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Umfrage Mehlunverträglichkeit -großer Fragebogen-
#1
...die ausführliche Version

Hier geht es nicht um eine nachgewiesene Zöliakie !!!
Sondern es geht um Beschwerden nach "Mehlgenuss" ( Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste & Co) ohne "medizinisch sanktionierte Gründe" ( = IgE / Rast positiv, positive Zöliakie-Parameter) , sondern um "Pollenallergiker", die den bisherigen Publikationen nicht gerecht werden. In der Literatur sind Kreuzallergien bei Pollenallergien bekannt und anerkannt – und zwar bei Frühblühern (-> Stein-/ Kernobst, Nüsse), Kräuter -> Gemüse, Gewürze & Co; Hausstaubmilben -> Schalentiere u.s.w.
Bisher habe ich noch in keiner Publikation einen Hinweis auf Kreuzallergien Gräser-/ Getreidepollen -> Mehle finden können, ab und an findet sich ein zarter Hinweis bei berufsbedingten Allergien , z.B. Bäckern.......

Wenn ich mir nun "unsren illustren Haufen an NMU`lern im Forum" ( und auch in der SHG vor Ort) so betrachte, so kommen mir doch erhebliche Zweifel an der "gängigen Lehrmeinung" -> dass nämlich Mehlunverträglichkeiten bei Gräser-/Getreidepollenallergien höchst selten seien.......
Vielleicht können wir ja im Laufe der Zeit die Erfahrungen von Betroffenen sammeln – und so versuchen, die "Lehrmeinung" zu revidieren......oder besser : ihr auf die Sprünge zu helfen.......

Wissen möchte ich :

-> Wer hat eine Pollenallergie auf Gräser-/ Getreidepollen und verträgt auch keine (glutenhaltigen) Mehlsorten

-> Welche Pollen im PRICK positiv:

-> Wer hat einen Etagenwechsel der etwas "anderen Art" erlebt: weniger Heuschnupfen, dafür mehr Beschwerden im Gastro-Intestinaltrakt:

-> Neurologische Symptome: ( wie z.B. "Ameisenlaufen", Einschlafen von Extremitäten, Migräne mit oder ohne Aura - oder nur die Aura)


-> "Psychische" Symptome wie Depressionen, Panikattacken, Aggressionen......


-> Bei wem wurde eine Desensibilisierung durchgeführt –> Heuschnupfen weg-> dafür mehr Unverträglichkeiten......

-> Andere Symptome:

z.B. Gelenkbeschwerden :

( Arthritis, keine nachweisbaren Rheumafaktoren)

"Begleiterkrankungen" wie z.B. Schilddrüsenprobleme

"Sonstiges"


-> Bei wem konnten per IgE / RAST Allergien auf Weizen / Roggen & Co nachgewiesen werden

-> Bei wem nicht.......

-> Wem konnte ein IgG-Test ( der höchst umstrittene) einen Hinweis auf Mehl-UV geben.......

-> Wer konnte/ kann seine Beschwerden direkt dem "Mehlverzehr" zuordnen?


-> der durch Karenz und Besserung der Symptomatik bestätigt werden konnte.

-> Welche "Begleitunverträglichkeiten" sind noch bekannt : z.B. LI, FM, SI; Milch(eiweiß)unverträglichkeit u.s.w.

-> Wer verträgt zudem auch nicht die "gängigen" , g-freien Mehlprodukte ( die ja ein Sammelsurium aller g-freien Mehlsorten + Backhilfen + einiger netter E-Nummern) nicht?

-> Welche zusätzlichen Unverträglichkeiten ( Backhilfen, g-freie Mehlsorten, E-Nummern) machen den Betroffenen zusätzlich zu schaffen?


Ich fürchte nämlich, dass diese "Klientel der Mehlallergiker" heillos zu kurz kommt......
LG
Uli
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#2
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#3
Danke Verena!!!!!
UCB hat absolut tolle Publikationen.........
aber in ihren Antihistaminica immer noch Laktose...... Sad 8o
...was ich meinte war: dass große "Possitionspapiere" ( z.B. Charite Berlin) diese Tatsache noch nicht "festgeschrieben" haben - es also in den Köpfen der niedergelassenen Ärzte noch gar nicht angekommen ist / sein kann, dass das so manchem schwer zu schaffen macht.....
Und ich verstehe dann auch nicht, warum sie sich so vehement gegen die IgG-Tests aussprechen, wenn die doch gerade diesem Umstande entgegenkommen........

Lieber Gruß
Uli
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#4
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#5
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#6
Hi Verena,

Zitat:Tja, da hab ich kürzlich auch einen Artikel downgeloadet und gelesen (Charité), bei dem ich dachte: was stört die eigentlich am IgG-Test?
So viele Betroffene, denen es besser geht, wenn sie die im IgG positiv getesteten NM weglassen - sollen das alles Psychosomatiker sein? Oder stören die sich nur dran, dass ein anderer das Geld verdient und nicht sie selber???
Ich fürchte, da begeben wir uns auf ein sehr "glattes Parkett"; Rolleyes
Und ich fürchte, da spielen sehr viele unterschiedliche Interessen mit rein......
Denn: würde man die IgG-Tests "ernst nehmen wollen", dann würden sämtliche "Ernährungspyramiden / -Vorschläge der ehrenwerten Gesellschaften" in sich zusammenstürzen wie ein Kartenhaus...und dann müssten sich diese "ehrenwerten Gesellschaften" fragen ( lassen), was sie denn bisher an ( internationalen) wissenschaftlichen Erkenntnissen in diesen "Pyramiden" verarbeitet haben..... ?(
Es würden nämlich keine der all-gegenwärtigen Empfehlungen mehr gelten ( seien es Empfehlungen von den Krankenkassen, der Ärzte, Medien...und wer da sonst noch "mitspielt")....und das wäre höchst "heikel".........
Also doch lieber diese "Außenseiter IgG " verbieten/ schlecht machen, damit man selbst weiterhin in einem guten Lichte dasteht.......
Würde man den vielen IgG`s nämlich Glauben schenken (wollen), dann wären Milch und Getreide, zusammen mit so manchem "gesundem Gemüse" für die Mehrzahl der Deutschen absolut nicht verträglich......
Ääääääähem- wo blieben da die Ratschläge mit 5 x Obst/ Gemüse am Tag??????? - Mit Vollkorn satt und Milch?????
....die wären alle reif für den Mülleimer, diese Empfehlungen und eine "ehrenwerte Gesellschaft" wäre ihren guten Ruf verlustig......

LG
Uli
*diejaschonihrenkopfeinziehtobderprovokantenhypothesen*
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#7
-> Wer hat eine Pollenallergie auf Gräser-/ Getreidepollen und verträgt auch keine (glutenhaltigen) Mehlsorten

Trifft zu und hat sich aus den Allergien entwickelt.

-> Welche Pollen im PRICK positiv:

Weizen, Roggen, Dinkel

-> Wer hat einen Etagenwechsel der etwas "anderen Art" erlebt: weniger Heuschnupfen, dafür mehr Beschwerden im Gastro-Intestinaltrakt:

Durchfälle oder wechselweise Verstopfung mit Blähungen, die fast zu einer Gallen-OP geführt hätten.

-> Neurologische Symptome: ( wie z.B. "Ameisenlaufen", Einschlafen von Extremitäten, Migräne mit oder ohne Aura - oder nur die Aura)

Vergesslichkeit und manchesmal Gedächtnisausfälle

-> "Psychische" Symptome wie Depressionen, Panikattacken, Aggressionen......

Hatte mein Sohn jahrelang.

-> Bei wem wurde eine Desensibilisierung durchgeführt –> Heuschnupfen weg-> dafür mehr Unverträglichkeiten......

Gräser
Habe die Behandlung abgebrochen nachdem ich meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten herausgefunden hatte und festgestellt habe was das für ein Unsinn ist.

-> Andere Symptome:

Komatöses Schlafen nach dem Genuss von Gluten

z.B. Gelenkbeschwerden :

( Arthritis, keine nachweisbaren Rheumafaktoren)


Erhöhte Harnsäurewerte, die sich seit Beginn der Diät gebessert haben.

"Begleiterkrankungen" wie z.B. Schilddrüsenprobleme

"Sonstiges"


Habe ich seit 25 Jahren, weiß allerdings nicht ob es von den Allergien kommt?

-> Bei wem konnten per IgE / RAST Allergien auf Weizen / Roggen & Co nachgewiesen werden

-> Bei wem nicht.......

-> Wem konnte ein IgG-Test ( der höchst umstrittene) einen Hinweis auf Mehl-UV geben.......


-> Wer konnte/ kann seine Beschwerden direkt dem "Mehlverzehr" zuordnen?

Wie oben schon beschrieben, schlafe ich nach dem Genuss von Gluten ein.

-> der durch Karenz und Besserung der Symptomatik bestätigt werden konnte.

Ich selbst kann es bestätigen.

-> Welche "Begleitunverträglichkeiten" sind noch bekannt : z.B. LI, FM, SI; Milch(eiweiß)unverträglichkeit u.s.w.

Milcheiweißallergie, keine andere tierischen Milchprodukte verträglich.

-> Wer verträgt zudem auch nicht die "gängigen" , g-freien Mehlprodukte ( die ja ein Sammelsurium aller g-freien Mehlsorten + Backhilfen + einiger netter E-Nummern) nicht?

Ich vertrage nur zwei Sorten der gängigen gf-freien Mehlprodukte

-> Welche zusätzlichen Unverträglichkeiten ( Backhilfen, g-freie Mehlsorten, E-Nummern) machen den Betroffenen zusätzlich zu schaffen?

Maismehl, Maisstärke, Sojamehl, Kartoffelstärke, Guarkern- und Johannisbrotkernmehl, Maltodextrin.
Seit dem 1.1.08 gelte ich nicht mehr als unschuldiger Mensch, sondern stehe ich nach dem Willen der Regierung unter Generalverdacht.
Antworten
#8
-> Wer hat eine Pollenallergie auf Gräser-/ Getreidepollen und verträgt auch keine (glutenhaltigen) Mehlsorten

Ich

-> Welche Pollen im PRICK positiv:

Gräser/Getreide, Bäume I (Frühblüher), Bäume II (Mittelblüher). Wegen der Heftigkeit der Reaktion wurden keine Einzelsubstanzen mehr nachgetestet.

-> Wer hat einen Etagenwechsel der etwas "anderen Art" erlebt: weniger Heuschnupfen, dafür mehr Beschwerden im Gastro-Intestinaltrakt:

Ich. Heuschnupfen seit meinem 14. Lebensjahr (ca. 1983). Ungefähr 1998 wurde der Heuschnupfen für 2 Jahre deutlich besser, da fingen dann die Probleme mit dem Durchfall richtig an. Seit 2000/2001 habe ich auch wieder richtig Heuschnupfen.


-> Neurologische Symptome: ( wie z.B. "Ameisenlaufen", Einschlafen von Extremitäten, Migräne mit oder ohne Aura - oder nur die Aura)

Keine.

-> "Psychische" Symptome wie Depressionen, Panikattacken, Aggressionen......

Kann ich nicht mit Sicherheit meinen Allergien zuordnen, deshalb eher ein "Nein"

-> Bei wem wurde eine Desensibilisierung durchgeführt –> Heuschnupfen weg-> dafür mehr Unverträglichkeiten......

Keine Desensibilisierung

-> Andere Symptome:
z.B. Gelenkbeschwerden : ( Arthritis, keine nachweisbaren Rheumafaktoren)

Keine

"Begleiterkrankungen" wie z.B. Schilddrüsenprobleme

Gallenstein !? Schieb' ich jetzt mal auf die Allergie, weil meine Innereien einfach total durcheinander sind.

"Sonstiges"

Morbus Meulengracht (keine Ahnung ob das jetzt die Henne ist oder das Ei oder ob es überhaupt irgendwelche Zusammenhänge gibt)

-> Bei wem konnten per IgE / RAST Allergien auf Weizen / Roggen & Co nachgewiesen werden

Nein

-> Bei wem nicht.......

RAST im Jahr 2000 verlief negativ

-> Wem konnte ein IgG-Test ( der höchst umstrittene) einen Hinweis auf Mehl-UV geben.......

nie einen gemacht

-> Wer konnte/ kann seine Beschwerden direkt dem "Mehlverzehr" zuordnen?

Ich

-> der durch Karenz und Besserung der Symptomatik bestätigt werden konnte.

Ja!!!

-> Welche "Begleitunverträglichkeiten" sind noch bekannt : z.B. LI, FM, SI; Milch(eiweiß)unverträglichkeit u.s.w.

LI, Kasein, Fruchtzucker vertrage ich auch nicht gut, habe mich aber bisher um einen Atemtest gedrückt. Ansonsten unzählige Allergien.

-> Wer verträgt zudem auch nicht die "gängigen" , g-freien Mehlprodukte ( die ja ein Sammelsurium aller g-freien Mehlsorten + Backhilfen + einiger netter E-Nummern) nicht?

Von den glutenfreien Backmischungen vertrage ich nur 3 Stück.

-> Welche zusätzlichen Unverträglichkeiten ( Backhilfen, g-freie Mehlsorten, E-Nummern) machen den Betroffenen zusätzlich zu schaffen?

Natron (E 500), Backin, Guarkernmehl, Kastanienmehl, Quinoamehl, Amaranthmehl, Sojamehl
Entweder man lebt oder man ist konsequent
Antworten
#9
-> Wer hat eine Pollenallergie auf Gräser-/ Getreidepollen und verträgt auch keine (glutenhaltigen) Mehlsorten
Pollenallergie. Keine (glutenhaltigen) Mehlsorten möchte ich nicht sagen. Ein Brötchen oder eine kleine Portion Nudeln gehen.

-> Welche Pollen im PRICK positiv:

Gerste, Hafer, Roggen, Weizen, 5-Gräser-Mischung.

-> Wer hat einen Etagenwechsel der etwas "anderen Art" erlebt: weniger Heuschnupfen, dafür mehr Beschwerden im Gastro-Intestinaltrakt:
Ich. Aber nicht nur auf Gräser-/Getreidepollen bezogen.

-> Neurologische Symptome: ( wie z.B. "Ameisenlaufen", Einschlafen von Extremitäten, Migräne mit oder ohne Aura - oder nur die Aura)

Einschlafen von Extremitäten.

-> "Psychische" Symptome wie Depressionen, Panikattacken, Aggressionen......
nein

-> Bei wem wurde eine Desensibilisierung durchgeführt –> Heuschnupfen weg-> dafür mehr Unverträglichkeiten......
keine Desensibilisierung. Waren zu viel verschiedene Allergene und zu spät.

-> Andere Symptome: z.B. Gelenkbeschwerden : ( Arthritis, keine nachweisbaren Rheumafaktoren)

Tendovaginitis de Quervain (Ursache unbekannt).

"Begleiterkrankungen" wie z.B. Schilddrüsenprobleme

SD-Unterfunktion. Chronische Magenschleimhautentzündung.

"Sonstiges"

-> Bei wem konnten per IgE / RAST Allergien auf Weizen / Roggen & Co nachgewiesen werden


Dinkel-, Roggen-, Weizen- Mehl. Mehr Sorten wurden nicht getestet.

-> Bei wem nicht.......

-> Wem konnte ein IgG-Test ( der höchst umstrittene) einen Hinweis auf Mehl-UV geben.......

Habe noch keinen IgG-Test machen lassen.

-> Wer konnte/ kann seine Beschwerden direkt dem "Mehlverzehr" zuordnen?

Je mehr Getreide ich am Tag esse, umso größer ist mein Blähbauch am Abend. Bin mir aber nicht ganz sicher, da ich das Mehl ja nicht „blank“ esse, kann auch die Hefe im Brötchen sein usw. Einen Blähbauch habe ich auch, wenn ich 3 Tage überhaupt kein Getreide gegessen habe.

-> der durch Karenz und Besserung der Symptomatik bestätigt werden konnte.

s.o.

-> Welche "Begleitunverträglichkeiten" sind noch bekannt : z.B. LI, FM, SI; Milch(eiweiß)unverträglichkeit u.s.w.
FM, vermutlich LI. Sorbit-, Milch-Allergie. Ansonsten jede Menge Allergien u. a. Weizengluten.

-> Wer verträgt zudem auch nicht die "gängigen" , g-freien Mehlprodukte ( die ja ein Sammelsurium aller g-freien Mehlsorten + Backhilfen + einiger netter E-Nummern) nicht?

Da in fast allen Gf Sachen mindestens Maismehl drinnen ist, fallen diese unter den Tisch.

-> Welche zusätzlichen Unverträglichkeiten ( Backhilfen, g-freie Mehlsorten, E-Nummern) machen den Betroffenen zusätzlich zu schaffen?

Backpulver, vermutlich Hefe. Sauerteig geht gar nicht.
Amarantmehl, Buchweizenmehl, Kichererbsenmehl, Maismehl und Quinotamehl waren beim Scratch-/Pricktest positiv. Kastanienmehl war nicht positiv aber auf Maroni wird es mir übel.
An E-Nr. kann ich bieten: Xylit, Phosphat, Sorbit, Weinsäure, Zitronensäure.

Selbst gebackenes Weißbrot geht nicht -> Blähungen, Völlegefühl. Laugensachen von unserem Bäcker gehen einigermaßen. Warum weiß ich auch nicht.

Hoffe, ich konnte helfen.

LG
Micha
... und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ... und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!
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#10
Zitat: -> Wer hat eine Pollenallergie auf Gräser-/ Getreidepollen und verträgt auch keine (glutenhaltigen) Mehlsorten?
Anwesend.

Zitat: -> Welche Pollen im PRICK positiv:

aus Uraltzeiten hätte ich da im Angebot: Gräser, Roggen, Weizen, Birke, Erle, Haselstrauch, Nessel, Raps, Löwenzahn, Buche, Beifuß, Glaskraut, Spitzwegerich. Und ich kann mich erinnern, dass in noch früheren Zeiten, daß auch noch die Gräser verschiedentlich aufgelistet waren, weiß ich aber nicht mehr en detail. Viele davon waren 3+ und 4+...
2006 (scratch auf Pollen): Roggen 2+, Beifuß 3+, Brennessel 2+, Glaskraut 2+, Löwenzahn 2+, Spitzwegerich 2+.

Zitat: -> Wer hat einen Etagenwechsel der etwas \"anderen Art\" erlebt: weniger Heuschnupfen, dafür mehr Beschwerden im Gastro-Intestinaltrakt:

Das kann ich nicht so genau sagen. Sicher ist der Etagenwechsel von Heuschnupfen auf Asthma, aber in der Retroperspektive würde ich sagen, dass meine anderen Beschwerden etwa zeitgleich und danach zunehmend mehr wurden.

Zitat: -> Neurologische Symptome: ( wie z.B. \"Ameisenlaufen\", Einschlafen von Extremitäten, Migräne mit oder ohne Aura - oder nur die Aura)

- häufige, migräneartige (ich kanns nicht besser beschreiben, ich weiß nicht gesichert, wie sich Migräne anfühlt) Kopfschmerzen habe ich seit der Kindheit, mal mehr mal weniger
- in auch psychisch üblen Zeiten das Kribbeln verstärkt
- dann auch mal Restless legs in Ruhephasen
- ab und zu leichtes Taubheitsgefühl in den Fingern oder Zehen, Einschlafen eh, wenn ich drauf lieg oder Sitze
- unerklärliches Hautjucken

Zitat: -> \"Psychische\" Symptome wie Depressionen, Panikattacken, Aggressionen....

Ja alles vor Karenz inkl. Antriebslosigkeit, Motivationslosigkeit, Konzentrationsschwäche, "Hyperreaktivität", Ruhelosigkeit, Schlafstörungen und Eßstörungen. Damit verbunden dann auch gleich der ganze Selbstwertkrempel...
Letzten Herbst ganz wunderbar wieder. Nach langer Karenz wegen Zölitest wieder ca. 6 Wochen Provokation. Zum Glück war keine hohe Brücke in der Nähe als ich unbeaufsichtigt war - Meine Güte, Spaß ist was anderes. Aber Zöli bzw. Sprue wurde ausgeschlossen.


Zitat: -> Bei wem wurde eine Desensibilisierung durchgeführt –> Heuschnupfen weg-> dafür mehr Unverträglichkeiten......

- erst drei Jahre in Kindheit oral
- in Jugend nochmal fünf Jahre per Spritze.
Stimmt. Prick hat weniger Ergebnisse geliefert sowohl in Stärke als auch in Anzahl (s.o.)
Vor Allem in den Zeitraum der 2. Desensibilisierung fällt für mich der "große Rutsch nach unten", aber vorher gabs da auch schon Problemchen.

Zitat:-> Andere Symptome:

z.B. Gelenkbeschwerden :
( Arthritis, keine nachweisbaren Rheumafaktoren)

In der Jugend starke Knieprobleme (Kniescheiben laufen wohl falsch), Skoliose, chronisches Wirbelgleiten... Eigentlich orthopädische Dinge, gegen die aber niemand wirklich was machen konnte, Sport (Muskelaufbau) half zumindest die Knie und den Rücken zu entlasten, aber (periodisch) beschwerdefrei bin ich erst seit der Karenz.
Ich hatte auch immer wieder "unerklärliche" Schmerzen in Fingern, Armen, einzelnen Muskel etc.
Neulich (nach einer Familienfeier, bei der ich mich echt nicht zurückgehalten habe) durfte ich dann wegen einem dicken Handgelnk in die Notaufnahme, Konnte den Arm nicht mehr bewegen vor Schmerzen... Diagnose des (sehr netten und aufgeschlossenen) Arztes: "unklare" Arthritis. Der Gedanke mit dem Glutenverzehr schien ihm nach Erläuterung sogar plausibel! Von wegen Autoimmun.

Zitat:\"Begleiterkrankungen\" wie z.B. Schilddrüsenprobleme
Fällt mir spontan zumindest nix ein.

Zitat:\"Sonstiges\"
Kratzen im Hals beim Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel.

Zitat: -> Bei wem konnten per IgE / RAST Allergien auf Weizen / Roggen & Co nachgewiesen werden
-> Bei wem nicht.......
Ich habe soweit ich weiß, keinen RAST hinter mir, der Scratch auf native Mehle hat ergeben, dass mir Roggenmehl und Gerstenmehl definitiv Ärger machen. Der Rest ist (leider) Erfahrung.

Zitat: -> Wem konnte ein IgG-Test ( der höchst umstrittene) einen Hinweis auf Mehl-UV geben.......
nicht gemacht

Zitat: -> Wer konnte/ kann seine Beschwerden direkt dem \"Mehlverzehr\" zuordnen?
Nicht alle, da sie zu häufig auftachen. Aber einen großen Teil der psyvhischen Schiene glaube ich schon. Besonders "leicht autistische" Züge, dass ich echt Probleme hatte, mir der Welt um mich herum zu kommunizieren und nicht nur teilnahmslos zu beobachten und nicht agieren und reagieren zu können.
Scheint eh' eher me9ine Reaktionsschiene zu sein, nicht so sehr offensichtlich körperlich.

Zitat: -> der durch Karenz und Besserung der Symptomatik bestätigt werden konnte.
Unbedingt!!

Zitat: -> Welche \"Begleitunverträglichkeiten\" sind noch bekannt : z.B. LI, FM, SI;
Bisher aus akutem Zeitmangel noch nicht erfolgt. Sorbit fällt wegen echter Allergie eh weg.

Zitat: Milch(eiweiß)unverträglichkeit u.s.w.
Nicht nach Test, aber nach Bauch.

Zitat: -> Wer verträgt zudem auch nicht die \"gängigen\" , g-freien Mehlprodukte ( die ja ein Sammelsurium aller g-freien Mehlsorten + Backhilfen + einiger netter E-Nummern) nicht?
Da sind besodners die Maisstärke, die Backtriebmittel und Aromen sowie Konservierungsstoffe das Hauptproblem.

Zitat: -> Welche zusätzlichen Unverträglichkeiten ( Backhilfen, g-freie Mehlsorten, E-Nummern) machen den Betroffenen zusätzlich zu schaffen?
Da stellt sich eher die Frage was nicht, aus dem bunten Strauß? Ausser Reismehl, ab und zu mal Buchweizen oder Sojamehl (beides nicht der Hit) fällt mir nichts ein, was problemlos "geht".

Zitat:Ich fürchte nämlich, dass diese \"Klientel der Mehlallergiker\" heillos zu kurz kommt......
Da fürchte ich mich mit Wink Danke, Uli, dass Du uns immer dermaßen mit Rat und Wissen zur Seite stehst!!

LG Nina
Antworten


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