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Allergie- Diagnostik - Druckversion

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Allergie- Diagnostik - Uli - 12.08.2008

Hallo in die Runde!
Langjährige "Mitleser" nervt es wahrscheinlich gewaltig , wenn ich immer wieder von "schulmedizinisch anerkannten diagnostischen Maßnahmen " schreibe............und ich weiß auch, wie "nervig" es ein kann, bis man entsprechende ( = kompetente! ) Fachärzte findet. Dabei werden ja soooo bequeme Maßnahmen von Heilpraktikern? und auch " Naturheilärzten"? und andren " Kollegen" angeboten.......

Nahrungsmittelallergie und - unverträglichkeit: Bewährte statt nicht evaluierte Diagnostik
http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/artikel.asp?id=47571


Ein Aspekt erscheint mir hierbei sehr wichtig – an den man allerdings seltenst denkt: ( Und das soll nun absolut keine " Panikmache" sein – um Himmels Willen – nein! )
Sollte es je einmal zu einem Verfahren ( Sozialgericht, Rentenantrag, Arbeitsunfähigkeit ) kommen, dann haben diese "alternativen" und bequemen Tests keinerlei Aussagekraft!
Hat man es schon schwer genug , selbst mit absolut " lege artis" durchgeführten, anerkannten Tests, so hat man mit den Befunden irgendwelcher "Alternativtests" eigentlich? 0,000 Chance. Nicht nur, dass man diese "Alternativen" in der Regel selbst zu zahlen hat – sie helfen einem, sollte es je um Existentielles gehen, kein Jota weiter!

Also seht mir meine " Nerverei" bitte nach und versucht, eine " ordentliche" Diagnostik zu bekommen.........auch wenn`s manchmal ebenso sehr nervt wie meine Nerverei....... Wink
http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=2542.0

....wobei auch der hier genannte IgG-Test nicht zu den anerkannten Maßnahmen zählt – er kann ( vielleicht) als "quasi Privatvergnügen " betrachtet werden........

LG
Uli







Re: Allergie- Diagnostik - Uli - 02.07.2009

Zitat:Abzocke bei Allergietests


Labors testen Blutproben auf Antikörper, um Nahrungsmittelallergien festzustellen.

Von Christine Kirchhoff
Rund 400 Euro kostet ein sogenannter IgG-Antikörpertest, mit dem Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten identifiziert werden sollen. Das Problem: Er gibt nicht den geringsten Hinweis auf derartige Allergien - dafür aber unnötige und im schlimmsten Fall schädliche Diät-Vorschriften.
Jeder fünfte Deutsche befürchtet, an einer Nahrungsmittelallergie zu leiden. Kommerzielle Firmen und Labors nutzen diesen Markt für ihre Zwecke. Mit Slogans wie \"Ein innovativer Bluttest, mit dem verzögerte Nahrungsmittelallergien aufgedeckt werden können\" werben Firmen aus Deutschland, China und den USA für sogenannte IgG-Antikörpertests. Angeblich soll diese Laboruntersuchung die Auslöser für Beschwerden wie Darm- und Hauterkrankungen, Migräne und Übergewicht schnell und einfach identifizieren.
http://www.stern.de/allergie/aktuelles/:Nahrungsmittelallergien-Abzocke-Allergietests/702820.html


Zitat:Uninformierte Heilpraktiker und Hausärzte verbieten ihren Patienten auf Basis des IgG-Antikörpertests den Verzehr von Milchprodukten, Hefe oder Zucker. \"Dies kann dann sogar zu einer Mangel- oder Fehlernährung führen\", so die Allergologin.

....dies` wiederum glaube ich kaum:

siehe:
http://www.hermal.de/hs/pages/aktuelles/hautstadtzeitung/haut_liste.php?we_objectID=10583

Der Verzicht auf Milch(-produkte) dürfte der Volksgesundheit eher dienen denn schaden!
Und eine Einschränkung des Zuckerkonsums ebenfalls.......wobei hier auch Laktose, Fruktose, Fruktose-Glucosesirup zu nennen sind – nicht nur der „ böse“ Industrie- Haushaltszucker!

Uli