br />
Beta-Lactoglobulin, alpha-Lactalbumin und Kasein sind hierbei relevante Allergene. Beta-Lactoglobulin stellt hierbei in der Mehrzahl der Fälle das auslösende Allergen dar. <br />
..... <br />
<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Persorption]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1161</link>
			<pubDate>Fri, 21 Oct 2005 14:47:57 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1161</guid>
			<description><![CDATA[Persorption<br />
In den Mönchengladbacher Allergie-Seminaren, Band 4 von W. Jorde und M. Schata<br />
( Dustri-Verlag, ISBN 3-87185-203-1 <br />
steht gleich auf Seite 4...<br />
Zitat:<br />
....Was immer oral verfüttert und angeboten wurde- egal ob bei Versuchstieren oder auch beim Selbstversuch beim Menschen- es ließ sich aus peripheren Blutbahnen, aus der Lymphe wie aus Urin, ja selbst aus dem Liquor cerebrospinalis unverändert wieder isolieren. <br />
Intakte Keim- und vermehrungsfähige Hefezellen wurden ebenso gefunden wie Stärkekörner unterschiedlicher Größe, verschiedene Pflanzenpollen und -sporen sowie Eisenpartikel.<br />
....<br />
Auch andere Untersucher bestätigten diese Ergebnisse.....<br />
( bekannt ist diese Persorption wohl seit den 60er Jahren.....)<br />
....Damit stand nun aber fest: oral verabreichte kleine Partikel werden über die Darmschleimhaut in den Organismus aufgenommen, eben persorbiert. Offenbar handelt es sich um einen ganz normalen physiologischen Vorgang.<br />
Zitatende<br />
<br />
Die "menschlichen Versuchskaninchen" waren ausgewachsene, „gestandene Männer“ ( u.a. Dr. Jorde) und keine Babies mit einem unterentwickelten Immunsystem .<br />
Lt. den Autoren werden auch Makromoleküle persorbiert, Pollen sind u.a. auch "Eiweiße"....<br />
Diese "Persorption" könnte für gravierende Reaktionen auf "verkehrte" Nahrungsmittel / Medikamente/-hilfsstoffe verantwortlich sein . <br />
Auch das &gt;leaky gut&lt;, wie es Nahrungsmittelallergiker in der Regel haben, dürfte diese Situation noch verschärfen.<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Persorption<br />
In den Mönchengladbacher Allergie-Seminaren, Band 4 von W. Jorde und M. Schata<br />
( Dustri-Verlag, ISBN 3-87185-203-1 <br />
steht gleich auf Seite 4...<br />
Zitat:<br />
....Was immer oral verfüttert und angeboten wurde- egal ob bei Versuchstieren oder auch beim Selbstversuch beim Menschen- es ließ sich aus peripheren Blutbahnen, aus der Lymphe wie aus Urin, ja selbst aus dem Liquor cerebrospinalis unverändert wieder isolieren. <br />
Intakte Keim- und vermehrungsfähige Hefezellen wurden ebenso gefunden wie Stärkekörner unterschiedlicher Größe, verschiedene Pflanzenpollen und -sporen sowie Eisenpartikel.<br />
....<br />
Auch andere Untersucher bestätigten diese Ergebnisse.....<br />
( bekannt ist diese Persorption wohl seit den 60er Jahren.....)<br />
....Damit stand nun aber fest: oral verabreichte kleine Partikel werden über die Darmschleimhaut in den Organismus aufgenommen, eben persorbiert. Offenbar handelt es sich um einen ganz normalen physiologischen Vorgang.<br />
Zitatende<br />
<br />
Die "menschlichen Versuchskaninchen" waren ausgewachsene, „gestandene Männer“ ( u.a. Dr. Jorde) und keine Babies mit einem unterentwickelten Immunsystem .<br />
Lt. den Autoren werden auch Makromoleküle persorbiert, Pollen sind u.a. auch "Eiweiße"....<br />
Diese "Persorption" könnte für gravierende Reaktionen auf "verkehrte" Nahrungsmittel / Medikamente/-hilfsstoffe verantwortlich sein . <br />
Auch das &gt;leaky gut&lt;, wie es Nahrungsmittelallergiker in der Regel haben, dürfte diese Situation noch verschärfen.<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Eliminationsdiät  - Aufbaukost]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1027</link>
			<pubDate>Sun, 26 Jun 2005 08:11:31 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1027</guid>
			<description><![CDATA[Eliminationsdiät-Aufbaukost oder <br />
<br />
Demaskierung von Nahrungsmittelallergien <br />
<br />
Es gibt mehrere Gründe, eine solche „Auslassdiät“ durchzuführen – darüber und über die Verfahrensweise(n) werde ich im Folgenden versuchen einzugehen. <br />
<br />
1 ) Demaskierung „maskierter“ Allergien <br />
Die Auswirkungen einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit sind so vielschichtig, dass man sie oft nicht als Reaktion auf Unverträgliches erkennen kann. Vor allem dann, wenn Grundnahrungsmittel wie Getreide, Ei, Milch oder Gemüse/Obst ( das ja als "gesund" beschrieben werden und 5 x am Tag verzehrt werden sollten)  die Verursacher sind. Dies` sind Nahrungsmittel, die in unserem Kulturkreis häufig und z.T. in großer Menge verzehrt werden, die sich aber genauso häufig nicht durch spektakuläre Sofortreaktionen als Allergene zu erkennen geben. <br />
Wenn jemand nach dem Genuss von Erdbeeren oder Nüssen einen Erstickungsanfall ( Glottis-Ödem ), Asthma-Anfall, Nesselsucht erleidet, dann ist für jeden ersichtlich, dass dieses dramatische Geschehen eine Reaktion auf Unverträgliches ist. Diese Tatsache weiß &gt;man&lt; inzwischen, sie wird als solche auch akzeptiert. <br />
Leidet jemand allerdings „nur“ an Akne, Psoriasis, Depressionen, Heuschnupfen, Migräne, Rheuma, Reizdarm, Adipositas –Magersucht oder chronischer Müdigkeit (um nur ein paar  wenige Symptome zu nennen) dann lässt sich ein Bezug zu einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit nur sehr schwer herstellen. Außerdem gewöhnt sich der Mensch mit der Zeit an gewisse Zipperleins (solange sie nicht zu gravierend und einschränkend sind) wie an ein „Haustier“. Diverse Publikationen und „Meinungen“ tun das Übrige, um einen Zusammenhang : Krankheit – Nahrungsmittelunverträglichkeit in das Reich der Fabel zu verweisen. <br />
Entzieht man seinem Körper nun für eine gewisse Zeit den oder die Verursacher der o.g. „kleinen Beschwerden“, so kann man damit mehrere Dinge bewirken: <br />
- man gönnt dem Stoffwechsel eine kleine Erholungsphase: er muss sich nicht ständig mit Unverträglichem auseinandersetzen. <br />
- man bewirkt eine kurzzeitige Entgiftung/Entschlackung (beide Begriffe werden z.T. sehr kontrovers diskutiert) <br />
- man verspürt meist eine Besserung all der „kleinen Unzulänglichkeiten“, die man nie mit einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit in Verbindung gebracht hätte. <br />
Führt man nun nach einer gewissen Karenzzeit das krankmachende Agens wieder zu, reagiert man meist mit den „vertrauten“ Symptomen und kann somit einen direkten Bezug herstellen. <br />
<br />
2 ) Das Wiedererlernen eines Körpergefühls <br />
Man hat meist verlernt, auf die Signale seines Körpers zu achten – wie schon erwähnt, gewöhnt man sich auch an gewisse Unzulänglichkeiten... <br />
- Man gewöhnt sich an kleine „Wehwehchen“, die von der Umgebung mehr oder weniger leise belächelt werden oder als Marotte abgetan werden. <br />
- Man gewöhnt sich daran, vor jedem Wetterwechsel ein Gliederreißen zu verspüren, so dass man als „privater Wetterdienst“ für den Wochenendausflug oder den Grillabend herhalten kann. <br />
- Man gewöhnt sich an das „kleine Nickerchen“ nach dem Essen –das wird von der Umgebung vielleicht liebevoll als Verdauungsmelancholie belächelt. <br />
- Man gewöhnt sich ( allerdings nur sehr schwer) an Depressionen – Stimmungsschwankungen – Wutausbrüche und/oder einen zunehmenden Mangel an Selbstwertgefühl. <br />
- Man gewöhnt sich daran( auch schwer) , dass im unpassendsten Moment seltsame Geräusche aus dem Verdauungstrakt kommen – oder dass man in seiner Stadt jede öffentliche Toilette kennt – nicht aber das Theater von innen! <br />
- Man gewöhnt sich daran, dass man pro Monat soundsoviele Tage mit Migräne „ausfällt“ – man gewöhnt sich aber nicht daran, dass dieser Umstand von der Umgebung mit mehr oder weniger verletzenden Bemerkungen bedacht wird und auf Unverständnis stößt. <br />
- Man gewöhnt sich auch nicht daran, dass einem bei einem unstillbaren Juckreiz die Bemerkung:&gt; Waschen, nicht kratzen!&lt; entgegentönt. <br />
Hier gilt es nun, diese Reaktionen zu erkennen und zuordnen zu können. <br />
<br />
3 ) Als Bestätigung eines von einem Arzt erhobenen Befundes ( z.B. Kohlenhydratmalabsorption, Unverträglichkeit auf Nahrungsproteine, Reaktionen auf Konservierungsstoffe /E-Nummern und/oder pollenassoziierte Kreuzreaktionen) <br />
Nun hat man also einen Befund in Händen, der einem „weismachen will“ , dass man diverse Nahrungsmittel nicht verträgt. Bei den meisten der Betroffenen ist die erste Reaktion: <br />
&gt;das kann doch gar nicht sein! Das ess `ich doch schon immer, da habe ich doch noch nie was gemerkt!!!“&lt; <br />
Ja, das stimmt...siehe Punkt 1= maskierte Allergie! <br />
Man wird die Richtigkeit des erhobenen Befundes erst dann bestätigen und auch annehmen können, wenn man sich entschließt, die Allergene für einige Zeit aus seinem Speiseplan zu eliminieren. Nur eine Karenz kann einen Befund bestätigen oder wiederlegen – und nur durch Karenz kann man erkennen, welches der „vertrauten Zipperleins“ mit einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit zusammenhangt. <br />
Hier hat also die eigene Erfahrung genauso viel Gewicht ( wenn nicht gar mehr) wie ein ärztlich erhobener Befund. <br />
Allerdings ist es nicht leicht, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen: meist haben wir das in den letzten Jahren verlernt, denn sie ist uns bequemerweise abgenommen worden. <br />
<br />
Für Betroffene, die von ihrem Arzt keine Hilfe erfahren ( also keinerlei Diagnostik zur Abklärung ihrer Beschwerden erfahren ) , stellt diese Eliminationskost eine Möglichkeit dar, selbst „krankmachende“ Nahrungsmittel herauszufinden.<br />
<br />
4) Durchführung <br />
In den meisten Fällen wird Kartoffel und/oder Reis als Kohlehydratträger vertragen- man sollte sich bitte nur für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">eines</span>  dieser beiden entscheiden. <br />
Für ca eine Woche nur dieses EINE Nahrungsmittel zu sich nehmen: Reis oder Kartoffeln, nur mit Salz zubereitet. Bitte kein jodiertes, oder mit Fluor angereichertes Salz verwenden, Stein-/Ursalz wäre zu empfehlen. <br />
Absetzen sollte man alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die nicht aus zwingender medizinischer Indikation zur Aufrechterhaltung vitaler Funktionen notwendig sind :z.B. Digitalispräparate, Schilddrüsen- Diabetes- Bluthochdruckmedikamente. <br />
Bitte den verschreibenden Arzt kontaktieren und auf möglichst „allergenfreie“ Präparate umsteigen.<br />
( <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Diese Medikamente bitte nicht in Eigenregie absetzen!!!!) </span>  <br />
Möglichst allergenfrei heißt: Laktose-fructosefrei, ohne Aromen, ohne Sorbit und dessen Derivate, ohne Zitronensäure und – je nach Allergien- auch ohne Weizenstärke oder Substanzen, deren Ausgangsmaterial Weizen ist. <br />
„Verboten“ sind auch Kaugummi –Bonbons -Power-Riegel....die kleinen Nebensächlichkeiten, mit denen man den Gusto befriedigte. Keinen Süßstoff, keine Limos, keine Kräutertees ( evtl. Kreuzreaktionen bei Pollenallergie), keinen Kaffee. <br />
Erlaubt ist Wasser – kalt, heiß, sprudelnd, still,“ Leitungsheimer“( so das Wasser selbst und die Wasserleitungen o.k. sind) <br />
Wasser hilft gleichzeitig ein wenig bei der“ Entgiftung“, heißes Wasser kann einen trägen Darm etwas anregen....und man lernt auch wieder, die verschiedenen Geschmacksrichtungen von Wasser zu erkennen. <br />
Dazu sollte ein Protokoll geführt werden : bei dem mageren Speiseplan wäre es allerdings noch etwas verfrüht, von einem Ess-Protokoll zu sprechen. <br />
Darin sollte genau vermerkt werden : wie man sich wann fühlt, was man wann verzehrt/trinkt und welche Reaktionen man darauf verspürt. Wichtig wäre auch die Kontrolle des Gewichts- täglich zur gleichen Zeit, Darmtätigkeit und auch, welchen Aktivitäten man nachgeht. Stimmungslage, Verschlechterung bestehender Symptome....alles sollte man notieren.. <br />
Wenn man Diabetiker ist und selbst seinen BZ ( Blutzuckerwert) kontrolliert, so auch die ermittelten BZ-Werte mit eintragen ; oder Blutdruckwerte -&gt; auch sie können durch „Entgleisungen“ / Schwankungen einen Hinweis auf Unverträgliches geben.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Fortsetzung s.u.)</span> <br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eliminationsdiät-Aufbaukost oder <br />
<br />
Demaskierung von Nahrungsmittelallergien <br />
<br />
Es gibt mehrere Gründe, eine solche „Auslassdiät“ durchzuführen – darüber und über die Verfahrensweise(n) werde ich im Folgenden versuchen einzugehen. <br />
<br />
1 ) Demaskierung „maskierter“ Allergien <br />
Die Auswirkungen einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit sind so vielschichtig, dass man sie oft nicht als Reaktion auf Unverträgliches erkennen kann. Vor allem dann, wenn Grundnahrungsmittel wie Getreide, Ei, Milch oder Gemüse/Obst ( das ja als "gesund" beschrieben werden und 5 x am Tag verzehrt werden sollten)  die Verursacher sind. Dies` sind Nahrungsmittel, die in unserem Kulturkreis häufig und z.T. in großer Menge verzehrt werden, die sich aber genauso häufig nicht durch spektakuläre Sofortreaktionen als Allergene zu erkennen geben. <br />
Wenn jemand nach dem Genuss von Erdbeeren oder Nüssen einen Erstickungsanfall ( Glottis-Ödem ), Asthma-Anfall, Nesselsucht erleidet, dann ist für jeden ersichtlich, dass dieses dramatische Geschehen eine Reaktion auf Unverträgliches ist. Diese Tatsache weiß &gt;man&lt; inzwischen, sie wird als solche auch akzeptiert. <br />
Leidet jemand allerdings „nur“ an Akne, Psoriasis, Depressionen, Heuschnupfen, Migräne, Rheuma, Reizdarm, Adipositas –Magersucht oder chronischer Müdigkeit (um nur ein paar  wenige Symptome zu nennen) dann lässt sich ein Bezug zu einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit nur sehr schwer herstellen. Außerdem gewöhnt sich der Mensch mit der Zeit an gewisse Zipperleins (solange sie nicht zu gravierend und einschränkend sind) wie an ein „Haustier“. Diverse Publikationen und „Meinungen“ tun das Übrige, um einen Zusammenhang : Krankheit – Nahrungsmittelunverträglichkeit in das Reich der Fabel zu verweisen. <br />
Entzieht man seinem Körper nun für eine gewisse Zeit den oder die Verursacher der o.g. „kleinen Beschwerden“, so kann man damit mehrere Dinge bewirken: <br />
- man gönnt dem Stoffwechsel eine kleine Erholungsphase: er muss sich nicht ständig mit Unverträglichem auseinandersetzen. <br />
- man bewirkt eine kurzzeitige Entgiftung/Entschlackung (beide Begriffe werden z.T. sehr kontrovers diskutiert) <br />
- man verspürt meist eine Besserung all der „kleinen Unzulänglichkeiten“, die man nie mit einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit in Verbindung gebracht hätte. <br />
Führt man nun nach einer gewissen Karenzzeit das krankmachende Agens wieder zu, reagiert man meist mit den „vertrauten“ Symptomen und kann somit einen direkten Bezug herstellen. <br />
<br />
2 ) Das Wiedererlernen eines Körpergefühls <br />
Man hat meist verlernt, auf die Signale seines Körpers zu achten – wie schon erwähnt, gewöhnt man sich auch an gewisse Unzulänglichkeiten... <br />
- Man gewöhnt sich an kleine „Wehwehchen“, die von der Umgebung mehr oder weniger leise belächelt werden oder als Marotte abgetan werden. <br />
- Man gewöhnt sich daran, vor jedem Wetterwechsel ein Gliederreißen zu verspüren, so dass man als „privater Wetterdienst“ für den Wochenendausflug oder den Grillabend herhalten kann. <br />
- Man gewöhnt sich an das „kleine Nickerchen“ nach dem Essen –das wird von der Umgebung vielleicht liebevoll als Verdauungsmelancholie belächelt. <br />
- Man gewöhnt sich ( allerdings nur sehr schwer) an Depressionen – Stimmungsschwankungen – Wutausbrüche und/oder einen zunehmenden Mangel an Selbstwertgefühl. <br />
- Man gewöhnt sich daran( auch schwer) , dass im unpassendsten Moment seltsame Geräusche aus dem Verdauungstrakt kommen – oder dass man in seiner Stadt jede öffentliche Toilette kennt – nicht aber das Theater von innen! <br />
- Man gewöhnt sich daran, dass man pro Monat soundsoviele Tage mit Migräne „ausfällt“ – man gewöhnt sich aber nicht daran, dass dieser Umstand von der Umgebung mit mehr oder weniger verletzenden Bemerkungen bedacht wird und auf Unverständnis stößt. <br />
- Man gewöhnt sich auch nicht daran, dass einem bei einem unstillbaren Juckreiz die Bemerkung:&gt; Waschen, nicht kratzen!&lt; entgegentönt. <br />
Hier gilt es nun, diese Reaktionen zu erkennen und zuordnen zu können. <br />
<br />
3 ) Als Bestätigung eines von einem Arzt erhobenen Befundes ( z.B. Kohlenhydratmalabsorption, Unverträglichkeit auf Nahrungsproteine, Reaktionen auf Konservierungsstoffe /E-Nummern und/oder pollenassoziierte Kreuzreaktionen) <br />
Nun hat man also einen Befund in Händen, der einem „weismachen will“ , dass man diverse Nahrungsmittel nicht verträgt. Bei den meisten der Betroffenen ist die erste Reaktion: <br />
&gt;das kann doch gar nicht sein! Das ess `ich doch schon immer, da habe ich doch noch nie was gemerkt!!!“&lt; <br />
Ja, das stimmt...siehe Punkt 1= maskierte Allergie! <br />
Man wird die Richtigkeit des erhobenen Befundes erst dann bestätigen und auch annehmen können, wenn man sich entschließt, die Allergene für einige Zeit aus seinem Speiseplan zu eliminieren. Nur eine Karenz kann einen Befund bestätigen oder wiederlegen – und nur durch Karenz kann man erkennen, welches der „vertrauten Zipperleins“ mit einer Nahrungsmittelallergie/-unverträglichkeit zusammenhangt. <br />
Hier hat also die eigene Erfahrung genauso viel Gewicht ( wenn nicht gar mehr) wie ein ärztlich erhobener Befund. <br />
Allerdings ist es nicht leicht, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen: meist haben wir das in den letzten Jahren verlernt, denn sie ist uns bequemerweise abgenommen worden. <br />
<br />
Für Betroffene, die von ihrem Arzt keine Hilfe erfahren ( also keinerlei Diagnostik zur Abklärung ihrer Beschwerden erfahren ) , stellt diese Eliminationskost eine Möglichkeit dar, selbst „krankmachende“ Nahrungsmittel herauszufinden.<br />
<br />
4) Durchführung <br />
In den meisten Fällen wird Kartoffel und/oder Reis als Kohlehydratträger vertragen- man sollte sich bitte nur für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">eines</span>  dieser beiden entscheiden. <br />
Für ca eine Woche nur dieses EINE Nahrungsmittel zu sich nehmen: Reis oder Kartoffeln, nur mit Salz zubereitet. Bitte kein jodiertes, oder mit Fluor angereichertes Salz verwenden, Stein-/Ursalz wäre zu empfehlen. <br />
Absetzen sollte man alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die nicht aus zwingender medizinischer Indikation zur Aufrechterhaltung vitaler Funktionen notwendig sind :z.B. Digitalispräparate, Schilddrüsen- Diabetes- Bluthochdruckmedikamente. <br />
Bitte den verschreibenden Arzt kontaktieren und auf möglichst „allergenfreie“ Präparate umsteigen.<br />
( <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Diese Medikamente bitte nicht in Eigenregie absetzen!!!!) </span>  <br />
Möglichst allergenfrei heißt: Laktose-fructosefrei, ohne Aromen, ohne Sorbit und dessen Derivate, ohne Zitronensäure und – je nach Allergien- auch ohne Weizenstärke oder Substanzen, deren Ausgangsmaterial Weizen ist. <br />
„Verboten“ sind auch Kaugummi –Bonbons -Power-Riegel....die kleinen Nebensächlichkeiten, mit denen man den Gusto befriedigte. Keinen Süßstoff, keine Limos, keine Kräutertees ( evtl. Kreuzreaktionen bei Pollenallergie), keinen Kaffee. <br />
Erlaubt ist Wasser – kalt, heiß, sprudelnd, still,“ Leitungsheimer“( so das Wasser selbst und die Wasserleitungen o.k. sind) <br />
Wasser hilft gleichzeitig ein wenig bei der“ Entgiftung“, heißes Wasser kann einen trägen Darm etwas anregen....und man lernt auch wieder, die verschiedenen Geschmacksrichtungen von Wasser zu erkennen. <br />
Dazu sollte ein Protokoll geführt werden : bei dem mageren Speiseplan wäre es allerdings noch etwas verfrüht, von einem Ess-Protokoll zu sprechen. <br />
Darin sollte genau vermerkt werden : wie man sich wann fühlt, was man wann verzehrt/trinkt und welche Reaktionen man darauf verspürt. Wichtig wäre auch die Kontrolle des Gewichts- täglich zur gleichen Zeit, Darmtätigkeit und auch, welchen Aktivitäten man nachgeht. Stimmungslage, Verschlechterung bestehender Symptome....alles sollte man notieren.. <br />
Wenn man Diabetiker ist und selbst seinen BZ ( Blutzuckerwert) kontrolliert, so auch die ermittelten BZ-Werte mit eintragen ; oder Blutdruckwerte -&gt; auch sie können durch „Entgleisungen“ / Schwankungen einen Hinweis auf Unverträgliches geben.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Fortsetzung s.u.)</span> <br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Symptome - "Katalog"]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1026</link>
			<pubDate>Sat, 25 Jun 2005 16:29:52 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1026</guid>
			<description><![CDATA[Symptome – Katalog bei Nahrungsmittelallergien / - unverträglichkeiten<br />
<br />
Folgende  Zeilen sollen als ein zusammenfassender „Versuch“ angesehen werden, mit welch` vielfältigen Symptomen sich ein (unerkannter) Nahrungsmittelallergiker auseinander zu setzen hat . Diese Zeilen sollen helfen, die im Moment z.T. noch sehr langen ( und verzweifelten) Karrieren so Vieler abzukürzen. In manchen Journalen / Veröffentlichungen mögen diese Symptome bagatellisiert oder gar abgestritten werden – da mag jeder Leser für sich entscheiden, ob nicht das eine oder andere auf ihn zutrifft und ob nicht eine Unverträglichkeit oder Malabsorption für seine Beschwerden verantwortlich zu machen wäre.<br />
Des weiteren versuche ich eine „Chronologie“ zu erstellen, in welchem Alter welche Symptome zumeist auftreten.<br />
<br />
Beginnend mit den Kleinsten – Säuglingen und Kindern:<br />
Bei den folgenden Symptomen müssen z.B. auch immer Allergien der Eltern in die Überlegungen mit einbezogen werden:<br />
Vererbung:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=391&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=391&amp;sid=</a><br />
<br />
- Schrei- und Speikind ( Koliken, Blähungen ): das sind keine Gedeihkinder, sie haben (meist!) einen Grund, warum sie „unglücklich“ sind:<br />
-	Obstipation : <a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=782&amp;sid=," target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...=782&amp;sid=,</a><br />
-	 Entzündungen im Darm oder Magen-Darmtrakt:<br />
Humoral and cellular responses to cow milk proteins in patients with milk-induced IgE-mediated and non-IgE-mediated disorders.<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15932382" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=15932382</a><br />
<br />
-	Milchschorf und/oder “Säuglings-Akne”<br />
-	Häufige und auch z.T. schwere Infektionen der oberen Atemwege ( Nase, Bronchien, Mittelohrentzündungen)<br />
-	Verhaltensauffälligkeiten:  z.B.  Unruhe – auch „Macken“: mit dem Kopf gegen Dinge schlagen, wie wild in der Wippe schaukeln .<br />
<br />
<br />
Kleinkind und Kinder<br />
-	Wachs- und Gedeihstörungen : für z.B. Zöliakie ein Kardinalssymptom, aber auch bei ganz „normalen“ Nahrungsmittelallergien, die in diesem Alter sehr häufig noch „echte“, IgE-vermittelte Allergien sind, ist das belegt.<br />
( leider nicht im Internet verfügbar: Allergo Journal 2002;11: 48- 53 ; &gt;&gt;Einfluss einer diätetischen Intervention auf Serum-Wachstumsfaktoren bei Kindern mit atopischem Ekzem und Kuhmilch-Allergie – eine Pilotstudie&lt;&lt; B. Niggemann, D.Schnabel, A.Grüters, U.Wahn- Immunologie und Pneumologie Charite Berlin<br />
 Fazit-Zitat: Atopisches Ekzem (Neurodermitis) mit Nahrungsmittelallergie ist mit einer Wachstumsverzögerung und veränderten Serum-Wachstumsfaktoren assoziiert. Eine adäquate dietätische Intervention führt zu einer Stabilisierung des Wachstums und einer Normalisierung der Serum-Wachstumsfaktoren. <br />
( <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gleichzeitig aber meint ein Allergologe der Charite, dass Neurodermitiker alles essen dürften. Es gebe keine Lebensmittelgruppe , durch die das Hautleiden verschlimmert werden würde..... wie bitte?????? </span>  )<br />
<br />
-&gt; gleich hier die passende Überleitung zu<br />
Neurodermitis –atopisches Ekzem <br />
Rezidivierende Infektionen an Mittelohr, Bronchien und Nasennebenhöhlen<br />
Krupp- Husten<br />
„Bauchweh“ ( Durchfälle, Verstopfung, Blähungen -&gt; Blähbauch, Erbrechen : bitte nicht immer die „Psyche“ dafür verantwortlich machen!!!!<br />
„Beinweh“ – sogenannte „Wachstumsschmerzen“<br />
Kopfschmerzen  - „Kinder-Migräne“- womöglich schon mit den klassischen Migränesymptomen einhergehend: Übelkeit/ Erbrechen, Lichtscheu, Lärmempfindlich<br />
Alpträume, Schlafwandeln,<br />
hysterische Zustände bei neuen Situationen ( z.B. Arztbesuch)<br />
Zappelphilip – ADS und ADSH <br />
-	Lernschwäche: plötzlicher Leistungsabfall in der Schule z.B., ohne Schwierigkeiten im sozialen Umfeld (Scheidung, Tod in der Familie u.s.w.)<br />
<br />
Insektenstichreaktionen <br />
Heuschnupfen / Asthma- hyperreagibles Bronchialsystem<br />
Dunkle Augenringe, fahler Teint, „Aufgedunsensein“ (sog. „lymphatische Kinder),Mimikverlust, glühende Wangen und/oder knallrote Ohren<br />
Fleckige Zunge = Landkartenzunge, Aphthen, Rhagaden<br />
Warzen<br />
<br />
Pubertät und ( nahezu übergangslos ins) Erwachsenenalter<br />
Wobei das Auftreten von Heuschnupfen und/oder Asthma nicht altersgebunden ist: <br />
&gt;&gt;<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter schützt nicht vor Allergien</span> !&lt;&lt;<br />
Adipositas oder Essstörungen ; bei Jungen Gynäkomastie (weibl. Brustansatz)<br />
Akne <br />
Psoriasis<br />
Lipo- und/oder Lymphödeme<br />
PMS (prämenstruelles Syndrom)<br />
<br />
Weitere Symptome , die nicht zwingend einem bestimmten Alter zugeordnet werden können:<br />
      Aggressivität, innere Unruhe, Gereiztheit-( auch Erwachsene können an ADS / ADSH leiden)<br />
-	Depressionen; starke Stimmungsschwankungen – von aufgedreht sein bis hin zu „Tode betrübt sein“<br />
-	Angst vor neuen Situationen<br />
-	Höhenangst, Panikattacken( z.B. Platzangst, Angst vor großen Menschenansammlungen) , Phobien,Hysterie: hierzu gehört auch die Cancerophobie = Angst, an Krebs zu erkranken <br />
     Schizophrenie, Borderline-Syndrom    <a href="http://www.panix.com/~donwiss/reichelt.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.panix.com/~donwiss/reichelt.html</a><br />
-	Konzentrations-/Gedächtnisschwäche, Vergesslichkeit<br />
-	Zunehmendes Minderwertigkeitsgefühl : man traut sich nichts mehr zu, dazu das Gefühl ständig überfordert zu sein.<br />
-	Im Beruf das Gefühl  „ gemobbt“ zu werden ( ohne konkrete Hinweise darauf)<br />
-	Den Bezug zur Realität verlieren, sich und seine Fähigkeiten zu überschätzen und für Mitmenschen in unverständlicher Art zu agieren und reagieren.<br />
-	„Suchtgefährdung“: seien es Drogen, Alkohol oder so banale „Süchte“  wie Naschsucht<br />
-	Antriebs- Lustlosigkeit, Motivationsmangel <br />
-	Chronisches Erschöpfungssyndrom  CFS  (= chronic fatigue syndrome) :<br />
-	Selbst Epilepsie wird in mancher Literatur als Symptom einer Nahrungsmittelintoleranz <br />
angesehen.<br />
<br />
Symptome in Mund- und Rachenbereich<br />
<br />
-	Globus hystericus : Klossgefühl im Hals, so, als ob eine Tablette steckengeblieben wäre. Dadurch kommt es zu einem vermehrten Schluckzwang. Der globus hystericus wird in der Literatur als &gt;psychogene&lt; Erkrankung bezeichnet und nur selten mit einer organischen Erkrankung in Verbindung gebracht.<br />
-	Häufig Halsschmerzen ohne allgemeine Zeichen eines Infektes. Diese Halsschmerzen sprechen auch  n i c h t  auf Medikamente gegen Halsschmerzen an; sie verschwinden ohne Therapie nach kurzer Zeit wieder. Im Rachen ist – wenn überhaupt: - nur eine leichte Rötung zu sehen.<br />
-	Merkwürdiger Geschmack im Mund: bitter- säuerlich- scharf, manchmal  „nach Metall“. Dieses Symptom kann man nach „unverträglichen“ Nahrungsmitteln beobachten, seien es die chem. Zusätze(= E-Nummern) oder  „Allergene“ wie z.B. Hühnereiweiss, Milch-Milchprodukte oder Geschmacksverstärker-Glutamat ,um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen.<br />
-	Brennende und gerötete Zunge<br />
-	Mundtrockenheit / Mundgeruch<br />
-	Häufiges Zahnfleischbluten, -Zahnfleischentzündungen, Rückgang des Zahnfleisches und erhöhte Kariesanfälligkeit trotz sorgfältiger Mund- und Zahnhygiene.<br />
-	Zahnschmerzen an sanierten Zähnen<br />
-	„Zahnströme“ – empfindliche Zähne<br />
-	Blasenbildung an der Gaumenplatte nach „unverträglichen“ Speisen, z.B. nach scharf Gebratenem, Gewürztem u.s.w.<br />
-	Aphthen und Rhagaden<br />
Nächtliches Zähneknirschen und morgendliche Schmerzen in den Kiefergelenken.<br />
Schmerzen in den Kiefergelenken beim Gähnen, Kauen und Niesen mit möglicher Kieferklemme/-sperre.<br />
Schnarchen, bis hin zur Schlafapneu.<br />
<br />
<br />
Entzündungen, Infektionen und erhöhte Infektanfälligkeit<br />
<br />
- Bindehautentzündungen der Augen; man hat auch oft das Gefühl, Sand in den Augen zu haben.<br />
-	Gerötete und/oder entzündete Augenlider; perioculares Ekzem<br />
-	Sehnenscheidenentzündungen, z.B.  „Tennisarm“ ( auch ohne Tennis zu spielen)<br />
-	Gelenkentzündungen: hierzu kann man alle Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis zählen; z.B. Arthritis, „ Rheuma“, Fibromyalgie ( auch ohne erhöhte Rheumafaktoren) M. Raynaud  ( siehe auch Autoimmunerkrankungen  und weitere "neumodische" Erkrankungen: restless legs und MCS<br />
-	<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=798&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=798&amp;sid=</a>  )<br />
-	Entzündungen im Magen-Darm-Bereich:  Gastritis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn <br />
-	Rezidivierende / chron. Blaseninfektionen – „ Reizblase“<br />
- intestinale /genitale / cutane Candidosen ( chronisch- rezidivierend , z.T. therapieresistent, da Folge von NMU`s)<br />
- unangenehmer Körpergeruch -&gt; Seifen- und Deo-resistent!<br />
<br />
<br />
<br />
Haut<br />
-	Furunkulose, Abszessneigung,<br />
-	Die o. g. Neurodermitis, Akne, Psoriasis – aber auch Keratosen, Folliculitis u.s.w.<br />
Im Volksmund heißt es zwar, die Haut sei das Spiegelbild der Seele – ich aber erachte den Darm als Bezug wesentlich relevanter, da auch unsre „Psyche /Seele“ durch den „Darm“ beeinflusst wird.<br />
Siehe: <a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?sid=&amp;postid=6205#post6205" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...5#post6205</a><br />
- Urticaria ( Nesselsucht)<br />
- Genital-/ Analekzeme<br />
-<br />
Autoimmunerkrankungen<br />
z.B. Hashimoto-Thyeoiditis, die o.g. chronisch entzündlichen Darmerkrankungen M.Crohn und Colitis ulcerosa und viele mehr: <a href="http://www.autoimmun.org/dseiten/00.02.05.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.autoimmun.org/dseiten/00.02.05.html</a><br />
und „hormonelle Störungen“ – Endometriose; Hitzewallungen u.s.w.<br />
<br />
<br />
Allgemeine Symptome:<br />
-	Hypotonie ( niedriger ) und Hypertonie( hoher) Blutdruck<br />
-	„Unterzuckerung“<br />
-	Schwindel – Drehschwindel ( M. Meniere), Tinnitus<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Symptome – Katalog bei Nahrungsmittelallergien / - unverträglichkeiten<br />
<br />
Folgende  Zeilen sollen als ein zusammenfassender „Versuch“ angesehen werden, mit welch` vielfältigen Symptomen sich ein (unerkannter) Nahrungsmittelallergiker auseinander zu setzen hat . Diese Zeilen sollen helfen, die im Moment z.T. noch sehr langen ( und verzweifelten) Karrieren so Vieler abzukürzen. In manchen Journalen / Veröffentlichungen mögen diese Symptome bagatellisiert oder gar abgestritten werden – da mag jeder Leser für sich entscheiden, ob nicht das eine oder andere auf ihn zutrifft und ob nicht eine Unverträglichkeit oder Malabsorption für seine Beschwerden verantwortlich zu machen wäre.<br />
Des weiteren versuche ich eine „Chronologie“ zu erstellen, in welchem Alter welche Symptome zumeist auftreten.<br />
<br />
Beginnend mit den Kleinsten – Säuglingen und Kindern:<br />
Bei den folgenden Symptomen müssen z.B. auch immer Allergien der Eltern in die Überlegungen mit einbezogen werden:<br />
Vererbung:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=391&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=391&amp;sid=</a><br />
<br />
- Schrei- und Speikind ( Koliken, Blähungen ): das sind keine Gedeihkinder, sie haben (meist!) einen Grund, warum sie „unglücklich“ sind:<br />
-	Obstipation : <a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=782&amp;sid=," target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...=782&amp;sid=,</a><br />
-	 Entzündungen im Darm oder Magen-Darmtrakt:<br />
Humoral and cellular responses to cow milk proteins in patients with milk-induced IgE-mediated and non-IgE-mediated disorders.<br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;dopt=Abstract&amp;list_uids=15932382" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...s=15932382</a><br />
<br />
-	Milchschorf und/oder “Säuglings-Akne”<br />
-	Häufige und auch z.T. schwere Infektionen der oberen Atemwege ( Nase, Bronchien, Mittelohrentzündungen)<br />
-	Verhaltensauffälligkeiten:  z.B.  Unruhe – auch „Macken“: mit dem Kopf gegen Dinge schlagen, wie wild in der Wippe schaukeln .<br />
<br />
<br />
Kleinkind und Kinder<br />
-	Wachs- und Gedeihstörungen : für z.B. Zöliakie ein Kardinalssymptom, aber auch bei ganz „normalen“ Nahrungsmittelallergien, die in diesem Alter sehr häufig noch „echte“, IgE-vermittelte Allergien sind, ist das belegt.<br />
( leider nicht im Internet verfügbar: Allergo Journal 2002;11: 48- 53 ; &gt;&gt;Einfluss einer diätetischen Intervention auf Serum-Wachstumsfaktoren bei Kindern mit atopischem Ekzem und Kuhmilch-Allergie – eine Pilotstudie&lt;&lt; B. Niggemann, D.Schnabel, A.Grüters, U.Wahn- Immunologie und Pneumologie Charite Berlin<br />
 Fazit-Zitat: Atopisches Ekzem (Neurodermitis) mit Nahrungsmittelallergie ist mit einer Wachstumsverzögerung und veränderten Serum-Wachstumsfaktoren assoziiert. Eine adäquate dietätische Intervention führt zu einer Stabilisierung des Wachstums und einer Normalisierung der Serum-Wachstumsfaktoren. <br />
( <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gleichzeitig aber meint ein Allergologe der Charite, dass Neurodermitiker alles essen dürften. Es gebe keine Lebensmittelgruppe , durch die das Hautleiden verschlimmert werden würde..... wie bitte?????? </span>  )<br />
<br />
-&gt; gleich hier die passende Überleitung zu<br />
Neurodermitis –atopisches Ekzem <br />
Rezidivierende Infektionen an Mittelohr, Bronchien und Nasennebenhöhlen<br />
Krupp- Husten<br />
„Bauchweh“ ( Durchfälle, Verstopfung, Blähungen -&gt; Blähbauch, Erbrechen : bitte nicht immer die „Psyche“ dafür verantwortlich machen!!!!<br />
„Beinweh“ – sogenannte „Wachstumsschmerzen“<br />
Kopfschmerzen  - „Kinder-Migräne“- womöglich schon mit den klassischen Migränesymptomen einhergehend: Übelkeit/ Erbrechen, Lichtscheu, Lärmempfindlich<br />
Alpträume, Schlafwandeln,<br />
hysterische Zustände bei neuen Situationen ( z.B. Arztbesuch)<br />
Zappelphilip – ADS und ADSH <br />
-	Lernschwäche: plötzlicher Leistungsabfall in der Schule z.B., ohne Schwierigkeiten im sozialen Umfeld (Scheidung, Tod in der Familie u.s.w.)<br />
<br />
Insektenstichreaktionen <br />
Heuschnupfen / Asthma- hyperreagibles Bronchialsystem<br />
Dunkle Augenringe, fahler Teint, „Aufgedunsensein“ (sog. „lymphatische Kinder),Mimikverlust, glühende Wangen und/oder knallrote Ohren<br />
Fleckige Zunge = Landkartenzunge, Aphthen, Rhagaden<br />
Warzen<br />
<br />
Pubertät und ( nahezu übergangslos ins) Erwachsenenalter<br />
Wobei das Auftreten von Heuschnupfen und/oder Asthma nicht altersgebunden ist: <br />
&gt;&gt;<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alter schützt nicht vor Allergien</span> !&lt;&lt;<br />
Adipositas oder Essstörungen ; bei Jungen Gynäkomastie (weibl. Brustansatz)<br />
Akne <br />
Psoriasis<br />
Lipo- und/oder Lymphödeme<br />
PMS (prämenstruelles Syndrom)<br />
<br />
Weitere Symptome , die nicht zwingend einem bestimmten Alter zugeordnet werden können:<br />
      Aggressivität, innere Unruhe, Gereiztheit-( auch Erwachsene können an ADS / ADSH leiden)<br />
-	Depressionen; starke Stimmungsschwankungen – von aufgedreht sein bis hin zu „Tode betrübt sein“<br />
-	Angst vor neuen Situationen<br />
-	Höhenangst, Panikattacken( z.B. Platzangst, Angst vor großen Menschenansammlungen) , Phobien,Hysterie: hierzu gehört auch die Cancerophobie = Angst, an Krebs zu erkranken <br />
     Schizophrenie, Borderline-Syndrom    <a href="http://www.panix.com/~donwiss/reichelt.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.panix.com/~donwiss/reichelt.html</a><br />
-	Konzentrations-/Gedächtnisschwäche, Vergesslichkeit<br />
-	Zunehmendes Minderwertigkeitsgefühl : man traut sich nichts mehr zu, dazu das Gefühl ständig überfordert zu sein.<br />
-	Im Beruf das Gefühl  „ gemobbt“ zu werden ( ohne konkrete Hinweise darauf)<br />
-	Den Bezug zur Realität verlieren, sich und seine Fähigkeiten zu überschätzen und für Mitmenschen in unverständlicher Art zu agieren und reagieren.<br />
-	„Suchtgefährdung“: seien es Drogen, Alkohol oder so banale „Süchte“  wie Naschsucht<br />
-	Antriebs- Lustlosigkeit, Motivationsmangel <br />
-	Chronisches Erschöpfungssyndrom  CFS  (= chronic fatigue syndrome) :<br />
-	Selbst Epilepsie wird in mancher Literatur als Symptom einer Nahrungsmittelintoleranz <br />
angesehen.<br />
<br />
Symptome in Mund- und Rachenbereich<br />
<br />
-	Globus hystericus : Klossgefühl im Hals, so, als ob eine Tablette steckengeblieben wäre. Dadurch kommt es zu einem vermehrten Schluckzwang. Der globus hystericus wird in der Literatur als &gt;psychogene&lt; Erkrankung bezeichnet und nur selten mit einer organischen Erkrankung in Verbindung gebracht.<br />
-	Häufig Halsschmerzen ohne allgemeine Zeichen eines Infektes. Diese Halsschmerzen sprechen auch  n i c h t  auf Medikamente gegen Halsschmerzen an; sie verschwinden ohne Therapie nach kurzer Zeit wieder. Im Rachen ist – wenn überhaupt: - nur eine leichte Rötung zu sehen.<br />
-	Merkwürdiger Geschmack im Mund: bitter- säuerlich- scharf, manchmal  „nach Metall“. Dieses Symptom kann man nach „unverträglichen“ Nahrungsmitteln beobachten, seien es die chem. Zusätze(= E-Nummern) oder  „Allergene“ wie z.B. Hühnereiweiss, Milch-Milchprodukte oder Geschmacksverstärker-Glutamat ,um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen.<br />
-	Brennende und gerötete Zunge<br />
-	Mundtrockenheit / Mundgeruch<br />
-	Häufiges Zahnfleischbluten, -Zahnfleischentzündungen, Rückgang des Zahnfleisches und erhöhte Kariesanfälligkeit trotz sorgfältiger Mund- und Zahnhygiene.<br />
-	Zahnschmerzen an sanierten Zähnen<br />
-	„Zahnströme“ – empfindliche Zähne<br />
-	Blasenbildung an der Gaumenplatte nach „unverträglichen“ Speisen, z.B. nach scharf Gebratenem, Gewürztem u.s.w.<br />
-	Aphthen und Rhagaden<br />
Nächtliches Zähneknirschen und morgendliche Schmerzen in den Kiefergelenken.<br />
Schmerzen in den Kiefergelenken beim Gähnen, Kauen und Niesen mit möglicher Kieferklemme/-sperre.<br />
Schnarchen, bis hin zur Schlafapneu.<br />
<br />
<br />
Entzündungen, Infektionen und erhöhte Infektanfälligkeit<br />
<br />
- Bindehautentzündungen der Augen; man hat auch oft das Gefühl, Sand in den Augen zu haben.<br />
-	Gerötete und/oder entzündete Augenlider; perioculares Ekzem<br />
-	Sehnenscheidenentzündungen, z.B.  „Tennisarm“ ( auch ohne Tennis zu spielen)<br />
-	Gelenkentzündungen: hierzu kann man alle Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis zählen; z.B. Arthritis, „ Rheuma“, Fibromyalgie ( auch ohne erhöhte Rheumafaktoren) M. Raynaud  ( siehe auch Autoimmunerkrankungen  und weitere "neumodische" Erkrankungen: restless legs und MCS<br />
-	<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=798&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=798&amp;sid=</a>  )<br />
-	Entzündungen im Magen-Darm-Bereich:  Gastritis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn <br />
-	Rezidivierende / chron. Blaseninfektionen – „ Reizblase“<br />
- intestinale /genitale / cutane Candidosen ( chronisch- rezidivierend , z.T. therapieresistent, da Folge von NMU`s)<br />
- unangenehmer Körpergeruch -&gt; Seifen- und Deo-resistent!<br />
<br />
<br />
<br />
Haut<br />
-	Furunkulose, Abszessneigung,<br />
-	Die o. g. Neurodermitis, Akne, Psoriasis – aber auch Keratosen, Folliculitis u.s.w.<br />
Im Volksmund heißt es zwar, die Haut sei das Spiegelbild der Seele – ich aber erachte den Darm als Bezug wesentlich relevanter, da auch unsre „Psyche /Seele“ durch den „Darm“ beeinflusst wird.<br />
Siehe: <a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?sid=&amp;postid=6205#post6205" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...5#post6205</a><br />
- Urticaria ( Nesselsucht)<br />
- Genital-/ Analekzeme<br />
-<br />
Autoimmunerkrankungen<br />
z.B. Hashimoto-Thyeoiditis, die o.g. chronisch entzündlichen Darmerkrankungen M.Crohn und Colitis ulcerosa und viele mehr: <a href="http://www.autoimmun.org/dseiten/00.02.05.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.autoimmun.org/dseiten/00.02.05.html</a><br />
und „hormonelle Störungen“ – Endometriose; Hitzewallungen u.s.w.<br />
<br />
<br />
Allgemeine Symptome:<br />
-	Hypotonie ( niedriger ) und Hypertonie( hoher) Blutdruck<br />
-	„Unterzuckerung“<br />
-	Schwindel – Drehschwindel ( M. Meniere), Tinnitus<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Psyche ist nicht an allem Schuld!]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1023</link>
			<pubDate>Sat, 25 Jun 2005 07:10:52 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=1023</guid>
			<description><![CDATA[Die Psyche ist nicht an allem Schuld <br />
<br />
z.B. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Serotonin</span> ?<br />
<br />
Es findet sich zu ca 80 – 90% im “Bauchhirn”, den enterochromaffinen Zellen des Intestinaltrakts – und nur etwa 10-20% im ZNS. Es ist „zuständig“ für unsre Stimmung – unter anderem! Aber auch für Wach-Schlafrhythmus, Schmerzempfinden, Wärmeempfinden und Kohlenhydrathunger. Es wird u.a. in den Blutplättchen (Thrombozyten) und in den Mastzellen ( wie Histamin) gespeichert – und bei einer allergisch/pseudoallergischen Reaktion freigesetzt.<br />
Unser Körper bildet es selbst – dazu benötigt er Tryptophan ( ein biogenes Amin) aus der Nahrung.<br />
Bei Kohlenhydratmalabsorption und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird aber Tryptophan ( wie auch Mineralstoffe oder Vitamine) nicht oder nur unzureichend resorbiert –sprich: es kommt zu einem Serotoninmangel – mit all`den Folgeerscheinungen/Symptomen, wie wir sie alle nur zu gut kennen.(um es ganz flapsig auszudrücken :zum Bau eines Hauses braucht man auch Baumaterial/Steine, sonst geht das nicht....)<br />
Insofern spielt die „Psyche“ schon eine Rolle , da sie „empfindlich auf einen Serotoninmangel“ reagiert.<br />
<br />
Das erklärt (vielleicht) auch, warum man versucht, symptomatisch den Reizdarm mit SSRI zu behandeln.....<br />
Die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wirken speziell auf den Botenstoff Serotonin. SSRI führen dazu, dass Serotonin nicht wieder in die Nervenzellen aufgenommen und inaktiv gemacht wird...<br />
SSRI sind eigentlich Antidepressiva, d.h. bei depressiven Verstimmungen wirksam. Durch die Beeinflussung des Botenstoffes Serotonin im Gehirn haben sie jedoch auch bei anderen psychischen Störungen und Problemen eine positive Wirkung. Hierzu gehören besonders Angststörungen (z.B. Panikstörungen, Generalisierte Angststörung, Soziale Phobien) und Zwangserkrankungen, Essstörungen und prämenstruelle Probleme – Hiiiilfe! <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tryptophan</span> : <br />
Tryptophan ist ein wichtiger Baustein für Proteine und im Leberstoffwechsel. <br />
Es spielt eine Rolle im Stoffwechsel von Niacin trägt zur Bildung von Serotonin bei.<br />
<a href="http://www.novamex.de/nnb/aminos%E4uren/am_trypto.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.novamex.de/nnb/aminos%E4uren/am_trypto.htm</a><br />
<br />
z.B. <a href="http://www.fructose.at/pdf/K17_fructose.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.fructose.at/pdf/K17_fructose.pdf</a><br />
Zitat:<br />
Depressionen sind Folge, nicht Ursache<br />
Das FMS ( Fruktosemalabsorptionssyndrom) ?ist mit signifikant erhöhten Depressionsscores verbunden. Das dürfte darauf zurückzuführen sein, dass ein FMS häufig mit einer Tryptophanresorptionsstörung vergesellschaftet ist. Der Tryptophanmangel führt zu einer verringerten Serotoninsynthese und damit zu einem Serotoninmangel. Neben dem Depressionsäquivalent leiden Patienten mit FMS häufig auch unter dem Symptom Süßhunger.<br />
( Wobei sich Dr. Ledochoswki hier nur auf FM bezieht – o.g. Aussage wird bei allen Malabsorptionen/ Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet)<br />
Und hier muss das Reizdarmsyndrom erwähnt werden:<br />
 <a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=909.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...opic=909.0</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Histamin</span> ?<br />
 wird zusammen mit Serotonin und Heparin bei allergisch/pseudoallergischen Reaktionen in großer Menge aus den Mastzellen ( zu finden an Haut und Schleimhäuten –Nase, Bronchien, Gastrointestinaltrakt ) freigesetzt. Durch Histamin ( und auch Serotonin) wird ein Teil der glatten Muskulatur direkt erregt: Darmperistaltik, Uterus – und Bronchialschleimhaut z.B , während die Gefäßmuskulatur erschlafft , was einen Blutdruckabfall und auch Kopfschmerzen zur Folge hat.<br />
Histamin fördert die Gefäßpermeabilität ( Durchlässigkeit), so dass Plasma ins Gewebe übergeht ( Ödeme, evtl. auch Blutungen aufgrund des Heparins).<br />
Histamin ist auch Bestandteil von Pflanzen- und Insektengiften ( z.B. Brennessel), aber auch in verschiedenen Nahrungsmitteln zu finden, z.B. „altem“ –verdorbenem Fisch ( Fischvergiftungen sind in der Regel massive Histaminreaktionen)<br />
<br />
Histamin und Serotonin sind aber nicht die alleinigen Neurotransmitter/ Hormone, die eine Rolle spielen : das Stresshormon Adrenalin ist ebenfalls beteiligt. Allergisch/pseudoallergische Reaktionen sind Stress.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Adrenalin </span> ?<br />
...alte Bezeichnung: Enephrin , gehört zur Gruppe der Katecholamine/ biogene Amine. Es wird im Nebennierenmark und den sympathischen Ganglien ( Nervenzellen) gebildet und wirkt ähnlich wie Noradrenalin und Dopamin.<br />
Freigesetzt wird das Hormon bei:<br />
- körperlicher und seelischer Belastung<br />
- Infektionen<br />
- Verletzungen<br />
- Hypoglycämien( niedrigem Blutzucker), die häufig bei Kohlenhydratmalabsorptionen auftreten.<br />
Es bewirkt :<br />
- Eine Erhöhung der Herzfrequenz ( kann auch zu Extrasystolen führen) und eine Erhöhung des O2- Bedarfs<br />
- Erweitert die großen Gefäße ( in Herz- und Skelettmuskulatur)<br />
- Verengt die kleinen Gefäße ( z.B. der Haut)<br />
- Verringert die Nierendurchblutung<br />
- lässt vermehrt Glucose aus der Leber freisetzen -&gt; der Blutzuckerspiegel steigt<br />
- Löst Unruhe und Angst aus , eine ähnliche Wirkung wie Amphetamine ( Ritalin &amp; Co) wird diskutiert.<br />
Und der „Kollege“ Noradrenalin ...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Noradrenalin</span> ?( auch Norepinephrin)<br />
 gehört zur Gruppe der Katecholamine, es ist ein Neurohormon. Es kann im Körper ( Nebennierenmark, den Neuronen des Sympathikus und in verschiedenen Nervenzellen des Gehirns) aus den Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin über den Zwischenschritt Dopamin synthetisiert werden. , es hat Auswirkungen auf<br />
- die Herztätigkeit<br />
- den Blutdruck<br />
- die Durchblutung und den Tonus der Skelettmuskulatur<br />
- es steigert den Glucosespiegel im Blut<br />
<br />
Das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dopamin</span> ?regelt die Durchblutung der Bauchorgane und dient als Botenstoff. Wird vom Körper zuwenig Dopamin produziert spricht man bei den dann auftretenden Symptomen von ADD oder ADHD ( fraglich)<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Ein kurzer Blick hinter die Kulissen, hinein in unseren Hirnstoffwechsel: <br />
 <br />
Es gibt einen Teilbereich im Gehirn, der zuständig ist für die Aufmerksamkeit und die Bewegung. Diese Bereiche werden über Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin, reguliert. <br />
 <br />
Mangelt es z.B. an Dopamin, können Aktivitäten des Nervensystems, die unsere Gefühle und unser Verhalten steuern, nur unzureichend beeinflusst werden.<br />
<a href="http://www.ads-adhsfundgrube.de/index.php?siteToLoad=3_2_1_Alternative" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ads-adhsfundgrube.de/index.ph...lternative</a></blockquote>
<br />
<br />
<br />
<br />
 ****<br />
O.g. kann und soll nur als winzigkleiner Abriss einiger Hormone / Neurotransmitter ?und deren Funktionen und Aufgaben verstanden werden.<br />
Aber nicht nur „die Hormone“ haben Einfluss auf unsere „Psyche“ – auch andere „Stoffe“ dürften nicht ganz unbeteiligt sein...z.B.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Opioide Peptide:</span> <br />
Bei der enzymatischen Hydrolyse von Casein werden Casomorphine und Casoxine, aus den Molkenproteinen Serorphin, Lactorphine und Lactoferroxin freigesetzt. Diese werden in Analogie zu den 1975 entdeckten körpereigenen Endorphinen als Exorphine bezeichnet. Sie können durch die Wirkung caseolytischer Bakterien bei der Produktion verschiedener Käsesorten und anderer Milcherzeugnisse auch in Lebensmitteln auftreten. Ihre Wirkung im Organismus gründet in erster Linie auf der Bindung an Opiatrezeptoren, vor allem im Darm und Nervengewebe. Während Casomorphine, Lactorphine und Serorphin als Argonisten wirken, blockieren Antagonisten wie Casoxine und Lactoferroxin die Rezeptoren. <br />
Neurophysiologische Effekte wie z.B. schmerzstillende Wirkung sind allerdings nach oraler Aufnahme nicht zu erwarten, da Casomorphine im Blut relativ schnell durch spezifische Peptidhydrolasen inaktiviert werden. Wissenschaftliche Arbeiten weisen darauf hin, daß opioide Peptide die Freisetzung der Hormone Insulin und Somatostatin stimulieren, die Salzsäureresektion im Magen erhöhen und die Passagezeit im Darm verlängern können. Sie können einer Durchfallerkrankung dadurch entgegenwirken, in dem sie die Resorption von Wasser und Elektrolyten im Darm erhöhen. Insofern könnten opioide Peptide als exogene Regulatoren der Nahrungsaufnahme wirken<br />
<a href="http://www.lebensmittel.org/lmmit198/meisel.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittel.org/lmmit198/meisel.htm</a><br />
oder hier:<br />
The A2 Milk Debate: Searching for the Evidence<br />
<br />
<a href="http://www.lincoln.ac.nz/amac/woodford_pdf/a2%20milk%20debate.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lincoln.ac.nz/amac/woodford_p...debate.pdf</a><br />
Erklärung, was es mit dieser A1- und A2 Milch auf sich hat.<br />
Milch besteht zu 88% aus Wasser und 12% fester Bestandteile wie Milchfett, Proteine , Laktose und Mineralstoffe. Proteine sind Kaseine und Molkeneiweiß. Kasein wird in 3 Gruppen unterteilt: in alpha, beta und kappa-Kasein. In 1 l Milch finden sich etwa 15 Gramm beta-Kasein.<br />
Der Unterschied von A1- zu A2-Milch ist ein winziger im beta-Kasein: Beide enthalten 209 Aminosäuren und nur eine einzige unterscheidet sich in der A1-Milch zu der A2-Milch.<br />
In der A1-Milch entsteht das Peptid beta-casomorphin 7 ( BCM7), nicht aber in der A2-Milch. BCM7 ist ein „machtvolles“ Opioid, was bedeutet: es wirkt auch wie Morphium. Bei machen Konsumenten gelangt es ins Blut.<br />
Mit diesem BCM7 werden u.a. Schizophrenie und Autismus assoziiert -&gt; nur scheinen unsere verantwortlichen Ärzte noch nie etwas davon gehört zu haben oder wollen es nicht hören.<br />
Und dass diese „Opiode“ sehr wohl Auswirkungen haben, dürfte spätestens hier klar werden:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=782&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=782&amp;sid=</a><br />
<br />
Milchallergie/-unverträglichkeit und Obstipation<br />
Und dass (Kuh-)Milch als „Schlummertrunk“ angepriesen wird -&gt; liegt das am Ende nicht am „Opioid“?????<br />
*******<br />
Oder: welche Auswirkungen haben alimentär zugeführtes <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glutamat</span> ? und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aspartam</span> ?<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=598&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=598&amp;sid=</a><br />
****<br />
und was überhaupt nicht bedacht wird: welche Auswirkungen haben - oder wie greifen Stoffwechseltoxine in diesen „fein abgestimmten Hormonhaushalt“ ein??????<br />
<br />
Thema dürfte „ausbaufähig“ sein........<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Psyche ist nicht an allem Schuld <br />
<br />
z.B. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Serotonin</span> ?<br />
<br />
Es findet sich zu ca 80 – 90% im “Bauchhirn”, den enterochromaffinen Zellen des Intestinaltrakts – und nur etwa 10-20% im ZNS. Es ist „zuständig“ für unsre Stimmung – unter anderem! Aber auch für Wach-Schlafrhythmus, Schmerzempfinden, Wärmeempfinden und Kohlenhydrathunger. Es wird u.a. in den Blutplättchen (Thrombozyten) und in den Mastzellen ( wie Histamin) gespeichert – und bei einer allergisch/pseudoallergischen Reaktion freigesetzt.<br />
Unser Körper bildet es selbst – dazu benötigt er Tryptophan ( ein biogenes Amin) aus der Nahrung.<br />
Bei Kohlenhydratmalabsorption und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird aber Tryptophan ( wie auch Mineralstoffe oder Vitamine) nicht oder nur unzureichend resorbiert –sprich: es kommt zu einem Serotoninmangel – mit all`den Folgeerscheinungen/Symptomen, wie wir sie alle nur zu gut kennen.(um es ganz flapsig auszudrücken :zum Bau eines Hauses braucht man auch Baumaterial/Steine, sonst geht das nicht....)<br />
Insofern spielt die „Psyche“ schon eine Rolle , da sie „empfindlich auf einen Serotoninmangel“ reagiert.<br />
<br />
Das erklärt (vielleicht) auch, warum man versucht, symptomatisch den Reizdarm mit SSRI zu behandeln.....<br />
Die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wirken speziell auf den Botenstoff Serotonin. SSRI führen dazu, dass Serotonin nicht wieder in die Nervenzellen aufgenommen und inaktiv gemacht wird...<br />
SSRI sind eigentlich Antidepressiva, d.h. bei depressiven Verstimmungen wirksam. Durch die Beeinflussung des Botenstoffes Serotonin im Gehirn haben sie jedoch auch bei anderen psychischen Störungen und Problemen eine positive Wirkung. Hierzu gehören besonders Angststörungen (z.B. Panikstörungen, Generalisierte Angststörung, Soziale Phobien) und Zwangserkrankungen, Essstörungen und prämenstruelle Probleme – Hiiiilfe! <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tryptophan</span> : <br />
Tryptophan ist ein wichtiger Baustein für Proteine und im Leberstoffwechsel. <br />
Es spielt eine Rolle im Stoffwechsel von Niacin trägt zur Bildung von Serotonin bei.<br />
<a href="http://www.novamex.de/nnb/aminos%E4uren/am_trypto.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.novamex.de/nnb/aminos%E4uren/am_trypto.htm</a><br />
<br />
z.B. <a href="http://www.fructose.at/pdf/K17_fructose.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.fructose.at/pdf/K17_fructose.pdf</a><br />
Zitat:<br />
Depressionen sind Folge, nicht Ursache<br />
Das FMS ( Fruktosemalabsorptionssyndrom) ?ist mit signifikant erhöhten Depressionsscores verbunden. Das dürfte darauf zurückzuführen sein, dass ein FMS häufig mit einer Tryptophanresorptionsstörung vergesellschaftet ist. Der Tryptophanmangel führt zu einer verringerten Serotoninsynthese und damit zu einem Serotoninmangel. Neben dem Depressionsäquivalent leiden Patienten mit FMS häufig auch unter dem Symptom Süßhunger.<br />
( Wobei sich Dr. Ledochoswki hier nur auf FM bezieht – o.g. Aussage wird bei allen Malabsorptionen/ Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet)<br />
Und hier muss das Reizdarmsyndrom erwähnt werden:<br />
 <a href="http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=909.0" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/ind...opic=909.0</a><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Histamin</span> ?<br />
 wird zusammen mit Serotonin und Heparin bei allergisch/pseudoallergischen Reaktionen in großer Menge aus den Mastzellen ( zu finden an Haut und Schleimhäuten –Nase, Bronchien, Gastrointestinaltrakt ) freigesetzt. Durch Histamin ( und auch Serotonin) wird ein Teil der glatten Muskulatur direkt erregt: Darmperistaltik, Uterus – und Bronchialschleimhaut z.B , während die Gefäßmuskulatur erschlafft , was einen Blutdruckabfall und auch Kopfschmerzen zur Folge hat.<br />
Histamin fördert die Gefäßpermeabilität ( Durchlässigkeit), so dass Plasma ins Gewebe übergeht ( Ödeme, evtl. auch Blutungen aufgrund des Heparins).<br />
Histamin ist auch Bestandteil von Pflanzen- und Insektengiften ( z.B. Brennessel), aber auch in verschiedenen Nahrungsmitteln zu finden, z.B. „altem“ –verdorbenem Fisch ( Fischvergiftungen sind in der Regel massive Histaminreaktionen)<br />
<br />
Histamin und Serotonin sind aber nicht die alleinigen Neurotransmitter/ Hormone, die eine Rolle spielen : das Stresshormon Adrenalin ist ebenfalls beteiligt. Allergisch/pseudoallergische Reaktionen sind Stress.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Adrenalin </span> ?<br />
...alte Bezeichnung: Enephrin , gehört zur Gruppe der Katecholamine/ biogene Amine. Es wird im Nebennierenmark und den sympathischen Ganglien ( Nervenzellen) gebildet und wirkt ähnlich wie Noradrenalin und Dopamin.<br />
Freigesetzt wird das Hormon bei:<br />
- körperlicher und seelischer Belastung<br />
- Infektionen<br />
- Verletzungen<br />
- Hypoglycämien( niedrigem Blutzucker), die häufig bei Kohlenhydratmalabsorptionen auftreten.<br />
Es bewirkt :<br />
- Eine Erhöhung der Herzfrequenz ( kann auch zu Extrasystolen führen) und eine Erhöhung des O2- Bedarfs<br />
- Erweitert die großen Gefäße ( in Herz- und Skelettmuskulatur)<br />
- Verengt die kleinen Gefäße ( z.B. der Haut)<br />
- Verringert die Nierendurchblutung<br />
- lässt vermehrt Glucose aus der Leber freisetzen -&gt; der Blutzuckerspiegel steigt<br />
- Löst Unruhe und Angst aus , eine ähnliche Wirkung wie Amphetamine ( Ritalin &amp; Co) wird diskutiert.<br />
Und der „Kollege“ Noradrenalin ...<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Noradrenalin</span> ?( auch Norepinephrin)<br />
 gehört zur Gruppe der Katecholamine, es ist ein Neurohormon. Es kann im Körper ( Nebennierenmark, den Neuronen des Sympathikus und in verschiedenen Nervenzellen des Gehirns) aus den Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin über den Zwischenschritt Dopamin synthetisiert werden. , es hat Auswirkungen auf<br />
- die Herztätigkeit<br />
- den Blutdruck<br />
- die Durchblutung und den Tonus der Skelettmuskulatur<br />
- es steigert den Glucosespiegel im Blut<br />
<br />
Das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dopamin</span> ?regelt die Durchblutung der Bauchorgane und dient als Botenstoff. Wird vom Körper zuwenig Dopamin produziert spricht man bei den dann auftretenden Symptomen von ADD oder ADHD ( fraglich)<br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Ein kurzer Blick hinter die Kulissen, hinein in unseren Hirnstoffwechsel: <br />
 <br />
Es gibt einen Teilbereich im Gehirn, der zuständig ist für die Aufmerksamkeit und die Bewegung. Diese Bereiche werden über Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin, reguliert. <br />
 <br />
Mangelt es z.B. an Dopamin, können Aktivitäten des Nervensystems, die unsere Gefühle und unser Verhalten steuern, nur unzureichend beeinflusst werden.<br />
<a href="http://www.ads-adhsfundgrube.de/index.php?siteToLoad=3_2_1_Alternative" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ads-adhsfundgrube.de/index.ph...lternative</a></blockquote>
<br />
<br />
<br />
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 ****<br />
O.g. kann und soll nur als winzigkleiner Abriss einiger Hormone / Neurotransmitter ?und deren Funktionen und Aufgaben verstanden werden.<br />
Aber nicht nur „die Hormone“ haben Einfluss auf unsere „Psyche“ – auch andere „Stoffe“ dürften nicht ganz unbeteiligt sein...z.B.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Opioide Peptide:</span> <br />
Bei der enzymatischen Hydrolyse von Casein werden Casomorphine und Casoxine, aus den Molkenproteinen Serorphin, Lactorphine und Lactoferroxin freigesetzt. Diese werden in Analogie zu den 1975 entdeckten körpereigenen Endorphinen als Exorphine bezeichnet. Sie können durch die Wirkung caseolytischer Bakterien bei der Produktion verschiedener Käsesorten und anderer Milcherzeugnisse auch in Lebensmitteln auftreten. Ihre Wirkung im Organismus gründet in erster Linie auf der Bindung an Opiatrezeptoren, vor allem im Darm und Nervengewebe. Während Casomorphine, Lactorphine und Serorphin als Argonisten wirken, blockieren Antagonisten wie Casoxine und Lactoferroxin die Rezeptoren. <br />
Neurophysiologische Effekte wie z.B. schmerzstillende Wirkung sind allerdings nach oraler Aufnahme nicht zu erwarten, da Casomorphine im Blut relativ schnell durch spezifische Peptidhydrolasen inaktiviert werden. Wissenschaftliche Arbeiten weisen darauf hin, daß opioide Peptide die Freisetzung der Hormone Insulin und Somatostatin stimulieren, die Salzsäureresektion im Magen erhöhen und die Passagezeit im Darm verlängern können. Sie können einer Durchfallerkrankung dadurch entgegenwirken, in dem sie die Resorption von Wasser und Elektrolyten im Darm erhöhen. Insofern könnten opioide Peptide als exogene Regulatoren der Nahrungsaufnahme wirken<br />
<a href="http://www.lebensmittel.org/lmmit198/meisel.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittel.org/lmmit198/meisel.htm</a><br />
oder hier:<br />
The A2 Milk Debate: Searching for the Evidence<br />
<br />
<a href="http://www.lincoln.ac.nz/amac/woodford_pdf/a2%20milk%20debate.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lincoln.ac.nz/amac/woodford_p...debate.pdf</a><br />
Erklärung, was es mit dieser A1- und A2 Milch auf sich hat.<br />
Milch besteht zu 88% aus Wasser und 12% fester Bestandteile wie Milchfett, Proteine , Laktose und Mineralstoffe. Proteine sind Kaseine und Molkeneiweiß. Kasein wird in 3 Gruppen unterteilt: in alpha, beta und kappa-Kasein. In 1 l Milch finden sich etwa 15 Gramm beta-Kasein.<br />
Der Unterschied von A1- zu A2-Milch ist ein winziger im beta-Kasein: Beide enthalten 209 Aminosäuren und nur eine einzige unterscheidet sich in der A1-Milch zu der A2-Milch.<br />
In der A1-Milch entsteht das Peptid beta-casomorphin 7 ( BCM7), nicht aber in der A2-Milch. BCM7 ist ein „machtvolles“ Opioid, was bedeutet: es wirkt auch wie Morphium. Bei machen Konsumenten gelangt es ins Blut.<br />
Mit diesem BCM7 werden u.a. Schizophrenie und Autismus assoziiert -&gt; nur scheinen unsere verantwortlichen Ärzte noch nie etwas davon gehört zu haben oder wollen es nicht hören.<br />
Und dass diese „Opiode“ sehr wohl Auswirkungen haben, dürfte spätestens hier klar werden:<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=782&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=782&amp;sid=</a><br />
<br />
Milchallergie/-unverträglichkeit und Obstipation<br />
Und dass (Kuh-)Milch als „Schlummertrunk“ angepriesen wird -&gt; liegt das am Ende nicht am „Opioid“?????<br />
*******<br />
Oder: welche Auswirkungen haben alimentär zugeführtes <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glutamat</span> ? und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aspartam</span> ?<br />
<a href="http://www.lebensmittelallergie.info/thread.php?threadid=598&amp;sid=" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.lebensmittelallergie.info/thr...d=598&amp;sid=</a><br />
****<br />
und was überhaupt nicht bedacht wird: welche Auswirkungen haben - oder wie greifen Stoffwechseltoxine in diesen „fein abgestimmten Hormonhaushalt“ ein??????<br />
<br />
Thema dürfte „ausbaufähig“ sein........<br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Orale Provokation ist mit Risiken verbunden]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=903</link>
			<pubDate>Mon, 11 Apr 2005 11:39:59 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=903</guid>
			<description><![CDATA[Allergy Clin Immunol. 2004 Nov;114(5):1164-8.<br />
Risk of oral food challenges.<br />
<br />
Perry TT, Matsui EC, Conover-Walker MK, Wood RA.<br />
<br />
Department of Pediatrics, Division of Allergy and Immunology, School of Medicine, Johns Hopkins University, 600 North Wolfe Street, Baltimore, MD 21287, USA.<br />
<br />
BACKGROUND: Oral food challenges are essential to the diagnosis of food allergy; however, little has been reported regarding the risks of performing food challenges in children with suspected food allergy. OBJECTIVE: To examine the risk and reaction severity of failed oral food challenges. METHODS: A retrospective chart review was performed on children who underwent food challenges to milk, egg, peanut, soy, and/or wheat in a university-based pediatric allergy clinic over a 7-year period. RESULTS: Of the 584 challenges completed, 253 (43%) resulted in an allergic reaction. There were 90 milk, 56 egg, 71 peanut, 21 soy, and 15 wheat failed challenges. Of patients who failed, there were 197 (78%) cutaneous, 108 (43%) gastrointestinal, 66 (26%) oral, 67 (26%) lower respiratory, and 62 (25%) upper respiratory reactions. No patients had cardiovascular symptoms. There was no difference between foods in the severity of failed challenges or the type of treatment required to reverse symptoms. All reactions were reversible with short-acting antihistamines +/- epinephrine, beta-agonists, and/or corticosteroids. No children required hospitalization, and there were no deaths. CONCLUSIONS: There are risks associated with food challenges, and the risks are similar for each of the foods studied. Given the benefits that result from a negative challenge, these risks are reasonable when challenges are performed under the guidance of an experienced practitioner in a properly equipped setting.<br />
<br />
PMID: 15536426 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=15536426&amp;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...t=Abstract</a><br />
<br />
CAVE : Orale Provokation ist mit Risiko verbunden<br />
Für die Diagnose einer Nahrungsmittelallergie sind orale Provokationstests unabdingbar; bisher hat man allerdings nur selten untersucht, wie riskant eine solche Prozedur bei Kindern ist.<br />
<br />
In den USA analysierte man die Daten von Kindern, die während 7 Jahren an einer Abteilung für pädiatrische Allergologie einer Nahrungsmittel-Provokation auf Milch, Eier, Erdnüsse, Soja und/oder Weizen unterzogen worden waren.<br />
Bei 584 Provokationen waren 253 allergische Reaktionen aufgetreten ( 43%), davon 90 auf Milch, 56 auf Eider, 71 auf Erdnüsse, 21 auf Soja und 15 auf Weizen. <br />
197 Reaktionen betrafen die Haut, 67 die unteren und 62 die oberen Atemwege. Kardiovaskuläre Symptome wurden nicht beobachtet. In 72 Fällen waren die allergischen Reaktionen gravierend.<br />
In allen Fällen konnte man die Symptome mit Antihistaminica ( mit oder ohne Adrenalin), Beta-Antagonisten und/oder Kortikosteroiden beseitigen.<br />
Fazit: Orale Provokationen sind mit Risiken verbunden, die bei allen geprüften Lebensmitteln ähnlich waren. Wichtig ist ein qualifiziertes Notfall-Team vor Ort.<br />
 <br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Allergy Clin Immunol. 2004 Nov;114(5):1164-8.<br />
Risk of oral food challenges.<br />
<br />
Perry TT, Matsui EC, Conover-Walker MK, Wood RA.<br />
<br />
Department of Pediatrics, Division of Allergy and Immunology, School of Medicine, Johns Hopkins University, 600 North Wolfe Street, Baltimore, MD 21287, USA.<br />
<br />
BACKGROUND: Oral food challenges are essential to the diagnosis of food allergy; however, little has been reported regarding the risks of performing food challenges in children with suspected food allergy. OBJECTIVE: To examine the risk and reaction severity of failed oral food challenges. METHODS: A retrospective chart review was performed on children who underwent food challenges to milk, egg, peanut, soy, and/or wheat in a university-based pediatric allergy clinic over a 7-year period. RESULTS: Of the 584 challenges completed, 253 (43%) resulted in an allergic reaction. There were 90 milk, 56 egg, 71 peanut, 21 soy, and 15 wheat failed challenges. Of patients who failed, there were 197 (78%) cutaneous, 108 (43%) gastrointestinal, 66 (26%) oral, 67 (26%) lower respiratory, and 62 (25%) upper respiratory reactions. No patients had cardiovascular symptoms. There was no difference between foods in the severity of failed challenges or the type of treatment required to reverse symptoms. All reactions were reversible with short-acting antihistamines +/- epinephrine, beta-agonists, and/or corticosteroids. No children required hospitalization, and there were no deaths. CONCLUSIONS: There are risks associated with food challenges, and the risks are similar for each of the foods studied. Given the benefits that result from a negative challenge, these risks are reasonable when challenges are performed under the guidance of an experienced practitioner in a properly equipped setting.<br />
<br />
PMID: 15536426 [PubMed - indexed for MEDLINE] <br />
<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&amp;db=PubMed&amp;list_uids=15536426&amp;dopt=Abstract" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...t=Abstract</a><br />
<br />
CAVE : Orale Provokation ist mit Risiko verbunden<br />
Für die Diagnose einer Nahrungsmittelallergie sind orale Provokationstests unabdingbar; bisher hat man allerdings nur selten untersucht, wie riskant eine solche Prozedur bei Kindern ist.<br />
<br />
In den USA analysierte man die Daten von Kindern, die während 7 Jahren an einer Abteilung für pädiatrische Allergologie einer Nahrungsmittel-Provokation auf Milch, Eier, Erdnüsse, Soja und/oder Weizen unterzogen worden waren.<br />
Bei 584 Provokationen waren 253 allergische Reaktionen aufgetreten ( 43%), davon 90 auf Milch, 56 auf Eider, 71 auf Erdnüsse, 21 auf Soja und 15 auf Weizen. <br />
197 Reaktionen betrafen die Haut, 67 die unteren und 62 die oberen Atemwege. Kardiovaskuläre Symptome wurden nicht beobachtet. In 72 Fällen waren die allergischen Reaktionen gravierend.<br />
In allen Fällen konnte man die Symptome mit Antihistaminica ( mit oder ohne Adrenalin), Beta-Antagonisten und/oder Kortikosteroiden beseitigen.<br />
Fazit: Orale Provokationen sind mit Risiken verbunden, die bei allen geprüften Lebensmitteln ähnlich waren. Wichtig ist ein qualifiziertes Notfall-Team vor Ort.<br />
 <br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[SIT bei OAS]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=884</link>
			<pubDate>Wed, 06 Apr 2005 05:35:38 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=884</guid>
			<description><![CDATA[SIT bei OAS<br />
Allergy <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2004</span> , 59(12):1272-1276<br />
Volume 59: Issue 12<br />
Effect of tree pollen specific, subcutaneous immunotherapy on the oral allergy syndrome to apple and hazelnut<br />
X. BucherW. J. PichlerC. A. DahindenA. Helbling ( Universitäts-Hospital Bern, Schweiz	 <br />
<br />
 <br />
Abstract<br />
Background:The efficacy of specific immunotherapy (SIT) in pollen allergy is well established. However, its effect on pollen associated food allergy particularly the oral allergy syndrome (OAS) is not definitely ascertained.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie (SIT) gegen Pollenallergien ist allgemein anerkannt. Wie sie jedoch bei pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien , insbesondere beim oralen Allergiesyndrom (OAS) wirkt, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt.</span> <br />
<br />
Objective:  The purpose of this controlled prospective study was to investigate whether SIT with tree pollen, mainly birch, has an effect on OAS induced by apple or hazelnut in birch pollen-allergic individuals.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zweck dieser kontrollierten , prospektiven Studie war es zu untersuchen, ob die SIT mit Baum-, hauptsächlich Birkenpollen, bei Birkenpollenallergikern eine Wirkung auf das durch Apfel oder Haselnuss hervorgerufene OAS hat</span> .<br />
<br />
Methods:  Twenty-seven birch pollen-allergic subjects with OAS induced by apple or hazelnut underwent open oral provocation tests (OPT) with increasing doses (1 to 128 g) of fresh apple or ground hazelnut 1 year apart. Fifteen of 27 subjects were treated with SIT and 12 were not. Skin-prick test with birch pollen, apple and hazelnut, and specific serum IgE, IgG and IgG4 to rBet v 1, apple and hazelnut were determined.Results:  Thirteen of 15 (87%) SIT-treated subjects could eat significantly (P &lt; 0.001) more of apple or hazelnut without any symptoms/signs. The average tolerated quantity increased from 12.6 to 32.6 g apple after 1 year in this group. In contrast, only one of 12 (8%) individuals without SIT was able to consume a higher amount without symptoms. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">On evaluating laboratory parameters, only IgG4 antibodies to rBet v 1 were found to be significantly (P &lt; 0.01) increased in the SIT-treated group after 1 year</span> <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">.…..bei der Beurteilung der Laborparameter stellten wir fest, dass in der SIT-Gruppe nach einem Jahr nur die IgG4-Antikörper gegen rBet v 1 gestiegen waren.</span> <br />
<br />
Conclusions:  The study shows that SIT with extracts containing birch pollen has a positive impact on OAS to apple or hazelnut in birch pollen-allergic individuals. In spite of this outcome, the amount of apple/hazelnut tolerated is still small. Thus, the effect of SIT on the patients’ management of OAS remains limited.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass durch die SIT mit Extrakten, die Birkenpollen enthalten, eine positive Wirkung auf das durch Apfel oder Haselnuss hervorgerufene OAS bei Birkenpollenallergikern hat.Die vertragene Menge Apfel/Haselnuss ist jedoch , trotz dieses Ergebnisses, immer noch gering. Somit bleibt der Einfluss der SIT auf die Behandlung des OAS der Patienten begrenzt</span> <br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[SIT bei OAS<br />
Allergy <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2004</span> , 59(12):1272-1276<br />
Volume 59: Issue 12<br />
Effect of tree pollen specific, subcutaneous immunotherapy on the oral allergy syndrome to apple and hazelnut<br />
X. BucherW. J. PichlerC. A. DahindenA. Helbling ( Universitäts-Hospital Bern, Schweiz	 <br />
<br />
 <br />
Abstract<br />
Background:The efficacy of specific immunotherapy (SIT) in pollen allergy is well established. However, its effect on pollen associated food allergy particularly the oral allergy syndrome (OAS) is not definitely ascertained.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie (SIT) gegen Pollenallergien ist allgemein anerkannt. Wie sie jedoch bei pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien , insbesondere beim oralen Allergiesyndrom (OAS) wirkt, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt.</span> <br />
<br />
Objective:  The purpose of this controlled prospective study was to investigate whether SIT with tree pollen, mainly birch, has an effect on OAS induced by apple or hazelnut in birch pollen-allergic individuals.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zweck dieser kontrollierten , prospektiven Studie war es zu untersuchen, ob die SIT mit Baum-, hauptsächlich Birkenpollen, bei Birkenpollenallergikern eine Wirkung auf das durch Apfel oder Haselnuss hervorgerufene OAS hat</span> .<br />
<br />
Methods:  Twenty-seven birch pollen-allergic subjects with OAS induced by apple or hazelnut underwent open oral provocation tests (OPT) with increasing doses (1 to 128 g) of fresh apple or ground hazelnut 1 year apart. Fifteen of 27 subjects were treated with SIT and 12 were not. Skin-prick test with birch pollen, apple and hazelnut, and specific serum IgE, IgG and IgG4 to rBet v 1, apple and hazelnut were determined.Results:  Thirteen of 15 (87%) SIT-treated subjects could eat significantly (P &lt; 0.001) more of apple or hazelnut without any symptoms/signs. The average tolerated quantity increased from 12.6 to 32.6 g apple after 1 year in this group. In contrast, only one of 12 (8%) individuals without SIT was able to consume a higher amount without symptoms. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">On evaluating laboratory parameters, only IgG4 antibodies to rBet v 1 were found to be significantly (P &lt; 0.01) increased in the SIT-treated group after 1 year</span> <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">.…..bei der Beurteilung der Laborparameter stellten wir fest, dass in der SIT-Gruppe nach einem Jahr nur die IgG4-Antikörper gegen rBet v 1 gestiegen waren.</span> <br />
<br />
Conclusions:  The study shows that SIT with extracts containing birch pollen has a positive impact on OAS to apple or hazelnut in birch pollen-allergic individuals. In spite of this outcome, the amount of apple/hazelnut tolerated is still small. Thus, the effect of SIT on the patients’ management of OAS remains limited.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass durch die SIT mit Extrakten, die Birkenpollen enthalten, eine positive Wirkung auf das durch Apfel oder Haselnuss hervorgerufene OAS bei Birkenpollenallergikern hat.Die vertragene Menge Apfel/Haselnuss ist jedoch , trotz dieses Ergebnisses, immer noch gering. Somit bleibt der Einfluss der SIT auf die Behandlung des OAS der Patienten begrenzt</span> <br />
<br />
Uli]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Symptome und Ursachen]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=827</link>
			<pubDate>Tue, 01 Mar 2005 09:57:06 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=827</guid>
			<description><![CDATA[Wie sich eine Nahrungsmittel-Unvertraeglichkeit manifestieren kann<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Allgemeine &amp; psychische Symptome</span> : Frieren, Schwitzen, Hitzegefuehl, ungeklaerte Schwindelgefuehle, erniedrigte oder erhoehte Temperatur, Kribbeln in den Haenden, erhoehte Cholesterinwerte, Uebergewicht,  Chronische Muedigkeit, Konzentrationsschwaeche, und Gefuehlsleben nachlassendes Gedaechtnis, Aggressivitaet, Gereiztheit, innere Unruhe, Angst- und Panikzustaende, Depressionen, Epilepsie, Hyperkinese (Ueberaktivitaet bei Kindern), Eßsucht, Bulimie, Alkoholsucht, starke Stimmungsschwankungen<br />
<a href="http://www.medcom.ch/deutsch/medical/allercom/nma.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.medcom.ch/deutsch/medical/allercom/nma.htm</a> <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Chamäleon unter den Immunstörungen: Nahrungsmittelallergien/<br />
-	unverträglichkeiten</span> <br />
<br />
Auszugsweise Zitate aus einem Sonderdruck aus PRAXIS - telegramm 5/97, Seite 18-20<br />
( leider nicht übers Internet nachlesbar)<br />
<br />
Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel sind für Patienten sowie für Therapeuten nach wie vor eine Crux. Das Erscheinungsbild einer solchen Immunstörung scheint kaum ein Symptom auszulassen.<br />
Wer denkt bei Gelenkschmerzen, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen schon an eine Nahrungsmittelallergie? Oft kämpfen die Patienten auch mit einer wechselnden Vielzahl der unterschiedlichsten Beschwerden, so dass seitens der behandelnden Ärzte nicht selten eine<br />
„ psychovegetative Überlagerung“ unterstellt wird.<br />
Da die unterschiedlichen Allergene auch unterschiedliche Zielorgane haben können, mit deren immunkompetenten Zellen sie reagieren, kann es zu Reaktionen an der Haut, der Skelettmuskulatur, in unterschiedlichen Bereichen des Gefäßsystems oder des Gehirns kommen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweisende Symptome und Befunde</span> <br />
Pollinose-Patienten (Pollenallergiker) zeigen häufig charakteristische Nahrungsmittelallergien/-unverträglichkeiten. Hier wird ersichtlich, dass insbesondre Heuschnupfen-Patienten sehr empfindlich gegenüber Rohkost sind. Wir wissen, dass allergieauslösende Eiweißverbindungen in der Rohkost durch Hitze zerstört werden und somit als Allergen ausfallen. (Ausnahme: Sellerie!) Die Empfehlung, täglich einen großen Anteil Rohkost zu essen, trifft also für Nahrungsmittelallergiker nicht zu!<br />
Kasein, Fisch, Weichtiere , Sellerie (s.o.) und Erdnüsse verlieren allerdings selbst durch Erhitzen nicht ihre allergieauslösende Eiweißstruktur.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Psychosomatisch oder somatopsychisch?</span> <br />
Das Problem der vorschnellen und kritiklosen Psychologisierung der Beschwerden ist bestens bekannt ( d.h. dem Autor und manchem Alternativmediziner; Anm.: Uli)<br />
Mittlerweile konnte jedoch nachgewiesen werden, dass bestimmte Neurotransmitter mastzellaktivierende Eigenschaften besitzen (Diel) . Über diese Neurotransmitter ist der Gastrointestinaltrakt eng mit dem ZNS ( Zentralen Nervensystem) verknüpft. Darüber hinaus kennen wir Neurohormone, die nicht nur in den Gehirnzellen nachweisbar sind, sondern auch in Zellen der Bauchspeicheldrüse  und Magenschleimhaut auftauchen. Somit kann zumindest hypothetisch das Phänomen erklärt werden, warum manche Nahrungsmittelallergien einen direkten Einfluss auf das Verhalten ausüben.<br />
Nach Aufnahme der Nahrung in den Gastrointestinaltrakt werden neben Verdauungshormonen im Rahmen des Allergiegeschehens auch andere Neurotransmitter freigesetzt, die zu Veränderungen im ZNS führen können. Darüber hinaus scheinen individuell unverträgliche Nahrungsmittel Immunkomplexe induzieren zu können, die aufgrund ihrer Fähigkeit die Blut-Hirnschranke passieren und Veränderungen der Befindlichkeit und des Verhaltens nach sich ziehen .(Runow)<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ursachen erhöhter Histaminfreisetzung</span> <br />
Histamin ist ein Gewebshormon, das in der Granula ( Granula= Körnchen im Zellinneren) der Mastzellen und der basophilen Leukozyten gebildet wird. Die Lunge, die Haut und vor allem der Gastrointestinaltrakt weisen die höchste Histaminkonzentrationen im Gewebe auf. <br />
Im Sinne der klassischen (Typ I = IgE vermittelten) Allergie wird Histamin durch die Immunglobulin-E vermittelte Aktivierung der Mastzellen freigesetzt. Das IgE hat die Aufgabe, Fremdstoffe in ihren Eigenarten kennen zu lernen , diese Informationen zu speichern und bei einem Zweitkontakt des Antigens zu binden. Haben mindestens 2 auf der Mastzellmembran nebeneinander liegende IgE-Moleküle Kontakt zu ein und demselben Antigen, kommt es im Rahmen der sog. Frühphase der allergischen Reaktion zur Degranulation ( ~Platzen) der Mastzelle. Das dadurch freigesetzte Histamin reagiert mit den sog. H1- Rezeptoren im Gewebe: mit der Folge einer erhöhten Kapillarpermeabilität ( Im Darm mit einer erhöhten Schleimhautpermeabilität) , der Ödembildung sowie einer Reizung sensibler Nervenfasern.<br />
<br />
Eine erhöhte Histaminfreisetzung kann aber auch im Sinne der sog. Pseudoallergie unter Umgehung der eben beschriebenen IgE -vermittelten Reaktionen ausgelöst werden.<br />
Farbstoffe  wie z.B. Tartazin ( Gummibärchen), Tyramin in Käse ( Camenbert, Parmesan), Wein, Hefe, Schokolade, Zitrusfrüchte reagieren in diesem Fall direkt mit den Membranen der Mastzellen.<br />
( Anm. Uli: nicht nur o.g. Substanzen, auch alle anderen Nahrungsmittel- Additiva/ Konservierungsstoffe , fermentierte /enzymatisch gereifte Nahrungsmittel u.s.w. können zu dieser Histaminfreisetzung führen)<br />
<br />
"<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nahrungsmittelunverträglichkeiten......</span><br />
 Patienten mit Nahrungsmittel"allergien" stellen Ärzte häufig vor mehr oder weniger große Probleme -<br />
es ist auch nicht einfach diese zu "identifizieren" -zu diagnostizieren, denn es spielen mehrere Entstehungsmechanismen eine Rolle. Verwirrend und erschwerend kommt hinzu, dass Betroffene über eine Vielzahl von Symptomen klagen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zueinander zu stehen scheinen .Ebenso verwirrend und erschwerend ist die Tatsache, dass selbst in medizinischen Fachkreisen sehr kontroverse Meinungen vertreten und publiziert werden – nachfolgende Ausführungen sollen als Versuch verstanden werden, die verschiedenen Ursachen einer möglichen "Unverträglichkeit" näher zu erläutern . Vielleicht (oder hoffentlich) kann so manchem Patienten eine jahrelange Ärzte-Odyssee oder eine "fragwürdige Karriere als unzufriedener oder nervender und genervter Patient" erspart werden.<br />
<br />
 Eine "echte"  ( = IgE-vermittelte) Allergie auf Nahrungsmittel ist bei Erwachsenen ziemlich selten, d.h., hier versagen die "klassischen Verfahren der Diagnostik". z.B. der RAST , der bei Kleinkindern hilfreich ist, bei Erwachsenen aber in der Regel keinen Hinweis auf eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel zeigt.<br />
Auch wird in der letzten Zeit vermehrt über eine T-Lymphozyten vermittelte und nicht Immunglobulin- <br />
assoziierte Reaktion diskutiert.<br />
<br />
Mögliche Ursachen einer "Unverträglichkeit"<br />
<br />
1) Malabsorptionen: hierbei handelt es sich um Kohlenhydratverwertungsstörungen, weil z.B. Enzyme fehlen oder verringert sind( z.B. Laktase= milchzuckerspaltendes Enzym) , "Transportsysteme" lahmgelegt sind (z.B. für Fruchtzucker durch Sorbit und seine Derivate, die das "Transportsystem GLUT5" behindern )<br />
Intestinale Fruktosemalabsorption: sie ist leider in der Praxis – wie auch in den gängigen Lehrbüchern- noch ziemlich unbekannt, hier wird bisher nur die hereditäre( ererbte) Fruktoseintoleranz beschrieben.<br />
Sie aber ist immer häufiger die Ursache von z.T. massiven Beschwerden – über ihre Ursachen ließe sich trefflich "streiten"...<br />
Die Laktoseintoleranz z.B. findet als möglicher Verursacher diverser Symptome viel zu wenig Beachtung – im Praxisalltag allerdings findet man sie bei ca 20-30% der Betroffenen .<br />
Bei der Diagnostik sollte in Zukunft auf Provokationen mit den Disacchariden / Kohlenhydraten verzichtet werden- sie stellen eine erhebliche Belastung der sowieso schon sehr in Mitleidenschaft genommenen physiologischen Darmflora dar und erbringen häufig falsch negative/falsch positive Befunde.<br />
Sinnvoller- und weniger belastend- wäre im Zuge einer Endoskopie, die ja fast obligat ist, neben einer Zöliakiediagnostik  die Disaccharidasen-Aktivitäten zu messen: denn nicht nur Laktase kann vermindert sein, sondern ebenso Saccharase, Maltase, Isomaltase und Trehalase –was natürlich für weitere Vorgehensweisen / Ernährungsempfehlungen höchst wichtig wäre!<br />
<br />
2) Pseudoallergien: das sind Reaktionen z.B. auf Konservierungsstoffe wie Zitronen-Ascorbin-Wein-Benzoesäure oder Glutamat (um nur ein paar wenige zu nennen): sie rufen allergieähnliche Reaktionen hervor, ohne dass das Immunsystem daran beteiligt wäre ( für den Betroffenen ziemlich egal- er leidet ebenso wie bei einer "echten" Allergie) Die Reaktionen sind abhängig von der Dauer und der Menge der Exposition, die Symptome können sich u.a. als chron. Urticaria, als Neurodermitis, Akne, Migräne oder Magen-Darm-Beschwerden ( um nur ein paar wenige zu nennen) zeigen.<br />
<br />
3) Kreuzreaktionen bei einer Pollenallergie: z.B. kann man bestimmte Obstsorten =Steinobst bei Birkenpollenallergie oder Mehle bei Gras-Getreidepollenallergie nicht mehr vertragen . Diese Tatsache ist bekannt, sie findet nur leider im Praxisalltag wenig Beachtung.<br />
<br />
4) Intestinale Histaminose: sie wird in der letzten Zeit häufiger diskutiert und in einigen Kliniken sehr zeitaufwändig erforscht/diagnostiziert, leider oftmals ohne die erhoffte Besserung für die Betroffenen. <br />
Unbeachtet ist auch die Tatsache, dass z.B. homogenisierte Milch im Tierversuch zu einer vermehrten Mastzell-Degranulation =Histaminfreisetzung führte und zu Anaphylaxie der Versuchstiere( 1989, Nielsen, Poulsen und Hau: Studien an Menschen können aus ethischen Gründen wohl nicht durchgeführt werden- ebenso aus "technischen": in unserer Population findet sich kein Proband, der nicht schon mit Milchproteinen in Kontakt gekommen- und damit sensibilisiert- wäre...) Sie ist in der Regel eine FOLGE lange nicht erkannter Unverträglichkeiten und keine Einzelerscheinung!<br />
<br />
5) Glutensensitive Enteropathie / Zöliakie /Sprue: <br />
Sie erscheint in zunehmendem Maße mit einer atypischen Symptomatik und entzieht sich so einer schnellen Diagnostik und diätetischen Therapie.<br />
( Überschrift vom 11.2.2003 im Deutschen Ärzteblatt: &gt; Zöliakie fast eine Volkskrankheit&lt; )<br />
<br />
6) Weitere Allergien, z.B. auf Kosmetik-/ Haushaltsmittelinhaltsstoffe, Duftstoffe, Chemikalien oder aerogene Allergene( Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien und Schimmelpilze) u.s.w. sollten ausgeschlossen /- bestätigt werden, um mögliche Auslöser weiterer Reaktionen zu vermeiden.<br />
<br />
Wie schon oben angedeutet ist es meist eine Kombination der verschiedenen "Ursachen"- und es ist nicht einfach, sie alle "unter einen Hut" zu bekommen, da auch verschiedene Fachärzte (z.B. Internist/ Gastroenterologe und Allergologe) zusammenarbeiten müssten/sollten!<br />
<br />
<br />
Uli<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie sich eine Nahrungsmittel-Unvertraeglichkeit manifestieren kann<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Allgemeine &amp; psychische Symptome</span> : Frieren, Schwitzen, Hitzegefuehl, ungeklaerte Schwindelgefuehle, erniedrigte oder erhoehte Temperatur, Kribbeln in den Haenden, erhoehte Cholesterinwerte, Uebergewicht,  Chronische Muedigkeit, Konzentrationsschwaeche, und Gefuehlsleben nachlassendes Gedaechtnis, Aggressivitaet, Gereiztheit, innere Unruhe, Angst- und Panikzustaende, Depressionen, Epilepsie, Hyperkinese (Ueberaktivitaet bei Kindern), Eßsucht, Bulimie, Alkoholsucht, starke Stimmungsschwankungen<br />
<a href="http://www.medcom.ch/deutsch/medical/allercom/nma.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.medcom.ch/deutsch/medical/allercom/nma.htm</a> <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Chamäleon unter den Immunstörungen: Nahrungsmittelallergien/<br />
-	unverträglichkeiten</span> <br />
<br />
Auszugsweise Zitate aus einem Sonderdruck aus PRAXIS - telegramm 5/97, Seite 18-20<br />
( leider nicht übers Internet nachlesbar)<br />
<br />
Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel sind für Patienten sowie für Therapeuten nach wie vor eine Crux. Das Erscheinungsbild einer solchen Immunstörung scheint kaum ein Symptom auszulassen.<br />
Wer denkt bei Gelenkschmerzen, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen schon an eine Nahrungsmittelallergie? Oft kämpfen die Patienten auch mit einer wechselnden Vielzahl der unterschiedlichsten Beschwerden, so dass seitens der behandelnden Ärzte nicht selten eine<br />
„ psychovegetative Überlagerung“ unterstellt wird.<br />
Da die unterschiedlichen Allergene auch unterschiedliche Zielorgane haben können, mit deren immunkompetenten Zellen sie reagieren, kann es zu Reaktionen an der Haut, der Skelettmuskulatur, in unterschiedlichen Bereichen des Gefäßsystems oder des Gehirns kommen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hinweisende Symptome und Befunde</span> <br />
Pollinose-Patienten (Pollenallergiker) zeigen häufig charakteristische Nahrungsmittelallergien/-unverträglichkeiten. Hier wird ersichtlich, dass insbesondre Heuschnupfen-Patienten sehr empfindlich gegenüber Rohkost sind. Wir wissen, dass allergieauslösende Eiweißverbindungen in der Rohkost durch Hitze zerstört werden und somit als Allergen ausfallen. (Ausnahme: Sellerie!) Die Empfehlung, täglich einen großen Anteil Rohkost zu essen, trifft also für Nahrungsmittelallergiker nicht zu!<br />
Kasein, Fisch, Weichtiere , Sellerie (s.o.) und Erdnüsse verlieren allerdings selbst durch Erhitzen nicht ihre allergieauslösende Eiweißstruktur.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Psychosomatisch oder somatopsychisch?</span> <br />
Das Problem der vorschnellen und kritiklosen Psychologisierung der Beschwerden ist bestens bekannt ( d.h. dem Autor und manchem Alternativmediziner; Anm.: Uli)<br />
Mittlerweile konnte jedoch nachgewiesen werden, dass bestimmte Neurotransmitter mastzellaktivierende Eigenschaften besitzen (Diel) . Über diese Neurotransmitter ist der Gastrointestinaltrakt eng mit dem ZNS ( Zentralen Nervensystem) verknüpft. Darüber hinaus kennen wir Neurohormone, die nicht nur in den Gehirnzellen nachweisbar sind, sondern auch in Zellen der Bauchspeicheldrüse  und Magenschleimhaut auftauchen. Somit kann zumindest hypothetisch das Phänomen erklärt werden, warum manche Nahrungsmittelallergien einen direkten Einfluss auf das Verhalten ausüben.<br />
Nach Aufnahme der Nahrung in den Gastrointestinaltrakt werden neben Verdauungshormonen im Rahmen des Allergiegeschehens auch andere Neurotransmitter freigesetzt, die zu Veränderungen im ZNS führen können. Darüber hinaus scheinen individuell unverträgliche Nahrungsmittel Immunkomplexe induzieren zu können, die aufgrund ihrer Fähigkeit die Blut-Hirnschranke passieren und Veränderungen der Befindlichkeit und des Verhaltens nach sich ziehen .(Runow)<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ursachen erhöhter Histaminfreisetzung</span> <br />
Histamin ist ein Gewebshormon, das in der Granula ( Granula= Körnchen im Zellinneren) der Mastzellen und der basophilen Leukozyten gebildet wird. Die Lunge, die Haut und vor allem der Gastrointestinaltrakt weisen die höchste Histaminkonzentrationen im Gewebe auf. <br />
Im Sinne der klassischen (Typ I = IgE vermittelten) Allergie wird Histamin durch die Immunglobulin-E vermittelte Aktivierung der Mastzellen freigesetzt. Das IgE hat die Aufgabe, Fremdstoffe in ihren Eigenarten kennen zu lernen , diese Informationen zu speichern und bei einem Zweitkontakt des Antigens zu binden. Haben mindestens 2 auf der Mastzellmembran nebeneinander liegende IgE-Moleküle Kontakt zu ein und demselben Antigen, kommt es im Rahmen der sog. Frühphase der allergischen Reaktion zur Degranulation ( ~Platzen) der Mastzelle. Das dadurch freigesetzte Histamin reagiert mit den sog. H1- Rezeptoren im Gewebe: mit der Folge einer erhöhten Kapillarpermeabilität ( Im Darm mit einer erhöhten Schleimhautpermeabilität) , der Ödembildung sowie einer Reizung sensibler Nervenfasern.<br />
<br />
Eine erhöhte Histaminfreisetzung kann aber auch im Sinne der sog. Pseudoallergie unter Umgehung der eben beschriebenen IgE -vermittelten Reaktionen ausgelöst werden.<br />
Farbstoffe  wie z.B. Tartazin ( Gummibärchen), Tyramin in Käse ( Camenbert, Parmesan), Wein, Hefe, Schokolade, Zitrusfrüchte reagieren in diesem Fall direkt mit den Membranen der Mastzellen.<br />
( Anm. Uli: nicht nur o.g. Substanzen, auch alle anderen Nahrungsmittel- Additiva/ Konservierungsstoffe , fermentierte /enzymatisch gereifte Nahrungsmittel u.s.w. können zu dieser Histaminfreisetzung führen)<br />
<br />
"<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nahrungsmittelunverträglichkeiten......</span><br />
 Patienten mit Nahrungsmittel"allergien" stellen Ärzte häufig vor mehr oder weniger große Probleme -<br />
es ist auch nicht einfach diese zu "identifizieren" -zu diagnostizieren, denn es spielen mehrere Entstehungsmechanismen eine Rolle. Verwirrend und erschwerend kommt hinzu, dass Betroffene über eine Vielzahl von Symptomen klagen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zueinander zu stehen scheinen .Ebenso verwirrend und erschwerend ist die Tatsache, dass selbst in medizinischen Fachkreisen sehr kontroverse Meinungen vertreten und publiziert werden – nachfolgende Ausführungen sollen als Versuch verstanden werden, die verschiedenen Ursachen einer möglichen "Unverträglichkeit" näher zu erläutern . Vielleicht (oder hoffentlich) kann so manchem Patienten eine jahrelange Ärzte-Odyssee oder eine "fragwürdige Karriere als unzufriedener oder nervender und genervter Patient" erspart werden.<br />
<br />
 Eine "echte"  ( = IgE-vermittelte) Allergie auf Nahrungsmittel ist bei Erwachsenen ziemlich selten, d.h., hier versagen die "klassischen Verfahren der Diagnostik". z.B. der RAST , der bei Kleinkindern hilfreich ist, bei Erwachsenen aber in der Regel keinen Hinweis auf eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel zeigt.<br />
Auch wird in der letzten Zeit vermehrt über eine T-Lymphozyten vermittelte und nicht Immunglobulin- <br />
assoziierte Reaktion diskutiert.<br />
<br />
Mögliche Ursachen einer "Unverträglichkeit"<br />
<br />
1) Malabsorptionen: hierbei handelt es sich um Kohlenhydratverwertungsstörungen, weil z.B. Enzyme fehlen oder verringert sind( z.B. Laktase= milchzuckerspaltendes Enzym) , "Transportsysteme" lahmgelegt sind (z.B. für Fruchtzucker durch Sorbit und seine Derivate, die das "Transportsystem GLUT5" behindern )<br />
Intestinale Fruktosemalabsorption: sie ist leider in der Praxis – wie auch in den gängigen Lehrbüchern- noch ziemlich unbekannt, hier wird bisher nur die hereditäre( ererbte) Fruktoseintoleranz beschrieben.<br />
Sie aber ist immer häufiger die Ursache von z.T. massiven Beschwerden – über ihre Ursachen ließe sich trefflich "streiten"...<br />
Die Laktoseintoleranz z.B. findet als möglicher Verursacher diverser Symptome viel zu wenig Beachtung – im Praxisalltag allerdings findet man sie bei ca 20-30% der Betroffenen .<br />
Bei der Diagnostik sollte in Zukunft auf Provokationen mit den Disacchariden / Kohlenhydraten verzichtet werden- sie stellen eine erhebliche Belastung der sowieso schon sehr in Mitleidenschaft genommenen physiologischen Darmflora dar und erbringen häufig falsch negative/falsch positive Befunde.<br />
Sinnvoller- und weniger belastend- wäre im Zuge einer Endoskopie, die ja fast obligat ist, neben einer Zöliakiediagnostik  die Disaccharidasen-Aktivitäten zu messen: denn nicht nur Laktase kann vermindert sein, sondern ebenso Saccharase, Maltase, Isomaltase und Trehalase –was natürlich für weitere Vorgehensweisen / Ernährungsempfehlungen höchst wichtig wäre!<br />
<br />
2) Pseudoallergien: das sind Reaktionen z.B. auf Konservierungsstoffe wie Zitronen-Ascorbin-Wein-Benzoesäure oder Glutamat (um nur ein paar wenige zu nennen): sie rufen allergieähnliche Reaktionen hervor, ohne dass das Immunsystem daran beteiligt wäre ( für den Betroffenen ziemlich egal- er leidet ebenso wie bei einer "echten" Allergie) Die Reaktionen sind abhängig von der Dauer und der Menge der Exposition, die Symptome können sich u.a. als chron. Urticaria, als Neurodermitis, Akne, Migräne oder Magen-Darm-Beschwerden ( um nur ein paar wenige zu nennen) zeigen.<br />
<br />
3) Kreuzreaktionen bei einer Pollenallergie: z.B. kann man bestimmte Obstsorten =Steinobst bei Birkenpollenallergie oder Mehle bei Gras-Getreidepollenallergie nicht mehr vertragen . Diese Tatsache ist bekannt, sie findet nur leider im Praxisalltag wenig Beachtung.<br />
<br />
4) Intestinale Histaminose: sie wird in der letzten Zeit häufiger diskutiert und in einigen Kliniken sehr zeitaufwändig erforscht/diagnostiziert, leider oftmals ohne die erhoffte Besserung für die Betroffenen. <br />
Unbeachtet ist auch die Tatsache, dass z.B. homogenisierte Milch im Tierversuch zu einer vermehrten Mastzell-Degranulation =Histaminfreisetzung führte und zu Anaphylaxie der Versuchstiere( 1989, Nielsen, Poulsen und Hau: Studien an Menschen können aus ethischen Gründen wohl nicht durchgeführt werden- ebenso aus "technischen": in unserer Population findet sich kein Proband, der nicht schon mit Milchproteinen in Kontakt gekommen- und damit sensibilisiert- wäre...) Sie ist in der Regel eine FOLGE lange nicht erkannter Unverträglichkeiten und keine Einzelerscheinung!<br />
<br />
5) Glutensensitive Enteropathie / Zöliakie /Sprue: <br />
Sie erscheint in zunehmendem Maße mit einer atypischen Symptomatik und entzieht sich so einer schnellen Diagnostik und diätetischen Therapie.<br />
( Überschrift vom 11.2.2003 im Deutschen Ärzteblatt: &gt; Zöliakie fast eine Volkskrankheit&lt; )<br />
<br />
6) Weitere Allergien, z.B. auf Kosmetik-/ Haushaltsmittelinhaltsstoffe, Duftstoffe, Chemikalien oder aerogene Allergene( Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien und Schimmelpilze) u.s.w. sollten ausgeschlossen /- bestätigt werden, um mögliche Auslöser weiterer Reaktionen zu vermeiden.<br />
<br />
Wie schon oben angedeutet ist es meist eine Kombination der verschiedenen "Ursachen"- und es ist nicht einfach, sie alle "unter einen Hut" zu bekommen, da auch verschiedene Fachärzte (z.B. Internist/ Gastroenterologe und Allergologe) zusammenarbeiten müssten/sollten!<br />
<br />
<br />
Uli<br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Glossar]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=763</link>
			<pubDate>Fri, 04 Feb 2005 09:06:54 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=763</guid>
			<description><![CDATA[ <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Inzidenz</span> <br />
Inzidenz<br />
Die Inzidenz gibt die Anzahl Neuerkrankungen in einem Kollektiv oder einer Population während einer bestimmten Zeit an. Eine Inzidenz von 0.5% pro Jahr bedeutet, dass 5 von 1000 Menschen einer Population innerhalb eines Jahres neu an einem bestimmten Leiden erkrankt sind.<br />
<br />
                           ***<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mastzellen</span> , zu den Granulozyten zählende Zellen des Körpergewebes, die bei Immunreaktionen (z.B. bei Allergien) Histamin, Heparin u.a. Hormone ausschütten und damit die Entzündungssymptome (z.B. Schwellung, Rötung) fördern.<br />
<br />
<br />
<a href="http://allergie.qualimedic.de/Mastzellen.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://allergie.qualimedic.de/Mastzellen.html</a> <br />
<br />
<br />
<a href="http://www.unifr.ch/histologie/elearningfree/allemand/bindegewebe/zelle/mobile/d-mastzelle.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.unifr.ch/histologie/elearning...tzelle.php</a> <br />
                              ***]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Inzidenz</span> <br />
Inzidenz<br />
Die Inzidenz gibt die Anzahl Neuerkrankungen in einem Kollektiv oder einer Population während einer bestimmten Zeit an. Eine Inzidenz von 0.5% pro Jahr bedeutet, dass 5 von 1000 Menschen einer Population innerhalb eines Jahres neu an einem bestimmten Leiden erkrankt sind.<br />
<br />
                           ***<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mastzellen</span> , zu den Granulozyten zählende Zellen des Körpergewebes, die bei Immunreaktionen (z.B. bei Allergien) Histamin, Heparin u.a. Hormone ausschütten und damit die Entzündungssymptome (z.B. Schwellung, Rötung) fördern.<br />
<br />
<br />
<a href="http://allergie.qualimedic.de/Mastzellen.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://allergie.qualimedic.de/Mastzellen.html</a> <br />
<br />
<br />
<a href="http://www.unifr.ch/histologie/elearningfree/allemand/bindegewebe/zelle/mobile/d-mastzelle.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.unifr.ch/histologie/elearning...tzelle.php</a> <br />
                              ***]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kreuzallergien]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=534</link>
			<pubDate>Sat, 27 Nov 2004 20:06:12 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=534</guid>
			<description><![CDATA[Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien – Kreuzreaktionen <br />
<br />
Kreuzreaktionen beruhen , lt. Literatur, auf einer Strukturähnlichkeit bestimmter Speicherproteine, die in Pollen und bestimmten Nahrungsmitteln vorkommen –z.B. Birkenpollen -&gt; Apfel. <br />
Zum einen kann es bei biologischer Verwandtschaft – wie z.B. Gräser -&gt; Getreide – oder aber auch innerhalb von „Familienmitgliedern“ – hier z.B. Korbblütlern: Sonnenblume, Kamille u.s.w. – zu oben erwähnten Kreuzreaktionen kommen. <br />
Diese Kreuzreaktionen sind in der Klinik schon lange bekannt ( lt. Verfasser!), nach einer Publikation von Eriksson et al. Aus 1992 haben etwa 70% der Birkenpollenallergiker auch Unverträglichkeiten gegenüber relevanten Nahrungsmitteln. <br />
Die im Anschluss aufgeführten Kreuzallergien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. <br />
Auch muss es nicht zwingend heißen, dass jeder grundsätzlich gegen alle hier aufgeführten Allergene sensibilisiert ist, wenn er auf eines der „Hauptallergene“ , z.B. Bet v I der Birke allergisch ist. <br />
<br />
Als Literatur habe ich u.a. S. Reimann, Charite`Berlin aus der Zeitschrift f. Hautkrankheiten H+G (75) 876 (2000) und ALLERGO J. Vol. 6 6/97 und <br />
L. Jäger , B. Wüthrich &gt; Nahrungsmittelallergien und –intoleranzen&lt;, Urban &amp; Fischer, <br />
ISBN 3-437-21361-X aus 2002 zu Rate gezogen. <br />
<br />
Hier werden ausschließlich die pollenassoziierten Kreuzreaktionen benannt, nicht die Reaktionen auf Inhaltsstoffe der Nahrungsmitteln anderer Art- wie z.B. Sorbit, Fruktose, <br />
ätherische Öle o.ä.. <br />
<br />
<br />
1) Birkenpollen – Nuss – Obst- Syndrom = Birkenpollenassoziierte Allergien <br />
<br />
Reaktionen mit „ botanisch Verwandten“: Weißbuche, Haselnuss, Erle, Eiche und Kastanie <br />
Reaktionen auf „Nicht-Verwandte“: Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Kirsche oder Mandel – Steinobst ( Rosengewächse). <br />
Kreuzreaktionen zu Früchten (-Nüssen) der Hasel- und Walnussgewächse, zu Doldenblütlern und zu Angehörigen der Nachtschattengewächse. <br />
Reaktionen auf Exoten wie Kiwi, Litschi, Avocado oder Cashew, Pistazie und Mango. <br />
<br />
2)Beifuss – Sellerie – Karotten – Gewürzsyndrom <br />
Hier wird der Beifußpollen als das Leitallergen angesehen. <br />
Als besonders allergen wird in diesem Zusammenhang Sellerie angegeben,(er ist auch hitzestabil, also selbst durch kochen „unkaputtbar“) aber auch Reaktionen auf andere Doldenblütler wie z.B. Karotten oder Fenchel, Kümmel, Anis ( fatal, wenn man diese dann als Therapie für Reaktionen nimmt....) <br />
Kräuter und Gewürze der Familie der Lippenblütler ( Basilikum, Majoran ) <br />
Reaktionen auf Korbblütler ( Kamille, Sonnenblume), aber auch zu Kürbisgewächsen ( Melone, Gurke) oder zu den Nachtschattengewächsen ( Tomate, Kartoffel). <br />
Aber auch Reaktionen auf „exotische“ Früchte wie Mango und Kiwi sind bekannt. <br />
<br />
3 )Gräser – Tomate- Syndrom <br />
Hier wird berichtet (Charite + Wüthrich), dass bei uns eine Kreuzallergie ziemlich „selten“ sei, im Mittelmeerraum dagegen eine ungleich größere Rolle spielen würde : hier seien auch Kreuzreaktionen auf Tomaten, Pfefferminze, Melone, Sojabohnen und Erdnuss (Leguminosen) , aber vor allem auch Mais und Olive bekannt. <br />
<br />
Bei uns in Nordeuropa dürfte diese „Seltenheit“ inzwischen der Vergangenheit angehören: <br />
Mehl- Getreideunverträglichkeiten ( hier ist nicht die klassische Zöliakie/Sprue) gemeint, sind auch bei uns sehr häufig, und auch Reaktionen auf Melone, Olive oder Soja haben sich bei uns „etabliert“, da diese Nahrungsmittel auch bei uns inzwischen häufig verwendet werden. <br />
<br />
<br />
4) Ragweed –Bananen – Melonen –Syndrom <br />
Ragweed ( = Jakobskreuzkraut) spielt bei uns in Europa (noch!) keine Rolle, ist aber ein Hauptallergen in den USA. Inzwischen ist Ragweed auch in Europa „gesichtet“ worden – vorerst in Ungarn, aber mit der starken Tendenz, sich nach Norden hin auszubreiten. <br />
Bei ihm sind Kreuzreaktionen auf Wassermelone, Zucchini, grünem Salat , Curry und Bananen bekannt. ( Wobei Curry ja eine Mischung einer Vielzahl unterschiedlicher Gewürze ist......) <br />
<br />
<br />
5 ) Milben – Schalentier – Syndrom <br />
Es wird beobachtet, dass Patienten mit einer Hausstaubmilbenallergie häufig eine Allergie auf Krustentiere ( Garnelen, Krabben, Hummer) und Schnecken. entwickeln. <br />
<br />
6 ) Latex – Frucht – Syndrom <br />
Ein strukturähnliches Protein besteht bei alpha- Lactalbumin und Latex !!! <br />
Kreuzreaktionen bei bestehender Latexallergie werden beobachtet auf Kartoffel, Banane, Avocado, Kiwi, Papaya, Pfirsich, Melone, Birne, Feige und Passionsfrucht, sowie auf Ficus benjamini und Weihnachtsstern. <br />
<br />
7.) Vogel-Ei-Syndrom <br />
Durch die Bildung von IgE-Antikörpern gegen Vogelantigene, die auch in Federn und Kot zu finden sind, kann es zu Kreuzreaktionen nach Verzehr von Hühnereiern kommen. <br />
<br />
Noch Internet-Seiten zu diesem Thema: <br />
<br />
<br />
<a href="http://www.dr.med-heukelbach.de/images/kreuzallergien.gif%20" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.dr.med-heukelbach.de/images/k...rgien.gif </a>  ( kann man sich vielleicht ausdrucken – eine kleine, überschaubare Übersicht) <br />
<br />
<a href="http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/med/arg/m_alle.htm%20" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/me..._alle.htm </a>  <br />
<br />
Uli <br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien – Kreuzreaktionen <br />
<br />
Kreuzreaktionen beruhen , lt. Literatur, auf einer Strukturähnlichkeit bestimmter Speicherproteine, die in Pollen und bestimmten Nahrungsmitteln vorkommen –z.B. Birkenpollen -&gt; Apfel. <br />
Zum einen kann es bei biologischer Verwandtschaft – wie z.B. Gräser -&gt; Getreide – oder aber auch innerhalb von „Familienmitgliedern“ – hier z.B. Korbblütlern: Sonnenblume, Kamille u.s.w. – zu oben erwähnten Kreuzreaktionen kommen. <br />
Diese Kreuzreaktionen sind in der Klinik schon lange bekannt ( lt. Verfasser!), nach einer Publikation von Eriksson et al. Aus 1992 haben etwa 70% der Birkenpollenallergiker auch Unverträglichkeiten gegenüber relevanten Nahrungsmitteln. <br />
Die im Anschluss aufgeführten Kreuzallergien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. <br />
Auch muss es nicht zwingend heißen, dass jeder grundsätzlich gegen alle hier aufgeführten Allergene sensibilisiert ist, wenn er auf eines der „Hauptallergene“ , z.B. Bet v I der Birke allergisch ist. <br />
<br />
Als Literatur habe ich u.a. S. Reimann, Charite`Berlin aus der Zeitschrift f. Hautkrankheiten H+G (75) 876 (2000) und ALLERGO J. Vol. 6 6/97 und <br />
L. Jäger , B. Wüthrich &gt; Nahrungsmittelallergien und –intoleranzen&lt;, Urban &amp; Fischer, <br />
ISBN 3-437-21361-X aus 2002 zu Rate gezogen. <br />
<br />
Hier werden ausschließlich die pollenassoziierten Kreuzreaktionen benannt, nicht die Reaktionen auf Inhaltsstoffe der Nahrungsmitteln anderer Art- wie z.B. Sorbit, Fruktose, <br />
ätherische Öle o.ä.. <br />
<br />
<br />
1) Birkenpollen – Nuss – Obst- Syndrom = Birkenpollenassoziierte Allergien <br />
<br />
Reaktionen mit „ botanisch Verwandten“: Weißbuche, Haselnuss, Erle, Eiche und Kastanie <br />
Reaktionen auf „Nicht-Verwandte“: Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Kirsche oder Mandel – Steinobst ( Rosengewächse). <br />
Kreuzreaktionen zu Früchten (-Nüssen) der Hasel- und Walnussgewächse, zu Doldenblütlern und zu Angehörigen der Nachtschattengewächse. <br />
Reaktionen auf Exoten wie Kiwi, Litschi, Avocado oder Cashew, Pistazie und Mango. <br />
<br />
2)Beifuss – Sellerie – Karotten – Gewürzsyndrom <br />
Hier wird der Beifußpollen als das Leitallergen angesehen. <br />
Als besonders allergen wird in diesem Zusammenhang Sellerie angegeben,(er ist auch hitzestabil, also selbst durch kochen „unkaputtbar“) aber auch Reaktionen auf andere Doldenblütler wie z.B. Karotten oder Fenchel, Kümmel, Anis ( fatal, wenn man diese dann als Therapie für Reaktionen nimmt....) <br />
Kräuter und Gewürze der Familie der Lippenblütler ( Basilikum, Majoran ) <br />
Reaktionen auf Korbblütler ( Kamille, Sonnenblume), aber auch zu Kürbisgewächsen ( Melone, Gurke) oder zu den Nachtschattengewächsen ( Tomate, Kartoffel). <br />
Aber auch Reaktionen auf „exotische“ Früchte wie Mango und Kiwi sind bekannt. <br />
<br />
3 )Gräser – Tomate- Syndrom <br />
Hier wird berichtet (Charite + Wüthrich), dass bei uns eine Kreuzallergie ziemlich „selten“ sei, im Mittelmeerraum dagegen eine ungleich größere Rolle spielen würde : hier seien auch Kreuzreaktionen auf Tomaten, Pfefferminze, Melone, Sojabohnen und Erdnuss (Leguminosen) , aber vor allem auch Mais und Olive bekannt. <br />
<br />
Bei uns in Nordeuropa dürfte diese „Seltenheit“ inzwischen der Vergangenheit angehören: <br />
Mehl- Getreideunverträglichkeiten ( hier ist nicht die klassische Zöliakie/Sprue) gemeint, sind auch bei uns sehr häufig, und auch Reaktionen auf Melone, Olive oder Soja haben sich bei uns „etabliert“, da diese Nahrungsmittel auch bei uns inzwischen häufig verwendet werden. <br />
<br />
<br />
4) Ragweed –Bananen – Melonen –Syndrom <br />
Ragweed ( = Jakobskreuzkraut) spielt bei uns in Europa (noch!) keine Rolle, ist aber ein Hauptallergen in den USA. Inzwischen ist Ragweed auch in Europa „gesichtet“ worden – vorerst in Ungarn, aber mit der starken Tendenz, sich nach Norden hin auszubreiten. <br />
Bei ihm sind Kreuzreaktionen auf Wassermelone, Zucchini, grünem Salat , Curry und Bananen bekannt. ( Wobei Curry ja eine Mischung einer Vielzahl unterschiedlicher Gewürze ist......) <br />
<br />
<br />
5 ) Milben – Schalentier – Syndrom <br />
Es wird beobachtet, dass Patienten mit einer Hausstaubmilbenallergie häufig eine Allergie auf Krustentiere ( Garnelen, Krabben, Hummer) und Schnecken. entwickeln. <br />
<br />
6 ) Latex – Frucht – Syndrom <br />
Ein strukturähnliches Protein besteht bei alpha- Lactalbumin und Latex !!! <br />
Kreuzreaktionen bei bestehender Latexallergie werden beobachtet auf Kartoffel, Banane, Avocado, Kiwi, Papaya, Pfirsich, Melone, Birne, Feige und Passionsfrucht, sowie auf Ficus benjamini und Weihnachtsstern. <br />
<br />
7.) Vogel-Ei-Syndrom <br />
Durch die Bildung von IgE-Antikörpern gegen Vogelantigene, die auch in Federn und Kot zu finden sind, kann es zu Kreuzreaktionen nach Verzehr von Hühnereiern kommen. <br />
<br />
Noch Internet-Seiten zu diesem Thema: <br />
<br />
<br />
<a href="http://www.dr.med-heukelbach.de/images/kreuzallergien.gif%20" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.dr.med-heukelbach.de/images/k...rgien.gif </a>  ( kann man sich vielleicht ausdrucken – eine kleine, überschaubare Übersicht) <br />
<br />
<a href="http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/med/arg/m_alle.htm%20" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/me..._alle.htm </a>  <br />
<br />
Uli <br />
<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diät bei Nahrungsmittelallergien]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=89</link>
			<pubDate>Sat, 14 Aug 2004 20:52:09 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=89</guid>
			<description><![CDATA["Diät" bei Nahrungsmittelallergien/-unverträglichkeiten <br />
<br />
Als "Neuankömmling" im Kreise der Nahrungsmittelallergiker tut man sich mitunter sehr schwer, die für einen verträgliche Nahrung zusammenzustellen. "Fallstricke" lauern überall – auch wissen viele gar nicht, welche Nahrungsmittel und Zusatzstoffe ( E-Nummern) ihnen ebenfalls zu schaffen machen. Da ist man bereit, auf "Liebgewonnenes/ Vertrautes" zu verzichten und erfährt dennoch keine wesentliche Besserung der Beschwerden ; widersprüchliche Informationen aus "Fachliteratur" und Bekanntenkreis verunsichern einen zusätzlich. <br />
Folgendes soll als kleiner "Wegweiser" verstanden werden, der –zusammen mit den anderen Informationen – den "Einstieg in den Ausstieg" in eine allergenarme Ernährung erleichtern soll. <br />
******<br />
Ich zitiere stellenweise aus dem Buch: <br />
&gt; Strategien für Nahrungsmittelallergiker&gt; von Dr. Wolfgang Jorde und Isabel Wilden <br />
Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, ISBN 3-87 185- 264- 3 <br />
( Wobei der Rezeptteil für "Multiallergiker" nicht sehr empfehlenswert ist, da meist Einzelallergien behandelt werden...) <br />
<br />
Zitat: <br />
Der Wert einer Kostumstellung zur Erkennung und Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird heute stark unterschätzt. Viele Ärzte scheuen den Beratungsaufwand, viele Allergiker die Änderung ihrer Ernährungsgewohnheiten. <br />
<br />
&gt;Was des einen Nahrung, ist des anderen Gift&lt; <br />
In den letzten 20 Jahren ist unser Lebensmittelangebot in seiner Vielfalt enorm angestiegen. Wir essen Produkte aus allen Ländern der Welt und die "Fortschritte" der Nahrungsmitteltechnologie bescheren uns ständig neuartige Produkte, vor allem in Form von Fertigprodukten. <br />
Fast immer sind diese Speisen und Getränke aus zahlreichen Natur- und Zusatzstoffen zusammengesetzt. Dem Verbraucher ist nicht bewusst, was er eigentlich alles zu sich nimmt. <br />
Möglicherweise hat er gegen einen ( oder mehrere) dieser Stoffe eine Allergie, ist jedoch nicht in der Lage, den Zusammenhang zwischen Speisenaufnahme und Einsetzen von Krankheitserscheinungen zu erkennen. Er ist chronisch (d.h. regelmäßig oder dauerhaft) krank und weiß nicht, wo er ansetzen soll, um dies zu ändern. <br />
Für viele ist dies eine verzweifelte, scheinbar aussichtslose Situation, die noch durch die häufige Aussage von Ärzten, dass ernsthafte Veränderungen, wie z.B. eine Migräne, Darmentzündungen, Gelenkbeschwerden , bei ihnen wahrscheinlich nur "psychosomatisch" sind, eine zusätzliche Problematik erhält. Auch wenn Krankheitserscheinungen objektiv festgestellt werden, geht eine Nahrungsmittelallergie als Auslöser meist nicht in die weiteren Überlegungen mit ein. <br />
<br />
<br />
....zur "Behandlung" <br />
Von den uns heute zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten ist die Allergenkarenz, d.h. die Ausschaltung der aktuellen Allergene, sicherlich die sinnvollste und wirksamste "Behandlung".( diese Ansicht gilt weltweit!) Man benötigt keine Medikamente und erreicht trotzdem Beschwerdefreiheit. <br />
Dies ist eine faszinierende Erfahrung für jeden Nahrungsmittelallergiker, der über Monate oder gar Jahre an einer "chronischen Krankheit" leidet, weil ihm der Zusammenhang zwischen Allergenkontakt , d.h. Aufnahme eines bestimmten Lebensmittels und der Auslösung seiner Krankheitserscheinungen nicht auffiel, oder auffallen konnte...... <br />
Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Wort "Diät" im Zusammenhang mit Elimination oder Karenz nichts mit einer Schlankheitsdiät oder besonders gesunder Kost zu tun hat. <br />
Das oberste Prinzip einer Karenzdiät ist, dass sie frei von den jeweils aktuellen Allergenen ist. <br />
Die Durchführung einer Karenz- oder Eliminationsdiät wird mit zunehmender Anzahl der auszuschaltenden Allergene natürlich immer schwieriger, insbesondere, wenn es sich um versteckte oder weit verbreitete Allergene in Grundnahrungsmitteln handelt. Dies gilt z.B. für Milch, Eier, Soja, Nüsse, Schimmelpilze, bzw. deren Stoffwechselprodukte (Enzyme) sowie Zusatzstoffe. Milch und Eier sind - zumindest in unserem Lebensraum- die häufigsten Nahrungsmittelallergene . <br />
<br />
( Anmerkung Uli: Ei ist seltener als in der Literatur angegeben, sehr viel häufiger sind es Zusatzstoffe (-E-Nummern) und Getreide(Mehle) bei Kreuzallergien bei Pollenallergie). <br />
<br />
Bitte meiden: <br />
- alkoholische Getränke, Tee ( Kräutertees etwa bei möglicher Kreuzreaktion bei Pollenallergie, Schwarztee wegen "Lahmlegen" der DAO: ) <br />
- industrielle Frucht – und Gemüsesäfte, -nektar, -saftgetränke ( bei möglicher Sorbit-oder Fruktoseintoleranz; bei Kreuzreaktion -Pollenallergie- Steinobst; wegen möglicher enzymatischer Kontamination mit Schimmelpilzen durch die Herstellung) <br />
- keine Limonaden : Aromen, E-Nummern( Benzoe-, Zitronen- und Ascorbinsäure) <br />
- Brot- Backmischungen, abgepackte Backwaren <br />
- Gemüse ( Fruktosegehalt, Kreuzreaktionen) Sauergemüse, Sprossen und Keimlinge( Histaminlocker, bzw. histaminreich) <br />
- Obst ( Fruktose- und Sorbitgehalt, Kreuzallergien) <br />
- Trockenobst ( "geschwefelt", Fruktose"bomben" ) <br />
- Honig ( sehr hoher Fruktosegehalt, benzoesäurehaltig, mögliche Reaktionen auf die Pollen der Trachtpflanzen, mögliche Reaktionen auf "Propolis"=Kitt bei Bienengiftallergie) <br />
- Kräuter und Gewürze, Würzmischungen, Essig, Sojasoße, Brühwürfel, Hefewürze <br />
- Nüsse, Mandeln, Nougat, Marzipan, fermentierte orientalische Lebensmittel, <br />
- Fertigprodukte und –gerichte <br />
- Vitaminpräparate! <br />
<br />
Zitatende <br />
*******<br />
<br />
Bitte auch keine "Mode-Kostformen" ausprobieren, wie sie im Moment "in" sind : <br />
z.B. Ayurveda: hier wird mit sehr vielen Gewürzen gearbeitet- sie sind zum größten Teil "hochallergen", ebenso Makrobiotik, "Basendiät", "Hildegard-von-Bingen-Diät " und was es in den Buchhandlungen derzeit an verlockenden (und Versprechungen für eine gute Gesundheit) Angeboten geben mag. Meist sind diese Ernährungsformen aus anderen Kulturkreisen, die (noch nicht) von unsren Allergien betroffen sind – sie mögen in ihrem Ursprung sehr heilsam sein, aber auf unsere "Esskultur" mit ihren Folgen aufgepfropft, bewirken sie meist das Gegenteil des Erhofften. <br />
<br />
Auch wenn es sehr schwer fällt : &gt; Weniger ist mehr&lt; <br />
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gute Besserung <br />
Uli<br />
<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Diät" bei Nahrungsmittelallergien/-unverträglichkeiten <br />
<br />
Als "Neuankömmling" im Kreise der Nahrungsmittelallergiker tut man sich mitunter sehr schwer, die für einen verträgliche Nahrung zusammenzustellen. "Fallstricke" lauern überall – auch wissen viele gar nicht, welche Nahrungsmittel und Zusatzstoffe ( E-Nummern) ihnen ebenfalls zu schaffen machen. Da ist man bereit, auf "Liebgewonnenes/ Vertrautes" zu verzichten und erfährt dennoch keine wesentliche Besserung der Beschwerden ; widersprüchliche Informationen aus "Fachliteratur" und Bekanntenkreis verunsichern einen zusätzlich. <br />
Folgendes soll als kleiner "Wegweiser" verstanden werden, der –zusammen mit den anderen Informationen – den "Einstieg in den Ausstieg" in eine allergenarme Ernährung erleichtern soll. <br />
******<br />
Ich zitiere stellenweise aus dem Buch: <br />
&gt; Strategien für Nahrungsmittelallergiker&gt; von Dr. Wolfgang Jorde und Isabel Wilden <br />
Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, ISBN 3-87 185- 264- 3 <br />
( Wobei der Rezeptteil für "Multiallergiker" nicht sehr empfehlenswert ist, da meist Einzelallergien behandelt werden...) <br />
<br />
Zitat: <br />
Der Wert einer Kostumstellung zur Erkennung und Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird heute stark unterschätzt. Viele Ärzte scheuen den Beratungsaufwand, viele Allergiker die Änderung ihrer Ernährungsgewohnheiten. <br />
<br />
&gt;Was des einen Nahrung, ist des anderen Gift&lt; <br />
In den letzten 20 Jahren ist unser Lebensmittelangebot in seiner Vielfalt enorm angestiegen. Wir essen Produkte aus allen Ländern der Welt und die "Fortschritte" der Nahrungsmitteltechnologie bescheren uns ständig neuartige Produkte, vor allem in Form von Fertigprodukten. <br />
Fast immer sind diese Speisen und Getränke aus zahlreichen Natur- und Zusatzstoffen zusammengesetzt. Dem Verbraucher ist nicht bewusst, was er eigentlich alles zu sich nimmt. <br />
Möglicherweise hat er gegen einen ( oder mehrere) dieser Stoffe eine Allergie, ist jedoch nicht in der Lage, den Zusammenhang zwischen Speisenaufnahme und Einsetzen von Krankheitserscheinungen zu erkennen. Er ist chronisch (d.h. regelmäßig oder dauerhaft) krank und weiß nicht, wo er ansetzen soll, um dies zu ändern. <br />
Für viele ist dies eine verzweifelte, scheinbar aussichtslose Situation, die noch durch die häufige Aussage von Ärzten, dass ernsthafte Veränderungen, wie z.B. eine Migräne, Darmentzündungen, Gelenkbeschwerden , bei ihnen wahrscheinlich nur "psychosomatisch" sind, eine zusätzliche Problematik erhält. Auch wenn Krankheitserscheinungen objektiv festgestellt werden, geht eine Nahrungsmittelallergie als Auslöser meist nicht in die weiteren Überlegungen mit ein. <br />
<br />
<br />
....zur "Behandlung" <br />
Von den uns heute zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten ist die Allergenkarenz, d.h. die Ausschaltung der aktuellen Allergene, sicherlich die sinnvollste und wirksamste "Behandlung".( diese Ansicht gilt weltweit!) Man benötigt keine Medikamente und erreicht trotzdem Beschwerdefreiheit. <br />
Dies ist eine faszinierende Erfahrung für jeden Nahrungsmittelallergiker, der über Monate oder gar Jahre an einer "chronischen Krankheit" leidet, weil ihm der Zusammenhang zwischen Allergenkontakt , d.h. Aufnahme eines bestimmten Lebensmittels und der Auslösung seiner Krankheitserscheinungen nicht auffiel, oder auffallen konnte...... <br />
Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Wort "Diät" im Zusammenhang mit Elimination oder Karenz nichts mit einer Schlankheitsdiät oder besonders gesunder Kost zu tun hat. <br />
Das oberste Prinzip einer Karenzdiät ist, dass sie frei von den jeweils aktuellen Allergenen ist. <br />
Die Durchführung einer Karenz- oder Eliminationsdiät wird mit zunehmender Anzahl der auszuschaltenden Allergene natürlich immer schwieriger, insbesondere, wenn es sich um versteckte oder weit verbreitete Allergene in Grundnahrungsmitteln handelt. Dies gilt z.B. für Milch, Eier, Soja, Nüsse, Schimmelpilze, bzw. deren Stoffwechselprodukte (Enzyme) sowie Zusatzstoffe. Milch und Eier sind - zumindest in unserem Lebensraum- die häufigsten Nahrungsmittelallergene . <br />
<br />
( Anmerkung Uli: Ei ist seltener als in der Literatur angegeben, sehr viel häufiger sind es Zusatzstoffe (-E-Nummern) und Getreide(Mehle) bei Kreuzallergien bei Pollenallergie). <br />
<br />
Bitte meiden: <br />
- alkoholische Getränke, Tee ( Kräutertees etwa bei möglicher Kreuzreaktion bei Pollenallergie, Schwarztee wegen "Lahmlegen" der DAO: ) <br />
- industrielle Frucht – und Gemüsesäfte, -nektar, -saftgetränke ( bei möglicher Sorbit-oder Fruktoseintoleranz; bei Kreuzreaktion -Pollenallergie- Steinobst; wegen möglicher enzymatischer Kontamination mit Schimmelpilzen durch die Herstellung) <br />
- keine Limonaden : Aromen, E-Nummern( Benzoe-, Zitronen- und Ascorbinsäure) <br />
- Brot- Backmischungen, abgepackte Backwaren <br />
- Gemüse ( Fruktosegehalt, Kreuzreaktionen) Sauergemüse, Sprossen und Keimlinge( Histaminlocker, bzw. histaminreich) <br />
- Obst ( Fruktose- und Sorbitgehalt, Kreuzallergien) <br />
- Trockenobst ( "geschwefelt", Fruktose"bomben" ) <br />
- Honig ( sehr hoher Fruktosegehalt, benzoesäurehaltig, mögliche Reaktionen auf die Pollen der Trachtpflanzen, mögliche Reaktionen auf "Propolis"=Kitt bei Bienengiftallergie) <br />
- Kräuter und Gewürze, Würzmischungen, Essig, Sojasoße, Brühwürfel, Hefewürze <br />
- Nüsse, Mandeln, Nougat, Marzipan, fermentierte orientalische Lebensmittel, <br />
- Fertigprodukte und –gerichte <br />
- Vitaminpräparate! <br />
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Zitatende <br />
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Bitte auch keine "Mode-Kostformen" ausprobieren, wie sie im Moment "in" sind : <br />
z.B. Ayurveda: hier wird mit sehr vielen Gewürzen gearbeitet- sie sind zum größten Teil "hochallergen", ebenso Makrobiotik, "Basendiät", "Hildegard-von-Bingen-Diät " und was es in den Buchhandlungen derzeit an verlockenden (und Versprechungen für eine gute Gesundheit) Angeboten geben mag. Meist sind diese Ernährungsformen aus anderen Kulturkreisen, die (noch nicht) von unsren Allergien betroffen sind – sie mögen in ihrem Ursprung sehr heilsam sein, aber auf unsere "Esskultur" mit ihren Folgen aufgepfropft, bewirken sie meist das Gegenteil des Erhofften. <br />
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Auch wenn es sehr schwer fällt : &gt; Weniger ist mehr&lt; <br />
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gute Besserung <br />
Uli<br />
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]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ursachen und Formen]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=66</link>
			<pubDate>Thu, 12 Aug 2004 09:54:44 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=66</guid>
			<description><![CDATA["Nahrungsmittelunverträglichkeiten......<br />
<br />
<br />
<br />
Patienten mit Nahrungsmittel"allergien" stellen Ärzte häufig vor mehr oder weniger große Probleme -<br />
es ist auch nicht einfach diese zu "identifizieren" -zu diagnostizieren, denn es spielen mehrere Entstehungsmechanismen eine Rolle. Verwirrend und erschwerend kommt hinzu, dass Betroffene über eine Vielzahl von Symptomen klagen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zueinander zu stehen scheinen .Ebenso verwirrend und erschwerend ist die Tatsache, dass selbst in medizinischen Fachkreisen sehr kontroverse Meinungen vertreten und publiziert werden – nachfolgende Ausführungen sollen als Versuch verstanden werden, die verschiedenen Ursachen einer möglichen "Unverträglichkeit" näher zu erläutern . Vielleicht (oder hoffentlich) kann so manchem Patienten eine jahrelange Ärzte-Odyssee oder eine "fragwürdige Karriere als unzufriedener oder nervender und genervter Patient" erspart werden.<br />
<br />
 Eine "echte" (IgE-vermittelte) Allergie auf Nahrungsmittel ist bei Erwachsenen ziemlich selten, d.h., hier versagen die "klassischen Verfahren der Diagnostik". z.B. der RAST , der bei Kleinkindern hilfreich ist, bei Erwachsenen aber in der Regel keinen Hinweis auf eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel zeigt.<br />
Auch wird in der letzten Zeit vermehrt über eine T-Lymphozyten vermittelte und nicht Immunglobulin- <br />
assoziierte Reaktion diskutiert.<br />
<br />
Mögliche Ursachen einer "Unverträglichkeit"<br />
<br />
1) Malabsorptionen: hierbei handelt es sich um Kohlenhydratverwertungsstörungen, weil z.B. Enzyme fehlen oder verringert sind( z.B. Laktase= milchzuckerspaltendes Enzym) , "Transportsysteme" lahmgelegt sind (z.B. für Fruchtzucker durch Sorbit und seine Derivate, die das "Transportsystem GLUT5" behindern )<br />
Intestinale Fruktosemalabsorption: sie ist leider in der Praxis – wie auch in den gängigen Lehrbüchern- noch ziemlich unbekannt, hier wird bisher nur die hereditäre( ererbte) Fruktoseintoleranz beschrieben.<br />
Sie aber ist immer häufiger die Ursache von z.T. massiven Beschwerden – über ihre Ursachen ließe sich trefflich "streiten"...<br />
Die Laktoseintoleranz z.B. findet als möglicher Verursacher diverser Symptome viel zu wenig Beachtung – im Praxisalltag allerdings findet man sie bei ca 20-30% der Betroffenen .<br />
Bei der Diagnostik sollte in Zukunft auf Provokationen mit den Disacchariden / Kohlenhydraten verzichtet werden- sie stellen eine erhebliche Belastung der sowieso schon sehr in Mitleidenschaft genommenen physiologischen Darmflora dar und erbringen  häufig falsch negative/falsch positive Befunde.<br />
Sinnvoller- und weniger belastend- wäre im Zuge einer Endoskopie, die ja fast obligat ist, neben einer Zöliakiediagnostik  die Disaccharidasen-Aktivitäten zu messen: denn nicht nur Laktase kann vermindert sein, sondern ebenso Saccharase, Maltase, Isomaltase und Trehalase –was natürlich für weitere Vorgehensweisen / Ernährungsempfehlungen höchst wichtig wäre!<br />
<br />
2) Pseudoallergien: das sind Reaktionen z.B. auf Konservierungsstoffe wie Zitronen-Ascorbin-Wein-Benzoesäure oder Glutamat (um nur ein paar wenige zu nennen): sie rufen allergieähnliche Reaktionen hervor, ohne dass das Immunsystem daran beteiligt wäre ( für den Betroffenen ziemlich egal- er leidet ebenso wie bei einer "echten" Allergie) Die Reaktionen sind abhängig von der Dauer und der Menge der Exposition, die Symptome können sich u.a. als chron. Urticaria, als Neurodermitis, Akne, Migräne oder Magen-Darm-Beschwerden ( um nur ein paar wenige zu nennen) zeigen.<br />
<br />
3) Kreuzreaktionen bei einer Pollenallergie: z.B. kann man bestimmte Obstsorten =Steinobst bei Birkenpollenallergie oder Mehle bei Gras-Getreidepollenallergie nicht mehr vertragen . Diese Tatsache ist bekannt, sie findet nur leider im Praxisalltag wenig Beachtung.<br />
<br />
4) Intestinale Histaminose: sie wird in der letzten Zeit häufiger diskutiert und in einigen Kliniken sehr zeitaufwändig erforscht/diagnostiziert, leider oftmals ohne die erhoffte Besserung für die Betroffenen. <br />
Unbeachtet ist auch die Tatsache, dass z.B. homogenisierte Milch im Tierversuch zu einer vermehrten Mastzell-Degranulation =Histaminfreisetzung führte und zu Anaphylaxie der Versuchstiere( 1989, Nielsen, Poulsen und Hau: Studien an Menschen können aus ethischen Gründen wohl nicht durchgeführt werden- ebenso aus "technischen": in unserer Population findet sich kein Proband, der nicht schon mit Milchproteinen in Kontakt gekommen- und damit sensibilisiert- wäre...) Sie ist in der Regel eine FOLGE lange nicht erkannter Unverträglichkeiten und keine Einzelerscheinung!<br />
<br />
5) Glutensensitive Enteropathie / Zöliakie /Sprue: <br />
Sie erscheint in zunehmendem Maße mit einer atypischen Symptomatik und entzieht sich so einer schnellen Diagnostik und diätetischen Therapie.<br />
( Überschrift vom 11.2.2003 im Deutschen Ärzteblatt: &gt; Zöliakie fast eine Volkskrankheit&lt; )<br />
<br />
6) Weitere Allergien, z.B. auf Kosmetik-/ Haushaltsmittelinhaltsstoffe, Duftstoffe, Chemikalien oder aerogene Allergene( Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien und Schimmelpilze) u.s.w. sollten ausgeschlossen /- bestätigt werden, um mögliche Auslöser weiterer Reaktionen zu vermeiden.<br />
<br />
Wie schon oben angedeutet, ist es meist eine Kombination der verschiedenen "Ursachen"- und es ist nicht einfach, sie alle "unter einen Hut" zu bekommen, da auch verschiedene Fachärzte (z.B. Internist/ Gastroenterologe und Allergologe) zusammenarbeiten müssten. Vielleicht/ hoffentlich können diese Zeilen Verständnis für die Betroffenen und Neugierde "an der Sache selbst" wecken, und so die oft sehr "zweifelhaften Karrieren" der Betroffenen bald der Vergangenheit angehören lassen......<br />
                                          August 2004 ,U. M.-P.<br />
<br />
<br />
Uli<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Nahrungsmittelunverträglichkeiten......<br />
<br />
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Patienten mit Nahrungsmittel"allergien" stellen Ärzte häufig vor mehr oder weniger große Probleme -<br />
es ist auch nicht einfach diese zu "identifizieren" -zu diagnostizieren, denn es spielen mehrere Entstehungsmechanismen eine Rolle. Verwirrend und erschwerend kommt hinzu, dass Betroffene über eine Vielzahl von Symptomen klagen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zueinander zu stehen scheinen .Ebenso verwirrend und erschwerend ist die Tatsache, dass selbst in medizinischen Fachkreisen sehr kontroverse Meinungen vertreten und publiziert werden – nachfolgende Ausführungen sollen als Versuch verstanden werden, die verschiedenen Ursachen einer möglichen "Unverträglichkeit" näher zu erläutern . Vielleicht (oder hoffentlich) kann so manchem Patienten eine jahrelange Ärzte-Odyssee oder eine "fragwürdige Karriere als unzufriedener oder nervender und genervter Patient" erspart werden.<br />
<br />
 Eine "echte" (IgE-vermittelte) Allergie auf Nahrungsmittel ist bei Erwachsenen ziemlich selten, d.h., hier versagen die "klassischen Verfahren der Diagnostik". z.B. der RAST , der bei Kleinkindern hilfreich ist, bei Erwachsenen aber in der Regel keinen Hinweis auf eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel zeigt.<br />
Auch wird in der letzten Zeit vermehrt über eine T-Lymphozyten vermittelte und nicht Immunglobulin- <br />
assoziierte Reaktion diskutiert.<br />
<br />
Mögliche Ursachen einer "Unverträglichkeit"<br />
<br />
1) Malabsorptionen: hierbei handelt es sich um Kohlenhydratverwertungsstörungen, weil z.B. Enzyme fehlen oder verringert sind( z.B. Laktase= milchzuckerspaltendes Enzym) , "Transportsysteme" lahmgelegt sind (z.B. für Fruchtzucker durch Sorbit und seine Derivate, die das "Transportsystem GLUT5" behindern )<br />
Intestinale Fruktosemalabsorption: sie ist leider in der Praxis – wie auch in den gängigen Lehrbüchern- noch ziemlich unbekannt, hier wird bisher nur die hereditäre( ererbte) Fruktoseintoleranz beschrieben.<br />
Sie aber ist immer häufiger die Ursache von z.T. massiven Beschwerden – über ihre Ursachen ließe sich trefflich "streiten"...<br />
Die Laktoseintoleranz z.B. findet als möglicher Verursacher diverser Symptome viel zu wenig Beachtung – im Praxisalltag allerdings findet man sie bei ca 20-30% der Betroffenen .<br />
Bei der Diagnostik sollte in Zukunft auf Provokationen mit den Disacchariden / Kohlenhydraten verzichtet werden- sie stellen eine erhebliche Belastung der sowieso schon sehr in Mitleidenschaft genommenen physiologischen Darmflora dar und erbringen  häufig falsch negative/falsch positive Befunde.<br />
Sinnvoller- und weniger belastend- wäre im Zuge einer Endoskopie, die ja fast obligat ist, neben einer Zöliakiediagnostik  die Disaccharidasen-Aktivitäten zu messen: denn nicht nur Laktase kann vermindert sein, sondern ebenso Saccharase, Maltase, Isomaltase und Trehalase –was natürlich für weitere Vorgehensweisen / Ernährungsempfehlungen höchst wichtig wäre!<br />
<br />
2) Pseudoallergien: das sind Reaktionen z.B. auf Konservierungsstoffe wie Zitronen-Ascorbin-Wein-Benzoesäure oder Glutamat (um nur ein paar wenige zu nennen): sie rufen allergieähnliche Reaktionen hervor, ohne dass das Immunsystem daran beteiligt wäre ( für den Betroffenen ziemlich egal- er leidet ebenso wie bei einer "echten" Allergie) Die Reaktionen sind abhängig von der Dauer und der Menge der Exposition, die Symptome können sich u.a. als chron. Urticaria, als Neurodermitis, Akne, Migräne oder Magen-Darm-Beschwerden ( um nur ein paar wenige zu nennen) zeigen.<br />
<br />
3) Kreuzreaktionen bei einer Pollenallergie: z.B. kann man bestimmte Obstsorten =Steinobst bei Birkenpollenallergie oder Mehle bei Gras-Getreidepollenallergie nicht mehr vertragen . Diese Tatsache ist bekannt, sie findet nur leider im Praxisalltag wenig Beachtung.<br />
<br />
4) Intestinale Histaminose: sie wird in der letzten Zeit häufiger diskutiert und in einigen Kliniken sehr zeitaufwändig erforscht/diagnostiziert, leider oftmals ohne die erhoffte Besserung für die Betroffenen. <br />
Unbeachtet ist auch die Tatsache, dass z.B. homogenisierte Milch im Tierversuch zu einer vermehrten Mastzell-Degranulation =Histaminfreisetzung führte und zu Anaphylaxie der Versuchstiere( 1989, Nielsen, Poulsen und Hau: Studien an Menschen können aus ethischen Gründen wohl nicht durchgeführt werden- ebenso aus "technischen": in unserer Population findet sich kein Proband, der nicht schon mit Milchproteinen in Kontakt gekommen- und damit sensibilisiert- wäre...) Sie ist in der Regel eine FOLGE lange nicht erkannter Unverträglichkeiten und keine Einzelerscheinung!<br />
<br />
5) Glutensensitive Enteropathie / Zöliakie /Sprue: <br />
Sie erscheint in zunehmendem Maße mit einer atypischen Symptomatik und entzieht sich so einer schnellen Diagnostik und diätetischen Therapie.<br />
( Überschrift vom 11.2.2003 im Deutschen Ärzteblatt: &gt; Zöliakie fast eine Volkskrankheit&lt; )<br />
<br />
6) Weitere Allergien, z.B. auf Kosmetik-/ Haushaltsmittelinhaltsstoffe, Duftstoffe, Chemikalien oder aerogene Allergene( Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien und Schimmelpilze) u.s.w. sollten ausgeschlossen /- bestätigt werden, um mögliche Auslöser weiterer Reaktionen zu vermeiden.<br />
<br />
Wie schon oben angedeutet, ist es meist eine Kombination der verschiedenen "Ursachen"- und es ist nicht einfach, sie alle "unter einen Hut" zu bekommen, da auch verschiedene Fachärzte (z.B. Internist/ Gastroenterologe und Allergologe) zusammenarbeiten müssten. Vielleicht/ hoffentlich können diese Zeilen Verständnis für die Betroffenen und Neugierde "an der Sache selbst" wecken, und so die oft sehr "zweifelhaften Karrieren" der Betroffenen bald der Vergangenheit angehören lassen......<br />
                                          August 2004 ,U. M.-P.<br />
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Uli<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["who is who" -in der Pflanzenwelt]]></title>
			<link>http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=51</link>
			<pubDate>Tue, 10 Aug 2004 07:23:55 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.lebensmittelallergie.info/showthread.php?tid=51</guid>
			<description><![CDATA[folgende Beschreibung möge bitte  nicht als Panikmache aufgefasst werden: man muss bei pollenassoziierten Kreuzreaktionen nicht auf alle Angehörige einer Pflanzenfamilie reagieren - man kann! Und es kann vielleicht die Suche nach einem möglichen "Übeltäter" erleichtern!<br />
<br />
Pflanzenfamilien, ihre „Angehörigen“ und mögliche allergische Reaktionen<br />
<br />
I.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Doldenblüher</span>  – Umbelliferae<br />
Anis –Bibernelle – Dill – Engelwurz (Angelika) – Fenchel – Karotte – Kerbel – Koriander <br />
Kümmel – Liebstöckel(Maggikraut) – Pastinake – Petersilie – Sellerie <br />
<br />
Unverträglichkeitsreaktionen können sehr oft bei einer Pollenkreuzreaktion auftreten , entweder als OAS ( OralesAllergieSyndrom) oder als Magen-Darm-Beschwerden , kann es beim sogenannten Birkenpollen-Nuss-Obstsyndrom oder aber beim Beifuß-Sellerie-Karotten-Gewürzsyndrom  ( Pollenallergie) zu o.g. unliebsamen Reaktionen kommen.<br />
<br />
Sollten sich Bauchschmerzen auf den Genuss von Kümmel-Anis-Fencheltee oder pflanzlicher Medikamente mit oben genannten Inhaltsstoffen hin als „therapieresistent“ erweisen, bitte an diese Kreuzreaktionen denken.<br />
Ebenso kann es bereits bei Säuglingen zu Bauchbeschwerden kommen, wenn entweder die Mutter den allseits empfohlenen Stilltee genießt oder aber das Baby den „Anti-Bläh-Tee“ erhält ...und einer / oder gar beide an einer Pollenallergie leiden.<br />
<br />
II.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gänsefußgewächse</span>  – Chenopodiaceae<br />
Garten Melde – Guter Heinrich - Mangold -  Rote Rübe – Spinat – Zuckerrübe <br />
( Haushaltszucker – Saccharose)<br />
<br />
III.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ingwergewächse</span>  <br />
Ingwer – Kardamon – Kurkuma ( Gelbwurz, ein Hauptbestandteil von Curry)<br />
Reaktionen auf eines dieser Gewürze hauptsächlich wegen auf die enthaltenen ätherischen Öle.<br />
<br />
IV. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Knöterich</span>  – Polygonaceae<br />
Ampfer – Buchweizen – Rhabarber – Knöterich<br />
Reaktionen auf Buchweizen –:evtl. an eine Nickelallergie denken<br />
Reaktionen auf Rhabarber : wirkt (immer!)abführend; Inhaltsstoffe: Apfel- Zitronen und Oxalsäure, Pektin, Stärke, Gerbstoffe.....<br />
<br />
V.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Korbblütler</span>  – Compositae<br />
Sie sind mit einer Vielzahl an Pflanzen und Blumen vertreten, von denen  sehr viele zu den „alten pflanzlichen Haus- und Heilmitteln“ gehören. Auch hier gilt für Atopiker: mit Bedacht versuchen; bei bekannter Allergie auf Korbblütler allerdings erhöhte Vorsicht walten lassen!<br />
- Arnika : häufig in Salben bei Sportverletzungen; kann zu akut allergischen Hautreaktionen führen<br />
-Artischocke<br />
- Beifuß – mit ein Haupt-Allergen bei Kräuterpollenallergie<br />
- Chicorree ( auch als Grundstoff für Inulin genützt)<br />
- Chrisanthemen : z.B. Kontaktekzem bei Floristen,<br />
- Endivie – Estragon: Gewürz in z.B. Mixed-Pickles; in aromatisiertem Öl u.s.w.<br />
- Färberdistel : Saflor  - Bestandteil z.B. in MTC-Fetten<br />
- Huflattich : altes „Hausmittele“ gegen Bronchitis und Husten<br />
- Kamille : ebenfalls ein hochgelobtes „altes Hausmittele“ für innerliche und äußerliche Anwendungen –z.B. Magenverstimmungen, Hautreizungen u.s.w. Kamille ist ein häufig anzutreffender Inhaltsstoff in Kosmetika – hier allerdings fast ausschließlich unter dem Namen &gt;BISOLABOL&lt; anzutreffen<br />
-Kopfsalat – Lattich (wilder)<br />
-Löwenzahn : in der Volksheilkunde auch bei Erkrankungen der Atemwege und grippalen Infekten empfohlen.<br />
- Mariendistel : sie wird bei Erkrankungen der Leber empfohlen<br />
- Ringelblume (Calendula) . ähnlich wie Arnika als Heilsalbe Verwendung; bei Hauterkrankungen, Hautreizungen - wird häufig in Selbstmedikation angewandt.<br />
- Schafgarbe<br />
- Sonnenblume: hier könnte das Öl und die Ölsaat selbst ( als Knabberfutter) zu Reaktionen führen<br />
- Sonnenhut ( roter und gelber Echinacea): Sonnenhut wird oft und gerne als Immunstimulanz / Infektabwehr flächendeckend verordnet, obwohl schwere allergische Reaktionen bekannt sind. Sonnenhut wird in vielen Medikamenten- seien es schulmedizinische oder alternative – verarbeitet. <br />
- Stevia : die Blätter dieser Pflanze werden als alternatives Süßungsmittel verwendet<br />
- Topinambur : erfreut sich als Gartenblumen, zunehmend aber auch in der „alternativen Küche“ wachsender Beliebtheit. Häufig auch das Ausgangsmaterial für „Inulin“ (Ballaststoff)<br />
- Wermut ( Absinth) : zu finden in alkoholischen Getränken, Kräuterbitter, Martini – aber auch zunehmend als Absinth selbst, ein wieder in Mode gekommener Drink.<br />
<br />
VI.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kreuzblüher</span>  – Cruciferae<br />
- Brunnen – und Gartenkresse, <br />
- alle Kohlsorten wie Blumenkohl, Broccolie, China- , Grün-, Rosen- , Rot -und Weißkohl, Kohlrabi, Wirsing<br />
- Rauke (= Rucola) –Rettich- Radieschen – schwarzer Senf<br />
- Raps : blühende Rapsfelder- so wunderschöne sie aussehen mögen- nehmen , wenn sie blühen, Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes den Atem! Ähnlich geht es mit dem so angepriesenen Rapsöl : hat jemand eine Unverträglichkeit/Kreuzallergie/ echte Allergie auf den Kreuzblüher Raps, dann ist auch das „gesunde „ Rapsöl unverträglich- egal, wie viele wertvolle Inhaltsstoffe es haben mag!<br />
<br />
VII.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kürbisgewächse</span>  – Cucurbitaceae<br />
- Gurke – Kürbis: kann auch für Kürbiskernöl und die „Knabberei“ Kürbiskerne gelten<br />
-	Melone – Zucchini<br />
<br />
IIX. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schmetterlingsblüher </span>  – Papilionaceae = Hülsenfrüchte / Leguminosen<br />
- Bockshornklee : als Gewürz in Bio-Läden wieder „in“<br />
- Bohnen – Erbse – Linsen – alle Arten von Bohnen: z.B. Mung-Lima-u.s.w.<br />
- Erdnuss : in den USA d a s Allergen mit den meisten tödlichen Zwischenfällen, da dort sehr häufiges Nahrungsmittel ( Erdnussbutter, Erdnussflips, Erdnussöl) Bei gerösteten Erdnüssen steigt das allergene Potential um das 80-fache gegenüber unbehandelter Erdnüsse an.<br />
Achtung: in manchen Medikamenten ist Erdnuss verarbeitet!<br />
- Guarkern (-mehl) als Stabilisator und Verdickungsmittel in Lebensmitteln.<br />
- Gummi arabicum : Harz verschiedener Akazien- Mimosenbäume (= Schmetterlingsblüher) Wird häufig als Medikamentenfüllstoff verwendet.<br />
- Johannisbrotkernmehl ( Biobin) und Carob. Verwendung als Medikamentenfüllstoff und Stabilisator, Verdickungsmittel in Lebensmitteln<br />
- Lakritze -Das Süßholz . <a href="http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/ist-sueholz-raspeln-gesund-wissenswertes-ueber-lakritze/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebe...-lakritze/</a><br />
- Lupine-Süßlupine/Lopino: findet zunehmend Verwendung in der “alternativen” Küche, Lupinen”käse” ähnlich Tofu, aber auch als Verdickungsmittel/ Stabilisator in Gebäck (Semmeln z.B.)<br />
- Luzerne : ursprünglich Futterpflanze. Wird aber auch zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet , als „Soja-Verschnitt“ , zu sogenannten Anti-Aging-Medikamenten.<br />
- Sennes(blatt): Verwendung als Abführmittel; bekannt z.B. Bekunis, Neda-Würfel u.s.w.<br />
- Soja : es ist keineswegs d a s Wundermittel aus Fernost, als das es uns verkauft wird. Soja wurde – und wird- in Asien begrenzt verzehrt; meist als fermentiertes Würzmittel ( Sojasoße) oder als Tofu. SojaMILCH ist eine „Erfindung“  der westlichen Kuhmilchallergiker....... Das Fatale allerdings: Kuhmilch – und Sojaallergie treten immer häufiger gemeinsam auf ; außerdem wird eine Sojaallergie auch als Kreuzallergie bei Gräser- und Getreidepollen beobachtet.<br />
- Süßholz : in Lakritz, in manchen Kräutertees gegen Husten und Bronchitis als Schleimlöser. Süßholztraganth  gehört mit in diese Gruppe.<br />
- Tamarinde : die getrockneten Früchte werden in Asien als Abführmittel genutzt<br />
- Traganth : in Fertigprodukten als Stabilisator eingesetzt.<br />
- RoibushTee ( Rotbusch) <br />
<br />
IX.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liliengewächse</span>  – Liliaceae- Asparagales<br />
- Aloe vera : in letzter Zeit oft als Wunder- und Allheilmittel angepriesen –zur innerlichen und äußerlichen Anwendung. Bitte nur mit Vorsicht und nicht allzu großen Erwartungen konsumieren!<br />
- Agave : Agavendicksaft, Sangria !<br />
- Bärlauch<br />
- Knoblauch : leider auch häufig unverträglich ( und nicht  d a s  Allheil – und Anti-Aging-Mittel, als das es angepriesen wird)<br />
- Lauch – Schnittlauch – Spargel - Zwiebel<br />
<br />
X .) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lippenblüher </span>  – Labiatae<br />
Basilikum – Bohnenkraut – Dost (= Oregano) – Lavendel - Majoran – Melisse - Minze(n) – Rosmarin – Salbei – Thymian – Ysop ;<br />
Mögliche Kreuzreaktionen bei einer Allergie auf Sellerie und Kräuterpollenallergie<br />
<br />
XI. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lorbeergewächse </span>  – Lauraceae<br />
- Avocado <br />
- Kampfer ( in der Zahnmedizin als Desinfektionsmittel eingesetzt – die ätherischen Öle können hier zu unangenehmen Reaktionen führen<br />
- Zimt : hier wohl  die Benzoesäure als Auslöser von Reaktionen – siehe  Extra-Info über die Benzoesäure und Perubalsam.<br />
<br />
XII. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Maulbeergewächse</span>  – Moraceae<br />
Brotfrucht – Feige – Hopfen – Maulbeere<br />
<br />
XIII.)<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Muskatgewächse </span>  – Myristaceae<br />
Kapern – Muskatnuss und Maciss ( Gewürz aus der Muskatblüte; Wurstgewürz)<br />
<br />
XIV.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Myrtengewächse</span>  – Myrtaceae<br />
Eukalyptus – Gewürznelke – Myrte<br />
<br />
XV.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachtschattengewächse</span> - Solanaceae<br />
Aubergine – Chilli-  „schwarzes Bilsenkraut“( wurde früher von „Heilkundigen/Schamane als Schmerzmittel verwendet) – Kartoffel -  Paprika / Peperoni ( auch als Gewürze) – Stechapfel – Tabak – „ Tollkirsche“ – Tomate : Kreuzreaktionen möglich u.a. bei  Kräuterpollenallergie.<br />
Kartoffel“allergie“  auch bei Latexallergie !<br />
<br />
XVI.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rautengewächse-</span>  Rutaceae<br />
Angostura – Bergamotte - Bitterorange-  = alle Zitrusfrüchte<br />
<br />
XVII.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rosengewächse</span> - Rosaceae<br />
Alle Kern –  und Steinobstsorten: Apfel, Aprikose, Birne, Kirsche, Mispel, Nektarine, Pfirsich, Pflaume, Quitte, Reneclaude, Weißdorn-Schlehe, Zwetschge – aber auch Hagebutte, Him- und Brombeere, Erdbeere, Mandel : als leider sehr häufige Kreuzallergie bei einer Pollenallergie auf Frühblüher- Hasel-Birke-Erle.<br />
<br />
XVIII.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Süßgräse</span> r- Gramineae<br />
Gerste - Gräser– Hafer- Hirse – Mais – Reis – Roggen – Weizen – Wildreis – Zuckerrohr :<br />
Unverträglichkeiten als Kreuzreaktionen auf die Mehle der o.g. Getreidesorten, aber auch auf Malz( Gerste) und Melasse ( dunkler Rum) möglich.<br />
<br />
XIX.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sumachgewächse</span> - Anacardiaceae<br />
Cashew – Mango- Mastix – Pistazie<br />
<br />
XX.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Walnussgewächs</span> - Juglandaceae - einziger Vertreter: Walnussbaum<br />
                                  Aug. 2004; U. M.-P.<br />
<br />
Uli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[folgende Beschreibung möge bitte  nicht als Panikmache aufgefasst werden: man muss bei pollenassoziierten Kreuzreaktionen nicht auf alle Angehörige einer Pflanzenfamilie reagieren - man kann! Und es kann vielleicht die Suche nach einem möglichen "Übeltäter" erleichtern!<br />
<br />
Pflanzenfamilien, ihre „Angehörigen“ und mögliche allergische Reaktionen<br />
<br />
I.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Doldenblüher</span>  – Umbelliferae<br />
Anis –Bibernelle – Dill – Engelwurz (Angelika) – Fenchel – Karotte – Kerbel – Koriander <br />
Kümmel – Liebstöckel(Maggikraut) – Pastinake – Petersilie – Sellerie <br />
<br />
Unverträglichkeitsreaktionen können sehr oft bei einer Pollenkreuzreaktion auftreten , entweder als OAS ( OralesAllergieSyndrom) oder als Magen-Darm-Beschwerden , kann es beim sogenannten Birkenpollen-Nuss-Obstsyndrom oder aber beim Beifuß-Sellerie-Karotten-Gewürzsyndrom  ( Pollenallergie) zu o.g. unliebsamen Reaktionen kommen.<br />
<br />
Sollten sich Bauchschmerzen auf den Genuss von Kümmel-Anis-Fencheltee oder pflanzlicher Medikamente mit oben genannten Inhaltsstoffen hin als „therapieresistent“ erweisen, bitte an diese Kreuzreaktionen denken.<br />
Ebenso kann es bereits bei Säuglingen zu Bauchbeschwerden kommen, wenn entweder die Mutter den allseits empfohlenen Stilltee genießt oder aber das Baby den „Anti-Bläh-Tee“ erhält ...und einer / oder gar beide an einer Pollenallergie leiden.<br />
<br />
II.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gänsefußgewächse</span>  – Chenopodiaceae<br />
Garten Melde – Guter Heinrich - Mangold -  Rote Rübe – Spinat – Zuckerrübe <br />
( Haushaltszucker – Saccharose)<br />
<br />
III.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ingwergewächse</span>  <br />
Ingwer – Kardamon – Kurkuma ( Gelbwurz, ein Hauptbestandteil von Curry)<br />
Reaktionen auf eines dieser Gewürze hauptsächlich wegen auf die enthaltenen ätherischen Öle.<br />
<br />
IV. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Knöterich</span>  – Polygonaceae<br />
Ampfer – Buchweizen – Rhabarber – Knöterich<br />
Reaktionen auf Buchweizen –:evtl. an eine Nickelallergie denken<br />
Reaktionen auf Rhabarber : wirkt (immer!)abführend; Inhaltsstoffe: Apfel- Zitronen und Oxalsäure, Pektin, Stärke, Gerbstoffe.....<br />
<br />
V.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Korbblütler</span>  – Compositae<br />
Sie sind mit einer Vielzahl an Pflanzen und Blumen vertreten, von denen  sehr viele zu den „alten pflanzlichen Haus- und Heilmitteln“ gehören. Auch hier gilt für Atopiker: mit Bedacht versuchen; bei bekannter Allergie auf Korbblütler allerdings erhöhte Vorsicht walten lassen!<br />
- Arnika : häufig in Salben bei Sportverletzungen; kann zu akut allergischen Hautreaktionen führen<br />
-Artischocke<br />
- Beifuß – mit ein Haupt-Allergen bei Kräuterpollenallergie<br />
- Chicorree ( auch als Grundstoff für Inulin genützt)<br />
- Chrisanthemen : z.B. Kontaktekzem bei Floristen,<br />
- Endivie – Estragon: Gewürz in z.B. Mixed-Pickles; in aromatisiertem Öl u.s.w.<br />
- Färberdistel : Saflor  - Bestandteil z.B. in MTC-Fetten<br />
- Huflattich : altes „Hausmittele“ gegen Bronchitis und Husten<br />
- Kamille : ebenfalls ein hochgelobtes „altes Hausmittele“ für innerliche und äußerliche Anwendungen –z.B. Magenverstimmungen, Hautreizungen u.s.w. Kamille ist ein häufig anzutreffender Inhaltsstoff in Kosmetika – hier allerdings fast ausschließlich unter dem Namen &gt;BISOLABOL&lt; anzutreffen<br />
-Kopfsalat – Lattich (wilder)<br />
-Löwenzahn : in der Volksheilkunde auch bei Erkrankungen der Atemwege und grippalen Infekten empfohlen.<br />
- Mariendistel : sie wird bei Erkrankungen der Leber empfohlen<br />
- Ringelblume (Calendula) . ähnlich wie Arnika als Heilsalbe Verwendung; bei Hauterkrankungen, Hautreizungen - wird häufig in Selbstmedikation angewandt.<br />
- Schafgarbe<br />
- Sonnenblume: hier könnte das Öl und die Ölsaat selbst ( als Knabberfutter) zu Reaktionen führen<br />
- Sonnenhut ( roter und gelber Echinacea): Sonnenhut wird oft und gerne als Immunstimulanz / Infektabwehr flächendeckend verordnet, obwohl schwere allergische Reaktionen bekannt sind. Sonnenhut wird in vielen Medikamenten- seien es schulmedizinische oder alternative – verarbeitet. <br />
- Stevia : die Blätter dieser Pflanze werden als alternatives Süßungsmittel verwendet<br />
- Topinambur : erfreut sich als Gartenblumen, zunehmend aber auch in der „alternativen Küche“ wachsender Beliebtheit. Häufig auch das Ausgangsmaterial für „Inulin“ (Ballaststoff)<br />
- Wermut ( Absinth) : zu finden in alkoholischen Getränken, Kräuterbitter, Martini – aber auch zunehmend als Absinth selbst, ein wieder in Mode gekommener Drink.<br />
<br />
VI.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kreuzblüher</span>  – Cruciferae<br />
- Brunnen – und Gartenkresse, <br />
- alle Kohlsorten wie Blumenkohl, Broccolie, China- , Grün-, Rosen- , Rot -und Weißkohl, Kohlrabi, Wirsing<br />
- Rauke (= Rucola) –Rettich- Radieschen – schwarzer Senf<br />
- Raps : blühende Rapsfelder- so wunderschöne sie aussehen mögen- nehmen , wenn sie blühen, Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes den Atem! Ähnlich geht es mit dem so angepriesenen Rapsöl : hat jemand eine Unverträglichkeit/Kreuzallergie/ echte Allergie auf den Kreuzblüher Raps, dann ist auch das „gesunde „ Rapsöl unverträglich- egal, wie viele wertvolle Inhaltsstoffe es haben mag!<br />
<br />
VII.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kürbisgewächse</span>  – Cucurbitaceae<br />
- Gurke – Kürbis: kann auch für Kürbiskernöl und die „Knabberei“ Kürbiskerne gelten<br />
-	Melone – Zucchini<br />
<br />
IIX. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schmetterlingsblüher </span>  – Papilionaceae = Hülsenfrüchte / Leguminosen<br />
- Bockshornklee : als Gewürz in Bio-Läden wieder „in“<br />
- Bohnen – Erbse – Linsen – alle Arten von Bohnen: z.B. Mung-Lima-u.s.w.<br />
- Erdnuss : in den USA d a s Allergen mit den meisten tödlichen Zwischenfällen, da dort sehr häufiges Nahrungsmittel ( Erdnussbutter, Erdnussflips, Erdnussöl) Bei gerösteten Erdnüssen steigt das allergene Potential um das 80-fache gegenüber unbehandelter Erdnüsse an.<br />
Achtung: in manchen Medikamenten ist Erdnuss verarbeitet!<br />
- Guarkern (-mehl) als Stabilisator und Verdickungsmittel in Lebensmitteln.<br />
- Gummi arabicum : Harz verschiedener Akazien- Mimosenbäume (= Schmetterlingsblüher) Wird häufig als Medikamentenfüllstoff verwendet.<br />
- Johannisbrotkernmehl ( Biobin) und Carob. Verwendung als Medikamentenfüllstoff und Stabilisator, Verdickungsmittel in Lebensmitteln<br />
- Lakritze -Das Süßholz . <a href="http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/ist-sueholz-raspeln-gesund-wissenswertes-ueber-lakritze/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebe...-lakritze/</a><br />
- Lupine-Süßlupine/Lopino: findet zunehmend Verwendung in der “alternativen” Küche, Lupinen”käse” ähnlich Tofu, aber auch als Verdickungsmittel/ Stabilisator in Gebäck (Semmeln z.B.)<br />
- Luzerne : ursprünglich Futterpflanze. Wird aber auch zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet , als „Soja-Verschnitt“ , zu sogenannten Anti-Aging-Medikamenten.<br />
- Sennes(blatt): Verwendung als Abführmittel; bekannt z.B. Bekunis, Neda-Würfel u.s.w.<br />
- Soja : es ist keineswegs d a s Wundermittel aus Fernost, als das es uns verkauft wird. Soja wurde – und wird- in Asien begrenzt verzehrt; meist als fermentiertes Würzmittel ( Sojasoße) oder als Tofu. SojaMILCH ist eine „Erfindung“  der westlichen Kuhmilchallergiker....... Das Fatale allerdings: Kuhmilch – und Sojaallergie treten immer häufiger gemeinsam auf ; außerdem wird eine Sojaallergie auch als Kreuzallergie bei Gräser- und Getreidepollen beobachtet.<br />
- Süßholz : in Lakritz, in manchen Kräutertees gegen Husten und Bronchitis als Schleimlöser. Süßholztraganth  gehört mit in diese Gruppe.<br />
- Tamarinde : die getrockneten Früchte werden in Asien als Abführmittel genutzt<br />
- Traganth : in Fertigprodukten als Stabilisator eingesetzt.<br />
- RoibushTee ( Rotbusch) <br />
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IX.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Liliengewächse</span>  – Liliaceae- Asparagales<br />
- Aloe vera : in letzter Zeit oft als Wunder- und Allheilmittel angepriesen –zur innerlichen und äußerlichen Anwendung. Bitte nur mit Vorsicht und nicht allzu großen Erwartungen konsumieren!<br />
- Agave : Agavendicksaft, Sangria !<br />
- Bärlauch<br />
- Knoblauch : leider auch häufig unverträglich ( und nicht  d a s  Allheil – und Anti-Aging-Mittel, als das es angepriesen wird)<br />
- Lauch – Schnittlauch – Spargel - Zwiebel<br />
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X .) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lippenblüher </span>  – Labiatae<br />
Basilikum – Bohnenkraut – Dost (= Oregano) – Lavendel - Majoran – Melisse - Minze(n) – Rosmarin – Salbei – Thymian – Ysop ;<br />
Mögliche Kreuzreaktionen bei einer Allergie auf Sellerie und Kräuterpollenallergie<br />
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XI. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lorbeergewächse </span>  – Lauraceae<br />
- Avocado <br />
- Kampfer ( in der Zahnmedizin als Desinfektionsmittel eingesetzt – die ätherischen Öle können hier zu unangenehmen Reaktionen führen<br />
- Zimt : hier wohl  die Benzoesäure als Auslöser von Reaktionen – siehe  Extra-Info über die Benzoesäure und Perubalsam.<br />
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XII. ) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Maulbeergewächse</span>  – Moraceae<br />
Brotfrucht – Feige – Hopfen – Maulbeere<br />
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XIII.)<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Muskatgewächse </span>  – Myristaceae<br />
Kapern – Muskatnuss und Maciss ( Gewürz aus der Muskatblüte; Wurstgewürz)<br />
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XIV.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Myrtengewächse</span>  – Myrtaceae<br />
Eukalyptus – Gewürznelke – Myrte<br />
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XV.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachtschattengewächse</span> - Solanaceae<br />
Aubergine – Chilli-  „schwarzes Bilsenkraut“( wurde früher von „Heilkundigen/Schamane als Schmerzmittel verwendet) – Kartoffel -  Paprika / Peperoni ( auch als Gewürze) – Stechapfel – Tabak – „ Tollkirsche“ – Tomate : Kreuzreaktionen möglich u.a. bei  Kräuterpollenallergie.<br />
Kartoffel“allergie“  auch bei Latexallergie !<br />
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XVI.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rautengewächse-</span>  Rutaceae<br />
Angostura – Bergamotte - Bitterorange-  = alle Zitrusfrüchte<br />
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XVII.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rosengewächse</span> - Rosaceae<br />
Alle Kern –  und Steinobstsorten: Apfel, Aprikose, Birne, Kirsche, Mispel, Nektarine, Pfirsich, Pflaume, Quitte, Reneclaude, Weißdorn-Schlehe, Zwetschge – aber auch Hagebutte, Him- und Brombeere, Erdbeere, Mandel : als leider sehr häufige Kreuzallergie bei einer Pollenallergie auf Frühblüher- Hasel-Birke-Erle.<br />
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XVIII.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Süßgräse</span> r- Gramineae<br />
Gerste - Gräser– Hafer- Hirse – Mais – Reis – Roggen – Weizen – Wildreis – Zuckerrohr :<br />
Unverträglichkeiten als Kreuzreaktionen auf die Mehle der o.g. Getreidesorten, aber auch auf Malz( Gerste) und Melasse ( dunkler Rum) möglich.<br />
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XIX.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sumachgewächse</span> - Anacardiaceae<br />
Cashew – Mango- Mastix – Pistazie<br />
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XX.) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Walnussgewächs</span> - Juglandaceae - einziger Vertreter: Walnussbaum<br />
                                  Aug. 2004; U. M.-P.<br />
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Uli]]></content:encoded>
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