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Richtig ernähren gegen Asthma - Druckversion

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Richtig ernähren gegen Asthma - Uli - 25.01.2011


http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/asthma/news/chronische-krankheiten-richtig-ernaehren-gegen-asthma_aid_592984.html

Zitat:
Zitat:Chronische Krankheiten? ? Richtig ernähren gegen Asthma
Montag 24.01.2011, 10:30
...und es tut mir mehr als Leid , hier „ dagegen? maulen “ zu müssen!( Aber: ich bin ja bekannt als „Motzer“.......)
Ich nehme gerne Schelte wegen meiner „ Motzerei“ entgegen.....das wird aber leider nichts
an der Tatsache? als solcher ändern........dass es immer mehr „ Asthmatiker“ / Allergiker gibt
Und entgegen meiner bisherigen Haltung werde ich diesen Artikel etwas „ mehr“ berücksichtigen!
Dann mögen sich vielleicht in Zukunft Redaktionen etwas mehr Gedanken um ihre Puplikationen machen als bisher......
Asthma ist ein Thema unserer Zeit – keine Frage!

Zitat:
Zitat:Kinder können mithilfe ihres Asthmasprays ein nahezu normales Leben führen
Asthma ist eine der häufigsten chronischen Krankheiten der Welt – die Zahl der Fälle soll weiter steigen. Richtige Ernährung könnte dieser Tendenz entgegenwirken.
Weltweit leiden etwa 300 000 Millionen Menschen an Asthma. Aus der Zunahme der Fälle in den letzten Jahrzehnten errechnen Experten einen Anstieg auf bis zu 100 Millionen Menschen im Jahr 2025. Dieser Trend stellt nicht zuletzt für die Gesundheitssysteme eine enorme Belastung dar. Studien weisen jedoch darauf hin, dass die chronische Krankheit mit einfachen Mitteln aufgehalten werden kann – zum Beispiel einer gesunden Ernährung.

Zitat:Denn die Entstehung von Asthma ist an viele Faktoren gekoppelt. Einen wichtigen Stellenwert nimmt der Lebensstil ein. Der hat sich in den letzten Jahren stark verändert – gesundheitlich betrachtet nicht zum Besten. Der Trend beginnt früh: Bereits Kinder leiden verstärkt an Übergewicht, bedingt durch Bewegungsmangel und schlechte Ernährung. Das zeigen auch zwei Studien, die im „Journal of the American Dietetic Association“ erschienen sind. Sie untersuchen das Thema, ob und worin der Zusammenhang zwischen Ernährung und Asthma besteht.

jaaaaa – sie? ist an viele Faktoren gekoppelt.....ich fürchte nur, dass die wahrlichen >Hintergründe<? nur allzu gerne verschwiegen werden!....sie sind nicht „kompatibel“....für Verkauf & Co!

Zitat:
Zitat:Risikofaktoren Salz und Fernsehen
Forscher der Universität von Aberdeen in England konzentrierten sich auf drei Ernährungsfaktoren, die im Verdacht stehen, Asthma zu forcieren: eine sich verändernde Aufnahme von Antioxidantien, ein höherer Anteil ungesättigter Fettsäuren und ein sich verändernder Vitamin-D-Status. Bereits werdende Mütter könnten demnach mit einer ausgewogenen Ernährung den Grundstein für eine gute Lungengesundheit ihrer Kinder legen. Ob mögliche Mängel auch mit Nahrungsergänzungsmitteln, beispielsweise Vitamin E und D und Zink, ausgeglichen werden können, können die Forscher noch nicht sagen. Sie raten deshalb bis auf weiteres davon ab. „Die allgemeine Studienlage zu Asthma ist relativ schlecht“, sagt der Wissenschaftler Graham Devereux. „Wie genau Asthma und Ernährung zusammenhängen, wann die Wechselwirkung am stärksten ist und ob eine richtige Ernährung therapeutisches Potenzial besitzt, ist noch lange nicht ausreichend erforscht.“
Uaaaah........das Problem auf „ Salz und Computerspiele/ TV “ reduzieren zu wollen......das zeugt nicht unbedingt für den „ Durchblick“? der „Wissenschachaftler“!

Es wird „ gestritten ohne Ende“, was denn nun Auslöser für z.B. Asthma( wahlweise Neurodermitis, „Reizdarm & Co u.s.w.) seien / sein könnten:
Da werden die > Antioxidantien/ Fettsäuren < zitiert ......nie aber auch nur ein einziges Augenmerk? auf veränderte Ernährungsgewohnheiten gelegt........ :o


O.k. – es ist für einen Jugendlichen bestimmt „ gesünder“, mit Kumpels draußen zu „ bolzen“, ( wenn sie denn einen Platz dazu haben....)...als im dunklen Zimmer zu hocken!
?

Zitat:
Zitat:In einer anderen Studie untersuchte ein Forscherteam aus Griechenland den Zusammenhang zwischen salzigen Snacks, TV- bzw. Videospiel-Konsum und Asthmasymptomen unter Jugendlichen. Zwar schreiben die Wissenschaftler, dass beide Faktoren bereits auf der Asthma-Risikoliste stehen. Die Studienergebnisse hierzu seien aber zwiespältig. In einer Studie mit 700 Kindern zwischen zehn und zwölf Jahren, die in und um Athen lebten, fanden sie ein 4,8-mal höheres Risiko für Asthma, wenn die Kinder mehr als dreimal pro Woche salzige Snacks aßen. Dieser Zusammenhang war umso stärker, wenn sie darüber hinaus noch mehr als zwei Stunden pro Tag fern sahen oder Videospiele spielten.
Sorry – was soll denn dieser „ Dummfug“?
„Griechische Wissenschaftler“ in allen Ehren....sie mögen sich doch mal auf dem Schulhof, in den „Mini-Markets“? umsehen und gucken, was die „Kiddies“ tagsüber so verzehren.......das kann am Abend keine „traditionelle Mittelmeerkost“ mehr gut machen....... :o
Unter den Bäumen verfault das Obst – „Obstsaft“ nur noch aus Tetrapack........
„Vesper“?? .> Riesentüten an Chips, „Snacks“ & Co……wir haben in den letzten Jahrzehnten keinen griechischen Schüler gesehen, der „Obst von zu Hause“ mitgebracht hätte.......
Und: was ist in den „ salzigen Snacks“?, was verzehren / trinken sie sonst?


Zitat:Mittelmeerkost schützt
Die Autoren fanden auch heraus, dass Kinder, die klassische Mittelmeerkost bekamen, seltener an Asthma erkrankten. Das bestärkt frühere Studien, die diesen Zusammenhang ebenfalls belegt hatten. Viel Gemüse und Obst, Getreide und Olivenöl, ein hoher Anteil an Beta-Karotin, den Vitaminen C und E sowie anderen wichtigen Nahrungsinhaltsstoffen wie Selen, Flavonoiden oder Polyphenolen scheinen deutlich schützende Wirkung zu haben.
„Da die Asthmaquote in Industrienationen so hoch ist, in den letzten Jahren immer weiter zunahm und in den kommenden Jahren weiter steigen wird, sollten künftige Maßnahmen sich auf diese Faktoren konzentrieren. So könnte man der Entwicklung schon in frühen Jahren entgegenwirken, indem Eltern, Lehrer oder andere Personen, die auf Kinder einwirken können, informiert sind“, schreiben die Studienleiter Demosthenes Panagiotakos und Kostas Priftis.
:'( :'(Oh mei – träumt weiter Ihr lieben „Studienleiter“!
s.o. ......das Märchen von der „ schützenden Mittelmeerdiät“ dürfte wohl bald „ausgeträumt“ sein – auf Kreta gibt es inzwischen extrem? viele Herzkranke!

Ich hatte ja immer nach unsren Urlauben auf Kreta berichtet – und auch die Veränderungen „bemängelt“!
Nicht nur Asthma sollte ein Thema sein? - auch „ Reizdarm“, Verhaltensauffälligkeiten / ADSH / Psychosen &? Co sollten es sein.......

Es wäre wirklich wünschenswert, wenn sich die verschiedenen „ Fachrichtungen“ ( Allergologie, Endokrinologie + Gastreoentenologie ) irgendwann? einmal zusammen schließen möchten ( oberfrommer Wunsch meinerseits) .....und zwar weltweit!

LG
Die „ maulende“ Uli








Re: Richtig ernähren gegen Asthma - Bolek - 27.01.2011

Uli, du hast recht, da kann man nur maulen.

Schon allein, wie die Journalisten mit Zahlen umgehen:
Zitat:Weltweit leiden etwa 300 000 Millionen Menschen an Asthma. Aus der Zunahme der Fälle in den letzten Jahrzehnten errechnen Experten einen Anstieg auf bis zu 100 Millionen Menschen im Jahr 2025.
Schlamperei! Tomaten auf den Augen, die Leute! ?Sad Sad ?Es gibt keine 300 Milliarden Menschen auf der Erde.

Zitat:Risikofaktoren Salz und Fernsehen
Geht es wirklich um das "Fernsehen" oder um Bewegungsmangel? Allgemein wird doch beklagt, dass Kinder zu wenig lesen (in Büchern). Gerade in Griechenland wird sehr wenig gelesen. Wäre es dann besser, statt fernzusehen, ein "gutes Buch" zu lesen? Kann man es denn im Sinne der Asthma-Prävention überhaupt noch verantworten, Kinder zum Lesen "zu bewegen", bei dem sie sich dann ja auch nicht mehr "bewegen" als vor dem Fernseher? Ich bin ja der Meinung, dass Menschen auch mal still sitzen dürfen sollten. Vielleicht wäre es ja auch gesünder, Kinder nicht in die Schule zu schicken? Da müssen sie ja auch still sitzen, und dann das Pausenessen - darauf hat Uli ja schon hingewiesen. Wenn sie mal eine entsprechende Studie machen würden, käme heraus, dass vor der Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Europa, weniger Kinder unter Asthma litten als heute. Also Risikofaktor Schule? Tja, der Wert solcher Studien ist gering, wie auch das folgende zeigt:

Zitat:„Die allgemeine Studienlage zu Asthma ist relativ schlecht“, sagt der Wissenschaftler Graham Devereux. „Wie genau Asthma und Ernährung zusammenhängen, wann die Wechselwirkung am stärksten ist und ob eine richtige Ernährung therapeutisches Potenzial besitzt, ist noch lange nicht ausreichend erforscht.“
Mit anderen Worten: Herr Devereux hat uns eigentlich nichts mitzuteilen.

Athen leidet übrigens unter Luftverschmutzung. Vielleicht sollte man da auch mal was gegen tun?

Bolek