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Autor Thema: Wie lange und wie doll Beschwerden bei Nystatinbehandlung?  (Gelesen 5278 mal)
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Robyn
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« am: Mrz 22, 2007, 20:28:12 »

Hallo zusammen,
ich muss mal fragen: wie lange hat man denn bei der Nystatinbehandlung diese Beschwerden wie Kopfschmerzen, komischen Geschmack im Mund, sich unwohl fühlen usw? Und wie doll dürften die sein? Kann das auch was gefährlich werden?
Ich hab schon den ganzen Tag gegoogelt und das Stichwort Herxheimer-Reaktion gefunden, aber sehr widersprüchliche Aussagen dazu.
Habt Ihr Erfahrungswerte?
LG, R.
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Uli
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« Antworten #1 am: Mrz 22, 2007, 21:12:34 »

Hallo Robyn,

Zitat
ich muss mal fragen: wie lange hat man denn bei der Nystatinbehandlung diese Beschwerden wie Kopfschmerzen, komischen Geschmack im Mund, sich unwohl fühlen usw?
 
 Welche Präparate ( Firma und "Form") nimmst Du denn?Huch
Nicht, dass das "normale" allergisch / pseudoallergische Reaktionen auf unverträgliche Füllstoffe sind und keine "Herxheimer"  ?(  Huch?? Und: welche Allergien und UV`s sind Dir bekannt???

LG
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Robyn
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« Antworten #2 am: Mrz 22, 2007, 21:18:12 »

Hey Uli,
ich hab Nystatin von Lederle und Silymarin von CT.
Bekannt ist Li, Getreide ( ich weiss, da ist Maisstärke drinn *seufz), Frühblüher, Tierhaare... sowas halt.
Ich glaube von dem her sollte es schon ok sein.  Traurig
Lieben Gruss

Oh, die Tabletten von beidem, Nystatin 3x2 und noch Adiclaire Mundgel hab ich vergessen.
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Uli
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« Antworten #3 am: Mrz 22, 2007, 22:07:20 »

Hallo Robyn,

Zitat
Adiclair® Mundgel
Nystatin
Ardeypharm   
 
<>Zusammensetzung: 1g enth.: Nystatin 100.000 I.E. Weit. Bestandteile: Methyl-4-hydroxybenzoat  (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat  (E 217), Methylcellulose, Carbomer, Natriumhydroxid, Glycerol, Natriumcalciumedetat 2H2O, Orangenaroma , ger. Wasser.
 ...die dick  geschriebenen Bestandteile könnten Kummer machen....
und
hast Du das Silymarin in etwa zeitgleich zu den Nystatin Präp.s angefangen zu nehmen?
Mariendistel -> Korbblütler -> evtl. als Pflanze selbst unverträglich  ?(
Vielleicht kannst Du das für die Dauer der Nystatinbehandlung absetzen? Und das Mundgel mit 1 Tbl. ersetzen - die lutschen?Huch ( schmeckt ooooobergrauslich ...aber vielleicht hilft`s Dir bei den Nebenwirkungen? )

Diese "Herxheimer" wird ja für Bakterien beschrieben - Candida ist ein Hefepilz - und ich weiß nicht, ob er gar soooo krasse Reaktionen hervorrufen kann.....

LG
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Robyn
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« Antworten #4 am: Mrz 22, 2007, 22:14:35 »

Danke für die raschen Antworten, Uli.
Da könnte gut was drann sein. Aber was nehme ich denn sonst als Leberschutzmittel? Das ist nämlich ganz wichtig bei meinem arg gestressten Organ.
Lieben Gruss
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Uli
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« Antworten #5 am: Mrz 22, 2007, 22:37:52 »

...ich weiß nicht recht, ob ein womöglich unverträgliches Medikament einen "Schutz" darstellt...
Schutz wäre in erster Linie, Unverträgliches wegzulassen.....würde ich meinen :rolleyes:
Uli
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Robyn
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« Antworten #6 am: Mrz 22, 2007, 22:43:54 »

Hast auch wieder recht. Aber dann bleibt mir die Frage, wie man denn die Leber vor den Pilzgiften schützt, die bei der Prozedur anscheinend anfallen sollen, durchs Absterben und all das. *grübel*
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Uli
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« Antworten #7 am: Mrz 22, 2007, 23:09:56 »

...mhhhhh - nun muss ich ehrlich eingestehen, dass ich von einer "Mariendistel-Medikation" bei Candida-Bekämpfung noch nie etwas gehört / gelesen habe.. 8o ......hat Dir das Dein Doc verordnet?Huch?

Guck`mal da:
http://tee24.de/Kraeuter-H-M/Mariendistelkraut-geschnitten-100g::110.html


LG
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Robyn
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« Antworten #8 am: Mrz 23, 2007, 07:08:39 »

Hallo Uli,
ja, die Marienediestel hat mir der Artz verordnet. Ist allerdings schon n bissl her und ich hatte sie zwischenzeitlich mal nicht genommen gehabt. Aber jetzt ist die Leber wieder bös drann ( ich nehm an durch die Fuselalkohole die der Candida mit produziert u.A.) und ich hab angefangen die zur Behandlung dazu zu nehmen.

 Ich hab im Bett nochmal nachgedacht: früher, als ich das Zeug nahm, hab ich das super vertragen. Und wenn ich Orangen pur esse, dann kann ich die auch komplikationslos ab. Gut, das heisst noch nicht, dass das Aroma ok ist, wäre mir aber sonst bei anderen Sachen noch nciht aufgefallen. Beim Benoat weiss ich nicht. Das macht mich stutzig.

Na, mal sehen, ich muss weg, bis später.
Ich wünsch n schönen Tag.
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Uli
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« Antworten #9 am: Mrz 23, 2007, 11:20:09 »

Hallo Robyn

*räusper* - Aroma hat mit der Orange als solcher wohl herzlich wenig zu tun......

Über Aromen

http://www.n-bnn.de/phpserve/input/pdf/BNNEmpfehlungAromen.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Aroma


...und das mit den Benzoaten : ich weiß, dass sie so manchem ganz erhebliche Schwierigkeiten machen können!
Zitat
E218
Namen [1]   E218, Methyl-4-hydroxybenzoat (PHB-Ester), PHB-Methylester, PHB-Methylester
Verwendung [1]   Konservierungsmittel
Zulassung CH [1]   Ja
Gefahren [1]   Allergische Reaktionen möglich
Bedenklichkeit [1]   Die Zulassung dieses Stoffes sollte wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen, zumindest aber eingeschränkt werden.
Beschrieb [4]   PHB-Ester sind haufig Verursacher von Allergien. Sie wirken gefaesserweiternd und wurden von Wissenschaftlern als wirksames Betaubungsmittel fuer Froesche vorgeschlagen. Ihre krampfloesende Wirkung uebertrifft die des Natriumsalzes der Benzoesaure um mehr als das Hundertfache. Bei hoeherer Dosis verlangsamt sich das Wachstum von Ratten.
Beschrieb2   Künstlich hergestellter Konservierungsstoff. Benzoesäureverbindung.
Verwendungszweck   Konservierungsmittel
Zulassung   Nicht allgemein in Lebensmitteln zugelassen.
Toxikologie   Bei PHB-Estern wird ein starkes allergenes Potential vermutet. Auch pseudoallergische Reaktionen sind möglich. PHB-Ester haben eine leichte betäubende Wirkung, die auf der Zunge zu spüren ist. Sie werden zum großen Teil unverändert ausgeschieden.
Beschreibung Aussehen    Meistens geruchlose, kleine farblose Kristalle oder weisses kristallines Pulver
ADI Wert    10.0 mg/kg Körpergewicht und Tag
E216
Namen [1]   E216, Propyl-4-hydroxybenzoat (PHB-Ester), PHB-Propylester, PHB-Propylester
Verwendung [1]   Konservierungsmittel
Zulassung CH [1]   Ja
Gefahren [1]   Allergische Reaktionen möglich
Bedenklichkeit [1]   Die Zulassung dieses Stoffes sollte wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen, zumindest aber eingeschränkt werden.
Beschrieb2   Künstlich hergestellter Konservierungsstoff. Benzoesäureverbindung.
Verwendungszweck   Konservierungsmittel
Zulassung   Nicht allgemein in Lebensmitteln zugelassen.
Toxikologie   
Bei PHB-Estern wird ein starkes allergenes Potential vermutet. Auch pseudoallergische Reaktionen sind möglich.  PHB-Ester haben eine leichte betäubende Wirkung, die auf der Zunge zu spüren ist. Sie werden zum großen Teil unverändert ausgeschieden.
Beschreibung Aussehen
   Meistens geruchlose, kleine farblose Kristalle oder weisses kristallines Pulver
http://www.codecheck.ch/praeparate/medikamente/P7680480090505/Perskindol_Classic_Gel.pro


Da Du ja nicht weißt, wer nun bei Dir der Übeltäter ist, würde ich Mariendistel und die Suspension mal weglasssen - nur für kurze Zeit! Dafür eben die grauslichen Tabletten lutschen : und zwar von der täglichen Dosierung je eine shlucken und 1 lutschen.
Sollten Füllstoffe oder die Mariendistel selbst Übeltäter sein, dann müssten sich Deine Beschwerden ja innerhalb von ein paar Tagen "verflüchtigen"....
wenn dem so ist, dann kannst Du erst das Adiclair wieder nehmen.....ein paar Tage lang und gucken, was ( und ob überhaupt was ) passiert. Bist Du weiterhin "beschwerdefrei", dann kannst Du die Mariendistel wieder dazu nehmen - und dann solltest Du herausfinden, wer Dir nun Kummer macht.

es gibt übrigens einen Standard- Epicutantest ( Pflaster auf dem Rücken), bei dem Benzoate als Testsubstanz mitgetestet werden - man weiß also um deren Allergenität.
Und ich weiß wirklich nicht, ob Du Deiner Leber einen wirklich großen Gefallen tust, wenn Du "Unverträgliches" einnimmst.

LG und viel Glück
Uli
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Robyn
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« Antworten #10 am: Mrz 23, 2007, 12:45:24 »

na das werd ich dann mal probieren.

Dankschön für den Rat, Uli Smiley
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